- Je mehr der Kosten einer Operation Ihres Hundes eine Versicherung übernimmt, desto besser. Einige übernehmen schlichtweg alles. Es gibt aber auch Anbieter, bei denen die Erstattungen auf einen gewissen Betrag beschränkt sind.
- Sie zahlen in Form eines monatlichen Abonnements für eine Hunde-OP-Versicherung. Meistens haben Sie mehrere Tarife zur Auswahl, die beispielsweise als Basis-, Premium- und Premium-Plus-Paket betitelt sind.
- Bedenken Sie, dass es bei einigen Hundeversicherungen ein maximales Alter gibt. Teilweise versichern Dienstleister Hunde nicht, wenn diese älter als 7 Jahre alt sind. Sie finden online aber auch einige Versicherungen, die für jeden Hund einen Tarif anbieten, egal wie alt dieser ist.

Hunde toben – sie springen, spielen und rennen. Bei all diesen Aktivitäten und Bewegungen kann es leider auch mal zu Verletzungen kommen. Auch das Alter ist in Faktor, der irgendwann zu einer Operation Ihres Hundes führen kann. Sollte es dazu kommen, erwarten Sie eventuell hohe Kosten, die weit über dem Budget einiger Menschen liegen. Daher ist es eine gute Idee, wenn Sie für Ihre Fellnase eine Hunde-OP-Versicherung abschließen.
In unserer Kaufberatung 2025 besprechen wir, wie die Leistungen und die Kosten einer Hunde-OP-Versicherung aussehen. Außerdem thematisieren wir die Relevanz des Alters Ihres Hundes für eine Versicherung. Am Ende klären wir weitere Fragen, beispielsweise zu den Anbietern oder eventuellen Vorerkrankungen.
1. Wo liegt die Höchsterstattung einer Operationsversicherung für Hunde?
Wie hoch ist denn die Rechnung bei einem Tierarzt?
Die Höhe der Rechnung eines Tierarztes oder einer Tierklinik regelt die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). In dieser ist unter anderem vorgeschrieben, was eine gewisse Leistung mindestens kosten muss, der sogenannte 1-fache GOT-Satz. Der höchste Preis wird durch den 4-fachen GOT-Satz beschrieben. Er wird beispielsweise bei Notfall-OPs häufiger berechnet. Viele Tierversicherungen oder spezieller Tier-OP-Versicherungen übernehmen Kosten bis zum 4-fachen GOT-Satz.
Eine Hunde-OP-Versicherung ist sinnvoll, um Sie vor hohen Kosten zu schützen, die durch Operationen entstehen können. Bevor Sie sich eine Hunde-OP-Versicherung kaufen, sollten Sie also überprüfen, wie hoch die Kostenübernahme bei den verschiedenen Anbietern ausfällt. Denn nicht jede Hunde-OP-Versicherung übernimmt sämtliche Kosten.
Viele Dienstleister bezuschussen eine Operation mit einem gewissen Betrag pro Jahr. Laut einiger Testberichte über Hunde-OP-Versicherungen variiert dieser Beitrag zwischen 2.000 und 5.000 Euro. Stellen Sie sich vor, es entsteht eine Rechnung von 6.000 Euro für die OP Ihres Hundes beim Tierarzt und die OP-Versicherung zahlt 2.000. In diesem Beispiel zahlen Sie 4.000 Euro selbst, obwohl Sie eine Versicherung für Ihren Hund abgeschlossen haben.
Die besten Hunde-OP-Versicherungen machen bei der Erstattung der OP-Kosten keine Einschränkungen. Diese Anbieter übernehmen häufig die gesamte Summe der Rechnungen, egal wie hoch sie ist. Beachten Sie aber, dass Hundeversicherungen OPs, die kosmetische Gründe haben, in der Regel vom Versicherungsschutz ausschließen.
Bevor wir tiefer in die Thematik gehen, haben wir von WELT.de für Sie einige der Vor- und Nachteile von Hundeversicherungen im Allgemeinen festgehalten.
- Vorteile
- Deckt viele Tierarzt-Kosten ab, nicht nur OPs
- Schützt vor hohen, einmaligen Zahlungen
- Auch für ältere Hunde erhältlich
- Teilweise Übernahme präventiver Behandlungen
- Nachteile
- Teilweise an Mindestlaufzeit gekoppelt
- Nicht immer vollständige Übernahme der Kosten
2. Wie sieht der Leistungsumfang einer Hundeversicherung für Operationen aus?

Bedenken Sie, dass OP-Versicherungen auch nur Kosten übernehmen, wenn diese aufgrund einer OP entstehen.
Bei Versicherungen für Hunde gilt eindeutig, je mehr Sie für Ihr Geld bekommen, desto besser. Wenn Sie verschiedene Hunde-OP-Versicherungen miteinander vergleichen, sollten Sie darauf achten, welche Leistungen Ihnen die Dienstleister bieten. Hier empfehlen wir von WELT.de Ihnen aber vorsichtig zu sein und Operationsversicherungen für Hunde nicht mit Hundekrankenversicherungen zu verwechseln.
Die hier behandelten Dienstleistungen sind eine Art Unter-Kategorie der Hundekrankenversicherungen. Diese beinhalten oft eine OP-Versicherung für Hunde, decken Tests zufolge aber auch noch weitere Behandlungskosten ab. Eine Hundeversicherung, die nur für Operationen gedacht ist, übernimmt auch nur Kosten, die bei einer OP entstehen. Die Unterschiede zwischen Hundekranken- und Hunde-OP-Versicherungen haben wir von WELT.de Ihnen noch mal in einer Tabelle dargestellt.
| Art der Hundeversicherung | Merkmale |
|---|---|
| Hundekrankenversicherung |
|
| Hunde-OP-Versicherung |
|
Der Grund, aus dem eine Hunde-OP-Versicherung sinnvoller als eine umfassende Hundeversicherung sein kann, ist folgender: Das Leistungspaket einer Hunde-OP-Versicherung ist spezifischer. Neben den OP-Kosten übernehmen solche Versicherung alles, was eine OP noch mit sich bringt.
Die Versicherung zahlt Ihnen (sofern der Preis nicht die Höchsterstattung übertrifft) auch die Narkose, die Voruntersuchungen und die Nachsorge sowie die Medikation. Außerdem sind auch Klinikaufenthalte bei vielen Tarifen mit inbegriffen. Diese Leistung bieten allgemeine Hundeversicherungen nicht immer.
3. Wie hoch sind bei einer Hunde-OP-Versicherung die Kosten?

Die Rasse und das Alter Ihres Hundes sind ausschlaggebend für den Preis Ihrer Hunde-OP-Versicherung.
Sobald Sie eine Versicherung finden, die alle benötigten Leistungen im Leistungsumfang enthält, empfehlen wir Ihnen, auf den Preis zu achten. In der Regel zahlen Sie bei Tarifen von Hunde-OP-Versicherungen in Form eines monatlichen Abonnements. Die Höhe der Kosten hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab.
Wenn Sie eine Hunde-OP-Versicherung online beantragen, geben Sie die Rasse und das Alter Ihres Hundes an. Gerade das Alter hat einen erheblichen Einfluss auf den Preis Ihres Tarifs. Hunde-OP-Versicherungen sind für ältere Hunde meistens etwas teurer. Bei älteren Hunden kann der Preis durchaus bei 30 bis 50 Euro pro Monat liegen.
Tipp: Eine Hunde-OP-Versicherung rückwirkend zu beantragen, ist selten möglich. Schließen Sie daher den Tarif so früh wie möglich ab. Mit jedem Lebensjahr Ihres Hundes steigt auch der monatliche Beitrag, den Sie zahlen müssen.
3.1. Teilweise haben Sie bei einer Hunde-OP-Versicherung mehrere Tarife zur Auswahl
Ein weiterer Faktor ist die Wahl des Tarifs. Denn viele Anbieter stellen Ihnen nicht nur ein Paket zur Auswahl. Gute Hunde-OP-Versicherungen haben im Sortiment zwei oder drei verschiedene Preisstufen, unter denen Sie die für Sie geeignete wählen können.
Viele Anbieter unterscheiden dabei zwischen diesen drei Kategorien:
| Versicherungs-Paket | Merkmale |
|---|---|
| Basis |
|
| Premium |
|
| Premium Plus |
|
3.2. Eventuell zahlen Sie eine Selbstbeteiligung
Es gibt Tarife, bei denen Sie die Möglichkeit haben, eine Selbstbeteiligung zu zahlen. Teilweise müssen Sie sich sogar zur Zahlung einer Selbstbeteiligung verpflichten. Das bedeutet, Sie zahlen einen Teil der bei einer OP entstandenen Kosten selbst.
Sie können eine Hunde-OP-Versicherung auch ohne eine Selbstbeteiligung erwerben. Verschiedenen Tests von Hunde-OP-Versicherungen zufolge ist der Vorteil dieser Selbstzahlungen aber, dass die monatlichen Beiträge sinken. Sie zahlen also jeden Monat weniger Geld, beteiligen sich dafür aber an den Kosten, wenn es zu einer OP kommen sollte.

Wenn Sie mit einer Selbstbeteiligung einverstanden sind, zahlen Sie monatlich kleinere Beiträge.
4. Wie alt darf Ihr Hund sein, wenn Sie eine Operationsversicherung für Hunde abschließen möchten?
Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Wahl Ihres Testsiegers unter den Hunde-OP-Versicherungen ist das Höchstalter. Anbieter versichern Hunde teilweise nur bis zu einem gewissen Alter. Ist Ihr Hund beispielsweise älter als 7 Jahre, kann es passieren, dass ein Anbieter Ihnen keine Versicherung anbietet.
Info: Hunde werden im Schnitt etwa 10 bis 15 Jahre alt. Ob der Hund nun 7, 8 oder 9 Jahre alt ist, macht dementsprechend einen größeren Unterschied als bei Menschen. Daher steigt auch der Preis einer Versicherung mit den Lebensjahren der Hunde.
Dementsprechend kann es schwierig sein, eine Hunde-OP-Versicherung für Hunde ab 10 Jahren zu bekommen. Wir können Sie aber beruhigen. In unserer Vergleichstabelle finden Sie auch Anbieter, die jeden Hund versichern, auch wenn er schon älter ist.
5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Hunde-OP-Versicherungs-Tests bzw. -Vergleichen suchen
Hier finden Sie Antworten zu Fragen, die andere Kunden in Bezug zu Hunde-OP-Versicherungen häufig stellen.
5.1. Hat die Stiftung Warentest bereits einen Test zu Hunde-OP-Versicherungen durchgeführt?
Die Stiftung Warentest empfiehlt Hundebesitzern deutlich, eine gute Hunde-OP-Versicherung zu suchen und einen Tarif abzuschließen. Denn Hunde sind sehr aktive Tiere, weshalb es schnell zu Verletzungen oder sogar Brüchen kommen kann.
Die Kosten einer OP steigen teilweise in den vierstelligen Bereich. Sichern Sie sich mit einer Hunde-OP-Versicherung ab, vermeiden Sie plötzliche Zahlungen, die eventuell Ihr Budget übersteigen.
» Mehr Informationen5.2. Welche Anbieter empfehlen wir bei Hunde-OP-Versicherungen?
Die Wahl des richtigen Anbieters fällt Ihnen noch schwer? In unserer Vergleichstabelle finden Sie einige Dienstleister, deren Angebot bereits einige Kunden überzeugen konnte. Zur Auswahl stehen Ihnen beispielsweise:
- Hanse Merkur
- Getsafe
- Figo
- Petprotect
- Barmenia
- Agila
- oder Helvetia
5.3. Ist eine Hunde-OP-Versicherung steuerlich absetzbar?
Eine Hunde-OP-Versicherung können Sie in Deutschland laut der aktuellen Gesetzeslage nicht steuerlich absetzen. Es gibt allerdings Versicherungen für Hunde wie die Hundehaftpflichtversicherung, die Sie tatsächlich von der Steuer absetzen können.
Außerdem gibt es einige Sonderregelungen für Tiere, die beruflich genutzt werden. Dazu gehören beispielsweise Polizeihunde, Wachhunde oder Zuchthunde. In dieser Gruppe können Sie Kosten für Versicherungen als Werbungskosten und Betriebsausgaben bei der Steuer geltend machen.
» Mehr Informationen5.4. Gibt es auch eine Hunde-OP-Versicherung, die sofort greift?

Bis der Versicherungsschutz beginnt, dauert es in der Regel 1 Monat.
Eine Hunde-OP-Versicherung mit Sofortschutz ist tatsächlich schwer zu finden. In der Regel erhalten Sie eine Hunde-OP-Versicherung ohne Wartezeit nur in Ausnahmen oder medizinischen Notfällen. Liegt keines von beidem vor, müssen Sie bis zum Beginn des Versicherungsschutzes etwas warten. Sobald Sie einen Tarif abgeschlossen haben, beträgt die Wartezeit bis zum Beginn des Versicherungsschutzes in der Regel 1 Monat.
» Mehr Informationen5.5. Können Sie eine Hunde-OP-Versicherung trotz Vorerkrankungen bei Ihrem Hund abschließen?
Wenn Ihr Hund bereits Erkrankungen hat, finden Sie dennoch bei vielen Anbietern ein Angebot für eine OP-Versicherung. Es gibt sogar Dienstleister, die rückwirkend die Kosten für OPs übernehmen, die aufgrund der Vorerkrankungen durchgeführt wurden.
Informieren Sie sich aber im Zweifel bei einem Anbieter, bevor Sie einen Tarif abschließen. Nicht jede Versicherung nimmt Hunde mit Vorerkrankungen auf. Oder aber sie lassen nur gewisse Vorerkrankungen zu, schließen andere aber vom Versicherungsschutz aus.
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