Während Handmixer (auch Handrührgeräte) seit den 1960er-Jahren vorrangig als elektrisches Hilfsmittel für die Kuchen- und Plätzchenteigherstellung dienten, sind viele Geräte heutzutage kleine Multifunktionswunder. Marken wie Krups und Bosch bringen regelmäßig noch innovativere Modelle heraus. Hier gibt es aber einige Merkmale, die Handrührgeräte voneinander unterscheidet:
Leistung: Zwischen 100 bis 500 Watt
Die Leistung eines Handmixers ist dann wichtig, wenn Sie einen schweren Teig kneten möchten. Für ein Gerät, welches über mindestens 450 Watt verfügt, sollte ein schwerer Teig kein Problem sein. Zum Aufschlagen von Sahne oder Eischnee reichen dagegen 100 bis 300 Watt aus. Rühren Sie oft schwere Hefeteige, Brot- und Pizzateige an, sollten das Handmixer hingegen 500 Watt oder mehr aufweisen. Handmixer mit einer hohen Leistung überhitzen erfahrungsgemäß bei dauerhafter Maximalleistung auch nicht so schnell wie Geräte mit niedriger Wattzahl. Beachten Sie allerdings, dass leistungsstarke Handrührgeräte gleichzeitig einen höheren Energieverbrauch haben.
Geschwindigkeitsstufen: Bis zu 15 Stufen
Geräte mit mehreren Geschwindigkeitsoptionen können von Vorteil sein, da Sie so präziser arbeiten können. Ein stufenloses Handrührgerät ist in Sachen Handling komplizierter, da Sie für die Regulierung ein gewisses Feingefühl benötigen. Dank Stufeneinstellung lässt sich die Geschwindigkeit hingegen gezielt steigern. So wird beispielsweise beim Schlagen von Sahne gleichzeitig verhindert, dass diese zu sehr spritzt. Die meisten Geräte haben 3 bis 6 Stufen – High-End-Handrührgeräte sogar bis zu 15 Geschwindigkeitsstufen.
Handmixer mit einer leichten Bedienung
Achten Sie bei Handmixern mit Stufeneinstellung darauf, dass die Regulierung am Gerät so platziert sind, dass Sie sie mit dem Daumen mühelos ändern können.
Stromversorgung: Kabel oder Akku
In Sachen Stromversorgung gibt es Modelle mit Netzstecker oder Akkubetrieb. Entscheiden Sie sich für ein Handrührgerät mit Kabel, ist die Kabellänge entscheidend: Ist das Kabel zu lang, liegt es meist störend auf der Arbeitsplatte oder verheddert sich mit anderen Utensilien. Ist es zu dagegen zu kurz, fehlt Ihnen die Flexibilität und Ihr Arbeitsradius ist stark eingeschränkt. Besonders praktisch sind daher Handrührgeräte mit integrierter Kabeltrommel, da Sie die Kabellänge selbst variieren können. Diese Modelle bieten vor allem Hersteller wie Kenwood oder Bodum an.
Die einfache Akku-Variante
Handrührgeräte mit integriertem Akku sind die bessere Wahl, wenn Ihnen in Ihrer Küche beispielsweise kaum Steckdosen zur Verfügung stehen. Akkubetriebene Geräte bieten eine besonders hohe Flexibilität, sind aber oft schwerer als Modelle mit Kabel und die Akkulaufzeit reicht für aufwendige Gerichte mitunter nicht aus.
Handhabung: Ergonomischer Handgriff
Neben der richtigen Kabellänge sind auch Gewicht und Form des Handrührgeräts für eine einfache Handhabung entscheidend. Das Gerät sollte weder zu leicht noch zu schwer sein und gut in der Hand liegen – ein Mindestgewicht von 1 kg sollte gegeben sein. Optimal in der Hand liegen zudem Modelle mit ergonomisch geformtem Handgriff. Auch die Aufsätze sollten sich mittels Klick-Funktion einfach einsetzen und lösen lassen.
Ausstattung und Zubehör: Schneebesen, Rührbesen
Damit Sie verschiedenste Gerichte zubereiten können, sollte folgendes Zubehör im Lieferumfang enthalten sein:
- Schneebesen
- Rührbesen (Quirl)
- Knethaken
- Mixbecher
Zubehör vom Hersteller
Achten Sie darauf, dass der Hersteller passende Zubehör- und Ersatzteile für das Handrührgerät anbietet, um es später je nach Bedarf noch aufrüsten zu können.

Hier haben wir uns die Schneebesen und die Knethaken des OK-Handmixers näher angeschaut, die für verschiedene Anwendungen genutzt werden können.