Der Name verrät es schon: Lichtwecker wecken nicht mit Musik oder einem schrillen Alarmton, sondern mit Licht. Dabei wird durch den Lichtwecker die Helligkeit graduell erhöht und sogar ein Sonnenaufgang simuliert, was ein sanftes Aufwecken ohne Erschrecken verspricht. Sie können zu Ende träumen und werden dann auf natürliche und sanfte Weise geweckt.
Tipp: Wenn Sie zusätzlich eine Geräuschquelle wünschen, um ganz sicherzugehen, dass Sie aufwachen, können Sie einen Lichtwecker mit Ton wählen.
Zudem können viele Lichtwecker einen Sonnenuntergang und die nächtliche Dämmerung simulieren. Dies hilft Ihrem Körper dabei, auf natürliche Art nach einem langen Tag „herunterzufahren“ und Melatonin auszuschütten. So stellt sich der Körper auf den Schlaf ein und Sie können Ihren Schlafrhythmus sowie Ihre Schlafqualität langfristig verbessern.

Auf diesem Bild sehen wir einen ok.-Lichtwecker “OCR 610” mit Radio.
Zunächst einmal sollten Sie sich mit den verschiedenen Merkmalen von Lichtweckern vertraut machen. Besonders wichtig ist die Menüführung, aber auch die Helligkeit, die Weckmöglichkeiten und die Funktionalität als Leselampe sind wichtige Kriterien. Im Folgenden erfahren Sie, wofür diese Merkmale stehen und welche sonst noch relevant sind.
1.1. Einfache Bedienung

Ein Lichtwecker kann für jede Schlafphase eine wertvolle Ergänzung darstellen.
Einen Tageslichtwecker sollten Sie auch im Halbschlaf bedienen können. Daher ist es wichtig, dass dieser eine unkomplizierte und intuitive Menüführung aufweist.
Besonders beliebt sind Touch-Funktionen, die ein einfaches Bedienen möglich machen und an das Smartphone erinnern. Auch die Steuerung mit Bluetooth oder eine Konnektivität per USB ist bei Lichtweckern sinnvoll. Mithilfe einer App lässt sich beispielsweise Ihr Android-Gerät oder Ihr iPhone mit dem Lichtwecker verbinden und Sie können ganz einfach auf das Menü und die Einstellungen zugreifen.
Der beste Lichtwecker lässt sich so intuitiv bedienen, sodass Sie die Bedienungsanleitung nach der Installation eigentlich gar nicht weiter brauchen sollten. Achten Sie darauf, dass die vorhandenen Tasten einen angenehmen Druckpunkt haben und für Sie in jeder Position gut erreichbar sind.
Hinweis: Aber dennoch sollten Sie vor Erstgebrauch einen Blick in die Bedienungsanleitung des Lichtweckers werfen, da hier auch immer wichtige Hinweise, Warnungen und mögliche Fehlerquellen zu finden sind. Schon während Sie den Lichtwecker einstellen, können Sie damit sichergehen, dass dieser ordnungsgemäß funktioniert.
1.2. Dauer des Weckvorgangs

Ein Lichtwecker kommt dem Aufwachen durch das Tageslicht wohl am Nächsten.
Die Dauer eines Weckvorgangs bei einem Lichtwecker kann je nach Modell und den individuellen Einstellungen variieren. Normalerweise dauert ein Weckvorgang bei einem Lichtwecker zwischen 10 und 30 Minuten. Während dieser Zeit wird das Licht allmählich heller, um eine sanfte und natürliche Weckroutine zu ermöglichen.
Einige Lichtwecker bieten die Möglichkeit, die Dauer des Weckvorgangs nach Ihren Vorlieben anzupassen, sodass Sie die Weckzeit entsprechend Ihren Bedürfnissen einstellen können. Viele Wecker lassen sich auf Zeiten zwischen 20 und 40 Minuten einstellen.
Der künstliche Sonnenaufgang sollte ausreichend sein, um Sie während der Aufwachphase zu begleiten. In dieser Zeit verändern sich die Farben des Lichtweckers wie beim Sonnenaufgang in der Natur.
Lichtwecker sprechen mit ihren Wellness-Effekten oft besonders Frauen an, die sich im stressigen Alltag gerne mehr Zeit für sich selbst gönnen möchten. Durch das langsame Aufwachen starten sie entspannter und mit mehr Energie in den Tag und fühlen sich ausgeglichener und leistungsfähiger.
Tipp: Ideal ist es, wenn Sie die Dauer des Sonnenaufgangs individuell einstellen können. Dafür sollten Sie Ihre Schlafgewohnheiten kennen, die Sie mit einem Sleep-Tracker oder einer Fitnessuhr analysieren können.
1.3. Das passende Lichtwecker-Design: Form und Größe

Ein moderner Lichtwecker im zeitlosen Design fügt sich nahtlos ein.
Wenn Sie einen Lichtwecker kaufen, kommt es nicht nur auf die technischen Daten, sondern auch auf das Design an. Die Größe des Lichtweckers kann variieren und hängt unter anderem davon ab, wie viel Platz Sie auf Ihrem Nachttischchen haben. Generell gilt: Je größer die beleuchtete Fläche des Weckers, desto besser.
Manche Lichtwecker haben eine ringförmige Lichtquelle, während bei anderen die ganze Oberfläche hell wird. Um möglichst große Helligkeitsunterschiede herzustellen, ist ein recht großer Wecker mit möglichst viel Fläche ideal.
Kleine Lichtwecker sind dagegen platzsparender und lassen die Möglichkeit offen, auch noch ein Buch, ein Glas Wasser oder die Lesebrille auf dem Nachttisch zu platzieren.
Tipp: Generell eignen sich runde oder ovale LED-Lichtwecker optimal. Diese sehen ansprechend aus und lassen sich dank verstellbarer Farben und Helligkeiten auch an die räumliche Umgebung anpassen.
Sie sollten bedenken, dass es sich beim neuen Wecker um einen Einrichtungsgegenstand handelt, der oft zugleich als Uhr dient. Wählen Sie daher ein Modell, das zur Einrichtung Ihres Schlafzimmers passt, um einen eleganten Gesamteindruck zu schaffen.
1.5. Batteriebetriebene Lichtwecker vs. akkubetriebene Modelle
Wenn es darum geht, wie Sie den Lichtwecker in Betrieb halten, können Sie zwischen klassischen Batterien und einem modernen Akku wählen. Welche Betriebsart sich besser für Sie eignet, kommt vor allem auf Ihre persönlichen Bedürfnisse hinsichtlich Portabilität, Kosteneinschränkung sowie Umweltschutz an.

Wie wir hier erkennen, bietet dieser ok.-Lichtwecker “OCR 610” sogar verschiedene Lichtfarben.
Wir haben in der folgenden Tabelle die jeweiligen Eigenschaften für Sie zusammengestellt:
| Art | Eigenschaften |
| Batteriebetriebene Lichtwecker | - typischerweise AAA- oder AA-Batterien
- keine Ladezeit erforderlich
- können ausgetauscht und recycelt werden
- keine Verbindung zur Steckdose erforderlich
- weniger umweltfreundlich durch Entsorgung und Batteriemüll
- regelmäßiges Ersetzen der Batterien kann teuer werden
- Leistung i. d. R. eher begrenzt, abhängig von Batterietyp
|
| Lichtwecker mit Akku | - interner wiederaufladbarer Akku
- kann wiederverwendet werden, was den Müll reduziert
- hält länger als Batterien und spart Kosten
- Leistung i. d. R. eher höher
- erfordert regelmäßiges Aufladen
- kann nach einiger Zeit an Leistung verlieren und muss ersetzt werden
- zum Aufladen Nähe zur Steckdose erforderlich
|