Ratgeberübersicht
  1. Welche Arten von Herrenfahrrädern gibt es?
  2. Was gilt es bei der Bremse Ihres Herrenfahrrads zu beachten?
  3. Wie unterscheiden sich die Schaltungen der Fahrräder für Herren?
  4. Welche äußerlichen Aspekte sollten Sie beachten, wenn Sie ein Herrenfahrrad kaufen?
  5. Welches Zubehör ist bei einem Herrenfahrrad unverzichtbar?
  6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Herrenfahrrad-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Fahren Sie in Regionen mit häufigen Regenschauern, ist die Scheibenbremse ein zuverlässiger Bremstyp bei einem Herrenfahrrad. Sind Ihnen einfache Wartung und geringes Gewicht wichtig, sollte Ihre Wahl auf die Felgenbremse fallen.
  • Eine Nabenschaltung hat den Vorteil, im Gegensatz zu einer Kettenschaltung auch im Stand schaltbar zu sein. Dazu ist sie vor äußeren Einflüssen wie Regen und Schmutz geschützt.
  • Eine Klingel und gute Beleuchtung sind ein Must-have, wenn Sie sicher in der Stadt fahren wollen. Zubehör wie Gepäckträger oder Ständer sind weitere willkommene Funktionen am Herrenfahrrad.

Herrenfahrräder im Test: Ein Mann schiebt ein Fahrrad vor sich her.

Ob für einen kurzen Einkauf im Supermarkt oder für eine lange Strecke im Wald oder in den Bergen: Ein Fahrrad ist ein umweltfreundliches Fortbewegungsmittel, mit dem Männer sowie Frauen gleichzeitig Sport treiben und sich fit halten können.

In unserer WELT.de-Kaufberatung 2025 erfahren Sie, welche Arten von Herrenfahrrädern es gibt und wie Sie eine geeignete Größe für sich finden. Zudem erklären wir Ihnen die möglichen Brems- und Schaltungstypen bei einem Männerfahrrad und gehen auf erhältliches Zubehör ein.

1. Welche Arten von Herrenfahrrädern gibt es?

Herrenfahrräder im Test: Ein Mann fährt mit seinem Herren-MTB einen Fels herunter.

Ein Trekking-Fahrrad für Herren lässt sich zwar vielseitig einsetzen. In sehr bergigen Regionen ist ein MTB jedoch besser geeignet als ein Herrenrad fürs Trekking.

Je nach Einsatzgebiet gibt es verschiedene Arten von Herrenrädern. Ein Herrenrad fürs Trekking ist ideal für vielseitige Fahrten, ob zum täglichen Pendeln oder auf langen Touren mit gemischtem Terrain.

Ein City-Fahrrad für Herren ist hingegen auf den Stadtverkehr optimiert. Durch die agile Geometrie bietet ein Sport-Fahrrad für Herren eine gute Balance zwischen Geschwindigkeit und Wendigkeit für sportliche Aktivitäten.

Rennräder sind speziell für hohe Geschwindigkeiten auf befestigten Straßen entwickelt. Die Fahreigenschaften beliebter Arten von Herrenfahrrädern finden Sie in der nachfolgenden Tabelle.

Kategorie Eigenschaften
Trekking-Fahrrad für Herren
  • komfortable Sitzposition für längere Fahrten
  • stabiles Fahren auf verschiedenen Oberflächen
  • dämpfende Frontgabel
  • teilweise auch gefederte Sattelstütze
Herren-Fahrrad-Mountainbike
  • robuste Konstruktion und hohe Traktion
  • sehr starke Federung, häufig Vollfederung
City-Fahrrad für Herren
  • leichtes Handling mit aufrechter Sitzposition
  • nur minimale Federung für geringes Gewicht

Tipp: Ein weiterer beliebter Fahrradtyp ist das Holland-Herrenrad. Dabei handelt es sich um eine besondere Art eines Touring-Fahrrads für Herren. Das Holland-Herrenrad ist durch seine aufrechte Sitzposition ideal für entspannte Fahrten im flachen Terrain.

2. Was gilt es bei der Bremse Ihres Herrenfahrrads zu beachten?

Herrenfahrräder im Test: Eine männliche Hand betätigt die Vorderbremse eines Fahrrads.

In vielen Fällen sind sie das wichtigste Teil am Fahrrad: Bremsen. Um Unfälle zu vermeiden, gilt es, die Funktionsweise der Bremsen regelmäßig zu überprüfen.

In unserem WELT.de-Herrenfahrrad-Vergleich finden Sie Produkte mit verschiedenen Bremstypen. Besonders häufig vertreten sind Felgenbremsen und Scheibenbremsen.

Die Felgenbremse drückt zur Reduktion der Geschwindigkeit die Bremsbeläge an die Seite der Felgen. Dies geschieht durch das Zusammendrücken der Bremsarme, die mit den Bremshebeln am Lenker verbunden sind.

Bei der Scheibenbremse funktioniert die Geschwindigkeitsreduktion durch den Druck spezieller Bremsbeläge auf eine Bremsscheibe. Die Verlangsamung wird durch die Reibung zwischen den beiden Komponenten in Kraft gesetzt.

Die Doppelscheibenbremse funktioniert ähnlich wie die herkömmliche Scheibenbremse, jedoch mit zwei Bremsscheiben anstelle von einer. Dies verbessert die Bremsleistung und ermöglicht insbesondere bei intensiven Bremsungen eine effektive Wärmeableitung.

Sie wollen wissen, welche Vor- und Nachteile Herrenfahrrad-Tests im Internet bei den verschieden Arten von Bremsen sehen? Dies erfahren Sie in nachfolgender Tabelle.

Typ Vor- und Nachteile
Felgenbremse
  • geringes Gewicht im Vergleich zu anderen Bremstypen
  • einfache Wartung und Einstellung ohne spezielle Werkzeuge
  • verringerte Bremsleistung bei nassen Bedingungen
Scheibenbremse
  • auch bei nassen Bedingungen sehr gute Bremsleistung
  • kein direkter Verschleiß an den Felgen
  • hohes Gewicht und komplexe Wartung
Doppelscheibenbremse
  • gute Bremsleistung auf verschiedenstem Gelände
  • höheres Gewicht durch zusätzliche Komponenten
  • effektive Wärmeableitung auch bei intensiven Bremsungen

Tipp: Eine weitere bekannte Bremsenart ist die Kipphebelbremse, auch Cantilever-Bremse genannt. Sie ist eine Art der Felgenbremse und zeichnet sich durch ein geringes Gewicht und niedrige Kosten bei der Anschaffung aus. Vorteile der Kipphelbremse sind der sehr geringe Verschleiß sowie kaum bestehende Probleme durch Überhitzung.

3. Wie unterscheiden sich die Schaltungen der Fahrräder für Herren?

Herrenfahrräder im Test: Ein Mann repariert eine Kettenschaltung am Fahrrad.

Bei der Kettenschaltung kommt es erfahrungsgemäß häufiger zu kleinen Schäden, sodass Reparaturen durchgeführt werden müssen. Dies setzt Ihr Fahrrad für einen kurzen Zeitraum außer Gefecht.

Ein Kaufaspekt, der in Herrenfahrrad-Tests im Internet häufig kontrovers diskutiert wird, ist die Anzahl der Gänge. Grundsätzlich liegt der wichtigste Vorteil vieler Gänge darin, dass es einen breiten Übersetzungsbereich gibt.

Dies erleichtert Ihnen insbesondere auf hügeligem Terrain das Fahren. Feine Anpassungen an Neigungen und Gefälle sind möglich.

Je nach Fahrstil erhalten Sie eine hohe Flexibilität durch die vielen einstellbaren Gänge. Allerdings müssen Sie auch einige Nachteile bedenken, wenn Sie sich beispielsweise für ein Herrenfahrrad mit 21 Gängen entscheiden.

Das Gewicht ist zumeist etwas höher. Ebenfalls ist der Wartungsaufwand erhöht, da mehr Komponenten Schäden annehmen können.

Die beiden häufigsten Arten von Fahrradschaltungen sind Nabenschaltungen und Kettenschaltungen. Bei einer Kettenschaltung verschiebt sich die Fahrradkette zwischen verschiedenen Ritzeln an der Hinterradnabe und verschiedenen Kettenblättern am Tretlager.

Sie wechseln den Gang und damit die Leichtigkeit des Tretens, indem Sie einen Schalthebel betätigen. Dabei verändert sich das Verhältnis zwischen der Drehzahl der Kurbel und der Geschwindigkeit des Fahrrads.

Bei der Nabenschaltung werden Planetenräder innerhalb einer geschlossenen Nabe an der Hinterradachse verschoben. Auch hier schalten Sie durch das Betätigen eines Schalthebels. Dadurch ermöglichen Sie verschiedene Übersetzungen zwischen dem Eingang im Tretlager und dem Ausgang im Hinterrad.

Die Vor- und Nachteile der Kettenschaltung im Vergleich zur Nabenschaltung haben wir Ihnen kurz zusammengefasst:

    Vorteile
  • breite Palette an Übersetzungen durch mehr Gänge
  • eignet sich gut für sportliche Fahrten in unterschiedlichem Gelände
    Nachteile
  • weniger Schutz vor Witterungseinflüssen und Schmutz
  • nicht im Stand schaltbar

4. Welche äußerlichen Aspekte sollten Sie beachten, wenn Sie ein Herrenfahrrad kaufen?

Herrenfahrräder im Test: Ein Mann trägt ein leichtes Herrenfahrrad durch den Wald.

Auf schwierigem Terrain, zum Beispiel im Sand, gestaltet sich das Fahrradfahren schwierig. Müssen Sie Ihr Fahrrad tragend transportieren, ist ein geringes Gewicht von Vorteil.

Die Radgröße in Zoll eines Herrenfahrrads beeinflusst die Fahrstabilität, den Komfort beim Fahren und die Geschwindigkeit. Gängige Durchmesser liegen zwischen 26 und 29 Zoll, wobei ein Herrenfahrrad mit 28 Zoll eine beliebte Standardgröße ist.

Ein Herrenfahrrad mit 28 Zoll gilt als vielseitig, da es eine gute Mischung aus Geschwindigkeit und Stabilität bietet. Es eignet sich sowohl zum Pendeln als auch für Freizeitfahrten.

Bei der Sattelhöhe wird empfohlen, die Innenbeinlänge mit 1,09 zu multiplizieren. Dies gewährleistet eine ergonomische Sitzposition und angenehmes Fahren.

In unserem Herrenfahrrad-Vergleich finden Sie beim Rahmenmaterial sowohl Rahmen aus Aluminium als auch aus Stahl. Stahlrahmen sind durch ihre Robustheit und Strapazierfähigkeit sehr lange haltbar.

Aluminiumrahmen sind vergleichsweise jedoch leichter und sorgen für ein agileres Fahrverhalten. Möchten Sie von einer verbesserten Manövrierfähigkeit profitieren, ist ein Rahmen aus Aluminium die ideale Wahl für Sie.

Es gibt Situationen, in denen die Weiterfahrt mit dem Herrenfahrrad nicht möglich ist. Dies kann nach einem Unfall oder zum Beispiel auf sandigem Untergrund passieren. In diesem Fall müssen Sie dazu übergehen, Ihr Männerfahrrad zu tragen, sodass das Gewicht möglichst niedrig sein sollte. Ein leichtes Herrenfahrrad ist zudem effizienter beim Fahren, beschleunigt besser und ist leichter zu händeln.

Ist Ihre Mobilität oder Gelenkigkeit etwas eingeschränkt, ist ein Herrenfahrrad mit tiefem Einstieg von Vorteil. Dieser ermöglicht Ihnen ein bequemes Auf- und Absteigen.

5. Welches Zubehör ist bei einem Herrenfahrrad unverzichtbar?

Welche gesetzlichen Vorschriften gibt es für Herrenfahrräder?

Damit Sie Ihr Fahrrad nach der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) legal führen, ist eine ausreichende Beleuchtung vorgeschrieben. Die Verordnung besagt, dass auf einer 10 Meter entfernten Wand noch eine Beleuchtung von 10 Lux zu messen ist. Andererseits ist Ihr Fahrradlicht zu dunkel.

An einem Herrenfahrrad gibt es eine Vielzahl an Zubehöroptionen, die sowohl im Stadtverkehr als auch beim Crossfahren nützlich sind. Ein Kettenschutz beugt Schäden an Ihrer Fahrradkette vor. Damit verhindern Sie, dass Ihre Kette während des Fahrens herausspringt. So gewährleisten Sie nicht nur die Funktionsfähigkeit Ihres Rads, sondern reduzieren zudem die Gefahr von Unfällen und Verletzungen.

Des Weiteren kann eine Klingel, insbesondere im Stadtverkehr, dabei helfen, Unfälle zu vermeiden. Indem Sie andere Verkehrsteilnehmer vor Gefahren warnen, wird das Führen des Fahrrads sicherer.

Wenn Sie Ihr Herrenfahrrad abstellen wollen, hilft Ihnen ein Ständer. Einige Menschen empfinden diesen zwar als störend, allerdings gibt es nicht immer die Möglichkeit, das Fahrrad irgendwo anzulehnen. Zudem kann das Anlehnen zu Schäden im Rahmen Ihres Herrenfahrrads führen.

Wer Sachen auf dem Fahrrad transportieren möchte, profitiert von einem Gepäckträger. Rucksäcke, kleine Taschen oder Getränke lassen sich darin festklemmen. Sie müssen Ihren Rucksack nicht auf dem Rücken tragen und schützen somit Ihre Rückenmuskulatur.

Für Flaschen gibt es sogar extra gefertigte Halterungen. Diese werden zumeist an den Fahrradrahmen zwischen den Beinen angeklemmt.

Herrenfahrräder im Test: Ein Mann fährt nachts neben einem Auto mit dem Rad.

Um im nächtlichen Stadtverkehr gut gesehen zu werden, ist eine einfache Vorder- und Rückbeleuchtung häufig nicht ausreichend. Tragen Sie auch mit dem besten Herrenfahrrad mit guter Beleuchtung zusätzlich reflektierende Kleidung, um Unfällen vorzubeugen.

6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Herrenfahrrad-Tests bzw. -Vergleichen suchen

Die Stiftung Warentest hat bereits eine Vielzahl unterschiedlicher Fahrrad-Tests durchgeführt. Damit auch Sie Ihren persönlichen Herrenfahrrad-Testsieger 2025 finden, lesen Sie hier die häufigsten Fragen unserer WELT.de-Leser.

6.1. Warum hat ein Herrenfahrrad eine Stange?

Die Stange bei einem Herrenfahrrad nennt sich Oberrohr. Sie erhöht die strukturelle Stabilität des Rahmens.

Die Stange verbessert die Festigkeit des Fahrradrahmens. Zudem unterstützt sie das Gesamtgewicht des Fahrers.

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6.2. Was kostet ein gutes Herrenfahrrad?

Für ein Herren-Fahrrad unter 200 Euro zu zahlen, ist heutzutage extrem schwierig. Günstige Herrenfahrräder machen häufig Abstriche in der Qualität, was sich in der Sicherheit und im Fahrverhalten auswirkt. Ein gutes Sport-Fahrrad für Herren kostet zumeist mehr als 300 Euro. Ein solches hält jedoch auch viele Jahre lang und lässt sich sehr gut fahren.

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6.3. Was ist der Unterschied zwischen einem Damenrad und einem Herrenrad?

Der größte Unterschied liegt im Aufbau des Rahmens. Um das Aufsteigen mit Röcken oder Kleidern zu erleichtern, haben Damenräder einen tieferen Einstieg. Herrenräder haben traditionell einen hohen Oberrohrverlauf. Zudem weisen sie einen geraderen Rahmen auf.

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6.4. Gibt es Elektro-Herrenfahrräder?

Neben Herrenrädern ohne Motor gibt es auch das Elektro-Herrenfahrrad. Es bietet dem Fahrer beim Treten elektrische Unterstützung. Dies ist insbesondere an Steigungen und Bergen von Vorteil, da das Treten vereinfacht wird. Auch auf langen Strecken sind E-Bikes sehr beliebt.

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6.5. Welche Hersteller sind für die Produktion von Herrenfahrrädern bekannt?

Der Markt für Fahrräder ist riesig. Bekannte Marken für Herrenfahrräder sind unter anderem die folgenden:

  • Licorne
  • Talson
  • Bergsteiger
  • KS Cycling
  • Bikestar
  • Canellini
  • Cube
  • KTM
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