Hackblöcke gehören in vielen Profiküchen zur Standardausstattung und sind auch bei ambitionierten Hobbyköchen im Einsatz. Im Vergleich zu einfachen Schneidebretter sind Hackblöcke deutlich robuster und dicker. Sie eignen sich daher auch als Unterlage zum Zerteilen von Knochen oder zum Tranchieren von Geflügel. Sie sind auf der Suche nach einem passenden Exemplar für Ihre Ansprüche an Kochutensilien? Dann sollten Sie sich mit den unterschiedlichen Hackbrettern sowie den wichtigsten Kaufkriterien befassen.
Material
Als Material kommen meist unterschiedliche Holzarten zum Einsatz, vereinzelt sind auch Hackblöcke aus Polyethylen erhältlich. Holz-Hackklötze bestehen häufig aus Stirnholz, da diese Holzvariante als besonders hart, robust und stark gilt. Dabei handelt es sich um Holzstücke, die quer zur Faserrichtung geschnitten sind und somit deutlich höhere Druckbelastungen aushalten.

Laut unserer Recherche gibt es diesen Cuisine-Romefort-Hackblock in 5 cm und 7 cm Stärke.
Eine Messerklinge dringt zwischen die Fasern in das Stirnholz. Daher kommt es im Vergleich zu Längsholzflächen zu geringerer Beschädigung der Oberfläche. Für diese Holzvariante ist auch der Begriff Hirnholz üblich. Meist ist das Stirnholz für eine bessere Haltbarkeit geölt. Dies wirkt sich auch auf die Optik aus, da das Öl die Holzfarbe besser hervorhebt. Die Entscheidung für eine bestimmte Holzart hängt überwiegend von Ihren persönlichen Vorlieben und Anforderungen ab:
- Akazie
- Buche
- Eiche
- Bambus
- Gummibaum
Das Akazienholz ist relativ weich und stumpft daher die Messer nicht ab, dies ist auch bei Buchenholz der Fall. Dieses Holz gilt als sehr messerschonend und besitzt von Natur aus einen höheren Gerbsäureanteil, der sich antibakteriell auswirken soll. Auch bei Eiche soll sich die Gerbsäure diesbezüglich positiv auf die Hygiene auswirken.
Größe und Form
Hackklötze gibt es in unterschiedlichen Größen, die Breite reicht durchschnittlich von etwa 20 cm bis über 40 cm. Kleinere Hackblöcke sind leichter und handlicher, sie lassen sich zum Schneiden von Gemüse oder zum Hacken von Kräutern nutzen. Wenn Sie größere Fleischstücke zerteilen möchten, ist eine große und schwere Unterlage die bessere Wahl.
Rund, oval oder eckig – welche Variante Sie bevorzugen, hängt von Ihrem persönlichen Wunsch ab. Bei den eckigen Hackbrettern finden Sie neben länglichen Rechtecken auch quadratische Hackblöcke.
Ausstattung
Klassischer Holzblock oder komfortable Ausstattung: Hier scheiden sich die Geister. Je nach Ausführung können Hackblöcke Ausstattungsmerkmale wie Gummifüße, Saftrille oder Auffangschale aufweisen. Wenn Sie einen Braten aufschneiden, fängt die Saftrille den austretenden Bratensaft auf. Die Gummifüße verhindern, dass das robuste Brett verrutscht und bei besonders engagiertem Scheiden den Halt verliert.
Wählen Sie ein Modell mit Auffangschale
Ein Hackklotz mit Auffangschale bietet den Vorteil, dass Sie geschnittene Lebensmittel hier direkt auffangen können. Teilweise bestehen diese Schalen aus robustem Edelstahl. Sie eignen sich aufgrund guter Hitzebeständigkeit vereinzelt sogar zur Weiterverarbeitung der Lebensmittel im Backofen.