Auch wenn sich die Stiftung Warentest (Stand: April 2023) häufiger mit Outdoor-Bekleidung auseinandersetzt, wurden MTB-Hosen noch keinem Test unterzogen. In unserer Kaufberatung aus dem Jahr 2025 möchten wir Sie dennoch auf Kaufkriterien von MTB-Hosen hinweisen, damit auch Sie Ihre nächste Tour mit dem Mountainbike mit einer passenden und funktionalen Hose bestreiten können.
6.1. Die Größe an den eigenen Körper und den Sattel anpassen

Viele MTB-Hosen verfügen über Verstärkungen am Gesäß und den Knien, um die Abnutzung zu verringern.
Genau wie bei Rennradhosen ist auch bei MTB-Hosen die Passform entscheidend für ein angenehmes Fahren.
MTB-Hosen-Testsieger sitzen locker, verrutschen aber nicht und verfügen über mehrere Taschen, die sich fest verschließen lassen. Im Zweifelsfall empfiehlt sich die Wahl zu einer größeren Größe in Kombination mit einem Gürtel.
Ebenfalls angepasst sein sollte die Hose an den Sattel. Störende Nähte im Bereich des Gesäßes sind in einem Vergleich von MTB-Hosen ein No-Go und Polsterungen bringen nur einen Schutz vor Druckstellen, wenn hierbei auch die Position und Form des Sattels mitbedacht wird.
6.2. Über Wasserdichte, Atmungsaktivität und Protektoren entscheiden die Touren
Je nach Art Ihrer Touren können Sie Ihre MTB-Hosen individuell anpassen. Wer ausschließlich im Sommer auf Waldwegen oder Trails unterwegs ist, setzt auf ein besonders leichtes und atmungsaktives Material. Wer hingegen bei Wind und Wetter ebenfalls seine Runden drehen möchte, für den ist eine wasserdichte MTB-Hose mit integrierter Membran zum Abtransport des Schweißes ein Must-have.
Protektoren kommen vor allem für professionelle Biker auf anspruchsvollen Strecken infrage, können aber auch Einsteigern ein Plus an Sicherheit bieten, auch wenn die Anschaffungskosten etwas höher ausfallen.