Ratgeberübersicht
  1. Handtücher-Test: Welche Kaufkriterien sind wichtig?
  2. Grammatur und Florhöhe: Wie flauschig soll das Handtuch sein?
  3. Welche Handtuchgröße passt zu welchem Zweck?
  4. Handtücher in Sets oder einzeln kaufen?
  5. Pflege: Handtücher waschen, trocknen und weich halten
  6. Farben und Design: Handtücher in Weiß, Grau, Beige, gestreift oder bunt kaufen?
  7. Nachhaltigkeit und Schadstoffprüfung: Welche Zertifikate gibt es?
  8. Gibt es einen aktuellen Handtuch-Test der Stiftung Warentest?
  9. Weitere Fragen und Antworten von Kunden zu Handtuch-Tests bzw. Vergleichen
  • Achten Sie bei Handtüchern nicht nur auf die Marke, sondern auch auf Farbe und Stil.
  • Auch die Grammatur zählt: Für den täglichen Gebrauch sollten es mindestens 500 g/m² sein.
  • Größere Handtücher eignen sich vor allem als Bade- und Strandtücher.
Handtuch-Test: Handtücher, die aus der Waschmaschine genommen werden.

In jedem Haushalt gibt es Handtücher. Doch kaum einer weiß, wodurch sich hochwertige Handtücher in Sets wirklich auszeichnen. Wichtig bei der Wahl des für Sie besten Handtuchs ist die sogenannte Grammatur, das Flächengewicht in Gramm pro Quadratmeter (g/m²). Handtücher mit 300–400 g/m² haben eine leichte Qualität und eignen sich vordergründlich als schnelltrocknende Tücher, während Handtücher mit 500–600 g/m² für den täglichen Gebrauch gedacht sind.

Neben der Oberflächenbeschaffenheit spielen auch die Handtucharten, Farbe, Stil und Saugfähigkeit eine Rolle. In unserer Kaufberatung 2026 über Handtücher erfahren Sie alles Wichtige über die textilen Gebrauchsgegenstände.

Worin unterscheiden sich Baumwolle und Bio-Baumwolle?

Der Unterschied liegt darin, dass Bio-Baumwolle umweltfreundlicher als ihre klassische Variante ist, da sie weniger Wasser benötigt. Heutzutage gibt es weitere Textilien, die noch wassersparender sind: Lyocell verbraucht viermal weniger Wasser als umweltschonende Bio-Baumwolle.

1. Handtücher-Test: Welche Kaufkriterien sind wichtig?

Material und Webart: In diesem Kapitel erfahren Sie, worauf Sie in Hinblick auf die wichtigsten Kaufkriterien bei Handtüchern achten sollten.

1.1. Materialien im Vergleich: Was zeichnet Handtücher aus Baumwolle, Leinen, Mischgewebe und Kunstfaser aus?

Die saugfähige Baumwolle ist besonders als Babyhandtuch oder Badetuch beliebt. Baumwolle ist eine der ältesten Nutzfasern. Sie stammt aus den weichen Samenfasern der Baumwollpflanze. Zunehmend setzt sich der Anbau mit Standards durch. Zertifizierungen wie Fairtrade-Siegel oder Bioproduktion stehen für kontrollierte Vorgaben.

    Vorteile
  • saugfähig
  • reißfest im nassen Zustand
  • geringes Allergiepotenzial
  • hitzebeständig und langlebig
    Nachteile
  • Handtücher aus Baumwolle besitzen ein hohes Eigengewicht bei Nässe
  • die Trockenzeit ist vergleichsweise lang

Leinen ähnelt in verschiedenen Aspekten der hautfreundlichen Baumwolle. Positiv hervorzuheben ist, dass Leinen deutlich umweltfreundlicher ist als Baumwolle. Dennoch sind Leinenhandtücher sehr geschmeidig zur Haut und nehmen bis zu 35 % Luftfeuchtigkeit auf.

    Vorteile
  • reißfest
  • geringes Allergiepotenzial, ideal für sensible Haut
  • angenehmes Hautgefühl
    Nachteile
  • wenig saugfähig
  • knitteranfällig
  • geht bei der ersten Wäsche leicht ein

Mikrofaser-Handtücher eignen sich perfekt zum Reisen. Sie sind sehr leicht und vergleichsweise platzsparend, sodass das Mikrofaser-Handtuch sehr leicht im Koffer verstaut werden kann. Dennoch können Sie ein Vielfaches Ihres Eigengewichts an Flüssigkeiten aufnehmen. Sie stechen auch bezüglich der Trocknungszeit hervor, da Mikrofaser-Handtücher besonders schnell trocknen. Beachten Sie, dass Sie keinen Weichspüler beim Waschen der Mikrofaser-Handtücher nutzen sollten.

    Vorteile
  • schnelltrocknend
  • geringes Eigengewicht
  • farbecht
  • ideal für unterwegs
    Nachteile
  • viele Menschen empfinden beim Mikrofaser-Handtuch, dass die Fasern an rauen Händen hängenbleiben
  • die Oberfläche fühlt sich nicht so geschmeidig an wie bei Naturfasern
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1.2. Webart: Worin unterscheiden sich Frottee, Frottier und Piqué?

Frottee-Ware besteht oft aus Baumwollgarnen, die in sich verdreht sind und deshalb Schlingen enthalten. Handtücher dieser Webart gelten als sehr robust, leicht antibakteriell und schnelltrocknend. Wenn Sie empfindliche Haut haben, dann eignen sich Frottee-Handtücher gut für Sie.

Die Frottier-Webart gilt als Klassiker. Hierbei entstehen Schlingen auf einer oder beiden Seiten. Dadurch vergrößert sich die Oberfläche im Volumen, sodass Frottierware sehr saugfähig und flauschig ist.

Bei Piqué handelt es sich um ein Flachgewebe, das optisch an Waffeln oder Rauten denken lässt. Es weist keine Schlingen, sondern erhöhte und vertiefte Stellen auf. Durch die Waffelstruktur gelten Piqué-Handtücher als extrem schnelltrocknend, dünner und damit auch platzsparender – wodurch sie beispielsweise als Sport-Handtücher sehr beliebt sind. Auf der Haut fühlt sich diese Handtuchart eher fest und griffig an, gleichzeitig ist sie robust, reißfest und kann auch bei hohen Temperaturen in der Waschmaschine gereinigt werden.

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2. Grammatur und Florhöhe: Wie flauschig soll das Handtuch sein?

Wenn es darum geht, wie weich, saugfähig und langlebig Handtücher beschaffen sind, kommt es auf die Grammatur an. Sie beschreibt, wie dicht das Gewebe gewebt und das Material verarbeitet wurde. Je höher der Grammaturwert ausfällt, desto dicker, voluminöser und saugfähiger sind Handtücher.

2.1. 300 bis 400 g/m²: Sind Handtücher mit dieser Grammatur schnelltrocknend und leicht?

Handtücher mit 300–400 g/m² bestehen aus sehr dünnem Gewebe. Sie trocknen schnell, nehmen wenig Platz weg und eignen sich damit beispielsweise für den Sport oder auch zum Reisen. Auch im Gäste-WC lassen sich diese leichten Handtücher einsetzen. Ein Nachteil besteht darin, dass diese schnelltrocknenden Handtücher nicht flauschig sind.

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2.2. Welche Eigenschaften haben Handtücher mit 500 bis 600 g/m²?

Handtücher mit einer Grammatur zwischen 400 und 600 g/m² gelten als praktische Allrounder für den Alltag. Sie zeichnen sich durch eine weiche Haptik aus und haben eine relativ hohe Saugkraft. Im Vergleich zu besonders dünnen Gästehandtücher verlängert sich allerdings die Trocknungszeit etwas.

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2.3. Gibt es auch extradicke Handtücher der Premiumklasse?

Ab einer Grammatur von 600 g/m² und darüber hinaus spricht man gemeinhin von besonders hochwertigen Handtüchern, die gerne im Luxusbereich Verwendung finden. Sie haben eine maximale Saugfähigkeit, fühlen sich griffig an und versprechen einen hohen Komfort. Sie sind besonders weich und flauschig, benötigen allerdings viel Zeit zum Trocknen und fühlen sich im vollgesogenen Zustand sehr schwer an.

Nachfolgend finden Sie alle wichtigen Einsatzbereiche und Eigenschaften übersichtlich in einer Tabelle dargestellt:

Grammatur Eigenschaften Einsatzbereich
300–400 g/m²
  • leicht
  • dünn
  • schnelltrocknend
  • Reise
  • Sport
  • Gäste-WC
400–600 g/m²
  • weich
  • alltagstauglich
  • strapazierfähig
  • Zuhause
  • Alltag
  • Hotels und Ferienwohnungen
ab 600 g/m²
  • extrem saugfähig
  • plüschig-weiche Haptik
  • Premium-Bereich (z. B. beim Wellness)
  • Dusch- und Strandtücher

Hinsichtlich der Florhöhe gilt: Sie bezeichnet die Länge der Fadenschlingen aus dem Grundgewebe, sodass sich die Florhöhe unmittelbar auf die Eigenschaften der Handtücher auswirkt.

Bei Piqué- und Gästehandtüchern handelt es sich meistens um Kurzflor-Handtücher, die leicht und platzsparend sind. Handtücher mit mittlerem Flor sind Alltags-Frottierhandtücher, die eine ausgewogene Balance aus Weichheit und Saugkraft bieten. Ein hoher Flor ist indes typisch für Luxus-Handtücher mit weich-flauschigem Volumen und einer hohen Saugkraft.

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3. Welche Handtuchgröße passt zu welchem Zweck?

Auch bei der Größe haben Sie die freie Wahl. Wir empfehlen, die Handtuchgröße an den Einsatzzweck anzupassen. So sind Gästehandtücher normalerweise eher klein, während flauschige Handtücher für den Strand oftmals als XXL-Varianten erhältlich sind.

3.1. Gästehandtücher und klassische Handtücher: Welche Größen sollten sie haben?

Gästetücher sollten ein Maß von 30 x 50 cm nicht unterschreiten. Markenhersteller wie Vossen und Möve bieten zusätzlich die komfortablere Größe von 40 x 60 cm an. Solche Gästetücher eignen sich aber auch für den Sport, fürs Reisen oder Camping. Sie sind leicht, trocknen schnell und sind auch nach dem Waschen schnell wieder einsatzbereit.

Die übliche Größe für ein klassisches Handtuch beträgt ungefähr 50 x 100 cm. Hierbei handelt es sich meistens nicht um besonders flauschige Handtücher, sondern eher um normale, handelsübliche Handtücher aus Baumwolle für den alltäglichen Gebrauch.

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3.2. Welche Größe sollte ein Duschtuch oder Badetuch haben?

Wer ein Duschtuch benötigt, wünscht sich ein Handtuch mit größerer Fläche und mehr Komfort. Deshalb messen Duschtücher häufig zwischen 70 x 140 oder auch 75 x 150 cm. Diese alltagstauglichen Duschtücher können, müssen aber nicht luxuriös sein. Ein Beispiel dafür ist ein handelsübliches Hamam-Handtuch, ein türkisches Handtuch aus sehr saugfähiger türkischer Baumwolle.

Saunatuch und Yoga-Handtuch sind zugleich Trocken- und Liegetücher. Hier gilt: Je größer, desto angenehmer und hygienischer fühlen sie sich an. Ein Badetuch misst mindestens 100 x 150 cm und eignet sich nicht nur für das heimische Bad, sondern auch für Strand und Pool.

Handtuch im Test: Ein graues Handtuch zusammengelegt auf der Sitzfläche eines Korbstuhls.

Handtücher bestehen meistens aus einem weichen Frotteematerial, wodurch sie besonders saugstark sind.

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3.3. Sauna, Sport und Reise: Welche schnelltrocknenden Großformate gibt es?

Aufgrund der Größe der Hamam-Handtücher oder Saunatücher eignen sich diese nicht nur zum Abtrocknen nach dem Baden. Sie sind auch als Liegetücher für den Strand verwendbar. Solche XXL-Handtücher haben viel Fläche, sind oftmals bis zu 70 x 200 cm groß und fühlen sich plüschig an. Nach dem Saunagang benötigen sie allerdings eine gewisse Zeit, um wieder trocken zu werden.

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4. Handtücher in Sets oder einzeln kaufen?

Ob Sie Handtücher im Set oder einzelne Handtücher kaufen möchten, richtet sich nicht zuletzt auch danach, welchen Lebensstil Sie führen. Treiben Sie viel Sport und benötigen Sie regelmäßig Ersatzhandtücher? Dann sollten Sie eher auf ein Handtuch-Set aus mehreren Varianten statt auf einzelne Handtücher setzen. Auch dann, wenn mit Ihnen noch weitere Personen im Haushalt leben oder wenn Sie oft Gäste empfangen, ist ein mehrteiliges Handtuch-Set oft die bessere Wahl.

5. Pflege: Handtücher waschen, trocknen und weich halten

Damit Ihre Handtücher über eine lange Zeit hinweg schön flauschig und formbeständig bleiben, benötigen sie die richtige Pflege. Nachfolgend erklären wir Ihnen, worauf Sie beim Waschen Ihrer Handtücher achten sollten:

  • Häufigkeit: Wenn Sie ein bestimmtes Handtuch aus Baumwolle täglich verwenden, sollten Sie es öfter waschen. Bei Handtüchern, die für Hände und Gesicht genutzt werden, lautet die Empfehlung, sie alle zwei bis drei Tage zu waschen. Bei Dusch- und Badehandtüchern können Sie sich auch mal einige Tage Zeit lassen: Hier gilt eine Faustregel von einer drei- bis fünfmaligen Nutzung vor dem Waschen.
  • Waschmittel: Achten Sie beim Waschgang auf das richtige Waschmittel. Ein weißes Handtuch waschen Sie am besten mit pulverförmigem Vollwaschmittel. Für bunte Handtücher können Sie handelsübliche Colorwaschmittel verwenden. Nutzen Sie weder zu viel, noch zu wenig Waschmittel und halten Sie sich an die vorgegebenen Mengenangaben des Herstellers.
  • Farben: Trennen Sie Ihre Handtücher am besten strikt nach Farben. Weiße Handtücher waschen Sie nur mit hellen Farben zusammen. Ein buntes Handtuch können Sie mit weiteren Farben zusammentun, je nach Helligkeit jedoch besser nicht mit Schwarz oder Grau.
  • Weichspüler: Bei fast allen Handtüchern können Sie auf die Verwendung von Weichspülern verzichten. Diese duften zwar angenehm, doch sie legen sich um die Fasern und machen diese mit der Zeit weniger flauschig und saugfähig.
  • Waschprogramm: Handtücher aus Baumwolle können Sie bei 60 Grad oder in einem 90-Grad-Waschprogramm für Baumwolle in die Waschmaschine geben. Hingegen sollten Sie Mikrofaser-Handtücher lediglich bei bis zu 40 Grad waschen, damit diese weich und formbeständig bleiben.
  • Nach dem Waschen: Nach dem Waschen trocknet das Handtuch am besten an der frischen Luft. Einige Exemplare aus unserem Handtuch-Vergleich können Sie auch in den Trockner geben, wobei Sie hier zusätzlich einen Trocknerball mit hineingeben können, damit sich die Gewebefasern nicht versteifen.
  • Neue Handtücher: Neue Handtücher sollten Sie immer vor dem ersten Gebrauch waschen. Das ist zum einen hygienischer, als diese gleich nach dem Kauf zu benutzen. Außerdem sind Handtücher, die nach dem Kauf zunächst gewaschen werden, saugfähiger.
  • Handtucharten richtig pflegen: Normale Handtücher sollten Sie bei 60 Grad mit ähnlichen Farben waschen. Bei Duschtüchern sollten Sie darauf achten, dass diese nach dem Gebrauch gut trocknen und ohne Weichspüler gereinigt werden. Bei Saunatüchern kommt es auf eine besonders gründliche Reinigung an. Ihre Fasern sollten geschont werden, weshalb sie besser an der frischen Luft trocknen. Waschlappen, die eine hohe Keimbelastung haben, sollten Sie sehr häufig waschen und wechseln.

Tipp: Wenn ein Handtuch muffig riecht, hilft ein Waschgang bei 60 Grad mit korrekt dosiertem Waschmittel.

Handtücher im Test: Zwei farbige Handtücher zusammengelegt übereinander gestapelt in einem weißen Regal.

Harte und kratzige Handtücher kommen meistens aufgrund von Kalkablagerungen oder einer falschen Waschmitteldosierung. Waschen Sie diese gelegentlich mit einer kleinen Tasse Essig oder Zitronensäure im Weichspülerfach, damit die Weichheit zurückkommt.

6. Farben und Design: Handtücher in Weiß, Grau, Beige, gestreift oder bunt kaufen?

Sie bekommen Handtücher in unzähligen Varianten. Gestreifte Modelle sind ebenso im Handel erhältlich wie unifarbene Varianten in schlichtem Weiß oder Blau. Hier erfahren Sie, was gut zu Ihren Bedürfnissen passen könnte.

Bunte Handtücher: Bunte Frotteetücher definieren ein schlichtes Bad neu. Beliebt für das Set sind Abstufungen innerhalb der Farbskala oder das Spiel mit Komplementärfarben.

Einfarbige Handtücher: Zeitlose Farben wie Weiß oder Natur haben Bestand. Schwarz, Grau, Variationen in Grün oder Türkis wechseln von Saison zu Saison.

Muster- und gestreifte Modelle: Entscheiden Sie sich für ein gestreiftes Handtuch, dann wählen Sie eine moderne Variante, die auffällt. Auch gepunktete Handtücher oder solche mit abstrakten Mustern sind angesagt. Für Kinder sind Handtücher mit Tiermotiven besonders schön, die sogar zum Waschen und Duschen animieren können.

Tipp: Wenn Sie ein ganz persönliches Handtuch suchen oder eine tolle Geschenkidee für Ihre Liebsten haben möchten, können Sie Handtücher einiger Hersteller auch personalisieren lassen. In diesem Fall wird das für Sie beste Handtuch mit Ihrem Wunschmotiv bestickt oder beispielsweise mit Ihrem Namen bedruckt.

7. Nachhaltigkeit und Schadstoffprüfung: Welche Zertifikate gibt es?

Fairer Handel findet im Idealfall nicht nur im Einkauf des Rohmaterials, sondern auch beim Verkauf statt. Wem beides wichtig ist, der achtet auf Siegel wie OEKO‑TEX® und Fairtrade. Sie stehen dafür, dass der Anbau von Rohstoffen ebenso wie die Verarbeitungsprozesse schonend vonstattengehen. Hersteller wie Vossen, Möve und Co. oder Wäschespezialisten wie Erwin Müller berücksichtigen solche Aspekte. Sie erhalten beispielsweise unter dem OEKO‑TEX® schadstofffreie Textilien.

8. Gibt es einen aktuellen Handtuch-Test der Stiftung Warentest?

Nicht die Stiftung Warentest, sondern das Testmagazin ÖKO-TEST hat sich aus der Kategorie “Handtücher” der Hamamtücher und Saunatücher angenommen.

Im hier zitierten Test aus Dezember 2018 wurden 16 Tücher für den Saunagang mit einer Breite von 70-80 cm bei einer Länge von 180-200 cm untersucht. 14 von 16 Tüchern erhielten das Prädikat „empfehlenswert“. Unter ihnen waren je 7 Produkte mit “sehr gut” und “gut”. Als Handtuch-Testsieger ging ein Modell von Galeria Selection Element aus der Prüfung hervor. Produkte von Möve Spa und Yorn Home landeten auf den darauffolgenden Plätzen. Ein Tuch bekam die Note “befriedigend”. Auf den letzten Platz kam ein Saunatuch aus Naturtextil, es reichte nur für “mangelhaft”.

Bei diesem Tuch, einem Bio-Waffelpiqué-Saunatuch der Marke Waschbär, fanden die Tester Formaldehyd. In 14 Tüchern waren chemische Aufheller, 13 davon in den Etiketten oder den Aufhängern. Gut verlief dagegen für die meisten Tücher die Farbprüfung: Die Tücher verloren ihre Farbe nicht. Zwei Hersteller, Hamamista und Paptex, reagierten auf die Testergebnisse. Sie versprachen Besserung. Zwei andere, Framsohn und Grüne Erde, hielten jedoch daran fest, dass ihre Weißmacher im Rahmen wären.

Ein graues Handtuch im Test, zusammengelegt auf einer Holzfläche.

Gehen Sie beim Handtuch-Kauf besonders auf die Verarbeitungsqualität am Rand ein. Lose Fäden können die Einsatzdauer erheblich beeinträchtigen.

9. Weitere Fragen und Antworten von Kunden zu Handtuch-Tests bzw. Vergleichen

9.1. Welche Marken bieten Handtücher an?

Auch bekannte Designer wie Versace sorgen dafür, dass ihre Fans auf den Stil abgestimmte Frotteewaren kaufen können. Tücher von Joop und das Versace-Handtuch, s.Oliver, Esprit und Marc O’Polo zählen zu den Marktführern. Wer auf ein Modelabel schwört, findet am Versace-Handtuch oder am Nike-Handtuch Gefallen.

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9.2. Was kosten Handtücher?

Preisgünstige Gästehandtücher kosten zwischen 6 und 10 Euro. Handtücher im mittleren Segment liegen häufig bei einem Preis zwischen 10 und 40 Euro. Das Premium-Segment beginnt bei rund 40 Euro. Diese Tücher sind sehr weich und saugfähig. Bei den teuersten Exemplaren zählt neben der Marke auch das Design.

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9.3. Wie groß ist ein durchschnittliches Handtuch?

Handtücher sind in vielen verschiedenen Größen erhältlich. Ein Standardmaß liegt bei 50 x 100 cm, obwohl auch 60 x 100 cm und 50 x 100 cm verbreitet sind. Duschtücher sind größer und messen meist mindestens 70 x 140 cm. Am besten entscheiden Sie sich für mehrere Handtücher in verschiedenen Größen, um auf alle Situationen vorbereitet zu sein.

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9.4. Wie viele Handtücher braucht ein Haushalt?

Die empfohlene Anzahl der Handtücher pro Haushalt hängt davon ab, wie viele Personen im Haus leben. Pro Person sind drei Duschtücher (70 x 140 cm) und drei kleinere Handtücher (50 x 100 cm) empfehlenswert. Hinzu kommen eventuell noch Waschlappen für das Gesicht. Außerdem sollten Sie mehrere Geschirrtücher für die Küche und zwei Frotteehandtücher zum Händetrocknen in der Küche einplanen.

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9.5. Warum werden Handtücher hart und wie bekomme ich sie wieder weich?

Handtücher werden durch zu viel Waschmittel, Weichspüler oder auch durch Kalkablagerungen hart. Mischen Sie Natron und Essig mit Wasser. Diese Flüssigkeit können Sie dann in das Waschmittelfach der Waschmaschine einfüllen und sie mit den Handtüchern bei 60 °C laufen lassen. Danach sollten Sie die Handtücher im Wäschetrockner oder an der frischen Luft (aber nicht in der Sonne) trocknen lassen. So erhalten Sie im Handumdrehen wieder kuschelig weiche Handtücher.

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Im Video vorgestellt: Handtücher

In diesem Video erfahren Sie, wie sich ältere und hart gewordene Handtücher mit einfachen, haushaltsüblichen Mitteln wieder weicher machen lassen.