Wenn Sie metallische Gegenstände im Boden suchen, befinden sich diese nur selten direkt unter der Oberfläche. Daher ist es wichtig, dass auch ein Metalldetektor für Anfänger mindestens 25 cm tief in verschiedene Oberflächen wie Sand, Gestein oder Erde eindringen kann. Ein Metalldetektor für Kinder kommt hingegen auf eine maximale Tiefe von 10 cm. Diese eignen sich vor allem dann, wenn Sie auf der Suche nach verlorenen Gegenständen sind und beispielsweise eine Wiese mit hohem Gras nach dem Haustürschlüssel absuchen möchten. Auch für die Suche nach metallischen Leitungen in Wänden können diese Metalldetektoren mit geringerer Suchtiefe angewendet werden.
Für echte Schatzjäger oder die Suche nach archäologischen Artefakten bieten sich hingegen Profi-Metalldetektoren mit einer Tiefe ab 100 cm an. Einige Modelle können sogar bis zu zwei Meter nach Metallen suchen. Diese Geräte scannen den Boden tief nach metallischen Gegenständen ab und helfen dabei, lange verschollene Gegenstände aufzuspüren, die längst unter den Sedimentschichten vergraben wurden.
Tipp: Die Bodenzusammensetzung kann die Tiefe stark reduzieren. An Sandstränden oder auf stark mineralisierte Böden ist die Leistungsfähigkeit oft eingeschränkt. Auf lehmigen Böden hingegen haben die Metalldetektoren keine Probleme.

Halten Sie die Suchspule direkt über den Boden, da sich ansonsten die Signaltiefe verringert.