Wichtig bei einer Kaltzonen-Fritteuse sind sowohl die Größe als auch die Leistung. Ersteres entscheidet darüber, wie viel Frittier-Gut Sie gleichzeitig garen können, während Letzteres bestimmt, wie schnell sich das Öl im Gerät aufheizt und einsatzbereit ist. Neben diesen Kernkriterien gibt es aber noch weitere Punkte, auf die Sie beim Kauf unbedingt achten sollten.
Größe und Fassungsvermögen: Für Singles oder Familien
Bei der Größe der Kaltzonen-Fritteuse kommt es einerseits auf die Außenmaße an. Schließlich brauchen Sie in der Küche genug Stellfläche für das Gerät. Im Idealfall haben Sie einen Platz, an dem diese immer stehen bleiben kann, denn mit Öl gefüllt ist die Kaltzonen-Fritteuse sehr schwer und nicht so leicht zu bewegen.
Noch wichtiger ist natürlich das Fassungsvermögen der Kaltzonen-Fritteuse, denn dieses entscheidet darüber, wie viel Sie gleichzeitig frittieren können. Hersteller machen hierzu in der Regel Angaben in Litern. Achten Sie darauf, beim Kauf die richtige Größe zu wählen – am besten nach der Anzahl an Personen im Haushalt. Für einen 1- bis 2-Personen-Haushalt genügen z. B. oft schon Mini-Fritteusen mit einem Fassungsvermögen von etwa 1 bis 2 l.
Leistung: Abhängig von dem Fassungsvermögen
Die Leistung in Watt gibt an, wie viel Strom die Kaltzonen-Fritteuse maximal auf einmal in Wärme umwandeln kann. Je größer diese Zahl ist, desto schneller kann sie das zum Frittieren benötigte Fett erhitzen und auf die nötige Temperatur bringen. Sie müssen dann nicht so lange warten, bis Sie mit dem Frittieren beginnen können. Wie hoch die Leistung sein sollte, hängt natürlich auch vom Fassungsvermögen der Fritteuse ab.
Je mehr Öl sich darin befindet, desto leistungsstärker sollte das Gerät sein: Bei einem Fassungsvermögen von maximal 1 l sollte die Leistung 1.000 W betragen. Bei einem Fassungsvermögen von 1 bis 2 l etwa 1.200 bis 1.500 W und wenn die Fritteuse 3 bis 4 l fasst, sollte die Leistung 2.200 bis 2.500 W betragen.
Material: Edelstahl-Modelle sind am beliebtesten
Das Material, aus dem die Kaltzonen-Fritteuse gefertigt ist, beeinflusst einerseits die Haltbarkeit, andererseits natürlich auch die äußere Erscheinung des Geräts. Am beliebtesten sind Geräte aus Edelstahl. Sie sind leicht zu reinigen und vergilben mit der Zeit nicht, wie es beispielsweise bei Gehäusen aus Kunststoff häufig der Fall ist.
Einstellungsmöglichkeiten und Extras: Temperaturregler und Programme
Fast alle Kaltzonen-Fritteusen verfügen über einen Temperaturregler, mit dem Sie die Endtemperatur des heißen Öls einstellen können. Die möglichen Temperaturbereiche unterscheiden sich aber bisweilen zwischen den einzelnen Modellen. Wenn Sie also bestimmte Lebensmittel besonders heiß oder weniger heiß frittieren wollen, sollten Sie darauf achten, dass das mit dem gewählten Gerät möglich ist.
Noch leichter zu bedienen sind Kaltzonen-Fritteusen, die über bestimmte voreingestellte Programme für die häufigsten Gerichte verfügen. Diese müssen Sie nur einschalten und können sich anschließend der Zubereitung der restlichen Speisen widmen.