
Ein Mountainbike, wie es Verve verkauft, ist durch seine sportliche Form und besonders breite und griffige Reifen gekennzeichnet.
Um möglichst Verletzungen zu vermeiden, sollten Sie neben einem MTB-Helm oder einer Fahrradbrille auch auf bestimmte Sicherheitsaspekte bei Mountainbike selbst achten.
Typ: All Mountain, Downhill oder Freeride
Wichtig ist zunächst, dass Sie sich mit der korrekten Mountainbike-Variante auseinandersetzen. Denn nur dann können Sie Ihr neues Rad auch korrekt einsetzen. Dies sind die bekannten Modelle:
- All Mountain
- Cross Country
- Downhill
- Enduro
- Four Cross
- Freeride
- Dirt Jump
- Trial
Rahmenmaterial: Aluminium oder Carbon
Die nächste wichtige Entscheidung besteht darin, aus welchem Material der Rahmen Ihres Mountainbikes sein soll. Die pflegeleichten Aluminiumrahmen haben den Ruf, sehr unkompliziert zu sein. Außerdem sind sie recht günstig und leicht zu reinigen, weshalb sie sich gut für Einsteiger eignen.
Ein federleichter Carbon-Rahmen hingegen ist unter Profis die gängige Wahl. Denn diese Rahmen sind deutlich leichter und sehr widerstandsfähig, überstehen also selbst holprige Strecken oder einen Sturz.
Laufradgröße: Zwischen 24 bis 28 Zoll
Sie sollten bequem auf dem Mountainbike unterwegs sein und dieses stets unter Kontrolle haben. Daher gilt es, die richtige Rahmengröße zu wählen. Um diese zu bestimmen, ist es empfehlenswert, sich ein Buch zwischen die Oberschenkel zu klemmen. Messen Sie dann die Länge vom Schritt bis zum Boden und multiplizieren Sie das Ergebnis mit 0,57. Das Ergebnis ist in cm, sodass Sie es noch in Zoll umrechnen müssen.
Rahmengrößen bewegen sich für Erwachsene in der Regel zwischen 24 und 28 Zoll. Die passende Größe hängt wesentlich von Ihrer Körpergröße, aber auch vom Gewicht und von der Länge Ihrer Beine ab. Es gilt, dass Sie ohne Mühe in die MTB-Pedale treten können sollten. Klassische Rahmengrößen für Mountainbikes sind 26, 24, 28, 29, 20 und 27.5 Zoll.
Schaltung: 20 oder mehr Gänge
Fast jedes Mountainbike hat eine Schaltung, wobei die Anzahl der Gänge von der Art des Fahrrads abhängt. Für Trickfahrer ist ein Gang ausreichend, während für Fahrer mit abwechslungsreichen Routen möglichst viele Gänge empfehlenswert sind.
Die Basis für ein Mountainbike sind normalerweise sieben Gänge. Für einen höheren Preis erhalten Sie bei einem Cross-Country-Bike 20 oder mehr Gänge. Auf Wunsch können Sie jedoch bei fast jedem Mountainbike im Nachhinein noch weitere Kettenblätter und damit mehr Gänge einbauen.
Eine leichte und robuste Federgabel
Damit das Bike so bequem wie möglich ist, sollte die Gabel leicht und zugleich robust sein. So federt sie gut ab und kann Ihr Gewicht verteilen. Dies hat auch einen wesentlichen Einfluss auf die Fahrsicherheit und den Komfort auf unebenem Gelände.
Bremsen: Hydraulik oder V-Brakes
Die Sicherheit geht immer vor, weshalb Sie ein besonderes Augenmerk auf die Bremsen legen sollten. Es gibt langarmige V-Brakes, die bei Mountainbikes häufig zum Einsatz kommen. Besonders wartungsarm und zuverlässig sind jedoch Hydraulikbremsen.
Wenn Sie gern kräftig strampeln oder viel auf nassem Untergrund unterwegs sind, sollten Sie sich für ausgefeilte, terrainfeste Scheibenbremsen entscheiden. Profis haben hier besondere Ansprüche. Als Mountainbike-Anfänger sollten Sie mit Ihren V-Brakes zunächst auf einfacheren Strecken fahren, um Unfälle zu vermeiden.