
Hier sehen wir einen Samsung-Mini-Beamer “The Freestyle”, der Full-HD mit 550 Lumen projizieren kann und laut Herstellen sogar in beliebigen Winkeln zur Projektionsfläche mit automatischer Bildkorrektur.
Um im großen Angebot den passenden Mini-Beamer zu finden, sollten Sie auf einige Eckdaten besonders achten. Neben den verschiedenen Abmessungen gibt es auch große Unterschiede bei der Bildqualität und der Helligkeit. Darüber hinaus sollten Sie sich überlegen, über welche Anschlüsse Ihr Mini-Beamer verfügen sollte und wie genau Sie ihn verwenden möchten. Kleine Beamer mit verbautem Akku sind zum Beispiel sehr portabel. Sie können jedoch oft nicht mit der Bildqualität von größeren Modellen mithalten.
Auflösung: 800 x 400 Bildpunkte ist die Regel
Die Auflösung von Beamern ist immer weiter gestiegen. Auch bei Mini-Beamern hat der technische Fortschritt einige Verbesserungen mit sich gebracht, jedoch ist Full-HD noch nicht die Regel. Bei der Geräteauswahl sollten Sie jedoch unbedingt auf die native Auflösung achten. Diese gibt an, wie viele Bildpunkte das Gerät tatsächlich an die Leinwand projiziert. Sie weicht teilweise deutlich von den beworbenen, unterstützten Auflösungen ab. Viele Kleingeräte und Mini-Beamer aus dem niedrigeren Preissegment verfügen über eine native Auflösung von 800 x 480 Bildpunkten. Je nach Projektionsfläche und Quellmaterial kann das bereits ausreichend sein. Gerade kleinere Mini-Beamer müssen mit Abstrichen bei der Auflösung zurechtkommen.
Auflösungen von 1280 x 720 oder Full-HD 1920 x 1080 sind jedoch deutlich zeitgemäßer und gerade für größere Leinwände Pflicht. Auch gibt es einige wenige Modelle mit 4K-Auflösung: Hierfür fallen momentan jedoch noch deutliche Mehrkosten an.
Helligkeit: Nur in dunklen Räumen zu verwenden
Die Helligkeit ist neben der Auflösung eines der wichtigsten Merkmale eines Beamers. Je heller ein Beamer ist, desto deutlicher kann das Bild auf der Leinwand dargestellt werden. Manche Beamer sind durch die geringe Leuchtkraft auf einen komplett abgedunkelten Raum angewiesen. Dies kann im alltäglichen Gebrauch schnell störend sein. Die Helligkeit von Beamern geben die Hersteller in Lumen an.
So viel Lumen sollte Ihr neuer Beamer besitzen
Möchten Sie den Beamer tagsüber und bei geringer Abdunklung verwenden, sollte das Gerät mindestens 2.000 Lumen haben. Tragbare Kleingeräte müssen meist jedoch mit 100 Lumen auskommen, weshalb sie nur in stark abgedunkelten Räumen ein gutes Bild darstellen können.
Projektionsfläche: Größer als die meisten Flachbildfernseher
Die Projektionsfläche fällt bei Mini-Beamern meist geringer aus als bei großen Modellen. Die meisten Mini-Beamer können allerdings mit den Größen von Flachbildschirmen mithalten und diese sogar übertreffen. Je größer der Abstand zur Leinwand, desto größer wird das Bild. Hierbei sollten Sie auf Ihre räumlichen Gegebenheiten achten. Um ein großes Bild zu erreichen, müssen die Beamer oftmals viele Meter von der Leinwand entfernt sein.
Anschlüsse: Für den Laptop, Blu-Ray-Player und das Smartphone
Damit dem Filmabend nichts im Wege steht, sollte der Mini-Beamer über die passenden Anschlüsse verfügen. Die meisten Abspielgeräte wie Notebooks oder Blu-ray-Player lassen sich über HDMI verbinden. Damit Sie 4K-Inhalte in voller Auflösung bei einer Bildrate von 60 Hz ansehen können, müssen sowohl Abspielgerät als auch Beamer HDMI 2.0 unterstützen. Das ist nicht immer der Fall.
Über einen USB-Anschluss am Mini-Beamer können die Geräte verschiedene Medien oft ohne ein externes Gerät abspielen. Insbesondere bei portablen Modellen ist dies sehr praktisch. Achten Sie hier besonders auf die unterstützen Formate, damit Sie Ihre Inhalte ohne Probleme abspielen können.