Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Induktionsherde?
  2. Was für unterschiedliche Induktionsherde gibt es?
  3. Welche Induktionsherd passt zu mir?
  4. Welche Induktionsherde sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten Induktionsherde?
  6. Wie lautet das Fazit für Induktionsherde?
  7. Induktionsherd: Was sind häufig gestellte Fragen?

Gute Induktionsherde punkten mit einer hohen Energieeffizienz sowie einer niedrigen Lautstärke. Erhältlich sind unterschiedliche Varianten. Vom klassischen Induktionsherd mit Backofen über autarke Modelle bis hin zu freistehenden Varianten ist für jeden Geschmack etwas zu finden. Bei der Suche nach einem Induktionsherd sollten Sie unter anderem die Energieeffizienz im Auge behalten und außerdem auf die richtige Größe Wert legen.

Wie erkenne ich gute Induktionsherde?

Induktionsherd-Test: Ansicht der geöffneten Front des Herdes.

Diesen Induktionsherd von MIELE kennzeichnet eine übersichtliche Innenaufteilung mit herausnehmbaren und im Lieferumfang enthaltenen Backblechen.

Stromverbrauch und Wattzahl sind bei einem Induktionsherd die wichtigsten Faktoren. Induktionsherde besitzen wie herkömmliche Kochfelder eine Oberfläche aus Glaskeramik. Je nach Induktionskochfeld sind bereits eingezeichnete Kochzonen vorhanden, die beim Anschalten des Herdes dank Kupferdraht ein elektromagnetisches Feld erzeugen. Töpfe auf den verschiedenen Kochzonen wandeln die magnetische Energie in Wärme um.

Leistung: Bis zu 8 kW

Je mehr Leistung ein Induktionsherd bietet, desto schneller sind Töpfe und Pfannen erhitzt. Die Spanne reicht bis zu etwa 8 kW, womit besonders kurze Kochvorgänge hervorragend funktionieren. Aber auch mit 4 kW erreichen Sie in der Regel schon gute Ergebnisse. Klassische Cerankochfelder bieten im Vergleich nur etwa 1 bis 2 kW.

Stromverbrauch: Achten Sie hierbei nicht nur auf die Wattzahl

Die Vorteile eines Induktionsherds sollten sich möglichst nicht auf der Stromrechnung bemerkbar machen. Aus diesem Grund ist es wünschenswert, dass die Induktionskochfelder so wenig Energie wie möglich aus der Steckdose ziehen. Dabei kommt es aber nicht auf die reine Wattzahl, sondern auf die Effizienz an. Wichtig ist der Stromverbrauch um Speisen zu erwärmen. Das Kochen verbraucht im Schnitt mehr Strom als durch einen herkömmlichen Herd. Dies wird allerdings durch eine kürzere Kochzeit relativiert.

Größe: Platz für mehrere Töpfe und Pfannen

Es ist immer zu begrüßen, wenn ein Induktionsherd mit dem vorhandenen Platz in der Küche sparsam umgeht. Die Herde sollten möglichst kompakt ausfallen, aber dennoch genügend Platz bieten, um darauf mehrere Kochtöpfe und Pfannen gleichzeitig zu verwenden. Das gilt insbesondere für freistehende Modelle. Bei Induktionsherden für den Unterbau kommt es hingegen nur darauf an, dass sich diese in gängige Küchen integrieren lassen.

Beachten Sie die Lautstärke des Herds

Bedingt durch die Technik eines Induktionsherds kommen stets Lüfter zum Einsatz. Diese können Geräusche verursachen. Neben dem Lüfter spielt in Tests auch das Spulenfiepen eine Rolle. Dabei handelt es sich um hochfrequente Töne, welche von den verwendeten Spulen eines Induktionsherds ausgehen können.

Material des Kochgeschirrs: Kaufen Sie Induktionsgeeignete Töpfe

Bevor Sie einen Induktionsherd kaufen, sollten Sie überprüfen, ob das momentan genutzte Kochgeschirr auch für einen Induktionsherd geeignet ist. Am ehesten eignen sich Töpfe, die ferromagnetische Eigenschaften aufweisen. Dies sind meist Töpfe aus Stahl, Metall oder Gusseisen. Kochgeschirr aus Edelstahl, Aluminium oder Kupfer sind hingegen auf Grund des zu geringen elektrischen Widerstands nicht für ein Induktionsherd geeignet. Eine Ausnahme bilden Töpfe aus Edelstahl oder Aluminium, deren Böden trotzdem magnetisch sind.

Reinigung und Pflege: Einfach und leicht

Das regelmäßige Säubern ist das A und O, um einen Induktionsherd über längere Zeit verwenden zu können. Aus diesem Grund ist eine einfache Reinigung stets ein großer Pluspunkt. Dabei bietet ein Induktionsherd von Haus aus große Vorteile gegenüber anderen Arten von Herdplatten.

Da die Wärmeübertragung über magnetische Felder stattfindet, wird eine Induktionsplatte an sich kaum heiß. Dadurch brennen Speisereste nicht an und das Reinigen erfolgt zumeist mühelos. Es kommt aber auch auf hochwertige Materialien sowie ein durchdachtes Design an, damit sich Schmutz wirklich an keiner Ecke festsetzt.

Was für unterschiedliche Induktionsherde gibt es?

Induktionsherd im Test: Detailansicht des vorderen Bedienelements.

Die Bedienbarkeit ist ein wichtiges Kaufkriterium. Dieser Induktionsherd von MIELE kommt mit zwei Bedienknöpfen und einer reduzierten Optik aus.

Die Auswahl an Induktionsherden ist heute sehr groß. Passende Modelle gibt es sowohl für Singlehaushalte als auch für gastronomische Großbetriebe. Im Folgenden stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Varianten näher vor.

Einzelkochplatten

Bei Induktionskochplatten handelt es sich nicht um einen klassischen Herd. Es sind kompakte Geräte, welche entweder eine einzelne Induktionskochplatte oder gleich doppelt so viel bieten. Die Vorteile liegen in geringen Anschaffungskosten und einer einfachen Platzierung.

Ein Anschluss an einen Starkstromanschluss ist nicht nötig, stattdessen reicht eine einfache Steckdose bereits völlig aus. Rein technisch unterscheiden sich solche Kochplatten nicht von einem klassischen Induktionsherd.

    Vorteile
  • Nehmen nur wenig Platz ein
  • Geringe Anschaffungskosten
  • Lassen sich einfach verstellen und transportieren
  • Lässt sich an die Steckdose anschließen
    Nachteile
  • Nicht für mehr als 1 Topf geeignet
  • Häufig nicht für große Pfannen oder Töpfe geeignet

Autarke Induktionskochplatten

Autarke Induktionskochplatten sind nicht auf einen Herd oder Backofen angewiesen. Sie funktionieren eigenständig. Um diese Kochplatten benutzen zu können, ist eine Steckdose notwendig. Damit ist es Ihnen möglich, einen bestehenden Herd um Induktion zu erweitern, ohne dafür auch gleich einen neuen Backofen anzuschaffen. Das macht die Aufrüstung nicht nur einfacher, sondern auch ein gutes Stück günstiger.

    Vorteile
  • Lassen sich flexibel ohne Backofen einbauen
  • Günstiger Anschaffungspreis
  • Lässt sich an die Steckdose anschließen
    Nachteile
  • Benötigt auch im Standby-Modus Energie
  • Magnetfelder von Induktionskochfeldern können die Zellen im Körper beeinflussen, können negative Folgen für Schwangere und Menschen mit Herzschrittmacher haben

Freistehender Induktionsherd

Einen freistehenden Induktionsherd können Sie in nahezu jede Küche integrieren. Das ist besonders nützlich, wenn keine Möglichkeit für den Unterbau eines solchen Geräts besteht. In der Regel verfügen freistehende Induktionsherde auch über einen Backofen und vereinen so mehrere Funktionen in einem Gerät.

    Vorteile
  • Lassen sich flexibel in der Küche platzieren
  • Besitzen einen Backofen
  • Häufig sehr energieeffizient
  • Günstiger als Kochplatte und Backofen separat zu kaufen
  • Ideal für größere Töpfe und Pfannen geeignet
    Nachteile
  • Benötigt auch im Standby-Modus Energie
  • Magnetfelder von Induktionskochfeldern können die Zellen im Körper beeinflussen, können negative Folgen für Schwangere und Menschen mit Herzschrittmacher haben

Einbau-Induktionsherd

Ein Einbauherd gleicht im Grunde genommen einem freistehenden Modell. Der einzige Unterschied liegt darin, dass der Unterbau in bestehende Küchenmöbel möglich ist.

    Vorteile
  • Lassen sich ideal in die Küchenzeile platzieren
  • Besitzen einen Backofen
  • Günstiger als Kochplatte und Backofen separat zu kaufen
  • Ideal für größere Töpfe und Pfannen geeignet
    Nachteile
  • Lassen sich nicht flexibel platzieren
  • Benötigt auch im Standby-Modus Energie

Großgeräte mit 6 Kochplatten

Gängige Induktionsherde verfügen über 4 Kochplatten, was für die meisten Haushalte ausreichend ist. In sehr großen Familien oder in gastronomischen Betrieben darf es aber etwas mehr sein. Für solche Fälle gibt es Geräte mit 6 Kochplatten, welche die Zubereitung von großen Mengen an Speisen ermöglichen.

Die Geräte benötigen dann entsprechend mehr Platz und passen in kleine Küchen oft nicht mehr hinein. Auch die Anschaffungskosten sind höher als bei anderen Induktionsherden. Bei häufiger Verwendung kann sich die Investition aber lohnen.

    Vorteile
  • Ideal für Großfamilien und Gastronomie
  • Auch für große Töpfe und Pfannen geeignet
    Nachteile
  • Nehmen viel Platz ein
  • Hoher Anschaffungspreis
  • Schwieriger Transport

Welche Induktionsherd passt zu mir?

Induktionsherd getestet: Nahansicht der Herdplatte.

Ein Induktionsherd als Einbauherd, wie in MIELE anbietet, kann der Küchenfront angepasst und unauffällig integriert werden.

Einzelne Induktionskochplatten für Neugierige

Sind Induktionsherde für Sie noch Neuland und möchten Sie die Technik erst einmal ausprobieren? Dann ist der Griff zu einer einzelnen Induktionskochplatte zu empfehlen.

Diese können Sie einfach auf einer Arbeitsfläche platzieren und das Kochen mit Induktion erst einmal ausprobieren. Dabei können Sie auch feststellen, ob Ihr vorhandenes Kochgeschirr für Induktion geeignet ist. Auf Töpfe und Pfannen aus Aluminium oder Kupfer trifft das oft nicht zu.

Autarke Induktionskochfelder für Alleinstehende und Pärchen

Für einen Haushalt mit 1 bis 2 Personen kann sich die Anschaffung eines Induktionsherds für die Küche bereits lohnen. In einem solchen Fall ist ein autarkes Kochfeld oft eine gute Idee. Es lässt sich im Vergleich zu anderen Möglichkeiten sehr einfach und kostengünstig nachrüsten.

Einbau-Induktionsherd für die Großfamilie

Sie möchten mit einem Herd viele Mahlzeiten kochen? Dann sollten Sie über einen freistehenden Induktionsherd oder ein Gerät für den Einbau nachdenken. Sie erhalten dabei nicht nur ein Induktionskochfeld, sondern gleich dazu oft einen sehr modernen Backofen, der mit Energie sparsam umgeht. Induktion erlebt erst seit einigen Jahren den Durchbruch auf dem Markt. Daher sind die Geräte nahezu alle sehr modern und mit vielen nützlichen Funktionen ausgestattet. Dadurch gelingt das Zubereiten von Speisen auch in großen Mengen ohne Mühen.

Profi-Induktionsgeräte für Gastronomen

Möchten Sie Induktion nutzen, um im professionellen Rahmen zu kochen, so ist nur der Griff zu einem Profigerät zu empfehlen. Ein solches ist in der Anschaffung zwar teurer, bietet Ihnen dafür aber mehr Kochfelder sowie besonders hochwertige Komponenten. Letztere halten einer dauerhaften Belastung über längere Zeiträume gut stand. Mit der Zeit rechnet sich das, da kostenintensive Reparaturen im Vergleich seltener nötig sind als bei den meisten anderen Induktionsherden.

Induktionsherde mit Schnellkochfeld für Ungeduldige

Soll es in Ihrer Küche vor allem schnell gehen? So achten Sie beim Kauf eines Induktionsherds darauf, dass dieser über ein Schnellkochfeld verfügt. Ein solches bezieht kurzzeitig 7 kW oder sogar noch mehr Energie. Dadurch ist es möglich, Töpfe und Pfannen fast sofort auf Temperatur zu bringen.

Abgeschirmte Induktionsherde für Menschen mit Herzschrittmacher

Die Auswirkungen von Induktionsherden auf die Gesundheit werden derzeit noch diskutiert. Vor allem bei Menschen mit einem Herzschrittmacher raten Experten zur Vorsicht. Zwar gibt es noch keine Nachweise zu negativen Auswirkungen, ganz auszuschließen ist dies nach derzeitigem Kenntnisstand aber nicht. Sie gehören zur potenziell gefährdeten Zielgruppe und wollen auf Induktion dennoch nicht? Dann entscheiden Sie sich für sehr gut abgeschirmte Geräte und hält von diesen während der Verwendung immer genügend Abstand.

Welche Induktionsherde sind laut Tests am besten?

Die Stiftung Warentest nimmt immer wieder Induktionskochfelder in Tests unter die Lupe und unterzieht diese auch einem Vergleich mit anderen Herdarten. Dabei zeigt sich, dass Induktion allein noch kein Garant für Qualität ist. Im Induktionsherd Test gab es schon Geräte für mehr als 1.000 €, die es dennoch nur auf ein befriedigendes Ergebnis brachten. Umgekehrt konnten einige günstige Geräte mit überraschend guten Qualitäten punkten. Letzteres war vor allem bei einzelnen Induktionskochplatten öfter der Fall.

Unter dem Strich bestätigt die Stiftung Warentest die grundsätzlichen Vorteile von Induktionsherden. Vor allem die rasche Zubereitung überzeugt. In dieser Hinsicht muss sich Induktion lediglich dem Gaskocher geschlagen geben. Letzterer lässt sich aber nicht in jeder Wohnung problemlos verwenden. Außerdem sind Induktionsherde laut der Fachpresse sehr gut für Haushalte mit Kindern geeignet. Diese können sich nicht länger die Finger an heißen Herdplatten verbrennen.

Insgesamt fallen die Testergebnisse immer wieder sehr unterschiedlich aus. Selbst ein bekannter Markenname wie Miele oder Siemens bedeutet nicht zwingend, dass ein Induktionsherd über jeden Zweifel erhaben wäre. Manches Mal punkten Induktionsherde im Test zwar mit einer Fülle an Funktionen, bieten dafür aber bei der Energieeffizienz noch Potential nach oben. Es lohnt sich deshalb, vor jedem Kauf genau hinzusehen.

Besonders gut fielen bei Stiftung Warentest Induktionskochfelder auf, die in der Fläche flexibel sind. Diese erkennen automatisch die Größe des Kochgeschirrs. Die Wärmeübertragung findet dann sehr gezielt statt und es kommt zu einem geringen Verlust. Das spart merklich Energie ein und schont damit nicht nur Ihre Stromrechnung, sondern auch die Umwelt.

Was kosten Induktionsherde?

Induktionskochplatten: Ab 20 €

Induktionsherde haben noch immer den Ruf, vergleichsweise teuer zu sein. Das trifft heute aber längst nicht mehr zu. Einzelne Induktionskochplatten sind schon ab etwa 20 € erhältlich. Wer rund 80 € in die Hand nimmt, erhält bereits Doppelkochplatten. Geräte in dieser Preisklasse sind zwar eher einfach aufgebaut und auch die Qualität liegt zumeist nur im Mittelfeld. Rein technisch bieten sie jedoch bereits alle Vorteile, die Induktion ausmachen.

Autarkes Induktionskochfeld: Ab 200 €

Ein autarkes Induktionskochfeld für die Nachrüstung eines bestehenden Backofens ist ab etwa 200 € erhältlich. Zu solchen Preisen erhalten Sie bereits eine gute Qualität und bis zu 4 Kochfelder. Die Preise können auch deutlich höher liegen. Autarke Induktionskochfelder für 300 bis 400 € bieten Ihnen zusätzlich Vorteile wie variable Kochfelder und einen zumeist spürbar geringeren Stromverbrauch.

Vollständiger einfacher Induktionsherd: Ab 500 €

Ab rund 500 € finden Sie eine große Auswahl an vollständigen Induktionsherden mit integriertem Backofen und zusätzlichen Funktionen. Ein solches Gerät macht Ihnen die Arbeit in der Küche einfach. Gerade die günstigsten Vertreter können bei der Energieeffizienz aber oft nicht überzeugen. Sie wollen den Induktionsherd über mehrere Jahre nutzen? Dann lohnt es sich, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und 700 bis 800 € zu investieren. In jener Preisklasse finden Sie bereits Geräte mit der Energieeffizienzklasse A++ oder höher.

High-End-Induktionsherd: Ab 1.000 €

Ab rund 1.000 € starten die High-End-Geräte, welche Ihnen die meisten Funktionen sowie hervorragende Energieeigenschaften bieten. Beispielsweise gibt es in dieser Preisklasse Dinge wie selbstreinigende Backöfen oder integrierte Mikrowellen. Ob sich der Aufpreis dafür lohnt, muss jeder für sich entscheiden. Zumeist ist der Kauf dann zu empfehlen, wenn Sie einen Induktionsherd sehr häufig und für unterschiedlichste Gerichte verwenden möchten.

Nach oben gibt es bei Induktionsherden preislich kaum ein Limit. Wer möchte kann mehr als 4.000 € ausgeben und erhält neben großen Kochfeldern und unzähligen Funktionen auch ein einzigartiges Design. Profi-Geräte aus der Gastronomie können sogar fünfstellige Beträge erreichen. Beachten Sie beim Kauf stets, dass auch der Einbau Kosten verursacht, welcher meist durch geschultes Personal erfolgt. Das ist nicht zwingend im Kaufpreis enthalten.

Wie lautet das Fazit für Induktionsherde?

Die Vorteile von Induktionsherden sind zahlreich. Vor allem die schnelle Erhitzung spricht für sich. Auch in Sachen Energieeffizienz sind die Geräte Cerankochfeldern und Gaskochern in der Regel voraus. Was es beim Kauf zu beachten gilt, haben wir an dieser Stelle noch einmal für Sie zusammengefasst.

  • Achten Sie auf die richtige Größe
  • Ein Induktionsherd sollte stets zur eigenen Küche passen
  • Sind Sie mit Ihrem Backofen zufrieden, können Sie diesen mit einem autarken Induktionskochfeld erweitern
  • Möchten Sie Induktion erst einmal ausprobieren, so erhalten Sie günstig einzelne Kochfelder
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kochgeschirr für Induktion geeignet sein muss
  • Beim Kauf sollten Sie vor allem auf eine gute Energieeffizienz achten
  • Zusätzliche Funktionen können nützlich sein, dies hängt jedoch davon ab, ob Sie diese auch tatsächlich verwenden
  • Preislich müssen Sie 500 € für Einstiegsgeräte einplanen, hochwertige Modelle kosten um 1.000 €

Wissen Sie schon, welche Art von Induktionsherd für Sie und Ihre Küche am besten geeignet ist? Hier finden Sie eine Auswahl an sehr empfehlenswerten Geräten, die in jedem Fall eine Bereicherung für Ihren Haushalt darstellen.

Induktionsherd: Was sind häufig gestellte Fragen?

Was ist besser: Induktionsherd oder Ceran?

Der Induktionsherd ist teurer als ein Ceranherd, zudem benötigen Sie induktionsgeeignetes Geschirr dafür. Allerdings ist die Induktions-Technologie im Vergleich zum Ceranfeld deutlich energieeffizienter. Ein weiterer wichtiger Pluspunkt bei Induktion ist die kurze Reaktionszeit bei der Hitzeregulierung. Im Vergleich dazu reagieren die Ceran-Kochfelder langsamer, dafür können Sie hier die Restwärme nutzen und fast jede Art von Kochgeschirr verwenden.

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Wie gefährlich sind Induktionsherde?

Einige Verbraucher befürchten eine Gefährdung der Gesundheit durch die elektromagnetischen Felder der Induktionsplatten. Darum gilt für Risikogruppen wie schwangere Frauen und Personen mit Herzschrittmachern die Empfehlung, einen Mindestabstand von 30 cm zum Induktionsfeld einzuhalten. Bisher gibt es jedoch keine Belege dafür, dass die sehr geringe elektromagnetische Strahlung die körperliche Gesundheit gefährdet.

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Kann man normale Pfannen und Töpfe auf einem Induktionsherd benutzen?

Für das Induktionskochfeld benötigen Sie Kochgeschirr mit ferromagnetischem Boden. Die Induktionstechnik erhitzt nur Töpfen und Pfannen aus Stahl, Gusseisen oder Metall. Andere Töpfe bleiben auf dem Induktionsherd kalt, sodass Sie damit nicht kochen können. Ob sich Ihr Kochgeschirr für die Induktionsplatte eignet, lässt sich am Wendel-Symbol ablesen. Ebenfalls wichtig ist die Topfgröße, denn mindestens 2/3 des Kochfelds sollten bedeckt sein.

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Hat ein Induktionskochfeld Einfluss auf die Gesundheit?

Die Induktion funktioniert mit magnetischen Streufeldern, die nicht bis ins Detail erforscht sind. Einige Verbraucher haben Angst, dass die elektromagnetische Strahlung die Gesundheit bedroht. Doch selbst bei höchster Heizleistung bleiben die modernen Induktionsherde unter dem vorgegebenen Referenzwert, der bei 200µT liegt. Bei Einbauherden fällt die Stromdichte noch geringer aus, dennoch sollten Menschen mit Herzschrittmacher einen gewissen Abstand halten.

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Gibt es Induktionsherde mit Kindersicherung?

Moderne Induktionsherde sind mit einer funktionalen Kindersicherung ausgestattet. Diese verhindert, dass Kinderhände in Gefahr geraten oder die Einstellungen verändern. Wie diese Kindersicherung funktioniert, hängt vom Hersteller und dem Gerät ab. Häufig kommt ein Schlüsselsymbol zum Einsatz. Bei einem Induktionskochfeld mit TFT-Display führen Sie die Sicherung und Entsperrung über das Sensorfeld durch.

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Im Video vorgestellt: Induktionsherd

In diesem YouTube-Video des Ökocheckers des SWR wird untersucht, mit welchem Herd es sich am besten kochen lässt – Gas, Strom oder Induktion. Dabei werden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Herdarten aufgezeigt, wobei der Induktionsherd besonders hervorsticht. Seine Effizienz, Schnelligkeit und Sicherheit machen ihn zum klaren Favoriten unter den Kochherden.