Neben der Betriebsart mit Akku, Stromkabel oder Benzin beeinflussen weitere Kriterien wie Leistung, Ausstattung und Lautstärke Ihre Entscheidung. Ein genauer Blick auf die relevanten Produktmerkmale hilft Ihnen dabei, das beste Modell für Ihre Bedürfnisse zu finden. So schaffen Sie schnell Ordnung im Garten.
Betriebsart: Akku- und Elektro-Laubsauger
Elektro-Laubsauger gelten als besonders umweltfreundlich und sind zudem preisgünstig. Allerdings sind Sie durch das Stromkabel eingeschränkt. Im Vergleich dazu sind die Geräte mit Akku flexibler zu handhaben, dafür ist mit einer geringeren Leistung zu rechnen. Die kraftvollen, aber lauten Benziner sind vorwiegend für große Flächen geeignet.
Leistung: Eine hohe Saugleistung für leistungsstarke Geräte
Um das Laub zügig zu entfernen, ist eine hohe Leistung nötig. Die Elektro-Laubsauger arbeiten oft mit mindestens 1.500 Watt. Ein weiteres wichtiges Leistungsmerkmal ist die Geschwindigkeit des Gebläses. Diese liegt zumeist bei 250 km/h oder höher. Wenn die Saugleistung geringer ist, eignet sich das Gerät nur für trockenes Laub, während nasses Laub liegenbleibt. Einige Geräte sind mit einem Geschwindigkeitsregler ausgestattet, der ein langsameres und leiseres Arbeiten ermöglicht. Zudem sollten Sie die Saugleistung prüfen, die in m3 pro Minute angegeben wird. Die besten Laubsauger liegen bei 8 bis 15 m3/min.
Lautstärke: Beachten Sie die Ruhezeiten

Bei der Auswahl von Laubsaugern von RYOBI zum Beispiel lohnt es sich immer, einen Blick auf die Lautstärke während des Betriebs zu werfen
Die Kombimodelle sind im Vergleich zu einfachen Laubbläsern meistens etwas lauter. Ein solches Gerät dürfen Sie nur außerhalb der Ruhezeiten nutzen. Bei den besten Laubsaugern aus den Tests liegt die maximale Lautstärke bei 94 dB. Doch gerade die älteren Benzin-Laubsauger machen deutlich mehr Lärm. Abhängig von der Betriebsart arbeiten die Sauger mit einer Lautstärke von bis zu 110 dB. Hierfür ist ein Hörschutz empfehlenswert, zudem müssen Sie sich an die Ruhezeiten halten.
Gewicht und Ergonomie: Benzin-Laubsauger weisen ein vergleichsweise hohes Gewicht auf
Hobbygärtner wünschen sich ein leicht zu handhabendes Gerät, das nicht mehr als 4,5 kg wiegt. Mit steigender Leistung kann sich das Gewicht der Laubsauger jedoch erhöhen. Vor allem die Benzin-Laubsauger wiegen oft deutlich mehr, sodass Sie öfters eine Pause einlegen. Daher sind die schweren Geräte teilweise fahrbar. Leichtere bis mittelschwere Laubbläser tragen Sie mit einem Riemen über der Schulter, um sich die Arbeit zu erleichtern.
Ergonomische Details wie stabilisierende Griffe und sichere Gummierungen sind ebenfalls wichtig, wenn Sie Ihr Grundstück von Laub befreien. Die Testsieger sind so ausgestattet, dass Sie eine Stunde oder länger damit arbeiten können, ohne zu ermüden. Auch Muskelkater und Druckstellen müssen Sie bei einer guten Ergonomie und einem durchdachten Bedienkomfort nicht befürchten.
Funktionen und Ausstattung: 2in1-Laubsauger und -bläser
Viele Benzin- und Elektro-Laubsauger lassen sich auf die Gebläsefunktion umschalten. So wird der Sauger zum Laubbläser. Dieses Extra lohnt sich bereits für kleine und mittlere Flächen. Damit Sie beim Aufsaugen nicht zu viel Laub entsorgen müssen, lohnt sich ein Laubhäcksler. Hierbei handelt es sich um eine Häckslerturbine vor dem Auffangsack. Der Auffangsack hat im Normalfall ein Fassungsvermögen zwischen 35 und 50 l. Als weiteres Extra gibt es besonders schmale oder gebogene Düsen.
Umweltfreundlichkeit: Entscheiden Sie sich für Akku- oder Elektro-Laubsauger
Die Benzin-Laubsauger stoßen Schadstoffe aus und schädigen die Natur. Im Vergleich dazu arbeiten Akku- und Elektro-Laubsauger deutlich nachhaltiger. Allerdings benötigen Sie für die Akku-Laubsauger einen kompatiblen Makita Akku oder Stihl Akku.