Um sich in der Vielfalt der Mountainbike-Helme zurechtzufinden und das passende Modell herauszufiltern, ist es hilfreich, wichtige Eigenschaften zu kennen. Wenden Sie diese auf Ihre Produktfavoriten an. So können Sie überprüfen, welcher Helm Ihren Ansprüchen genügt. Finden Sie Ihren persönlichen Testsieger für mehr Sicherheit auf Ihrer nächsten Mountainbike-Tour.
Grundform: Fahrradhelm oder Fullface-Helm
Bei MTB-Helmen gibt es drei verschiedene Grundvarianten. Die bekannteste ist der gängige Fahrradhelm, spezielle Modelle fürs MTB sind meist aber stabiler und sportlicher entwickelt. Es gibt außerdem Fullface-Helme, diese umschließen den gesamten Kopf. Zusätzlich ist eine Kombination aus beiden Formen möglich, hier lässt sich an einen MTB-Helm ein Kinnbügel anbringen – eine Art Hybridhelm.
Größe und Passform: Passend zum Kopf
Ein entscheidender Faktor beim Helmkauf ist die Größe. Denn nicht jeder Fahrradhelm sitzt automatisch richtig auf Ihrem Kopf. Das trifft vor allem auf Fullface-Helme zu, die den Kopf vollständig umschließen und zu den Integralhelmen zählen.
Da es unterschiedliche Kopfformen bzw. -größen gibt, gibt es Helme in unterschiedlichen Größen. Die Größen sind in XS bis L angegeben. Dahinter versteckt sich in Zentimetern angegeben der Kopfumfang.
Verstellsystem und Verschluss: 3-Punkt oder 4-Punkt System
Inzwischen ist standardmäßig ein Verstellsystem bei Fahrradhelmen integriert. Je nach Hersteller kann das ein 3-Punkt-System oder ein 4-Punkt-System sein. So können Sie weitere Anpassungen vornehmen, damit der Helm den Kopf, ohne zu wackeln, umschließt. Die Riemen können dabei entweder innen oder außen verlaufen.
Bei den Verschlüssen an den Verstellgurten gibt es verschiedene Schließmechanismen. Hier kann es helfen, die verschiedenen Optionen zu testen. Es lässt sich unterscheiden in Schnell-, Magnet- und Standardsicherheitsverschluss. Einige lassen sich auch gut mit Handschuhen öffnen und schließen.
Gewicht: Ab 200 g
Das Gewicht variiert je nach Form und Größe des Helmes. MTB-Helme, die in der typischen Standardform erhältlich sind, wiegen meistens zwischen 200 und 300 Gramm. Fullface-Helme bringen dagegen schnell auch ein Kilogramm auf die Waage.
Durchlüftung: Für entsprechende Luftdurchlässigkeit
Auch nicht zu vernachlässigen sind die Belüftungsschlitze am Helm. Je nachdem, wie die Belüftungsschlitze am MTB-Helm geformt und platziert sind, sorgen sie für eine unterschiedliche Durchlüftung. Meistens sind bis zu 10 Luftlöcher zu finden.
Unter dem Helm sollte sich nicht der Schweiß sammeln. Achten Sie darauf, dass die zu Ihrem Kopf passende Helmform auch eine entsprechende Luftdurchlässigkeit bietet. Das gilt auch für Fullface-Helme, bei diesen ist die Belüftung teilweise regulierbar. So bleibt das Tragen des Kopfschutzes auch im Sommer angenehm und Sie bewahren einen kühlen Kopf.
Visier und Kinnschutz: Sonnenschutz und Dreckschutz
Einige MTB-Helme verfügen über ein Visier. Das schützt das Gesicht, insbesondere die Augen, vor der Sonne, aber auch leicht vor kleinen Ästen. Bei Fullface-Helmen schützt das Visier auch vor Dreck, Staub und Steinchen, die aufgewirbelt werden und für Reizungen sorgen könnten.
Auch hier bestehen unterschiedliche Varianten: Manche sind fest verbaut, andere sind klappbar oder abnehmbar. Beim Kinnschutz verhält es sich ähnlich. Einige Fullface-Modelle verfügen über einen Kinnbügel, der verstellt bzw. abgenommen werden kann, sodass Sie flexibel einstellen bzw. wählen können.
Material: Hartschaum oder Polycarbonat
MTB-Helme sollten besonders stoßfest und stabil sein, insbesondere wenn sie für die speziellen Disziplinen wie Downhill oder Enduro geeignet sind. Deshalb ist darauf zu achten, dass Hersteller bei der Herstellung das In-mould-Verfahren angewendet haben. Hier ist die Schale mit besonders stabilem Hartschaum verschweißt, was einen robusten Helm hervorbringt. Einige Modelle weisen sogar ein Double In-mould-Verfahren aus. Beim Material handelt es sich zumeist um das als besonders stabil geltende Polycarbonat.
Ein Helm mit Kamerahalterung für Videos
Auch bei Helmen fürs Mountainbiken gibt es die ein oder anderen Besonderheiten. So ist es bei manchen Produkten möglich, eine Kamera an einer eingebauten Halterung zu befestigen. Andere wiederum verfügen über eine integrierte Beleuchtung oder haben eine Halterung für die Nachrüstung.

Achten Sie beim Kauf der MTB-Helme von Marken wie ROCKRIDER beispielsweise auf eine gute und zuverlässige Belüftung.