- Die wohl häufigste Art eines Schadens sind bei Kameras Bruchschäden. Fällt sie ein Mal herunter, bricht schnell das Objektiv. Gegen diese Schäden und weitere können Sie sich mit einer Kameraversicherung absichern.
- Die Basis-Tarife der Anbieter decken bereits eine Vielzahl von Schadens-Gründen ab. Lediglich der Diebstahlschutz ist nicht immer Teil des Basis-Pakets. Diesen müssen Sie unter Umständen gegen einen kleinen Aufpreis dazubuchen.
- Häufig sinken bei Kameraversicherungen die monatlichen Kosten, wenn Sie einer längeren Laufzeit zustimmen. Bedenken Sie aber, dass Sie nicht kündigen können, bis die Mindestlaufzeit Ihres Tarifs abgelaufen ist.

Sie machen gerne Fotos mit Ihrer Kamera? Sie haben sie immer dabei oder nutzen sie vielleicht sogar beruflich? Dann ist es eine gute Idee, wenn Sie eine Kameraversicherung abschließen. Denn Kameras sind sehr teure Geräte. Reparatur-Kosten können schnell das Budget einer Privatperson sprengen – von einer neuen Kamera ganz zu schweigen. Mit einer Kameraversicherung entgehen Sie diesem Risiko. Sie übernimmt die Kosten der Reparatur oder ersetzt Ihnen sogar die Kamera, wenn diese nicht mehr zu reparieren ist.
In unserer Kaufberatung zeigen wir Ihnen, bei welchen Schäden Sie mit einer guten Versicherung abgesichert sind. Außerdem behandeln wir neben den Kosten noch weitere Konditionen wie die Laufzeit. Auch den Geltungsbereich machen wir zum Thema, damit Sie die beste Kameraversicherung finden können.
1. Welche Leistungen sind laut Online-Tests bei Versicherungen für Kameras wichtig?
Für die Wahl eines Testsiegers unter den Kameraversicherungen ist besonders wichtig, was Sie für Ihr Geld bekommen. Der Leistungsumfang einer Kameraversicherung ist den Erfahrungen vieler Kunden nach nicht immer der gleiche. Dennoch gibt es einige Gemeinsamkeiten zwischen den Tarifen der verschiedenen Kameraversicherungs-Anbieter. Wir von WELT.de zeigen Ihnen einige der Schäden, die von einer Kameraversicherung abgedeckt werden, hier in der Übersicht.
| Schaden | Merkmale |
|---|---|
| Bruchschäden |
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| Schäden durch Flüssigkeiten |
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| Diebstahl |
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| Kurzschluss/Blitzschlag |
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| Bedienungsfehler |
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1.1. Die Leistungen werden bei Bruchschäden besonders häufig beansprucht

Eine Kameraversicherung hilft Ihnen, wenn Ihre Kamera zu Schaden kommt.
Die wohl häufigste Art und Weise, wie eine Kamera zu Schaden kommt, sind Bruchschäden. Dementsprechend schließen alle Kameraversicherungen aus unserer Vergleichstabelle Bruchschäden in ihren Leistungsumfang mit ein.
1.2. Anbieter garantieren ihre Leistungen auch bei Wasserschäden
Ebenfalls häufig kommen bei Kameras Wasserschäden vor. Denn nicht jede Kamera ist wasserdicht. Eine Kameraversicherung kann im Urlaub sehr wichtig werden, wenn Sie Ihre Kamera mit zum Meer oder an den Pool nehmen. Fällt die Kamera ins Wasser, können Schäden entstehen, die Sie nicht reparieren können.
Eine Kameraversicherung ist im Urlaub also praktisch. Doch auch in Ihrer Heimat können Wasserschäden entstehen. Bei starkem Regen oder Wasserschäden in Ihrem Haus kann eine Kamera kaputtgehen. Auf diese Fälle sind Sie mit einer Kameraversicherung vorbereitet.
Achtung: Eine Kameraversicherung ist für den Urlaub quasi ein Muss. Viele Menschen treten ohne eine Kameraversicherung eine Reise an und machen daraufhin schlechte Erfahrungen. Nicht nur die erhöhte Nutzung sorgt für ein stärkeres Risiko. Je nach Urlaubsziel ist auch die Gefahr für einen Diebstahl noch mal höher als sonst.
1.3. Der Diebstahlschutz verursacht bei vielen Kameraversicherungen zusätzliche Kosten
Es gibt einige Schadens-Gründe, die bei nahezu jeder Kameraversicherung in den Basis-Tarifen abgesichert sind. Anders verhält es sich mit dem Schutz vor Diebstahl. Testberichte über Kameraversicherungen machen deutlich, dass bei den wenigstens Basis-Tarifen von Kameraversicherungen Diebstahl abgesichert ist.
Wenn Sie eine Kameraversicherung möchten, die Diebstahl mit einschließt, müssen Sie häufig einen Aufpreis zahlen. Oder aber, Sie wählen von Anfang an einen teureren Tarif, bei dem der Schutz vor Diebstahl inklusive ist.
2. Was kostet es Sie, eine Kamera zu versichern?
Wo Sie sich eine Kameraversicherung kaufen, ist natürlich auch abhängig von den Kosten. Einige Anbieter stellen Ihnen dafür verschiedene Pakete zur Auswahl. Wählen Sie den günstigsten Tarif, erhalten Sie normalerweise auch den geringsten Leistungsumfang. Als Beispiel lässt sich hier der Anbieter Friendsurance nennen. Hier stehen Ihnen bei den Tarifen drei verschiedene Kategorien zur Auswahl.
| Platzierung | Merkmale |
|---|---|
| Basis-Paket |
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| Service-Paket “Komfort” |
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| Service-Paket “Premium” |
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Für einige Euro mehr können Sie bei den meisten Versicherungen den Diebstahlschutz ebenfalls buchen.
Dieses Beispiel zeigt, wie die Tarife einer Kameraversicherung aufgebaut sein können. Interessant ist, dass Kameraversicherungen im Vergleich zu anderen Versicherungen nicht allzu große Unterschiede zwischen den Tarifen haben. Bei einigen besteht der einzige Unterschied in der Möglichkeit, den Diebstahlschutz zu buchen.
Dennoch sollten Sie überlegen, was Ihr Budget ist. Wir von WELT.de geben Ihnen bei Kameraversicherungen die Empfehlung, nicht gleich das günstigste Angebot anzunehmen. Denn bei einer Kameraversicherung sind die Kosten nicht das einzige Kriterium. Teilweise gibt es Dienstleistungen, die ein paar Euro mehr im Monat durchaus wert sein können.
3. Welche Konditionen Ihres Kameraversicherungs-Tarifs sollten Sie noch beachten?
Bei der Wahl einer geeigneten Kameraversicherung sind die Kosten und was Sie dafür bekommen, die wichtigsten Kriterien. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere Konditionen, auf die Sie achten sollten, wenn Sie eine Kameraversicherung online abschließen.
Zu diesen Kriterien gehören beispielsweise die Laufzeit und das Alter Ihrer Kamera. Wir von WELT.de verraten Ihnen, was verschiedene Tests von Kameraversicherungen zu diesen Konditionen sagen.
3.1. Je höher die Laufzeit, desto günstiger werden bei Kameraversicherungen die Beiträge

Wenn Sie Ihre Kamera sowieso länger behalten möchten, können Sie auch einen langfristigen Tarif abschließen und Kosten sparen.
Bei den meisten Kameraversicherungen können Sie einen Vertrag nur für eine gewisse Mindestlaufzeit abschließen. Sie verpflichten sich also von Anfang an zu der Zahlung eines gewissen Beitrags. Diese Mindestlaufzeit beträgt bei einigen Anbietern von Kameraversicherungen online nur 1 Monat.
Deutlich häufiger finden Sie aber Kameraversicherungen, deren Mindestlaufzeiten 1 oder sogar 2 Jahre betragen. Mehrere Kameraversicherungs-Tests empfehlen, einen der längeren Tarife zu wählen. Denn bei vielen Anbietern sinken die monatlichen Beiträge, wenn Sie einen längeren Tarif abschließen. Außerdem möchten Sie Ihre Kamera sicher sowieso länger als 1 oder 2 Jahre behalten.
Tipp: Tarife für eine Kameraversicherung, die nur einen Monat laufen, finden Sie beispielsweise bei Onlineversicherung.de oder Hepster. Die meisten Anbieter setzen aber Mindestlaufzeiten von 1 Jahr voraus. Dazu gehören beispielsweise Easy Insurance, Ergo, Fotoversicherung.com, P&P und Schutzklick.
3.2. Das Alter Ihrer Kamera spielt eine entscheidende Rolle
Ist die Marke wichtig?
Die Marke Ihrer Kamera ist in der Regel egal. Sie können eine Kameraversicherung sowohl für Canon-Kameras abschließen als auch für Nikon-Kameras oder Fotoapparate einer anderen Marke. Lediglich der Preis und das Kaufdatum sind Attribute, die Versicherungen vor Abschluss eines Tarifs von Ihnen wissen müssen.
Bevor Sie eine Kameraversicherung abschließen, empfehlen wir Ihnen, sämtliche relevanten Dokumente wie beispielsweise die Rechnung zusammenzutragen. Gerade Daten wie das Kaufdatum und den Kaufpreis benötigen Sie häufig, wenn Sie eine Kamera versichern möchten.
Die meisten Anbieter machen den Preis Ihrer Versicherung vom Wert und dem Alter Ihrer Kamera abhängig. Je älter Ihre Kamera ist, desto teurer wird Ihre Versicherung. Es gibt auch Versicherungen, die Ihnen keinen Tarif anbieten, wenn Ihre Kamera ein gewisses Gerätealter überschreitet.
4. Welche Kameraversicherungen gelten weltweit?
Achten Sie darauf, dass Ihre Kameraversicherung ihren Geltungsbereich auf der ganzen Welt hat. Oft genug kommt es vor, dass eine Versicherung gewisse Kosten nicht übernimmt, da der Schaden außerhalb bestimmter Zeiten oder eines bestimmten Bereichs entstanden ist.
Damit Ihnen dieses Ärgernis erspart bleibt, ist es wichtig, dass Ihre Kameraversicherung jederzeit und überall gültig ist. Auf diese Weise ist es egal, ob Sie sich im Urlaub, bei der Arbeit oder bei Freunden im Park aufhalten. Sie und Ihre Kamera sind versichert. Die Vor- und Nachteile einer Kamera sehen Sie hier noch einmal in der Übersicht.
- Vorteile
- Schutz vor Bruchschäden
- Schutz vor diversen weiteren Schäden
- Häufig weltweiter Geltungsbereich
- Für jede Kamera erhältlich
- Nachteile
- Teilweise muss eine Selbstbeteiligung gezahlt werden
- Diebstahlschutz oft nur gegen Aufpreis
5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Kameraversicherungs-Tests bzw. -Vergleichen suchen
Zum Thema Kameraversicherung gibt es von Verbraucherorganisationen wie der Stiftung Warentest noch nicht viele Ergebnisse. Daher hoffen wir sehr, dass wir Ihnen mit unserer Kaufberatung 2025 eine Hilfe sind.

Beachten Sie Kriterien wie den Leistungsumfang und die Kosten, wenn Sie nach einer guten Kameraversicherung suchen.
5.1. Lohnt sich eine Kameraversicherung auch für Privatpersonen?
Wenn Sie Ihre Kamera beruflich nutzen, ist eine Kameraversicherung Pflicht. Gewerbe-Treibende sollten Ihre Kamera auf jeden Fall versichern. Schließlich ist das technische Gerät das wichtigste Arbeitsmittel.
Komplizierter ist die Frage bei Kameraversicherungen, die von privaten Personen abgeschlossen werden. Über ein Jahr hinweg entstehen doch einige Kosten. Daher sollten Sie überlegen, ob Sie die monatlichen Beiträge einer Kameraversicherung für Privatpersonen als angemessen erachten. Unsere Empfehlung: Nutzen Sie Ihre Kamera sehr häufig, rentiert sich eine Kameraversicherung. Wenn Sie das Gerät in den letzten Monaten nur selten genutzt haben, können Sie sich die Kosten eventuell sparen.
» Mehr Informationen5.2. Welche Kameras können Sie für den Fall eines Schadens absichern?
Für eine neue Kamera eine Versicherung abzuschließen, ist bei keinem Anbieter ein Problem. Schwieriger wird es bei Kameraversicherungen für gebrauchte Kameras. Wir haben bereits angesprochen, dass Versicherungen häufig ein maximales Gerätealter voraussetzen. Eine Kameraversicherung ist für gebrauchte Kameras teilweise nur erhältlich, wenn sie jünger als 3 oder 6 Monate sind.
Es gibt allerdings auch Kameraversicherungen, die für jede Kamera ein Angebot machen. Ist Ihre Kamera bereits etwas in die Jahre gekommen, können Sie sie bei diesen Anbietern trotzdem versichern.
» Mehr Informationen5.3. Wie schließen Sie eine Kameraversicherung ab?
Tatsächlich ist es heutzutage sehr einfach, eine Kameraversicherung abzuschließen. Bei allen Anbietern unserer Vergleichstabelle können Sie Ihre Kameraversicherung online beantragen. Dazu befolgen Sie meistens folgende Schritte:
- Sie öffnen die Seite des Anbieters
- Sie geben die Daten Ihrer Kamera in den Kameraversicherungs-Rechner ein
- Daraufhin entscheiden Sie, ob Sie einen Diebstahlschutz benötigen
- Der Kameraversicherungs-Rechner schlägt Ihnen einen Tarif vor
- Sie können mit einem Klick dem Vorschlag zustimmen
- Nun geben Sie noch einige persönliche Daten an und unterschreiben digital
- Schon sind Sie Besitzer einer Kameraversicherung
5.4. Wie gehen Sie vor, wenn Ihre Kamera Schäden erleidet?

Melden Sie den entstandenen Schaden so schnell wie möglich Ihrer Versicherung.
Sollte Ihre Kamera tatsächlich einen Schaden erleiden, ist das Wichtigste, dass Sie diesen Schaden möglichst schnell melden. Gehen Sie zur Website Ihrer Versicherung. Dort finden Sie Möglichkeiten, um den Schaden zu melden.
Ihre Versicherung teilt Ihnen in der Regel mit, ob Sie die Kamera zu einem bestimmten Reparatur-Service oder einschicken sollen. Die Rechnung müssen Sie gegebenenfalls an Ihre Versicherung senden. Je nach Anbieter erhalten Sie entweder die reparierte Kamera, eine neue Kamera im gleichen Wert, oder die versicherte Summe als Überweisung.
» Mehr Informationen5.5. Welche Summe zahlen Ihnen Kameraversicherungen im Schadensfall?
Viele Anbieter staffeln die Höchstentschädigungen nach den Jahren, die sich die Versicherung in Ihrem Besitz befindet. Im Prinzip zahlt Ihnen Ihre Versicherung mit jedem Jahr etwas weniger, falls an Ihrer Kamera ein Schaden entsteht. Schließlich nimmt der Wert der Kamera mit den Jahren ebenfalls ab.
Es ist üblich, dass eine Versicherung Ihnen beispielsweise für das erste Jahr Ihrer Versicherung 100 Prozent des Neupreises zahlt, wenn Ihre Kamera kaputtgeht. Im zweiten Jahr sind es aber nur noch 80 Prozent des Neupreises.
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