Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Hackblöcke?
  2. Was für unterschiedliche Hackblöcke gibt es?
  3. Welche Hackblock passt zu mir?
  4. Welche Hackblöcke sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten Hackblöcke?
  6. Wie lautet das Fazit für Hackblöcke?
Eine aufgeschnittene Melone und ein Messer liegen auf einem getesteten Hackblock.

Hier sehen wir einen Cuisine-Romefort-Hackblock aus geöltem Stirnholz.

Sie sind versierter Hobbykoch und Ihr dünnes Schneidebrett ist zum Zerteilen größerer Fleischstücke einfach nicht robust genug? Dann ist ein Hackklotz eine gute Alternative zum klassischen Schneidebrett. Wichtig ist in erster Linie, dass ein guter Hackblock stabil und stark ist, dennoch sollte es die Messer schonen und sie nicht abstumpfen lassen.

Ein Hackblock kann rund oder eckig sein. Zudem sind neben einfachen Exemplaren aus reinem Holz auch Hackblöcke mit umlaufender Saftrille oder Auffangschale erhältlich, Premiummodelle gibt es zudem mit Untergestell. Achten Sie beim Kauf auf Material, Form, Größe und Ausstattung.

Wie erkenne ich gute Hackblöcke?

Hackblöcke gehören in vielen Profiküchen zur Standardausstattung und sind auch bei ambitionierten Hobbyköchen im Einsatz. Im Vergleich zu einfachen Schneidebretter sind Hackblöcke deutlich robuster und dicker. Sie eignen sich daher auch als Unterlage zum Zerteilen von Knochen oder zum Tranchieren von Geflügel. Sie sind auf der Suche nach einem passenden Exemplar für Ihre Ansprüche an Kochutensilien? Dann sollten Sie sich mit den unterschiedlichen Hackbrettern sowie den wichtigsten Kaufkriterien befassen.

Material

Als Material kommen meist unterschiedliche Holzarten zum Einsatz, vereinzelt sind auch Hackblöcke aus Polyethylen erhältlich. Holz-Hackklötze bestehen häufig aus Stirnholz, da diese Holzvariante als besonders hart, robust und stark gilt. Dabei handelt es sich um Holzstücke, die quer zur Faserrichtung geschnitten sind und somit deutlich höhere Druckbelastungen aushalten.

Eck eines getesteten Hackblocks aus Holz in Detailansicht.

Laut unserer Recherche gibt es diesen Cuisine-Romefort-Hackblock in 5 cm und 7 cm Stärke.

Eine Messerklinge dringt zwischen die Fasern in das Stirnholz. Daher kommt es im Vergleich zu Längsholzflächen zu geringerer Beschädigung der Oberfläche. Für diese Holzvariante ist auch der Begriff Hirnholz üblich. Meist ist das Stirnholz für eine bessere Haltbarkeit geölt. Dies wirkt sich auch auf die Optik aus, da das Öl die Holzfarbe besser hervorhebt. Die Entscheidung für eine bestimmte Holzart hängt überwiegend von Ihren persönlichen Vorlieben und Anforderungen ab:

  • Akazie
  • Buche
  • Eiche
  • Bambus
  • Gummibaum

Das Akazienholz ist relativ weich und stumpft daher die Messer nicht ab, dies ist auch bei Buchenholz der Fall. Dieses Holz gilt als sehr messerschonend und besitzt von Natur aus einen höheren Gerbsäureanteil, der sich antibakteriell auswirken soll. Auch bei Eiche soll sich die Gerbsäure diesbezüglich positiv auf die Hygiene auswirken.

Größe und Form

Hackklötze gibt es in unterschiedlichen Größen, die Breite reicht durchschnittlich von etwa 20 cm bis über 40 cm. Kleinere Hackblöcke sind leichter und handlicher, sie lassen sich zum Schneiden von Gemüse oder zum Hacken von Kräutern nutzen. Wenn Sie größere Fleischstücke zerteilen möchten, ist eine große und schwere Unterlage die bessere Wahl.

Rund, oval oder eckig – welche Variante Sie bevorzugen, hängt von Ihrem persönlichen Wunsch ab. Bei den eckigen Hackbrettern finden Sie neben länglichen Rechtecken auch quadratische Hackblöcke.

Ausstattung

Klassischer Holzblock oder komfortable Ausstattung: Hier scheiden sich die Geister. Je nach Ausführung können Hackblöcke Ausstattungsmerkmale wie Gummifüße, Saftrille oder Auffangschale aufweisen. Wenn Sie einen Braten aufschneiden, fängt die Saftrille den austretenden Bratensaft auf. Die Gummifüße verhindern, dass das robuste Brett verrutscht und bei besonders engagiertem Scheiden den Halt verliert.

Wählen Sie ein Modell mit Auffangschale

Ein Hackklotz mit Auffangschale bietet den Vorteil, dass Sie geschnittene Lebensmittel hier direkt auffangen können. Teilweise bestehen diese Schalen aus robustem Edelstahl. Sie eignen sich aufgrund guter Hitzebeständigkeit vereinzelt sogar zur Weiterverarbeitung der Lebensmittel im Backofen.

Was für unterschiedliche Hackblöcke gibt es?

Ein Hackblock auf hellem Tisch zum testen.

Wie wir feststellen, wiegt dieser Cuisine-Romefort-Hackblock in der Größe 60 x 40 x 7 cm satte 11 kg.

Stirnholz oder Kunststoff, klassischer Hackblock oder Premium-Ausstattung: Die Wahl der passenden Ausführung sollte gut durchdacht sein. Jedes Hackbrett bietet unterschiedliche Vor- und Nachteile hinsichtlich Pflege, Haltbarkeit und Optik.

Hackblock aus Hirnholz

Die Oberfläche aus Holz ist weicher als die Messerklinge und stumpft die Klinge daher nicht so schnell ab. Diese Exemplare gelten meist als sehr pflegeleicht und bieten zudem eine dekorative Optik. Sie können aus unterschiedlichen Holzarten die für Sie passende Variante auswählen. Die Oberfläche des Holzes ist meist geölt und bietet eine dekorative Optik.

    Vorteile
  • Messerklinge stumpft nicht ab
  • Lange Haltbarkeit (bei richtiger Pflege)
  • Hygienisch und pflegeleicht
  • Unterschiedliche Größen und Holzarten erhältlich
    Nachteile
  • Darf meist nicht in die Spülmaschine
  • Kann je nach Holzart teuer sein
  • Oberfläche ist geölt, regelmäßige Pflege erforderlich

Kunststoff-Hackblock

Holz ist zwar die klassische Materialvariante, inzwischen sind jedoch auch robuste Hackklötze aus Kunststoff erhältlich.

    Vorteile
  • Pflegeleicht, kein Einölen erforderlich
  • Für die Spülmaschine geeignet
  • Unterschiedliche Größen erhältlich
    Nachteile
  • Optik meist nicht sehr dekorativ
  • Klingen können schneller abstumpfen
  • Oberfläche wirkt nach einiger Zeit unansehnlich

Hackklötze mit Ausstattung

Manche Hackblöcke verfügen lediglich über eine Saftrinne, andere Exemplare sind mit umfangreicher Ausstattung wie Gummifüßen und Auffangschalen versehen.

    Vorteile
  • Robust und langlebig
  • Meist vielseitig einsetzbar
  • Unterschiedliche Ausführungen erhältlich
    Nachteile
  • Meist teurer als klassische Hackklötze
  • In der Regel nur in größerer Ausführung erhältlich
  • Holzausführungen dürfen nicht in die Spülmaschine

Welche Hackblock passt zu mir?

Wie finden Sie den passenden Hackklotz für Ihre Küche? Achten Sie beim Kauf einfach auf Ihre individuellen Anforderungen und vergleichen Sie die unterschiedlichen Ausführungen. Je nach vorgesehenem Einsatzzweck kommen unterschiedliche Hackbretter in die engere Wahl. Folgende Anwendungsbeispiele erleichtern Ihnen die Entscheidung für eine bestimmte Variante.

Klassischer Holz-Hackblock für Puristen

Sie suchen einfach nur nach einem klassischen Hackklotz aus Holz, auf dem Sie Knochen zerteilen oder das Hähnchen tranchieren können? Wenn Sie keinen Wert auf zusätzliche Ausstattungsmerkmale wie Saftrinne, Gummifüße oder Auffangschale legen, finden Sie eine große Produktauswahl. Sie können aus vielen Holzvarianten wie Akazie oder Buche die passende Variante auswählen. Dabei erhalten Sie einen robusten und haltbaren Hackblock, der Ihnen bei richtiger Pflege langfristig gute Dienste leistet.

Hackblock mit Saftrinne für Grillmeister

Sie suchen einen robusten Hackklotz, der sich für unterschiedliche Grilleinsätze eignet? Auf einem Hackblock mit Saftrinne schneiden Sie saftige Steaks auf, zerteilen das leckere Grillhähnchen oder richten gesunde Gemüsespieße an. Ihrer Fantasie oder Kreativität sind beim Grillen keine Grenzen gesetzt. Dank der Saftrinne bleibt der Gartentisch sauber und Sie können sich ganz Ihrem Vergnügen dem Holzkohlegrill widmen.

Kleiner Block für Kräuter

Wenn Sie auf dem Hackblock überwiegend Kräuter hacken möchten, genügt ein kompakter Hackblock. Neben der Robustheit ist hier auch das etwas geringere Gewicht ein wichtiger Vorteil. Ein kleiner Hackblock nimmt im Küchenschrank weniger Platz in Anspruch und lässt sich leichter verstauen.

Hackklotz mit Auffangschale für Vielseitige

Besonders vielseitige Einsatzmöglichkeiten bieten sich Ihnen bei der Verwendung eines Hackklotzes mit Auffangschale. Sie können eine Gans tranchieren, Kräuter hacken und Gemüse schneiden. Bei einigen Hackblöcken lässt sich die Auffangschale sogar als Backofenform verwenden. So können Sie die fachgerecht geschnittenen Nahrungsmittel einfach in die Schale geben und sie im Backofen zubereiten.

Großer Hackklotz für Profis

In vielen Profiküchen kommen Hackblöcke mit Untergestell zum Einsatz. Sie sind sehr stabil und robust, bieten einen sicheren Stand und kippen selbst bei intensiver Arbeit nicht so leicht um. Auch für ambitionierte Hobbyköche sind diese Hackblöcke bei ausreichend vorhandenem Platz durchaus eine Option. Sie sollten jedoch beachten, dass Sie für diese Profimodelle meist auch höhere Kaufpreise zahlen müssen.

Kunststoff-Hackblöcke für die Spülmaschine

Der entscheidende Vorteil eines Hackklotzes aus Kunststoff ist die unkomplizierte Pflege im Geschirrspüler. Nach dem Einsatz überlassen Sie die Reinigung einfach dem praktischen Haushaltsgerät, mühsames Schrubben ist bei diesem Hackblock nicht notwendig.

Welche Hackblöcke sind laut Tests am besten?

Wenn Sie einen einschlägigen Test von ÖKO-TEST oder Stiftung Warentest suchen, ist diese Suche derzeit leider nicht von Erfolg gekrönt. Die Hackblöcke lassen sich eher als Nischenprodukte verorten, dies ist vermutlich auch der Grund für die Zurückhaltung der Testexperten. Auch andere Fachmagazine oder Expertenseiten haben sich dieser Thematik bisher noch nicht gewidmet. Da für die Nutzung eines Hackblocks in der Regel auch ein Messer erforderlich ist, lohnt sich in diesem Zusammenhang ein Blick auf den Kochmesser-Test von Stiftung Warentest.

Stiftung Warentest: Kochmesser im Einsatz

Auf der Suche nach einem Testsieger unterzogen die Tester von Stiftung Warentest im Jahr 2014 insgesamt 20 unterschiedliche Messer einem eingehenden Praxistest. Die getesteten Messer stammten aus 3 Kategorien: Neben klassischen Kochmessern kamen auch Santokumesser und Keramikmesser zum Einsatz. Die Preisspanne reichte von etwa 12 bis 209 Euro. Hier zeigte sich, dass teuer nicht immer automatisch gut bedeutet.

Bester Kandidat war ein Santoku, dieses Kochmesser war besonders scharf und bot eine saubere Schnittleistung. Zudem blieb die Messerschärfe lange erhalten. Im Test zeigte sich, dass etwas weicherer Stahl schneller abstumpft. Bei den entsprechenden Messern mussten die Tester häufiger nachschleifen.

Was kosten Hackblöcke?

Bei der Suche nach einem neuen Hackblock spielt neben Faktoren wie Material, Größe und Ausstattung auch der Preis eine wichtige Rolle. Wie viel Sie ausgeben, hängt grundsätzlich von Ihrem Budget und Ihren individuellen Anforderungen an den passenden Hackblock ab.

Einsteiger Hackblöcke für kleines Geld: Bis ca. 20 Euro

Sie nutzen den Hackblock nur selten und suchen nach einem einfachen Hackblock zum günstigen Preis? Dann finden Sie in dieser Kategorie die passenden Hackblöcke. Häufig handelt es sich hier um No-Name-Produkte, einfache Schneidebretter, dickere Tranchierbretter und Bambus-Hackblöcke. Da sie günstig sind, eignen sich diese Hackblöcke für Einsteiger.

Gute Hackblöcke für Hobbyköche: Bis etwa 150 Euro

Hochwertigere Blöcke aus Hirnholz sind meist teurer. Auch die Ausstattung mit Gummifüßen, Saftrinne oder Auffangschale wirkt sich auf die Höhe des Kaufpreises aus. Häufig stammen diese Hackblöcke von bekannten Marken wie beispielsweise WMF und zeichnen sich durch Robustheit und gute Verarbeitung aus.

Premiumklasse für Profis: Bis ca. 3.000 Euro und mehr

Semiprofessionelle Hobbyköche und erfahrene Profis finden in dieser Kategorie eine vielfältige Produktauswahl. Hochwertige Polyethylen-Hackblöcke und edle Holzblöcke mit robustem Untergestell sind hier gleichermaßen angesiedelt. Die teuersten Hackblöcke sind meist exklusive Kochstationen, die explizit auf die hohen Anforderungen von Profiköchen ausgelegt sind.

Wie lautet das Fazit für Hackblöcke?

Nutzen Sie einen robusten Hackblock für Ihre nächsten Kocheinsätze und profitieren Sie von der sprichwörtlichen Langlebigkeit dieser Hackblöcke. Beachten Sie beim Kauf die nachstehenden Punkte:

  • Einsteiger Hackblöcke sind bereits für weniger als 20 Euro erhältlich und ambitionierte Hobbyköche finden gute Exemplare zu Preisen bis etwa 150 Euro
  • Im Profibereich liegen die Kaufpreise ca. bei bis zu 3.000 Euro
  • Neben unterschiedlichen Holzarten gibt es vereinzelt auch Hackblöcke aus Polyethylen
  • Viele Hackblöcke bieten Merkmale wie Saftrinne oder Auffangschale
  • Bevorzugtes Material ist Hirnholz, da es relativ robust ist

In der Produktauswahl finden Sie ausgewählte Hackblöcke, die mit guter Produktqualität, Robustheit und fairem Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Kaufen Sie jetzt einen praktischen Hackblock – viel Spaß bei Ihren nächsten Kocheinsätzen.