1.1. Der Kern einer Keramikpfanne besteht aus Metall
Was ist Teflon?
Teflon ist eine andere Bezeichnung für den Kunststoff PTFE (Polytetrafluoroethylene). Teflon ist vor allem als Antihaftbeschichtung für Kochgeschirr bekannt. Es zeichnet sich durch eine besonders glatte Oberfläche aus, sodass Sie zum Kochen und Braten nur wenig Fett benötigen.
Die Bezeichnung Keramikpfanne könnte darauf schließen lassen, dass die Pfanne komplett aus Keramik besteht. Keramik ist aber wenig leitfähig. Als Keramikpfannen werden daher Pfannen bezeichnet, die einen Kern aus Metall aufweisen und mindestens innen mit Keramik beschichtet sind.
Gängige Materialien für Keramikpfannen sind Edelstahl, Aluminium und Kupfer. Eine Keramikpfanne aus Edelstahl enthält häufig noch Aluminium und Kupfer, um die Wärmeleitfähigkeit der Pfanne zu erhöhen. Edelstahl selbst ist weniger leitfähig als Aluminium oder Kupfer. Dafür ist die Keramikpfanne aus Edelstahl besonders robust und langlebig.
Die Beschichtung der Keramikpfanne besteht aus einer Art Quarzsand, der verflüssigt und unter Hitze auf die Metallform aufgetragen wird. Beschichtete Keramikpfannen weisen dadurch eine sehr harte Oberfläche auf, sodass ein Vorteil von Keramikpfannen unter anderem in einer hohen Kratzfestigkeit liegt. Zudem sind Keramikpfannen sehr hitzebeständig und halten auch säurehaltigen Speisen stand. Wird die Keramikbeschichtung auch außen auf die Pfanne aufgetragen, lässt sich die Pfanne leicht reinigen. Zudem ist die Pfanne dann in verschiedenen Farben erhältlich. Sie finden beispielsweise Keramikpfannen in Weiß, Schwarz, Grün, Rot und weiteren Farben.
Bitte beachten Sie: Verbraucherzentralen weisen darauf hin, dass es sich bei der Bezeichnung “mit Keramik beschichtet” bei Pfannen nicht immer um Keramikpfannen handelt. Manchmal werden so auch Pfannen genannt, die mit Teflon beschichtet sind und nur Keramikpartikel enthalten. Eine echte Keramikpfanne erkennen Sie unter anderem daran, dass die Keramikpfanne PFTE-frei ist.

An dieser Stelle sehen wir eine Edeka-Zuhause-Keramikpfanne mit 28 cm Größe, die es auch 4 cm kleiner gibt.
Als Nachteile von Keramikpfannen werden in Keramikpfannen-Tests im Internet wiederholt die oft kurze Haltbarkeit der Keramikpfanne beziehungsweise der Antihaftbeschichtung genannt. Die Antihaftbeschichtung kann sich, je nach Verwendung und Qualität der Keramikpfanne, bei besonders günstigen Keramikpfannen oft bereits nach wenigen Monaten abnutzen. Außerdem sollte in einer Keramikpfanne kein kalt gepresstes Olivenöl genutzt werden. Es könnte verharzen und sich in die beschichtete Keramikpfanne einbrennen und die Beschichtung der Pfanne beeinträchtigen.
Die allgemeinen Vor- und Nachteile von Keramikpfannen fassen wir hier auf welt.de nachstehend zusammen:
Vorteile- Keramikbeschichtung immer innen aber auch außen möglich
- Antihaftwirkung beim Kochen und Braten
- sehr hitzebeständig
- sehr kratzfest
- säurebeständig
- in verschiedenen Farben erhältlich
Nachteile- Antihaftwirkung unter Umständen nur kurzfristig gegeben
- für Olivenöl nicht empfehlenswert
Wenn Sie die Wahl zwischen einer Keramikpfanne und einer Teflonpfanne haben, dann sollten Sie die Eigenschaften beider Pfannen miteinander vergleichen. Eine Teflonpfanne ist weniger hitzebeständig und kratzfest als eine Keramikpfanne, dafür hält die Antihaftbeschichtung aus Teflon häufig länger als aus Keramik. Die Herstellung einer Teflon-Pfanne ist aber wenig umweltfreundlich.
In der folgenden Tabelle hier auf welt.de vergleichen wir die Eigenschaften einer Keramikpfanne mit denen einer Teflonpfanne:
| Typ der Pfanne | Eigenschaften |
| Keramikpfanne | + hitzebeständig oft auch über 260 °C + sehr harte Beschichtung, kratzfest und säurebeständig + auch mit Außenbeschichtung erhältlich + sehr einfache Reinigung + in verschiedenen Farben erhältlich - nicht für Olivenöl geeignet - unter Umständen kurze Antihaftwirkung |
| Teflonpfanne | + lange Antihaftwirkung + besonders glatte Oberfläche + benötigt kaum Fett + auch für Öl geeignet - meistens nur bis 260 °C Hitze empfohlen - recht weiche Oberfläche, wenig kratzfest - wenig umweltfreundliche Herstellung |

Da diese Edeka-Zuhause-Keramikpfanne zu einem erheblichen Anteil aus Aluminium besteht, finden wir es gut, dass dieses reines Recycling-Aluminium ist.
1.2. Die Größe von Keramikpfannen wird als Durchmesser in cm angegeben
Kleine Keramikpfannen sind mit 20 cm Durchmesser erhältlich. Kleine Keramikpfannen eignen sich beispielsweise für kleine Pfannkuchen oder Spiegeleier. Die größten Keramikpfannen mit 32 cm Durchmesser sind für Familienhaushalte empfehlenswert. In ihnen lässt sich eine große Portion Kaiserschmarrn ebenso zubereiten wie eine große Gemüsepfanne.
Besonders gängig sind Keramikpfannen mit 24 cm und Keramikpfannen mit 28 cm Durchmesser. Sie sind für Single- und Mehrpersonenhaushalte als Universalpfannen verwendbar. Die jeweils verfügbaren Größen der Keramikpfannen haben wir in unserer Produkttabelle in der Kategorie “Durchmesser ” für Sie pro Modell ausgewiesen.
Gut zu wissen: In Keramikpfannen-Tests im Internet finden Sie den Hinweis, dass sich der Durchmesser immer auf den Rand der Pfanne bezieht. Nach unten hin wird die Pfanne etwas schmaler. Der obere Randdurchmesser wird angegeben, damit Sie bei Bedarf einen passenden Deckel zur Pfanne finden.

Der passende Durchmesser des Deckels wird am oberen Rand der Keramikpfanne gemessen.