Ratgeberübersicht
  1. Welcher Häcksler ist für dicke Äste geeignet?
  2. Welche Arten von Häckslern gibt es?
  3. Worauf ist zu achten, bevor Sie einen Häcksler kaufen?
  4. Welcher Häcksler ist der beste?
  5. Welches Zubehör ist laut Häcksler-Tests besonders praktisch?
  6. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Häcksler-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Mit einem Häcksler können Sie Zweige, kleine Äste und auch Heckenschnitt zerkleinern und beispielsweise als Dünger oder Streu verwenden.
  • Für Hobbygärtner reicht ein Akku-Häcksler in den meisten Fällen aus, benzinbetriebene Geräte braucht es ausschließlich für dicke Äste.
  • Walzenhäcksler verfügen über einen Selbsteinzug. Dabei werden Äste und Co. automatisch eingezogen, sobald sie in Berührung mit der Walze kommen.

Häcksler im Test: Ein Häcksler steht im Wald

Ein gepflegter Garten will regelmäßig gepflegt werden. Dabei fallen Zweige, Heckenschnitt, Laub und noch mehr organische Abfälle an. Mit einem Häcksler lässt sich all das kleinstmöglich verarbeiten und so leichter entsorgen. Den geschredderten biologischen Abfall können Sie aber auch als Einstreu für Ställe, als natürlichen Dünger oder als Pellet für die Heizung nutzen. Wir haben für Sie diverse Häcksler-Tests aus dem Internet geprüft und informieren Sie hier über die verschiedenen Funktionsweisen, das wichtigste Zubehör und die benötigte Leistung.

1. Welcher Häcksler ist für dicke Äste geeignet?

Für dicke Äste benötigen Sie einen benzinbetriebenen Häcksler, einen Zapfwellenhäcksler oder ein Profi-Elektrogerät mit 400-V-Drehstrom. Für Hobbygärtner lohnen sich diese Geräte in der Regel aber nicht, da sie teuer in der Anschaffung sind und aufgrund ihrer Maße auch nicht so einfach im Gartenschuppen verstaut werden können. Im folgenden Abschnitt erfahren Sie, wann welcher Häcksler für Sie geeignet ist.

1.1. Ist ein Elektro-Häcksler ausreichend?

Elektro-Häcksler stehen als kabelgebundene 230-V-Geräte zur Verfügung und sind das Standard-Modell im heimischen Garten. Mit einer Leistung von bis zu 3.000 W zerkleinern sie den Heckenschnitt sowie Zweige und dünne Äste.

Für Hobbygärtner können aber auch Akku-Häcksler in der Regel ausreichend sein. Diese strombetriebenen Gartengeräte sind leiser und handlicher. Sie weisen ein geringeres Eigengewicht auf und benötigen weniger Wartung. All diese Vorteile machen Akku-Häcksler zum idealen Gerät für Hobbygärtner.

Wie viel Watt sollte ein Gartenhäcksler haben?
Akku-Gartenhäcksler kommen auf 2.000 Watt, die maximale Materialstärke beträgt hierbei circa 35 mm. Kabelgebundene Geräte mit 2.800 bis 3.000 Watt können hingegen Äste mit einem Durchmesser zwischen 40 und 50 mm häckseln.

Während Sie mit Akku-Modellen problemlos den Heckenschnitt, das Laub und dünne Zweige zerkleinern, lassen sich mit leistungsstärkeren Elektro-Häckslern mit Netzkabel auch dickere Äste oder sehr harter Bambus zerkleinern.

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1.2. Wann brauche ich einen Benzin-Häcksler?

Benzin-Häcksler machen im Garten des Einfamilienhauses wenig Sinn und kommen meist für Profi-Anwendungen im Garten-Landschaftsbau zum Einsatz. Selbst ein einfacher Häcksler mit Benzinmotor bringt mehr Leistung als durchschnittliche Akkugeräte. Leistungsstarke Benzin-Häcksler können zudem auch Äste mit einem Durchmesser von neun bis elf Zentimeter verarbeiten.

Vor allem bei längeren Anwendungen über mehrere Stunden hinweg ist ein Benzinmotor wesentlich praktischer. Sie müssen keine Pausen einlegen, um den Akku zu tauschen oder zu laden. Dafür fällt die allgemeine Wartung umfangreicher aus. Beim Benzinmotor müssen Sie den Öl- und Luftfilter tauschen sowie defekte Zündkerzen wechseln.

Tipp: Greifen Sie nur auf originale Ersatzteile zurück. Vor allem austauschbare Messer sind mit 15 bis 30 Euro pro Stück nicht gerade günstig, doch bei Produkten abseits der Hersteller sind die Kompatibilität und die Sicherheit nicht garantiert.

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2. Welche Arten von Häckslern gibt es?

Möchten Sie sich einen Gartenhäcksler zulegen, sollten Sie vorab unbedingt die Funktionsweise berücksichtigen. Walzenhäcksler, Turbinenhäcksler und Messerhäcksler liefern unterschiedliche Ergebnisse und sind nicht für alle Anwendungen gleich gut geeignet.

Was ist der Unterschied zwischen einem Häcksler und einem Schredder?
Ein Häcksler ist speziell dazu geeignet, größere organische Abfälle zu zerkleinern. Mit einem Schredder hingegen können Sie das Volumen von Laub noch besser dezimieren oder auch Grasschnitt zu Mulch verarbeiten.

Häcksler im Test: Ein Mann befüllt einen Häcksler

Messerhäcksler produzieren feineres, aber feuchteres Material. Das Material aus Walzenhäckslern kompostiert hingegen schneller.

2.1. Wie funktioniert ein Walzenhäcksler?

Walzenhäcksler sind mit einer rotierenden Walze ausgestattet, die gegen eine Platte drückt. Die organischen Gartenabfälle werden dabei geschnitten und zerquetscht. Die Fasern von Zweigen, Ästen und Heckenschnitt platzen dabei auf, was im Nachgang für eine schnellere Verrottung des organischen Materials wichtig ist. Wird das gehäckselte Material auf einem Kompost entsorgt, entsteht so schneller Humus.

Walzenhäcksler sind zudem praktisch, weil Sie Äste und Zweige nicht in die Öffnung stopfen müssen. Durch die Walzbewegung wird der Gartenabfall automatisch eingezogen. Das spart Kraft und erhöht die Sicherheit, weil Sie mit den Händen nie in die Öffnung fassen müssen.

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2.2. Wie arbeitet ein Turbinenhäcksler?

Turbinenhäcksler sind Kombigeräte aus Walzen- und Messertechnik. Im Inneren dieses Gartenhäckslers befindet sich eine einzelne biegeelastische Turbine. Die Turbine dreht sich mit hoher Geschwindigkeit, sodass Gartenabfälle durch die Zentrifugalkraft und die Messer möglichst klein gehäckselt werden können. Turbinenhäcksler haben den Vorteil, dass Sie damit auch Laub und andere kleine Gartenabfälle sehr gut zerkleinern können.

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2.3. Wann lohnt sich ein Messerhäcksler?

Diese Variante ist ein idealer Häcksler für Grünschnitt, denn die scharfen rotierenden Messer im Inneren können auch frische Zweige problemlos zerkleinern und zu Mulch verarbeiten. Für trockene Äste oder Holzgewächse eignet sich ein Messerhäcksler hingegen eher weniger. Durch die rotierenden Messer kommt es zu einer starken Lärmentwicklung und die Messer stumpfen hier wesentlich schneller ab.

Achtung: Bei einem Messerhäcksler kann es zum Rückschlag kommen, wenn sich zu dicke Äste verkeilen.

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3. Worauf ist zu achten, bevor Sie einen Häcksler kaufen?

Möchten Sie einen Häcksler kaufen, sollten Sie neben der Funktionsweise und der Antriebsart auch noch auf die Lautstärke und das Fangkorbvolumen achten.

Häcksler im Test: Hackschnitzel kommen aus einem Häcksler

Aufgrund der Staubentwicklung sollten Sie beim Häckseln eine Schutzbrille und einen Mundschutz tragen. Auch Handschuhe dürfen nicht fehlen, bei einem leistungsstarken Benzin-Gerät sollten Sie sogar einen Schutzhelm tragen.

3.1. Wie laut sind Leisehäcksler laut Tests?

Geräte mit Walze zählen zu den sogenannten Leisehäckslern. Trockene Äste und Zweige werden hier deutlich geräuschärmer verarbeitet als in einem Turbinen- oder Messerhäcksler. Sehr gute Werte liegen zwischen 70 und 75 dB, was einem Elektro-Rasenmäher oder einem Staubsauger entspricht. Vor allem große Geräte können laut Leisehäcksler-Tests aber auch die Marke von 90 dB erreichen. Das entspricht in etwa dem Lärmpegel in einer Disco.

Hinweis: Messerhäcksler hingegen liegen nahezu immer über 100 dB, hier sollten Sie auch bei kurzer Nutzung stets einen Gehörschutz tragen.

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3.2. Welches Fangkorbvolumen ist beim Häcksler für Grünschnitt ausreichend?

Wenn Ihr Häcksler mit einem Fangkorb ausgestattet ist, sollte dieser zumindest ein Volumen von 40 Litern aufweisen. 40 Liter entsprechen etwa 4 Kilogramm an trockenem Material und 8 Kilogramm an Grünschnitt. Größere Modelle bieten aber auch Fangkörbe mit bis zu 60 Litern, die einer kleinen Biotonne entsprechen. Viel größer sollte der Fangkorb am Häcksler nicht ausfallen, da Transport und Entsorgung des vollen Korbs ansonsten umständlich sind und Sie zusätzliche helfende Hände benötigen.

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4. Welcher Häcksler ist der beste?

Laut eines Häcksler-Tests der Stiftung Warentest gelten Walzenhäcksler als beste Modelle. Grund dafür ist, dass Sie hierbei keinen Messerwechsel durchführen müssen und Ihnen somit Folgekosten erspart bleiben. Professionelle Geräte sollten laut Profi-Häcksler-Tests über mindestens sieben PS und einen dreiphasigen 400-V-Antrieb verfügen. Damit lassen sich Zweige und Äste mit einem Durchmesser von bis zu 100 mm zerkleinern.

Folgende Marken bieten Häcksler mit 400 V an:
  • Bosch
  • Stihl
  • Jansen
  • Einhell
  • Parkside
  • Makita
Häcksler im Test: Ein Mann schiebt einen Ast in einen Häcksler

Während Messerhäcksler keinen Einzug bieten, sind Walzenhäcksler mit einem starken Selbsteinzug ausgestattet. Beim Turbinenhäcksler gibt es einen variablen Einzug, was für Sie weniger Kraftaufwand bedeutet.

5. Welches Zubehör ist laut Häcksler-Tests besonders praktisch?

Damit Sie Ihr neues Gartengerät effizient und bequem nutzen können, braucht es laut Häcksler-Tests aus dem Internet passendes Zubehör. Warum Zusatzausstattung wie ein Fangkorb oder Stopfer wirklich sinnvoll ist, zeigen wir Ihnen in unserer Tabelle.

Zubehör Vorteile
Fangkorb
  • sammelt das gehäckselte Material
  • vermeidet Schmutz im Garten
  • erspart Ihnen das Aufsammeln
Stopfer
  • zum sicheren Nachstopfen von Material
  • schnellere Arbeitsweise, da Häcksler durchgehend laufen kann
Abdeckung
  • schützt Häcksler vor Regen, Witterung und Schnee
  • verhindert, dass sich Tiere im Häcksler verkriechen

6. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Häcksler-Tests bzw. -Vergleichen suchen

6.1. Wie wird ein Häcksler für Traktoren angetrieben?

Anders als Starkstrom-Häcksler werden mobile Häcksler für Traktoren per Zapfwellenantrieb mit Leistung versorgt. Per Kurbel oder Zapfen erfolgt die Kraftübertragung vom Motor des Traktors auf den Häcksler. Das hat den Vorteil, dass diese Geräte aufgrund des fehlenden Motors wartungsärmer sind und mit einem geringen Eigengewicht punkten.

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6.2. Gibt es kleine Häcksler für Hackschnitzel?

Wenn Sie eine Hackschnitzelheizung betreiben, können Sie das Brennmaterial mit einem Häcksler für Hackschnitzel zum Teil oder auch vollständig selbst herstellen. Viele Hackschnitzel-Häcksler sind jedoch für den Profibedarf ausgelegt und entsprechend groß sowie teuer. Es gibt aber auch kompakte Modelle mit Bereifung. Diese können Sie ähnlich wie einen Anhänger schieben.

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6.3. Was bringt ein Laubsauger mit Häcksler?

Beim Laubsauger mit Häcksler werden die eingesaugten Blätter automatisch zerkleinert. Dadurch passen mehr organische Abfälle in den Auffangbehälter und Sie müssen diesen nicht so häufig entleeren. In Gärten mit vielen Bäumen geht auch die Entsorgung wesentlich einfacher von der Hand, wenn die Blätter im Häcksler für Laub direkt zerkleinert werden.

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6.4. Wie teuer ist eine Pelletpresse mit Häcksler?

Das 2-in-1-Gerät ermöglicht es Ihnen als Privatperson, aus Holzabfällen selbst Pellets für die Heizung herzustellen. In der Anschaffung müssen Sie mit 500 bis 1.000 Euro rechnen, gebrauchte Geräte stehen auch günstiger zur Verfügung.

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6.5. Warum empfehlen Häcksler-Tests einen Transportbügel am Gerät?

Einfache Elektro-Häcksler wiegen nur rund 10 Kilogramm und können so mit etwas Muskelkraft über Stufen getragen oder auch in den Kofferraum geladen werden. Aufgrund der Maße sind die Geräte jedoch etwas unhandlich, sodass Sie den Häcksler über einen Transportbügel leichter anheben können.

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Im Video vorgestellt: Häcksler

Das Youtube-Video beschreibt den Bosch AXT 25 TC, einen leistungsstarken Schredder für Gartenabfälle. Es zeigt detailliert die Funktionen des Geräts und erklärt, wie einfach es zu bedienen ist. Das Video enthält auch praktische Tipps zur Reinigung und Wartung des Schredders, um eine optimale Leistung zu gewährleisten.

In diesem Video werden Gartenhäcksler aus dem Jahr 2022 vorgestellt. Sie erhalten einen Überblick über verschiedene Funktionen und die Leistungsfähigkeit der Geräte.