Damit Sie Ihren persönlichen Motorradwippen-Testsieger finden, sollten Sie genau auf die Maße, die Materialien und das Zubehör achten. Letztlich muss die Motorradwippe zu Ihrem Motorrad passen.
2.1. Die richtige Größe bei den Reifen
Beachten Sie die Reifengröße in Zoll sowie die Reifenbreite in mm Ihres Motorrads. Die Motorradwippen sind auf bestimmte Reifenbreiten und Reifengrößen zugeschnitten, wobei sie einen gewissen Spielraum haben. Darüber hinaus gibt es Motorradwippen, die speziell auf bestimmte Motorradmodelle angepasst sind.
2.2. Die Standfüße
Gummierte Standfüße erweisen sich in Motorradwippen-Tests als besonders standsicher, auch auf nassem und rutschigem Untergrund. Doch auch ohne Gummifüße gilt ein breiter Standfuß als stabil. Damit nehmen sie jedoch auch mehr Raum auf dem Boden ein.
2.3. Motorradwippe für Standschiene

Stellen Sie sicher, dass das Motorrad gut befestigt ist.
Die Standschienen sind wichtig, wenn Sie die Motorradwippen auf dem Anhänger befestigen wollen. Achten Sie hierbei auf die Anzahl der Schraublöcher. Diese benötigen Sie, um das Rad richtig zu verschrauben.
Im Gegensatz zu einer regulären Radklemme muss das Motorrad nicht nur stehen, es ist bei der Fahrt auch weiteren Kräften ausgesetzt. Zusätzliche Riemen, Gurte und Haken helfen dabei, das Fahrzeug beim Transport zu stabilisieren.
2.4. Das Material
Motorradwippen aus Aluminium, Stahl oder Edelstahl – jede Kategorie bietet unterschiedliche Vor- und Nachteile. Hier kommt es auf Ihre Ansprüche und den Einsatzzweck an.
Motorradwippe aus Aluminium
Vorteile- besonders leicht
- haltbar
- recht günstig
Nachteile- für schwere Motorräder weniger geeignet
Motorradwippe aus Stahl
Vorteile- für schwere Motorräder geeignet
- robust
- vergleichsweise günstig
Nachteile- korrosionsanfällig
Motorradwippe aus Edelstahl
Vorteile- äußerst robust und haltbar
- für schwere Motorräder geeignet
- rostfrei
Nachteile- sehr schwer
- teuer
Motorradwippen aus Edelstahl schneiden bei Motorradwippen-Tests wegen ihrer hochwertigen Verarbeitung besonders gut ab. Doch auch Stahl kann mit einer zusätzlichen Pulverbeschichtung oder feuerverzinkt sehr gute Dienste leisten.
2.5. Die Motorradwippen-Maße

Motorradwippen für die Werkstatt müssen vor allem stand- und rutschfest sein. Wind und Wetter sind sie hier kaum ausgesetzt.
Die Maße werden in cm angegeben und sind nach der Größe des Motorrads ausgerichtet. Die Standfußbreite hingegen ist wichtig, wenn Sie das Gerät in der Garage abstellen wollen.
Die Höhe der Wippe bestimmt, für welche Reifengrößen sie geeignet ist. Eine Motorradwippe für 10 Zoll wäre wesentlich kleiner und leichter als eine Motorradwippe für 21 Zoll. Allerdings gibt es viele Modelle, die bei 10 Zoll beginnen und auch über 20 Zoll bewältigen können.
2.6. Das Gewicht
Das Gewicht in kg ist vor allem für den Transport relevant. Zumeist reicht das Gewicht von 5 kg bis über 10 kg. Achten Sie auf die Angaben zur Gewichtskapazität des Herstellers, diese sagt Ihnen, welches Motorrad-Gewicht die Wippe bewältigen kann.
2.7. Die Bedienung
Gerade, wenn Sie die Motorradwippe für den Transporter nutzen wollen, muss es auch mal schneller gehen. Damit Sie dabei keinen unnötigen Stress haben oder um Unfälle zu vermeiden, sollte die Motorradwippe sich problemlos bedienen lassen. Mit einer einfachen Bedienung können Sie ganz leicht die Motorradwippe richtig einstellen.
Haken und Gurte: Die Motorradwippe für die Standschiene oder für den Transport können Sie mit zusätzlichen Haken und Gurten sichern. Unterschätzen Sie niemals, wie nützlich diese Vorrichtungen bei der Fixierung des Motorrads sein können.