Ratgeberübersicht
  1. Wo kann ich mit einem Metalldetektor suchen?
  2. Wie tief geht ein guter Metalldetektor?
  3. Welche Arten von Metalldetektoren gibt es?
  4. Worauf ist laut Metalldetektor-Tests aus dem Internet in puncto Handhabung zu achten?
  5. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Metalldetektor-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Mit einem Metalldetektor können Sie metallische Gegenstände in Böden und Wänden aufspüren. Es gibt auch spezielle Unterwasser-Geräte.
  • Einfache Geräte haben eine Reichweite von etwa 10 cm, Profi-Geräte für archäologische Suchen können hingegen bis zu einer Tiefe von 150 cm reichen.
  • Über den Bildschirm am Metalldetektor erhalten Sie Informationen über die Art des Metalls, die ungefähre Tiefe und vieles mehr.

Metalldetektor im Test: Ein Kind bedient einen Metalldetektor

Mit einem Metalldetektor können Sie metallische Gegenstände orten. Schwebt die elektronische Einheit mit der Suchsonde über Metall, gibt das Gerät ein akustisches und/oder Lichtsignal ab. So lassen sich verlorene Schlüssel aufspüren, Kinder können auf Schatzsuche gehen und Hobby-Handwerker finden metallische Leitungen in den Wänden. Wir haben für Sie verschiedene Metalldetektor-Tests aus dem Internet geprüft und informieren Sie hier über die verschiedenen Gerätetypen, über wichtige Aspekte bei der Handhabung und über den legalen Einsatz.

1. Wo kann ich mit einem Metalldetektor suchen?

Nicht jeder Metalldetektor kann überall zum Einsatz kommen. Für Böden braucht es Geräte mit Teleskopstiel, für Wände und an Personen sind hingegen handliche Geräte gefragt. Wollen Sie unter Wasser nach metallischen Gegenständen suchen, braucht es hingegen ein wasserdichtes Gerät.

1.1. Kann ich mit jedem Metalldetektor den Boden scannen?

Grundsätzlich lässt sich mit jedem Metalldetektor der Boden scannen. Am einfachsten geht das jedoch mit Handgeräten mit einem langen Stiel von mindestens einem Meter. Hierbei müssen Sie sich nicht bücken und können ergonomisch über längere Zeit hinweg metallische Gegenstände aufspüren. Weist das Gerät ein hohes Eigengewicht auf, lohnt sich zusätzlich die Anschaffung eines Hüft- oder Schultergurts. Dadurch wird das Gewicht besser auf den Körper verteilt und Ihre Arme werden weniger schnell müde.

Achten Sie auf eine möglichst große elektronische Einheit. Metalldetektor-Tests aus dem Internet empfehlen hier einen Durchmesser von mindestens 10 cm. Besser sind jedoch Geräte mit 15 oder gar 20 cm, um größere Flächen effizient nach metallischen Gegenständen in der Erde absuchen zu können.

Ein getesteter Metalldetektor in voller Größe auf sandigem Boden.

Ein verstellbarer Vorbau ermöglicht das Anpassen an die eigene Körpergröße.

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1.2. Welcher Metalldetektor eignet sich zur Leitungssuche?

Ein Metalldetektor für Wände sollte möglichst kompakt sein. Diese Geräte kommen meist ohne langen Stiel aus und weisen auch eine deutlich kleinere elektronische Suchspule auf. So können Sie in Innenräumen problemlos mit dem Gerät hantieren und Böden sowie Wände nach versteckten Heizungsrohren oder Trinkwasserleitungen aus Kupfer absuchen. Häufig kommen hier sogenannte Pinpointer zum Einsatz, die eine sehr exakte Lokalisierung von Metallen möglich machen.

Tipp: Für Heimwerker und professionelle Baufirmen sind Leitungssucher deutlich besser geeignet als herkömmliche Metalldetektoren. Mit diesen Leitungssuchern können Sie nämlich auch Stromkabel und sogar Holz aufspüren. Zwar ist die Suchtiefe meist geringer, für Leitungen in Wänden und Böden aber völlig ausreichend.

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1.3. Gibt es spezielle Unterwasser-Metalldetektoren?

Möchten Sie einen Metalldetektor unter Wasser nutzen, muss dieser wasserdicht sein. Hier kommen beispielsweise Geräte mit IP68-Schutzklasse infrage, die bis zu einer Wassertiefe von 20 Metern vor eindringender Flüssigkeit schützen. Ein wichtiges Zubehör an diesen Hand-Metalldetektoren sind übrigens Schlaufen, die Sie um das Handgelenk legen können. Rutscht Ihnen der Griff einmal aus der Hand, kann das Gerät nicht unkontrolliert auf den Grund sinken.

Tipp: Einen Unterwasser-Metalldetektor können Sie auch problemlos an Land benutzen.

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1.4. Welcher Metalldetektor kommt für Security-Anwendungen infrage?

Praktische Hand-Metalldetektoren eignen sich ideal für Security-Anwendungen, um Personen schnell und effizient auf nicht erlaubte Gegenstände abzusuchen. Dieser kleine Metalldetektor ist mit einer länglichen elektrischen Einheit ausgestattet und ermöglicht so den Scan von Armen, Beinen und des Rumpfs. Auch als Rucksack-Metalldetektor können diese Geräte zum Einsatz kommen.

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2. Wie tief geht ein guter Metalldetektor?

Wenn Sie metallische Gegenstände im Boden suchen, befinden sich diese nur selten direkt unter der Oberfläche. Daher ist es wichtig, dass auch ein Metalldetektor für Anfänger mindestens 25 cm tief in verschiedene Oberflächen wie Sand, Gestein oder Erde eindringen kann. Ein Metalldetektor für Kinder kommt hingegen auf eine maximale Tiefe von 10 cm. Diese eignen sich vor allem dann, wenn Sie auf der Suche nach verlorenen Gegenständen sind und beispielsweise eine Wiese mit hohem Gras nach dem Haustürschlüssel absuchen möchten. Auch für die Suche nach metallischen Leitungen in Wänden können diese Metalldetektoren mit geringerer Suchtiefe angewendet werden.

Für echte Schatzjäger oder die Suche nach archäologischen Artefakten bieten sich hingegen Profi-Metalldetektoren mit einer Tiefe ab 100 cm an. Einige Modelle können sogar bis zu zwei Meter nach Metallen suchen. Diese Geräte scannen den Boden tief nach metallischen Gegenständen ab und helfen dabei, lange verschollene Gegenstände aufzuspüren, die längst unter den Sedimentschichten vergraben wurden.

Tipp: Die Bodenzusammensetzung kann die Tiefe stark reduzieren. An Sandstränden oder auf stark mineralisierte Böden ist die Leistungsfähigkeit oft eingeschränkt. Auf lehmigen Böden hingegen haben die Metalldetektoren keine Probleme.

Metalldetektoren-Test: Sucher eines Metalldetektors über sandigem Boden.

Halten Sie die Suchspule direkt über den Boden, da sich ansonsten die Signaltiefe verringert.

3. Welche Arten von Metalldetektoren gibt es?

Möchten Sie einen Metalldetektor kaufen, können Sie zwischen zwei Funktionsweisen wählen. Während ein Metalldetektor mit Puls-Induktionstechnik punktuell den Boden scannt, sendet ein Gerät mit Wechselstrom ein kontinuierliches Signal. Wann welche Variante besser geeignet ist und welche unterschiedlichen Eigenschaften es gibt, verrät unsere Tabelle.

Funktionsweise vom Metalldetektor Eigenschaften
Metalldetektor mit Puls-Induktionstechnik
  • arbeitet mit kurzen Stromimpulsen
  • reagiert unempfindlich gegenüber mineralisierten Böden
  • eignet sich gut für Strände
Metalldetektor mit Wechselstrom
  • nutzt ein kontinuierliches elektromagnetisches Feld
  • ermöglicht eine bessere Metallunterscheidung
  • besser für gezielte Suche nach bestimmten Metallen eingesetzt

4. Worauf ist laut Metalldetektor-Tests aus dem Internet in puncto Handhabung zu achten?

Wollen Sie mit einem Metalldetektor auf Suche gehen, sollte dieser möglichst einfach zu handhaben sein. Dabei spielen laut Metalldetektor-Tests Faktoren wie die Anzeige, das Display und auch die Einteilung in Materialien eine wichtige Rolle. Im folgenden Abschnitt zeigen wir Ihnen, worauf es in diesen Punkten wirklich ankommt.

Metalldetektor im Test: Display eines Metalldetektors, welcher von einer Hand über den Strand gehalten wird.

Einige Metalldetektor wie die von Dr. Ötek verfügen über eine gut ablesbare Digitalanzeige mit Farbmodus.

4.1. Wie wird ein metallischer Fund angezeigt?

Wenn Sie einen klassischen Metalldetektor kaufen, zeigt ein akustisches Signal eine erfolgreiche Suche an. Durch einen meist hohen Piepton wird angezeigt, dass unter der Suchspule ein Metallgegenstand verborgen liegt. Möchten Sie in öffentlichen Bereichen unbemerkt der Suche nachgehen, bieten einige Geräte einen Anschluss für Kopfhörer. Einige Modelle geben auch ein Lichtsignal und/oder eine Vibration von sich, wenn die Suchspule über einem metallischen Gegenstand schwebt.

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4.2. Kann ich mit einem Metalldetektor gezielt nach Gold suchen?

Leider gibt es keinen eigenen Gold-Metalldetektor, mit dem Sie Böden gezielt nach dem wertvollen Edelmetall absuchen können. Puls-Induktionsgeräte eignen sich jedoch gut für die gezielte Suche nach Edelmetallen. Diese Geräte sind unempfindlich gegenüber Bodenmineralisierung und erzeugen starke Wirbelströme in stark leitfähigen Edelmetallen. Zusätzlich kann ein guter Metalldetektor zwischen Eisen und solchen Metallen unterscheiden, die kein Eisen enthalten. Eisen ist eines der häufigsten Metalle, das in heimischen Gärten oder auch auf Feldern und Wiesen zu finden ist. In den seltensten Fällen verbergen sich dahinter aber spannende Gegenstände, sondern vielmehr Nägel oder anderer Bauschutt.

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4.3. Wie gut lässt sich das Display bedienen?

Die meisten Geräte sind mit einem LCD-Display ausgestattet, das Ihnen wichtige Informationen bildlich zur Verfügung stellt. So können Sie ablesen, um welches Metall es sich handelt, wie gut das Signal ist und wie tief der Boden aktuell gescannt wird. Gesteuert wird der Metalldetektor für die Schatzsuche meist über verschiedene Knöpfe. Auf Touch-Displays verzichten die Hersteller hingegen, da die Bildschirme relativ kompakt sind und Sie die Knöpfe auch problemlos mit Arbeitshandschuhen bedienen können.

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4.4. Welche Suchmodi kann ich am Metalldetektor einstellen?

Möchten Sie mit dem Metalldetektor auf Schatzsuche gehen, können diverse Modi eingestellt werden. Für Einsteiger reicht ein Gerät mit den folgenden drei Suchmodi aus:

      • All-Metal: Gerät reagiert auf alle Metalle im Boden.
      • DISC-Modus: Filtert alle Metalle bis zu einem gewissen Leitbereich – Alufolie, Dosenlaschen und Kronkorken können ausgeblendet werden.
      • Notch-Modus: Filtert nur ausgewählte Leitbereiche – arbeitet somit präziser und weist auch auf kleine, wertvolle Gegenstände hin!
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5. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Metalldetektor-Tests bzw. -Vergleichen suchen

5.1. Wo darf man ohne Genehmigung mit dem Metalldetektor suchen?

In Deutschland dürfen Sondengänger den Gold-Metalldetektor uneingeschränkt auf Ihrem Privatgrundstück einsetzen und den Boden nach versteckten Schätzen absuchen. Handelt es sich beim Suchgebiet um Boden- und Kulturdenkmäler, ist die Anwendung ebenfalls verboten. Abseits davon dürfen Sie viele öffentliche Bereiche wie Strände oder Baggerseen absuchen, wenn Sie nicht gezielt nach archäologischen Schätzen suchen. Besonders strenge Regeln gibt es hingegen in Schleswig-Holstein, hier ist auch das sogenannte “Sondeln” nicht erlaubt.

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5.2. Was sollte ein guter Metalldetektor kosten?

Für einen guten Metalldetektor mit einer Suchtiefe ab 50 cm aufwärts sollten Sie zumindest 100 Euro einplanen. Professionelle Geräte mit sehr präzisem Scanner, Display und Co. können aber auch bis zu 300 Euro kosten.

Bei den folgenden Marken finden Sie eine Auswahl an qualitativ hochwertigen Metalldetektoren:

      • Nokta
      • Minelab
      • Sunpow
      • Garrett
      • Palworld
      • Bosch
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5.3. Wie gut ist ein Metalldetektor für Kinder?

Ein Metalldetektor-Set für die Kleinen hat in erster Linie spielerischen Hintergrund und soll dazu dienen, die Fantasie der Kinder anzuregen. Dennoch können viele Geräte tatsächlich Metalle aufspüren, die nah an der Erdoberfläche verbuddelt sind. Diese einfachen Geräte kommen meist ohne Bildschirm aus und sind deutlich günstiger als herkömmliche Metalldetektor-Sets.

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5.4. Welcher ist der beste Metalldetektor?

Der beste Metalldetektor wurde von der Stiftung Warentest noch nicht gekürt. Abhängig von Ihren Bedürfnissen können Sie das passende Gerät jedoch anhand der Bauweise, der Suchtiefe und des Funktionsumfangs küren.

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Im Video vorgestellt: Metalldetektor

Das Youtube-Video stellt den Metalldetektor Garrett Ace 150 vor und präsentiert seine Funktionen und Eigenschaften. Der Moderator demonstriert die einfache Handhabung und zeigt verschiedene Anwendungsszenarien, wie das Auffinden von Münzen oder Schmuckstücken. Abschließend fasst er die Eigenschaften des Geräts zusammen und geht auf die Eignung für Einsteiger und Hobby-Schatzsucher ein.

In diesem YouTube-Video werden drei Metalldetektoren für Anfänger vorgestellt. Das Video zeigt die Eigenschaften der Geräte und erläutert, welche Einsatzbereiche für die einzelnen Modelle geeignet sind. Dabei erhalten Sie einen Überblick über Funktionen, Handhabung und Unterschiede zwischen den Geräten.