Elektroherde sind ziemlich energieintensiv, das heißt, sie verbrauchen viel Strom. Da es beim Kochen recht schwierig ist, Energie zu sparen, indem Sie beispielsweise die Garzeit verkürzen, ist es besser, vor dem Kauf darauf zu achten, dass das Gerät energiesparend, also im Verbrauch sehr günstig ist.
Die Energieeffizienzklasse muss auf jedem Elektroherd angegeben sein, so schreibt es das Gesetz vor. Sie gibt Auskunft darüber, wie effizient Geräte die Energie nutzen. Das schlägt sich letztendlich in Ihrem Geldbeutel nieder. Wenn Sie sich für einen Elektroherd mit einer sehr guten Effizienzklasse entscheiden, haben Sie höhere Anschaffungskosten. Über die Nutzungsdauer sparen Sie allerdings auch jede Menge Geld, sodass sich diese Entscheidung nach einiger Zeit bezahlt macht. Obendrein sind besonders energieeffiziente, moderne Geräte ein aktiver Beitrag zum Klima- und Umweltschutz.

Achten Sie auf eine gute Energieeffizienz, macht sich das über Jahre hinweg bezahlt.
Je nach Nutzung ist der Verbrauch Ihres Herdes höher oder niedriger. Bei intensiver Nutzung kommen Sie etwa auf die folgenden Werte (Durchschnittswerte pro Jahr):
- Gasherd: 600 bis 800 kWh Gas. Bei einem durchschnittlichen Gaspreis von 6,3 Cent pro kWh ergeben sich Kosten für das Gas in Höhe von 40 bis 55 Euro.
- E-Herd mit Ceranfeld: 360 bis 430 kWh Strom. Das ist abhängig von der Energieeffizienzklasse. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 30 Cent pro kWh ergeben sich Kosten für den Strom in Höhe von 110 bis 130 Euro im Jahr.
- Alte Elektroherde mit gusseisernen Platten sind wahre Stromfresser mit einem Verbrauch von etwa 450 kWh Strom. Daraus ergeben sich Stromkosten in Höhe von 135 Euro pro Jahr.
- Induktionsherd: 290 bis 340 kWh. Das macht sich mit 85 bis 100 Euro auf der jährlichen Stromabrechnung bemerkbar.

Auf diesem Foto erkennen wir ein digitales Display am Arda-Herd, wobei die einzelnen Kochfelder klassisch an Drehknöpfen gesteuert werden.