Die Kettengeschwindigkeit und die Antriebsart sind wohl die wichtigsten Merkmale bei Hochentastern. Andere Eigenschaften wie die Kettenteilung oder das Gewicht sollten Sie jedoch auch nicht außer Acht lassen.
Antriebsart: Stromanschluss, Kraftstoff oder Akku
Hochentaster benötigen viel Energie, damit sie auch dickere Äste problemlos durchtrennen können. Diese Energie bekommen die Hochentaster entweder direkt aus der Steckdose, von einem Kraftstoff wie Benzin oder von einem Akku. All diese Antriebsarten haben ihre Vor- und Nachteile.

Die Merkmale von Hochentastern lassen sich auf der Verpackung nachlesen. So verfügt dieses Modell von WORX beispielsweise über eine Leistung von 20 Volt.
Gewicht: Leichte Hochentaster wiegen circa 2 kg
Es kann mitunter sehr lange dauern, bis Sie alle überstehenden Äste entfernt haben. Je schwerer Ihr Hochentaster ist, desto anstrengender ist auch die Arbeit. Das Gewicht sollte daher einen großen Einfluss auf Ihre Kaufentscheidung haben. Sie bekommen Hochentaster, die nur 2 kg wiegen. Einige Hochentaster – vor allem die besonders leistungsstarken Modelle – können aber auch mehr als 7 kg auf die Waage bringen.
Länge und Arbeitshöhe: Unterschiedliche Herstellerangaben
Hier gilt es, besonders achtsam zu sein, wenn Sie sich die Produktbeschreibungen durchlesen. Einige Hersteller geben nämlich die Länge des Hochentasters und andere die Arbeitshöhe an. Ein Hochentaster mit einer Länge von 2,50 m hat eine Arbeitshöhe von ungefähr 4 m.
Kettengeschwindigkeit
Die Kettengeschwindigkeit geben die Hersteller in m/s (Metern pro Sekunde) an. Sie ist für die Schnittleistung bedeutend. Je höher die Geschwindigkeit ist, desto besser ist in der Regel auch die Schnittleistung.
Kettenteilung: Gibt Auskunft über die Größe der Schneidezähne
Die Kettenteilung gibt Auskunft über die Leistungsklasse. Sie bestimmt auch, wie groß die Schneidezähne am Ende sind. Mit der folgenden Methode können Sie die Teilung stets selbst ermitteln: Messen Sie zuerst den Abstand zwischen 2 Nietbolzen, aber überspringen sie dabei einen Bolzen. Teilen Sie den Wert anschließend durch 2.
Treibgliedstärke: Nicht zu dick, aber auch nicht zu dünn
Die Treibgliedstärke oder -dicke sollte stets zum Schwert passen. Wenn die Treibglieder der Kette nämlich zu dick sind, kommt es zu einem hohen Verschleiß oder sogar zu Schäden. Zu klein dürfen die Treibglieder natürlich auch nicht sein. Achten Sie beim Kauf von Ersatzteilen also immer auch auf die Breite der Nut des Schwertes.
Vorsicht: Elektrische Hochentaster können sehr laut sein. Deshalb empfehlen wir von WELT.de stets einen Hörschutz zu tragen.
Mit mindestens 90 dB Lautstärke müssen Sie rechnen. Leise Hochentaster erreichen einen Schallleistungspegel von rund 90 dB. Die 90 dB sind mit einem Schlagzeug, Autohupen oder einem Rasenmäher vergleichbar. Bei anderen Hochentaster lassen sich aber auch Werte von bis zu 107 dB messen. Das ist so laut wie ein Rockkonzert oder eine Disco.