Kinderdrohnen sind einfach zu bedienen und sorgen für viel Begeisterung. Sie laden zu immer wieder neuen Flugmanövern ein. Mit Kamera bieten sie noch mehr Möglichkeiten. Bei der Suche nach einer geeigneten Kinderdrohne ist vorwiegend die Ausstattung wichtig. Die Altersempfehlung gibt Ihnen eine gute Orientierung.
1.1. Größe und Gewicht: Mini-Drohne oder größerer Multicopter
Die Größen reichen von besonders kleinen Drohnen bis zu großen Quadrocoptern. Die Mini-Flugdrohnen passen in eine Handfläche hinein und wiegen weniger als 200 g. Schon diese kleinen Modelle gibt es mit Kamera. Größere Kinderdrohnen bringen mehr Gewicht auf die Waage und eignen sich vorwiegend für den Outdoor-Einsatz.
1.2. Steuerung: Per Fernbedienung oder App
Die Steuerung der Kinderdrohne erfolgt zumeist über eine Fernbedienung. Bei den modernen Drohnen ist auch eine Fernsteuerung per Smartphone-App möglich. Für Kinder und Einsteiger empfiehlt sich ein Modell mit intuitiver Fernbedienung. Damit sind schon die ersten Flugversuche erfolgreich.
1.3. Mit oder ohne Kamera: Für Luftaufnahmen oder als einfache Drohne
Ein einfacher Mini-Quadrocopter für Kinder fliegt ohne Kamera. Entsprechend leicht lässt sich dieses Fluggerät manövrieren, weshalb es sich gut dafür eignet, um die Steuerung mit der Fernbedienung zu lernen. Hier liegt der Reiz hauptsächlich in der Steuerung und dem Flugerlebnis.
Aber schon die preiswerten Kinder-Drohnen sind auch mit Kamera erhältlich. Diese können Luftaufnahmen machen, die das Interesse wecken. Abhängig von der Qualität sind hochauflösende Bilder und Videos möglich. Teilweise haben die verbauten Kameras bis zu 1 Megapixel.
Häufig sind diese Modelle relativ robust, sodass sie auch nach einem Absturz noch einsatzfähig bleiben. Dafür benötigen die Einsteiger-Drohnen allerdings relativ schwere Komponenten, was sich negativ auf die Einsatzdauer und das Flugverhalten auswirkt. Dennoch sind die günstigen Mini-Quadrocopter eine gute Wahl für Kinder, Jugendliche und Einsteiger.
1.4. Bediensicherheit: Kindgerecht, Propeller mit Abschirmung
Eine kleine Drohne für Kinder hat ein geringes Gewicht und führt auch bei einem Zusammenstoß zu keinen Verletzungen. Dennoch besteht immer eine gewisse Gefahr. Bei den meisten Kinderdrohnen ist der Propeller von einer Abschirmung umgeben. Diese verhindert, dass die Finger zwischen die Propeller geraten.
Testen Sie die Drohne vor der Nutzung: Sind Sie nicht sicher, ob Ihr Nachwuchs schon im richtigen Alter für die Drohne ist? Dann testen Sie das Fluggerät selbst, um sich an die Steuerung zu gewöhnen. So erkennen Sie eventuelle Probleme und Risiken.
1.5. Akkukapazität: Flugzeit und Reichweite
Wie lange die Kinderdrohne fliegt, hängt von der Akkuleistung ab. Die Hersteller geben häufig die maximale Flugzeit in Minuten an. Gerade am Anfang sind die Kinder enttäuscht, wenn der Akku schon bald an die Ladestation muss. Die höherwertigen Drohnen halten mindestens 20 Minuten lang durch. Bei den Testsiegern können Sie mit 45 Minuten und länger rechnen. Die maximale Reichweite ist ebenfalls ein interessanter Wert. Hier sollten Sie auch an den Flug zurück zum Ausgangspunkt denken.