Kehrmaschinen für Spezialfälle
Neben Handkehrmaschinen, Benzin-Kehrmaschinen und Akku-Kehrmaschinen mit Auffangbehälter können Sie sich auch für eine Wildkrautbürste oder eine Schnee-Kehrmaschine entscheiden. Außerdem finden sich spezielle Anbaukehrmaschinen, Aufsitzkehrmaschinen, Kehrsaugmaschinen und Rasenkehrmaschinen auf dem Markt, falls Sie sich spezialisieren möchten.
Bewährte Hersteller von Kehrmaschinen
Zu den beliebten Marken im Bereich Kehrmaschinen zählen neben Kärcher auch die Hersteller Nilfisk, Haaga oder Stihl. Doch Dutzende weiterer Anbieter haben sich schon mit hochwertigen Geräten aus dieser Kategorie einen Namen gemacht.
Große Flächen erfordern mehr Arbeitsbreite
Es gilt: Je größer die Arbeitsbreite einer Kehrmaschine, desto weniger Runden müssen Sie auf einer Fläche abfahren. Doch zugleich steigt mit der Breite auch das Gewicht der Maschine, während das Manövrieren schwieriger wird. Außerdem sind manche Wege so schmal, dass eine breite Kehrmaschine nur die umliegenden Beete beschädigen würde.

Auf dieser Abbildung können Sie die seitlichen Kehrbesen einer Kehrmaschine von Einhell erkennen. Diese erleichtern die Reinigung von Ecken und unzugänglichen Stellen.
Es ist daher wichtig, sich für ein Gerät mit einer durchdachten Arbeitsbreite für den gewünschten Arbeitszweck zu entscheiden. Dabei haben Sie die Wahl zwischen folgenden Bereichen: bis 65 cm, 65 bis 80 cm, 80 bis 85 cm, 85 bis 100 cm und ab 100 cm.
Die richtige Maschine für die entsprechende Fläche
Dieser Wert wird in der Einheit Quadratmeter pro Stunde (m2/h) angegeben. Handkehrmaschinen sind in den unteren Klassen bis 2.000 m2/h und 2.000 bis 2.500 m2/h erhältlich. Im Bereich von 2.500 bis 5.500 m2/h sind Akku-Maschinen häufig. Darüber, also ab 5.500 m2/h, zeigen Benziner ihr Können. Für mehr Komfort sind in diesem Bereich auch Aufsitzkehrmaschinen erhältlich.
Besondere Antriebsarten zur Unterstützung
Sie müssen nicht zwingend auf Muskelkraft, Strom aus Akkus oder Benzin setzen, wenn Sie sich das Fegen im Außenbereich mit einem Einachser erleichtern möchten. Einzelne Modelle laufen auch mit Diesel, mit Flüssiggas oder im Netzbetrieb. Dabei hat jede Antriebsart individuelle Vor- und Nachteile. So ist der Netzbetrieb leistungsstark, aber das Kabel kann bei der Arbeit lästig sein.
Mehr Platz für viel Dreck
Bei der Arbeit mit einer Kehrmaschine bestimmt der Auffangbehälter, wann Sie das Kehren unterbrechen müssen, um den Behälter zu leeren. Größere Behälter sind befüllt und unbefüllt schwerer als kleinere Varianten, außerdem nehmen sie mehr Platz in Anspruch. Dafür lassen sie längere unterbrechungsfreie Arbeitseinsätze zu. Es finden sich Behältergrößen zwischen 40 und bis über 100 l.
Ersatzbesen für den häufigen Einsatz
Eine Bürste unterliegt ständigem Verschleiß. Wer schon beim Kauf an Ersatzbesen denkt, ist für den Fall der Fälle gerüstet und muss einen Einsatz nicht wegen einer Neuanschaffung unterbrechen.
Radantrieb
Je schwerer der Auffangbehälter, desto schwerer ist es auch für den Maschinenführer, die Kehrmaschine voranzubringen. Einige Geräte, darunter zahlreiche Einachser, bringen aus diesem Grund einen eigenen Radantrieb für mehr Komfort mit, der das Anschieben der Kehrmaschine erleichtert.