Produzieren Sie bald haufenweise Brennholz, ohne auch nur einen Tropfen Schweiß zu vergießen. Die Holzspalter machen es möglich. Bei der großen Auswahl verliert man schnell den Überblick.

Ein Holzspalter von scheppach oder anderen Marken ist ein robustes Gerät, welches in seiner Größe auf die Holzmenge und die Holzart abgestimmt werden sollte.
4 Tonnen – das klingt nach sehr viel Kraft. Bezüglich der Spaltkraft gibt es jedenfalls große Unterschiede zwischen den Maschinen. Doch oftmals liegt der Fokus zu stark auf diesem einen Merkmal. Es ist nämlich eine Mischung aus verschiedenen Eigenschaften, die letztlich darüber entscheidet, welches Gerät sich am besten für Sie eignet.
Richten Sie sich beim Kauf also ganz nach Ihren eigenen Bedürfnissen. Überlegen Sie sich genau, wofür Sie Ihren Holzspalter verwenden möchten. Das geht am besten, wenn Sie sich folgende Fragen beantworten:
- Welche Holzart möchte ich vornehmlich spalten?
- Wie viel Holz brauche ich im Durchschnitt?
- Welche Länge und welchen Durchmesser haben die Holzstämme, die ich spalten möchte?
- Wie trocken bzw. feucht ist das Holz, das ich zerkleinern will?
Mit der Beantwortung dieser Fragen erhalten Sie einen guten Überblick über Ihre Bedürfnisse. Dadurch wissen Sie, auf welche Kriterien Sie genauer achten müssen. Trockenes Holz lässt sich nämlich schwerer spalten als feuchtes. Besonders lange Holzscheite passen nicht in jeden Kaminofen und einige Holzarten wie Eiche lassen sich nur schwer spalten.
Mit Holzspaltern sparen Sie Geld
Trotz des hohen Preises sind Holzspalter eine lohnenswerte Investition. Nicht gespaltenes Brennholz ist wesentlich günstiger als bereits zerkleinerte Scheite. Auf Dauer sparen Sie mit Ihrem Holzspalter also viel Geld – und Kraft. Die Arbeit mit den Geräten schont Ihren Rücken und ist sicherer als die Arbeit mit Stichsäge und Axt.
Die Sicherheit: Zweihandsteuerung kann Einklemmen verhindern
Sie sollte immer an erster Stelle stehen, insbesondere wenn es um Holzspalter geht. Die Geräte entwickeln eine enorme Kraft. Ein unsachgemäßer Einsatz kann daher zu schlimmen Verletzungen führen. Die meisten Holzspalter sind aus diesem Grund mit einer Zweihandsteuerung ausgestattet. Der Name sagt eigentlich schon alles: Sie müssen die Geräte immer mit beiden Händen steuern. Ein Einklemmen ist somit nahezu unmöglich.
Achten Sie auch darauf, dass Ihr Holzspalter eine Wiederanlaufsicherung hat. Die sorgt dafür, dass sich die Maschine bei einem Stromausfall automatisch abschaltet. Sie geht also nicht von allein an, sobald der Strom wieder da ist. Zu guter Letzt sollte auch ein Notausschalter vorhanden sein, mit dem Sie das Gerät schnell ausschalten können.
Die Ergonomie: Liegende Holzspalter erleichtern die Arbeit

Mit diesem Holzspalter von scheppach ist ein rückenfreundliches Arbeiten möglich, da eine angenehme Arbeitshöhe gegeben ist.
Die Bedienhebel haben im Normalfall eine fest eingestellte Höhe. Falls sie zu tief liegen, müssen Sie sich beim Arbeiten eventuell bücken. Das belastet den Rücken und erschwert die Arbeit. Liegende Holzspalter haben den Vorteil, dass sie sich auch auf einer Werkbank abstellen lassen. Viele dieser Geräte verfügen zudem über ein Gestell. Es kann aber durchaus von Vorteil sein, wenn Sie Ihren Holzspalter auf den Boden stellen. In diesem Fall lassen sich die Holzstämme einfach auf das Gerät rollen. Testen Sie zu Hause einfach, welche Methode für Sie am besten geeignet ist.
Das Tempo und der Spalthub: Schneller ist nicht immer besser
Eine hohe Geschwindigkeit ist gut, kann aber auch gefährlich sein. Wenn das Holz zu schnell gespalten wird, platzt es eventuell auseinander. Das hat herumfliegende Splitter zur Folge. Aus diesem Grund haben hochwertige Spalter zwei Geschwindigkeitsstufen. Fangen Sie also langsam an und testen Sie, wie das Holz reagiert. Anschließend können Sie das Tempo steigern.
Hoffentlich werden Sie nicht vom Spalthub gebremst. Dies ist der Weg, den der Keil beim Spalten zurücklegt. Je länger der Spalthub ist, desto größer dürfen die Holzstücke sein. Doch leider verlangsamt ein großer Spalthub auch das Arbeitstempo. Ideal sind Geräte, bei denen der Keil von selbst hochfährt, sobald Sie die Bedienhebel loslassen. Während Sie den Stamm holen, machen sich die Keile automatisch für den nächsten Einsatz bereit.
Spalttisch und Halterungen: Haltearme geben Sicherheit
Kein Stamm gleicht dem anderen. Daher gibt es keine Halterung, die alle Stämme gleich gut festhält. Oft schneiden die Horizontalspalter aber am besten ab. Dort liegt der Stamm sicher in einer Mulde und kann nicht wegrutschen. Die Senkrechtspalter sollten Haltearme haben. Sie fangen das gespaltene Holz auf. So kann es Ihnen nicht auf den Fuß fallen und lässt sich leichter aufsammeln.