Wenn Sie eine Gusspfanne kaufen möchten, spielt neben Größe und Gewicht die Wärmeleitfähigkeit eine Rolle. Auf der Suche nach der besten Gusseisenpfanne aus den aktuellen Tests sind weitere Kriterien wichtig, zum Beispiel die Form und der Griff. Ein Blick auf die Beschichtung lohnt sich ebenfalls.
Größe: Abhängig von der Größe des Haushalts
Eine Gusspfanne mit 30 cm Durchmesser und mehr reicht für eine große Portion Bratkartoffeln aus und ist damit die richtige Entscheidung für einen Haushalt mit 4 Personen oder mehr. Denken Sie bei der Größenauswahl daran, dass Sie etwas Platz zum Wenden des Inhalts benötigen. Wenn Sie nur zu zweit sind, reicht jedoch eine kleinere Gusseisenpfanne mit 20 bis 24 cm Durchmesser aus.
Bei der Größe geht es zum Beispiel nicht nur um den Durchmesser, sondern auch um die Tiefe, die zumeist bei 4 bis 7 cm liegt. Je größer die Gusseisenpfannen sind, desto mehr Gewicht bringen sie auf die Waage. Eine Eisenpfanne mit 3,5 kg oder mehr braucht einen stabilen, sicheren Griff. Dieser besteht oft aus Holz, doch auch Gusseisen und Alu sind möglich.
Pfannengriff: Wählen Sie eine Pfanne mit einem hitzebeständigen Griff für die Nutzung im Backofen
Eine Bratpfanne aus Gusseisen wiegt oft 3 kg oder mehr, darum braucht sie einen stabilen Griff. Wenn Sie sie ausschließlich auf dem Kochfeld nutzen, eignet sich ein Griff aus Holz oder mit Gummierung. Wenn Sie jedoch Ofengerichte zubereiten oder die Gusseisenpfanne nach dem Anbraten zum Überbacken in den Backofen stellen, ist ein hitzebeständiger Pfannengriff nötig. Mit einem ofenfesten Griff aus Gusseisen oder Alu lassen sich Probleme vermeiden. Hier wäre ein Holzgriff ungeeignet.
Kochgeschirr aus Gusseisen ist teilweise mit abnehmbaren Griffen ausgestattet. Das ist nicht nur dann praktisch, wenn Sie Gerichte im Ofen garen. Es fällt Ihnen auch leichter, die Eisenpfanne platzsparend zu verstauen. In den meisten Fällen lassen sich die Griffe leicht abnehmen, ohne dass Sie dafür Werkzeug benötigen.
Antihaftbeschichtung: Damit keine Rückstände an der Pfanne kleben bleiben

Die Gusseisenpfanne 1004370 von Staub ist ofenfest und bietet zudem eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit.
Die klassische Gusseisenpfanne bildet nach und nach eine natürliche Patina, die vermeidet, dass Rückstände von Fleisch, Fisch und Gemüse haften bleiben. Außerdem gibt es Bratpfannen, die mit einer künstlichen Antihaftbeschichtung versehen sind. Dies sind zumeist emaillierte Gusspfannen. Im Vergleich zu den klassischen Gusseisenpfannen lassen sie sich leicht reinigen, dafür fehlt das besondere Röstaroma, das durch die natürliche Patina entsteht.
Vor allem, wenn Sie gerne Bratkartoffeln und scharf angebratenes Fleisch mögen, empfiehlt sich eine Gusseisenpfanne mit Patina als Testsieger. Für die Reinigung verwenden Sie einfach warmes Wasser und eine Spülbürste. Zu scharfe Mittel sind tabu, sonst zerstören Sie möglicherweise die typische Patina.
Form: Für eine gleichmäßige Wärmeverteilung
Der Pfannenboden selbst ist bei den besten Gusseisenpfannen absolut plan, bei einigen wölbt er sich jedoch minimal nach innen. Die ebene Form spielt eine wichtige Rolle bei der gleichmäßigen Wärmeverteilung. Neben der bewährten, runden Form gibt es auch die eckige Grillpfanne oder den hohen Wok. Bei einer Gusspfanne zum Grillen ist häufig eine Riffelung im Boden vorhanden. So lässt sich wie beim Grill ein charakteristisches Muster ins Fleisch oder in die Würstchen einbrennen.