Die Funktionalität und die Leistung einer Küchenmaschine mit Kochfunktion sollen in einem Küchenmaschinen-Test auf den Prüfstand gestellt werden. Schließlich ist es gut zu wissen, wie der Küchenhelfer im Alltag performt. Im Jahr 2015 widmete sich die Testinstanz Stiftung Warentest der Aufgabe. Seitdem haben sich die Produkte weiterentwickelt, und die Ergebnisse dienen als grobe Orientierung.
Das sagt Stiftung Warentest: die Ergebnisse
Im Test der Stiftung Warentest wurden insgesamt 9 Küchenmaschinen mit Kochfunktionen auf ihre Alltagstauglichkeit überprüft. Darunter Produkte von Kenwood, KitchenAid und Vorwerk. Die Tester wollten herausfinden, wie gut sich kalte und warme Speisen mit den Geräten zubereiten lassen. Wie einfach sie zu reinigen sind und wie viel Lärm sie bei der Zubereitung erzeugen. Insgesamt schnitten fast alle Produkte mit dem Ergebnis „gut“ ab, ein Testsieger wurde aber nicht gekürt.
So wurden die Geräte geprüft
Grundsätzlich wurde nach Anbieterangaben bzw. nach Referenzrezept Gerichte gekocht, gedämpft, oder erhitzt. Zum Vergleich wurden dieselben Gerichte in einem regulären Kochtopf auf einem Induktionsherd zubereitet.
Es wurde das Mixen und Pürieren, Kneten von Hefe- und schweren Früchteteig. Auch das Zerkleinern von Fleisch und Gemüse wurde getestet.
Experten und Laien bewerteten die Handhabung und Reinigung
Hier stach in beiden Punkten das Produkt von Vorwerk hervor. Dank eines integrierten Chips wurden die Rezepte auf dem Display angezeigt. Das Kochen gelang bei jedem Gericht, da auf dem Display angezeigt wurde, welche Zutaten als Nächstes kamen. Den anderen Testobjekten lagen Rezepthefte bei.
Kritik wurde bei der Reinigung einiger Geräte ausgeübt. Während alle Teile des Thermomix sich in der Geschirrspülmaschine reinigen ließen, machten andere Produkte Probleme. Bei vielen Küchenmaschinen ließen sich die Einzelteile nicht ausbauen und mussten aufwendig gereinigt werden. Essensreste konnten nur mit viel Mühe entfernt werden.
So belastbar sind Küchenmaschinen mit Kochfunktion
Hier wurden insgesamt 3 Tests durchgeführt. Darunter das 300-fache erhitzen von Öl, in welchen Teig geknetet wurde und mit je einer Minute kalt rühren und Pause.
Umwelteigenschaften: Lautstärke und Material auf dem Prüfstand
Ausschlaggebend waren die Lautstärke als auch die Vibrationen, welche von dem Gerät während der Essenszubereitung ausgingen. Die Tester beurteilten das Ergebnis subjektiv. Zudem wurden auch Schadstoffe als auch der Energieverbrauch überprüft. Auch hier gab es Anlass zur Kritik. Die meisten Geräte waren während dem Kochen mit knapp 70 Dezibel viel zu laut.
Überlegen Sie sich vor der Anschaffung gut, welche Kochfunktionen Sie tatsächlich benötigen
Wenn Sie bereits viele Küchengeräte zu Hause haben, sollten Sie die Anschaffung eines Küchengeräts mit Kochfunktion nochmals überdenken. Wenn Sie mehrere Gerichte gleichzeitig kochen wollen, können Sie eines davon im Multikocher zubereiten. Ganz auf Töpfe und Pfannen können Sie nicht verzichten.