
Diesen Induktionsherd von MIELE kennzeichnet eine übersichtliche Innenaufteilung mit herausnehmbaren und im Lieferumfang enthaltenen Backblechen.
Stromverbrauch und Wattzahl sind bei einem Induktionsherd die wichtigsten Faktoren. Induktionsherde besitzen wie herkömmliche Kochfelder eine Oberfläche aus Glaskeramik. Je nach Induktionskochfeld sind bereits eingezeichnete Kochzonen vorhanden, die beim Anschalten des Herdes dank Kupferdraht ein elektromagnetisches Feld erzeugen. Töpfe auf den verschiedenen Kochzonen wandeln die magnetische Energie in Wärme um.
Leistung: Bis zu 8 kW
Je mehr Leistung ein Induktionsherd bietet, desto schneller sind Töpfe und Pfannen erhitzt. Die Spanne reicht bis zu etwa 8 kW, womit besonders kurze Kochvorgänge hervorragend funktionieren. Aber auch mit 4 kW erreichen Sie in der Regel schon gute Ergebnisse. Klassische Cerankochfelder bieten im Vergleich nur etwa 1 bis 2 kW.
Stromverbrauch: Achten Sie hierbei nicht nur auf die Wattzahl
Die Vorteile eines Induktionsherds sollten sich möglichst nicht auf der Stromrechnung bemerkbar machen. Aus diesem Grund ist es wünschenswert, dass die Induktionskochfelder so wenig Energie wie möglich aus der Steckdose ziehen. Dabei kommt es aber nicht auf die reine Wattzahl, sondern auf die Effizienz an. Wichtig ist der Stromverbrauch um Speisen zu erwärmen. Das Kochen verbraucht im Schnitt mehr Strom als durch einen herkömmlichen Herd. Dies wird allerdings durch eine kürzere Kochzeit relativiert.
Größe: Platz für mehrere Töpfe und Pfannen
Es ist immer zu begrüßen, wenn ein Induktionsherd mit dem vorhandenen Platz in der Küche sparsam umgeht. Die Herde sollten möglichst kompakt ausfallen, aber dennoch genügend Platz bieten, um darauf mehrere Kochtöpfe und Pfannen gleichzeitig zu verwenden. Das gilt insbesondere für freistehende Modelle. Bei Induktionsherden für den Unterbau kommt es hingegen nur darauf an, dass sich diese in gängige Küchen integrieren lassen.
Beachten Sie die Lautstärke des Herds
Bedingt durch die Technik eines Induktionsherds kommen stets Lüfter zum Einsatz. Diese können Geräusche verursachen. Neben dem Lüfter spielt in Tests auch das Spulenfiepen eine Rolle. Dabei handelt es sich um hochfrequente Töne, welche von den verwendeten Spulen eines Induktionsherds ausgehen können.
Material des Kochgeschirrs: Kaufen Sie Induktionsgeeignete Töpfe
Bevor Sie einen Induktionsherd kaufen, sollten Sie überprüfen, ob das momentan genutzte Kochgeschirr auch für einen Induktionsherd geeignet ist. Am ehesten eignen sich Töpfe, die ferromagnetische Eigenschaften aufweisen. Dies sind meist Töpfe aus Stahl, Metall oder Gusseisen. Kochgeschirr aus Edelstahl, Aluminium oder Kupfer sind hingegen auf Grund des zu geringen elektrischen Widerstands nicht für ein Induktionsherd geeignet. Eine Ausnahme bilden Töpfe aus Edelstahl oder Aluminium, deren Böden trotzdem magnetisch sind.
Reinigung und Pflege: Einfach und leicht
Das regelmäßige Säubern ist das A und O, um einen Induktionsherd über längere Zeit verwenden zu können. Aus diesem Grund ist eine einfache Reinigung stets ein großer Pluspunkt. Dabei bietet ein Induktionsherd von Haus aus große Vorteile gegenüber anderen Arten von Herdplatten.
Da die Wärmeübertragung über magnetische Felder stattfindet, wird eine Induktionsplatte an sich kaum heiß. Dadurch brennen Speisereste nicht an und das Reinigen erfolgt zumeist mühelos. Es kommt aber auch auf hochwertige Materialien sowie ein durchdachtes Design an, damit sich Schmutz wirklich an keiner Ecke festsetzt.