
Im Vergleich wird auf stabile Schlaufen geachtet, damit sich Hängematten an Bäumen und anderen tragfähigen Gestängen befestigen lassen.
Obwohl Hängematten sich in ihrer Form und Funktion immer ähneln, gibt es einige wichtige Unterschiede. Neben Material und Design ist das vor allem die Befestigungsart, denn wenn Sie keine tragfähigen Wände oder entsprechende Haken oder Bäume haben, benötigen Sie ein Gestell oder eine Improvisation.
Befestigung
Die klassische Hängematte befestigen Sie mithilfe von Schlaufen oder Säulen an Bäumen oder an tragfähigen Wänden mit Haken. Dies ist zum Beispiel für die Nutzung im Park oder für das Schaukeln auf dem eigenen Balkon gut geeignet. Außerdem können Sie entsprechende Haken in Ihrem Garten installieren.
Sollten Ihnen jedoch keine passenden Befestigungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, benötigen Sie eine Hängematte mit dazugehörigem Gestell. Hier handelt es sich um ein tragfähiges, aber leichtes Gestell, das sich oft zusammenfalten lässt. Gleichzeitig sollte es sehr stabil sein, um auch stärkerem Schaukeln standzuhalten.
Für stationär genutzte Hängematten ist ein stabiles Holzgestell denkbar. Dieses ist etwas schwerer und benötigt Pflege, sieht dafür aber auch besonders schön aus und bietet viel Sicherheit, um etwa Kinder in die Hängematte zu lassen.
Tragkraft
Damit Sie in der Hängematte so richtig relaxen können, sollten Sie von Anfang an auf die Tragkraft achten. Diese sollte mindestens bei 100 kg liegen. Viele Hängematten haben eine noch höhere Tragkraft und können so sogar mehrere Personen tragen.
Neben der Tragkraft der Hängematte selbst gilt es, auch auf die Tragkraft der Ankerpunkte zu achten. Bäume, aber auch Haken im Mauerwerk müssen ebenfalls in der Lage sein, ein hohes Gewicht zu tragen. Im Zweifelsfall ist es eine gute Wahl, einen Handwerker oder Statiker mit der Prüfung der Tragkraft und eventuell mit der Installation eines neuen Hakens zu beauftragen.
Material
Die klassischen Amazonas-Hängematten, an die Sie sicherlich beim Wort Hängematte direkt denken, bestehen aus Baumwolle oder anderen Naturfasern. Damit sind sie flexibel, widerstandsfähig und auch optisch besonders schön. Gerade bei warmen Temperaturen ist die Atmungsaktivität angenehm. Für Babys gibt es spezielle Modelle und Nacken-Hängematten helfen speziell gegen Verspannungen und Schmerzen.
Für die Outdoor-Nutzung oder das Reisen ist hingegen eine Hängematte aus leichtem Kunststoff die beste Wahl. Diese Modelle können nass werden, lassen sich leicht reinigen und können klein zusammengefaltet werden. Somit sind sie der ideale Reisebegleiter, um beispielsweise schnell in Ihrem Trekking-Rucksack zu verschwinden.
Design
Zu guter Letzt sollten Sie darauf achten, dass auch die Optik der Hängematte stimmt. Viele Menschen entscheiden sich für farbenfrohe, vom Dschungel inspirierte oder indigene Motive, die nach Urlaub aussehen und vielleicht ein bisschen Fernweh wecken.
Für eher zweckmäßige Hängematten, in denen Sie zum Beispiel bei einem Outdoor-Trip schlafen möchten, sollten Sie hingegen gedeckte und pflegeleichte Farben wie Schwarz, Dunkelblau oder Grau wählen.