2.1. Ein 16-Zoll-Kinderfahrrad mit Riemenantrieb ist wartungsarm
Neben dem klassischen Antrieb mit einer Fahrradkette finden Sie inzwischen auch 16-Zoll-Kinderfahrräder mit Riemenantrieb. Der Riemen besteht aus Carbonfasern und ist leicht und langlebig. Der Zahnriemen weist einseitig kleine Zähne auf und läuft, wie auch die Fahrradkette, über Ritzel. Er leiert weniger schnell aus als eine Fahrradkette und muss nicht geölt werden. Muss er jedoch gewechselt werden, ist das etwas aufwendiger als bei einer Fahrradkette. Bei einem 16-Zoll-Kinderfahrrad mit Gangschaltung ist ein Riemenantrieb nur mit einer Nabenschaltung möglich.
Der Antrieb mit einer klassischen Fahrradkette ist nach wie vor der gängige Antrieb für Kinderfahrräder mit 16 Zoll. Sie ist robust, lässt sich leicht wechseln und hat eine sehr gute Kraftübertragung. Dafür sollte sie regelmäßig gereinigt und geölt werden.
Die Merkmale der verschiedenen Antriebstypen für 16-Zoll-Kinderfahrräder führen wir hier auf welt.de in einer Tabelle nochmal übersichtlich an:
| Antriebstyp | Merkmale |
| Riemenantrieb | - lange Lebensdauer
- geringes Gewicht
- kein Kettenöl notwendig
- nur für Nabenschaltung verwendbar
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| Kettenantrieb | - robust
- leicht zu wechseln
- auch für Kettenschaltung geeignet
- muss gereinigt und gewartet werden
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2.2. Für kleine Kinder ist ein 16-Zoll-Kinderfahrrad mit Freilauf einfacher zu handhaben

Kinder sollten von Anfang an an einen Fahrradhelm gewöhnt werden.
Unter einem Freilauf beim 16-Zoll-Kinderfahrrad versteht man die Möglichkeit, mit den Pedalen sowohl vorwärts als auch rückwärts zu treten. Weil beim Rückwärtstreten das Fahrrad dabei aber nicht rückwärts fährt, spricht man dabei von einem Freilauf. Das 16-Zoll-Kinderfahrrad mit Freilauf bietet für die Kinder den Vorteil, dass sie die Pedale jederzeit auf die notwendige oder gewünschte Position einstellen können und das Aufsteigen leichter fällt.
Ob das Kinderfahrrad einen Freilauf aufweist, ist vom Bremssystem des Fahrrads abhängig. Ohne Freilauf erhalten Sie ein 16-Zoll-Kinderfahrrad mit Rücktrittbremse. Wie der Name bereits vermuten lässt, wird beim Rückwärtstreten die Bremse betätigt. Ein Kinderfahrrad mit 16 Zoll und Rücktrittbremse wird von 16-Zoll-Kinderfahrrad-Tests im Internet vor allem für etwas geübte Fahrer empfohlen. Für Fahranfänger, so die Begründung, sei das Greifen mit beiden Händen an die Bremshebel anfangs einfacher, als den Rücktritt zu betätigen.
Möchten Sie ein 16-Zoll-Kinderfahrrad kaufen das einen Freilauf hat, dann sollte das Kinderfahrrad mit Felgenbremsen oder Scheibenbremsen ausgestattet sein. Beide Bremssysteme werden über Bremshebel betätigt, die am Lenker hinter den Griffen angebracht sind. Bei einem 16-Zoll-Kinderfahrrad mit Handbremse sollte Ihr Kind die Bremshebel gut erreichen.
Das 16-Zoll-Kinderfahrrad mit Felgenbremse ist besonders üblich. Die Bremsbacken erzielen die Bremswirkung, indem sich die Bremsen an die Flanken des Laufrads drücken. Felgenbremsen sind leicht und für Kinder einfach zu bedienen. Bei Nässe, oder wenn die Bremsen verschmutzt sind, lässt die Bremsleistung allerdings nach.
Eine besonders hohe Bremsleistung weisen 16-Zoll-Kinderfahrräder mit Scheibenbremsen auf. Scheibenbremsen sind schwerer als Felgenbremsen, sind jedoch vor allem im hügeligen Gelände besonders sicher.
Tipp: Ein Kinderfahrrad mit Scheibenbremsen lohnt sich vor allem dann, wenn Ihr Kind im Radfahren bereits geübt ist und mit Ihnen auf einem Mountainbike mit 16 Zoll Fahrradtouren im Gelände unternimmt. Zum Fahrradfahren lernen und für einfache Fahrten sind Felgenbremsen oder eine Kombination aus Rücktritt- und Felgenbremse völlig ausreichend.
Die Eigenschaften der verschiedenen Bremssysteme für 16-Zoll-Kinderräder vergleichen wir in nachstehender Tabelle hier auf welt.de:
| Bremssystem | Eigenschaften |
| Rücktrittbremse | + wartungsarm + funktioniert witterungsunabhängig - geringe Bremswirkung - eher für geübte Fahrer |
| Felgenbremse | + einfach zu bedienen + leicht - nachlassende Bremskraft bei Regen - nur bedingt im Gelände geeignet |
| Scheibenbremse | + einfach zu bedienen + besonders hohe Bremskraft + auch für das Gelände geeignet - schwer |

Wir haben uns Fahrradrahmen angeschaut. Der Rahmen des Specialized 16 Zoll Kinderfahrrads ist robust und widerstandsfähig, passend für den aktiven Gebrauch.
2.3. Bei einem 16-Zoll-Kinderfahrrad mit Gangschaltung sollte die Anzahl der Gänge überschaubar sein
Die meisten 16-Zoll-Kinderfahrräder kommen ohne Gangschaltung aus, weil die Kinder häufig mit der Bedienung einer Gangschaltung noch überfordert sind. Wenn Sie sich für ein 16-Zoll-Kinderfahrrad mit Schaltung entscheiden, dann sollte die Anzahl der Gänge daher überschaubar sein und sich mit einer kinderfreundlichen Drehgriffschaltung bedienen lassen.
Besonders üblich und empfehlenswert ist ein 16-Zoll-Kinderfahrrad mit Nabenschaltung. Die Nabenschaltung kann beispielsweise auch im Stand betätigt werden und weist bis zu acht Gänge auf. Sie ist robust und wartungsarm, allerdings auch verhältnismäßig schwer.
Die Vor- und Nachteile eines 16-Zoll-Kinderfahrrads mit Nabenschaltung im Vergleich zu einer Kettenschaltung lauten wie folgt:
Vorteile- im Stand bedienbar
- bis zu acht mögliche Gänge
- robust und wartungsarm
Nachteile- nur für geübte Fahrer empfohlen
- verhältnismäßig schwer
- kein Schalten unter Last möglich
2.4. Über ein 16-Zoll-Kinderfahrrad mit Stützrädern gibt es geteilte Meinungen
In Online-Tests für 16-Zoll-Kinderfahrräder gibt es zum Thema “Stützräder ja oder nein” geteilte Meinungen. Die Befürworter von 16-Zoll-Kinderfahrrädern mit Stützrädern betonen, dass sich damit das Fahrradfahren besonders leicht und sicher erlernen lässt und sich die Kinder weitestgehend gefahrlos mit dem Fahrrad vertraut machen können.
Gegner eines Kinderfahrrads inkl. Stützräder wenden ein, dass mit Stützrädern ein falsches Fahrverhalten hinsichtlich der Lenkung und des Kurvenverhaltens sowie des Anfahrens und Anhaltens erlernt wird. Der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) empfiehlt als Alternative für Kinder Laufräder, die bereits den Gleichgewichtssinn schulen und das spätere Fahrradfahren erleichtern.
Wenn Sie sich für ein 16-Zoll-Kinderfahrrad mit Stützrädern entscheiden, dann sollten Sie darauf achten, dass Ihr Kind damit nicht durch Schlaglöcher fährt oder rückwärts rollt, was zu Stürzen führen könnte. Die Stützräder lassen sich bei Bedarf vom Kinderfahrrad abmontieren.
2.5. Ein 16-Zoll-Kinderfahrrad mit Licht ist immer eine gute Wahl
Auch wenn ein 16-Zoll-Kinderfahrrad mit Licht nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, ist ein Fahrradlicht am Kinderfahrrad immer empfehlenswert. Mit einem Fahrradlicht ist Ihr Kind auf dem Fahrrad beispielsweise bei schlechten Sichtverhältnissen im Regen oder in der Dämmerung immer besser erkennbar, auch wenn das Fahrrad nur zum Spielen genutzt wird.

Felgenbremsen können bei Nässe an Bremskraft verlieren.