Damit ein Kernbohrgerät sich als Testsieger qualifizieren kann, sind gewisse Leistungsparameter ausschlaggebend. Zu diesen zählen eine zuverlässige Motorleistung, die Anzahl der Umdrehungen und der Durchmesser der Bohrungen. Auf WELT.de haben wir uns diese Qualitätsmerkmale näher angesehen.
2.1. Motorkraft
Die Motorleistung ist ein zentraler Wert bei der Auswahl eines Betonbohrers. In unserer Vergleichstabelle finden Sie Modelle, die eine Leistung von 1.440 bis über 4.000 Watt bieten.
Je höher die Motorkraft, desto müheloser erfolgt in der Regel die Zylinderbohrung in Beton, Stein oder anderen Materialien. Wenn Sie einen Kernbohrer nur für gelegentliche private Arbeiten benötigen, kommen Sie sicher mit einer geringeren Leistung zurecht. Für professionelle oder häufig anspruchsvolle Anwendungen empfiehlt sich eine hohe Motorleistung.
2.2. Umdrehungen
Die Bohrgeschwindigkeit und entsprechend die Präzision basieren auf der Zahl der Umdrehungen. Mit Umdrehungszahlen zwischen 520 und 3.700 pro Minute bieten Ihnen die Geräte unserer Tabelle eine breite Auswahl.
Wieso viele Umdrehungen für mehr Präzision sorgen? Weil der Bohrkopf schneller rotiert und glattere Aushöhlungen ermöglicht. Dies minimiert Einbrüche oder Absplitterungen im Material.
2.3. Maximaler Durchmesser
Unsere Vergleichsprodukte ermöglichen einen Bohrdurchmesser von etwas mehr als 80 und maximal 350 mm. Dieser Wert ist maßgeblich für Ihre Vorhaben.
Geringere Durchmesser eignen sich für leichtere Materialien. Somit eignen sich solche Kernbohrer für Holz oder dünneren Beton.
Große Durchmesser sind ideal für massivere Materialien. Diese Kernbohrmaschinen sind für Beton-Wände oder -Blöcke geeignet sowie große Steinmassen.

So sieht ein Loch in massivem Stein aus, nachdem sich ein Kernlochbohrgerät durchgearbeitet hat.