Der Elektro-Leitungssucher spürt Stromleitungen auf, indem ein Sensor nach elektromagnetischen Feldern sucht. Werden diese erfasst, gibt das Gerät einen Warnhinweis ab und Sie wissen, dass hinter der Wand ein stromführendes Kabel verläuft. Die Funktionsweise setzt voraus, dass Strom fließt. Haben Sie den Sicherungskasten bei Renovierungsarbeiten nicht eingeschaltet oder fällt eine Sicherung, kann der Elektro-Leitungssucher keine elektromagnetischen Felder mehr finden.
Zusätzlich ermöglichen alle gängigen Leitungssucher auch die Suche nach metallischen Gegenständen in der Wand. Die meisten Leitungssucher reagieren empfindlich auf nicht eisenhaltige Metalle. In vielen Häusern sind sowohl Heizungsrohre als auch Wasserleitungen aus Kupfer verbaut. Bohren Sie diese mit der Bohrmaschine an, sind umfassende Sanierungsarbeiten notwendig, wenn es zu einem Wasserschaden kommt. Der Leitungssucher für Metall arbeitet dabei mit elektromagnetischen Messverfahren, um zuverlässige Ergebnisse zu liefern.
Wollen Sie hingegen Holzbalken hinter der Rigipswand aufspüren, wird die Dichte gemessen. Werden Unterschiede festgestellt, gibt das Leitungssucher-Gerät ein Signal ab. Diese Funktion bieten jedoch nicht alle Geräte. Hier ist jedoch ein wenig Vorsicht geboten, denn Holzbalken hinter einer dicken Betonschicht können nicht ausfindig gemacht werden. Besonders gut funktioniert die Methode jedoch bei Trockenbauwänden aus Gipskarton.

Bei diesem Leitungssucher von Schneider Electric sind die notwendigen Batterien bereits enthalten.