Gerade dann, wenn Sie statt herkömmlichem Filterkaffee lieber Espresso oder Kaffeespezialitäten trinken und diese in guter Qualität auch zu Hause zubereiten möchten, kann sich die Anschaffung einer kleinen Siebträgermaschine bereits lohnen. Wie eine Siebträgermaschine funktioniert und was man mit Ihr zubereiten kann, erfahren Sie in diesem Kapitel von WELT.de.
Wer hat die Siebträgermaschine erfunden?
Wussten Sie, dass das erste Patent für eine Siebträgermaschine bereits im Jahr 1884 eingereicht wurde? Der italienische Erfinder Angelo Moriondo war der Erste, der eine Espressomaschine entwickelte, die mit Wasser und Wasserdampf einen Espresso zubereiten konnte.
1.1. Die Funktionsweise einer Siebträgermaschine
Ganz charakteristisch für eine Siebträgermaschine ist, dass hiermit vornehmlich Espresso gebrüht wird. Hierzu wird das ausgewählte Kaffeepulver mittels Tamper in den Siebträger gepresst. Zu Zubereitung eines guten Espressos wird im Anschluss das Wasser durch den kleinen Siebträger bei einer durchschnittlichen Temperatur von 90 °C mit 9 bar gedrückt.
Die genaue Menge an Kaffeepulver, Wasser, aber auch der Mahlgrad der Bohnen sollten Sie nach Ihrem persönlichen Geschmack abstimmen. Im Internet gibt es zudem eine Reihe an Foren von Kaffeeliebhabern, die sich ausschließlich damit beschäftigen, welche Einstellungen an welcher Kaffeemaschine zu den besten Ergebnissen führt.
1.2. Die besten Kaffeespezialitäten

Vor allem für Kaffeeliebhaber die vorwiegend Espresso genießen, ist eine kleine Siebträgermaschine eine überaus praktische Anschaffung.
Mit einer kleinen Siebträgermaschine für zu Hause lassen sich nicht nur Kaffeespezialitäten ohne Milch, wie der Espresso, Caffé Ristretto oder Caffé Lungo und Caffé Americano zubereiten. Gerade wenn Sie sich eine kleine Siebträgermaschine mit Milchaufschäumer zulegen, können Sie zudem die folgenden Kaffeespezialitäten zaubern:
- Espresso Macchiato
- Cappuccino
- Caffé Latte
- Flat White
- und Latte Macchiato.
1.3. Kleine Siebträgermaschine vs. Kaffeevollautomat
Sie können sich noch nicht eindeutig zwischen einer kleinen Espressomaschine und einem ebenso beliebten Kaffeevollautomaten entscheiden? Um Ihnen diese Entscheidung zu erleichtern haben wir Ihnen in der nachstehenden Übersicht die Vorteile einer kleinen Baristamaschine im Vergleich zum Kaffeevollautomat zusammengefasst, gehen dabei aber auch auf Nachteile ein, die die Anschaffung einer kleinen Siebträgermaschine für zu Hause mit sich bringt.
Vorteile- nicht nur intensives Kaffeearoma, sondern auch Barista-Feeling für zu Hause
- maximale, manuelle Einstellmöglichkeiten
- sehr gute Crema und hochwertiger Milchschaum
- vergleichsweise einfache Reinigung
- kleine Espressomaschinen gelten als solide, robust und sehr wartungsarm
Nachteile- für den perfekten Kaffee sind ein paar Fachkenntnisse, aber auch viel Übung notwendig
- Zubereitung geschieht nicht auf Knopfdruck, sondern bedarf neben einer Aufwärmzeit auch einige manuelle Handgriffe
- sind etwas preisintensiver in der Anschaffung