Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Gravel Bikes?
  2. Was für unterschiedliche Gravel Bikes gibt es?
  3. Welche Gravel Bike passt zu mir?
  4. Welche Gravel Bikes sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten Gravel Bikes?
  6. Wie lautet das Fazit für Gravel Bikes?
  7. Gravel Bike: Was sind häufig gestellte Fragen?
Ein getestetes Gravel-Bike steht als Ausstellungsstück in einem Verkaufsraum.

Mit einem Gravel-Bike (beispielsweise von DECATHLON) können Sie sowohl auf Asphalt als auch auf Schotterwegen fahren.

Wie erkenne ich gute Gravel Bikes?

Das Gravel Bike ist ein richtiger Allrounder. Mit ihm lässt es sich angenehm auf Asphalt und auf Schotter fahren. Auch im Gelände macht es eine gute Figur. Dabei steht der Fahrkomfort im Vordergrund. Mit dem Gravel Bike können Sie problemlos über mehrere Stunden radeln.

Rahmen und Gewicht

Die Rahmen eines Gravel Bikes bestehen entweder aus Aluminium oder aus Carbon. Alu ist etwas günstiger, wiegt jedoch auch mehr. Carbon finden Sie vor allem bei hochpreisigen Modellen. Unter anderem ist bei einzelnen Komponenten Carbon verbaut, wie der Sattelstütze des Fahrradsattels. Rahmen aus Stahl und Titan finden sich vor allem bei den hochwertigen Modellen.

Die Hersteller geben die Größe des Rahmens wie folgt an:

  • XS
  • S
  • M
  • L
  • XL
  • XXL

Ähnlich wie bei Kleidern können die Größen je nach Hersteller unterschiedlich ausfallen. Sie finden die genauen Informationen in den Angaben des Herstellers. Bei der Größe des Fahrwerks kommt es auf Ihr eigenes Gewicht und Ihre Maße an. Die Geometrie kann sich ebenfalls auf das Fahrverhalten des Bikes auswirken.

Gravel Bikes sind vielseitig einsetzbar

Bei Gravel Bikes gibt es große Unterschiede von Fahrrad. Manche sind gemütlicher, andere auf die Rennstrecke ausgelegt und wiederum andere besonders geländetauglich.

Bremsen

Bremsen sind gerade für schwierige Strecken, aber auch für den Straßenverkehr wichtig. Scheibenbremsen sind bei den Gravel Bikes die Regel. Dagegen gibt es diese Art von Fahrrad nur selten mit Felgenbremsen. Hydraulische Scheibenbremsen finden Sie bei den hochwertigen Modellen.

Reifen und Profil

Die Reifen sind ein nicht zu vernachlässigender Bestandteil eines jeden Fahrrades. Die Reifenbreite hat einen maßgeblichen Einfluss auf den Komfort beim Fahren. Ein Gravel Bike mit dicken Reifen eignet sich eher für Schotterpisten als für die Straße. Je dünner sie sind, desto straßentauglicher sind sie. 30 mm eignen sich eher für die Stadt, während 50 mm und mehr sich für den Schotter eignen. Apropos Komfort: Mittlerweile gibt es auch ein paar Modelle mit Federgabel, wodurch die Grenze zum Mountainbike weiter verwischt.

Antrieb und Schaltung

Viele Gravel Bikes verfügen über eine Einfach-Schaltung, dadurch sind sie leichter zu bedienen. Ein simpler Schalthebel genügt, um zwischen den Gängen hoch- und runterzuschalten, was gerade für Einsteiger zu empfehlen. Jedoch ist die Spanne zwischen den Umschaltungen begrenzt.

Im Test: Ein Gravel-Bike, das neben einem anderen Rad steht, mit Blick von oben.

Gravel-Bikes bieten eine komfortable Sitzposition und sind ideal für lange Touren.

Zweifach-Antriebe richten sich eher an Biker, die Bergtouren oder Cross-Fahren unternehmen möchten. Diese Antriebsart ermöglicht fließende Sprünge zwischen den Gängen. Bei den Schaltungen gibt es eine große Bandbreite zwischen 9 Gängen bis hin zu 20 und mehr.

Einfach Schaltung vs. Zweifach Schaltung

Bei einer Einfach-Schaltung gibt es nur Kettenblatt an der Kurbel. Durch dieses Prinzip wird der Verschleiß an der Kurbel minimiert und die Kurbelgarnitur hält länger. Ihnen fällt es zudem leichter die entsprechenden Teile zu säubern.

Zusätzliche Ausstattungen: Gepäckträger oder Motor

Mit einem Gepäckträger wird aus einem sportlichen Gravel Bike ein Fahrrad für lange Reisen oder das Camping. Sie mögen es sportlicher oder sind auf zusätzliche Leistung angewiesen? Dann gibt es spezielle Gravel E-Bikes mit einem Motor und Akku.

Fahrradbeleuchtung und ein Fahrradhelm sollten zur Standardausrüstung eines Radlers gehören. Schutzbleche und ein Spritzschutz machen das Fahrrad noch trailtauglicher. Übrigens: Fahrradpedale müssen Sie häufig separat kaufen. Das Gleiche gilt für die Fahrradlampe.

Unterschiede zwischen Gravel Bikes für Damen und für Herren

In der Regel sind die meisten Gravel Bikes sowohl für Herren als auch für Damen geeignet. Die meisten Modelle machen keine Unterschiede beim Geschlecht. Einige Hersteller bieten jedoch Bikes an, die sich auf die anatomischen Begebenheiten der Frauen spezialisiert haben und dadurch für ein komfortables Fahrgefühl sorgen. Die Lenker sind eher schmal, die Griffe enger gebogen. Dadurch lenkt es sich als Frau mit schmalen Schultern angenehmer. Zudem ist die Sattelposition optimal auf kleinere Personen zurechtgeschnitten. Auch Männer von kleineren Maßen können zu solchen Rädern greifen.

Beliebte Marken und Hersteller

Hersteller für Gravel Bikes gibt es so viele, wie es Hersteller für Fahrräder gibt. So ziemlich jeder größere Hersteller hat welche im Sortiment. Daran zeigt sich, wie sehr diese Bikes im Trend liegen. Gute Gravel Bikes gibt es unter anderem von:

  • Focus
  • Giant
  • Kona
  • Specialized
  • BMCd
  • Triban
  • Rose
  • KMT
  • Serious
  • Cube
  • Canyon
  • Trek
  • Stevens
  • Scott
  • Cannondale

Was für unterschiedliche Gravel Bikes gibt es?

Während Hersteller früher nur einige Gravel Bikes im Angebot hatten, haben sie das Sortiment mittlerweile immens erhöht. Aus einem Allround-Fahrrad wurde ein spezifischer Typ mit verschiedenen Untergruppen. Nicht jedes Gravel Bike ist für dieselben Zwecke geeignet.

Das Gravel Bike für Pendler

Mit diesem Bike fahren Sie von zu Hause zur Arbeit oder erledigen andere Besorgungen in der Stadt. Und wenn Ihnen danach ist, dann fahren Sie abseits der Straßen auf unbefestigten Wegen und anderem Gelände. Fahrräder dieser Art haben in der Regel schlankere Reifen. Ein komfortables Fahrverhalten ist vorteilhaft.

Zusätzliche Fahrrad-Gepäckträger und Taschen ermöglichen es, Wasserflaschen, den letzten Einkauf oder andere Alltagsgegenstände aufzubewahren. Ein simpler Einfach-Antrieb hilft in der Hektik des städtischen Straßenverkehrs, die richtigen Gänge zu finden.

    Vorteile
  • Robuster als gewöhnliche Stadträder
  • Sportlich und geländetauglich
  • Gleichzeitig recht komfortabel
    Nachteile
  • Für schwieriges Gelände eher wenig geeignet
  • Gepäckträger sind zusätzliche Ausstattung

Gravel Bike für das Gelände

Einige Gravel Bikes fokussieren sich mehr auf den Einsatz im Gelände und auf der Schotterpiste. Natürlich eignen sie sich noch immer für Fahrten in der Stadt. Ihre wahren Qualitäten entfalten Sie jedoch auf unebenem Untergrund. Sie verfügen über dickere Reifen für einen besseren Halt. In der Regel setzen sie auf einen Einfach-Antrieb. Achten Sie im Wald auf sportliche Bekleidung, die richtigen Schuhe und einen sicheren Helm.

    Vorteile
  • Sowohl alltagstauglich als auch für das Gelände geeignet
  • Leichter und stabiler Rahmen sorgen für ein gutes Handling
  • Robust gebaut
    Nachteile
  • Aufgrund der Breite der Reifen langsamer
  • Schwerer als ein Rennrad

Gravel E-Bike für komfortable und sportliche Fahrten

Motorbetriebene Mountainbikes liegen im Trend. Das zeigt sich auch bei den Gravel Bikes, bei denen es ebenfalls einige Modelle mit Elektromotor gibt. Einerseits ermöglichen sie ein komfortables und kraftsparendes Fahren, da der Motor einem viel Arbeit abnimmt. Dennoch können Sie mit dieser Variante schneller Höchstgeschwindigkeiten erreichen und im halsbrecherischen Tempo über das Schotter brettern.

    Vorteile
  • Schnell auf dem Asphalt und auf dem Schotter unterwegs
  • Oder entspannt fahren dank Motorantrieb
    Nachteile
  • Motor sorgt für zusätzliches Gewicht
  • Den Motor müssen Sie regelmäßig warten
  • Schwerer zu kontrollieren

Welche Gravel Bike passt zu mir?

Die hybriden Fahrräder liegen im Trend. Inzwischen gibt es mittlerweile eine Vielfalt an Gravel Bikes mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Für verschiedene Nutzertypen existiert demnach eine große Auswahl. Letztlich sollte Ihre Entscheidung davon abhängen, wie und wo Sie das Fahrrad verwenden möchten.

Gravel Bikes für Pendler

Sie brauchen das Fahrrad in erster Linie dafür, um von zu Hause zur Arbeit und wieder zurückzufahren? Manche greifen hier zu einem Rennrad, für andere ist ein Gravel Bike optimal. Es erfüllt die Anforderungen des Straßenverkehrs, ist gelenkig und gleichzeitig robust genug, auch unwegsames Gelände zu überqueren. Passende Modelle finden Sie bei Stevens, Cube oder Bergamont.

Gegenüber gewöhnlichen Rennrädern erweisen sich diese Hybrid-Bikes als sehr widerstandsfähig. Zusätzliche Bleche bieten Schutz vor Nässe, Kies und Dreck. Auch in der Stadt ist nicht immer garantiert, dass die Straßen und Wege sauber bleiben. Achten Sie auf einen guten Komfort und eine variable Sitzposition.

Gravel Bikes für Radreisende

Sollten Sie gerne Reisen mit dem Fahrrad unternehmen, so bieten sich Ihnen einige Modelle von Specialized, Fuji oder Marin an. Sie benötigen viel Platz für das Gepäck und zusätzliche Flaschenhalter. Der Sitz sollte genügend Komfort für lange Reisen bieten, gleichzeitig werden Sie wahrscheinlich auch offroad unterwegs sein wollen. Wie wichtig Ihnen ein dynamisches und gelenkiges Fahrverhalten über unebenem Untergrund ist, ist dabei allein Ihnen überlassen. Robust sollte ein Fahrrad für das Bikepacking jedenfalls sein.

Hier kommt es auch auf eine gute Dämpfung und viele Optionen bei der Schaltung an. Einen Zweifach-Antrieb sollten Sie gegenüber den einfacheren Antrieben bevorzugen. Eine gute Federung macht auch ausgedehnte Touren über unwegsames Gelände erträglich.

Gravel Bikes für Rennfahrer

Die Auswahl an Rennrädern ist groß, allerdings eignen sich diese nicht für schwieriges Gelände. Außerdem verfügen sie über ein anderes Handling. Ein Gravel Bike rast mit mehr Komfort, einem niedrigeren Schwerpunkt und insgesamt mit mehr Ruhe selbst über Schotter und unbefestigte Wege. Weiterhin verfügen sie über zusätzliche Dämpfungs- und Federelemente, wie etwa die Sattelstütze. Gravel Bikes für Rennen finden Sie unter anderem von Scott, Canyon oder Ghost.

Welche Gravel Bikes sind laut Tests am besten?

Ein Gravel Bike kosten mehr als klassische Fahrräder. Dafür bekommen Sie auch ein vielseitiges und haltbares Hybrid-Fahrrad. Ein Gravel Bike Test von Instanzen wie der Stiftung Warentest helfen dabei, einen Überblick zu erhalten und sich über die besten Gravel Bikes zu informieren.

Jeder Hersteller hat seine eigene Interpretation davon, was ein Gravel Bike sein soll. Wie die BIKE BILD in ihrem Test feststellt, können die Modelle stark zwischen Mountainbike, Alltags- und Rennrad schwanken. Scott etwa fokussiert sich auf Gravels, die sich auch als flinke Racer eignen. Bei BMC sticht der Einfluss des Mountainbikes stärker hervor.

Rahmengröße im Vergleich zu anderen Bikes

Das Fahrrad-Magazin Granfondo Cycling hat aktuelle Gravel Bikes einem umfassenden Test unterzogen. Dabei fokussierte man sich vor allem auf hochwertige Bikes unterschiedlicher Geometrien und aus verschiedenen Materialien. Die Experten testeten die Räder auf den Strecken in und rund um Girona, einer wichtigen Anlaufstelle für Profisportler und Triathleten. Hier bieten sich eine Reihe von unterschiedlichen Trails verschiedener Schwierigkeitsgrade. Von losem Schotter bis zum aufgebrochenen Asphalt haben sie die Modelle einem Stresstest unterzogen. Sicherheit, Leistung und Komfort ließen sich somit genau bewerten.

Das Magazin kommentiert dabei auch die Rahmengröße im Vergleich zu anderen Fahrrädern. Wenn Sie bereits Fahrräder bestimmter Größen gewohnt sind, dann können Sie auch auf gleich große Gravel Bikes zurückgreifen. Ein 58 cm Gravel Bike wird sich ähnlich fahren wie ein Mountainbike oder Stadtflitzer mit denselben Maßen. Abweichungen von wenigen Zentimetern machen kaum einen Unterschied. Für lange Touren eignen sich größere Rahmen besser, für kürzere Spritztouren die kleineren Modelle.

Die Qual der Wahl bei Reifen und Antrieben

Die Wahl der richtigen Reifen entscheidet über das Rollverhalten auf verschiedenen Untergründen. Hier kommt es darauf an, wo Sie mit dem Gravel Bike fahren möchten. 700C- und 650B-Reifen montiert man in erster Linie an Rennrädern, lassen sich jedoch auch bei den hybriden Fahrrädern finden. Für Mountainbikes sind die 29- oder 27,5-Zoll-Reifen der Standard. Auch diese eignen sich für Offroad Gravel Bikes.

Einfach-Antriebe finden sich mittlerweile bei vielen Offroad-Fahrrädern und Gravel Bikes. Mit ihnen lässt es sich leichter schalten und sie sind wartungsärmer. Elektronische Schaltungen wie etwa von SRAM erleichtern den Wechsel zwischen den Gängen. Diese müssen nicht anfälliger gegenüber Störungen sein, verglichen mit den mechanischen Schaltungen. Ein Zweifach-Antrieb macht sich laut dem Magazin Granfondo gut für die Straße, wo man die kleinen Sprünge eher merkt. Als Alternative zum althergebrachten Kettenantrieb bietet sich ein Riemenantrieb an.

Was kosten Gravel Bikes?

Gravel Bikes sind nicht gerade billig. Es gibt einige Modelle für unter 1.000 Euro. Die hochwertigen Räder finden Sie erst im vierstelligen Bereich. Der höhere Preis wirkt sich nicht nur auf die Qualität und das Fahrverhalten positiv aus, sondern auch auf die Haltbarkeit und Lebensdauer. Regelmäßige Wartung und Verschleiß treten dennoch mit der Zeit auf.

Günstige Gravel Bikes: 500 bis 1.000 Euro

Für etwa 500 bis 1.000 Euro bekommen Sie bereits Gravel Bikes für Einsteiger, sowohl für Herren als auch für Damen. Die Rahmen sind in erster Linie aus Aluminium, vereinzelt finden Sie auch Modelle aus Stahl oder Carbon. Die günstigen Räder eignen sich für die ersten Fahrversuche mit einem Gravel Bike.

Mittelpreisige Gravel Bikes: 1.000 bis 3.000 Euro

Zwischen rund 1.000 und 3.000 Euro bietet sich Ihnen eine große Auswahl an Gravel Bikes verschiedener Ausrichtungen. Hier gibt es sowohl schnelle Racer als auch Gravels für schwieriges Gelände und lange Touren. An Rahmenmaterialien finden Sie Aluminium, jedoch häufiger Carbon. Viele Modelle in dieser Preissparte richten sich an Einsteiger, doch es gibt auch einige Räder für fortgeschrittene Radler. Weiterhin können Sie eine angemessene Qualität bei den Bremsen und Schaltungen erwarten.

Gravel Bikes im Premiumbereich: Ab rund 3.000 Euro

Ab ca. 3.000 Euro bekommen Sie die richtigen Premium Gravel Bikes für Fortgeschrittene und Profis. Nach oben hin ist viel Spielraum, einige Modelle können über 8.000 Euro kosten. Hierbei handelt es sich in der Regel um spezialisierte Fahrräder mit hochwertig verarbeiteten Teilen und Komponenten. Hydraulische Scheibenbremsen gehören ebenso dazu wie Rahmen aus Carbon, hochwertige Lenker und Laufräder von renommierten Herstellern.

Wie lautet das Fazit für Gravel Bikes?

Denken Sie darüber nach, wofür Sie das Fahrrad nutzen und welche Art von Strecke Sie damit befahren wollen. Ebenso sollte das Rad zu Ihrem Körperbau und Fahrstil passen. Achten Sie auch auf zusätzliche Ausrüstung, wie Fahrradhelme, Gepäckträger und die richtige Kleidung.

  • Zwischen ca. 500 und 1.000 Euro finden Sie günstige Gravel Bikes für Einsteiger. Diese erfüllen die grundlegenden Anforderungen, um für Straße und Schotterwege geeignet zu sein.
  • Zwischen rund 1.000 und 3.000 Euro bietet sich eine große Auswahl hochwertiger Gravel Bikes. Davon sind viele auf bestimmte Zwecke spezialisiert, wie Straße oder Offroad.
  • Ab etwa 3.000 Euro bekommen Sie die Spitzen-Fahrräder von ausgezeichneter Verarbeitung und Qualität. Diese Gravel Bikes richten sich vor allem an professionelle Radler mit hohen Ansprüchen.
  • Die Rahmengröße des Fahrrads, welches Sie bereits nutzen, sollte auch beim Gravel Bike passen.
  • Es gibt spezialisierte Modelle für bestimmte Streckenarten, etwa für die Straße, als Mountainbike-Alternative oder für lange Touren.
  • Reifenbreiten, Bremsen und das Gewicht des Fahrwerks sollten den Anforderungen entsprechen: leicht und schmal für die Straße, breit und schwerer für das Gelände.

Vergleichen Sie jetzt auf unserer Übersicht die besten Gravel Bikes und finden Sie Ihren persönlichen Testsieger.

Gravel Bike: Was sind häufig gestellte Fragen?

Was ist ein Gravel Bike?

Hierbei handelt es sich um ein offroad-taugliches Fahrrad mit einem Lenker, den Sie normalerweise bei Rennrädern erwarten würden. Es ist so konzipiert, dass es sich sowohl für die Straße und zum Pendeln eignet als auch für Schotter und schwierigeres Gelände abseits befestigter Wege. Mittlerweile setzen die verschiedenen Gravel Bikes unterschiedliche Schwerpunkte.

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Was ist der Unterschied zwischen Gravel Bike und Mountainbike?

Selbst deutlich auf offroad ausgerichtete Gravel Bikes unterscheiden sich dennoch stark von Mountainbikes. Sie verfügen über andere, an Rennräder angelehnte Lenker. Außerdem setzen sie auf ein gänzlich anderes Federungskonzept. Hardtails und Fullys sind sie jedenfalls nicht, doch das macht sie nicht für das Gelände weniger tauglich. Einzig bei den Rädern zeigen sich die Gemeinsamkeiten.

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Welches ist das beste Material für ein Gravel Bike?

Gerade preiswertere Räder setzen auf Aluminium. Leichter als dieses Leichtmetall ist nur der Kunststoff Carbon, dafür allerdings teurer in der Anschaffung. Als robustere Alternativen bieten sich noch Edelstahl und Titan an. Abgesehen vom Preis ist es auch eine Frage des Fahrstils. Ein schweres Bike muss kein Nachteil sein.

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Welchen Lenker braucht ein Gravel Bike?

Der Lenker am Fahrrad entscheidet maßgeblich über die Sitzposition und wirkt sich unterschiedlich auf das Fahrverhalten aus. Beim Gravel Bike kommen sogenannte „Dropbar“ oder Rennlenker zum Einsatz. Diese können unterschiedlich breit oder schmal sein, man erkennt sie aber schnell an den gebogenen Griffen. Mit ihnen sitzt es sich sportlich, der Oberkörper ist nach vorn gebeugt und bietet damit weniger Luftwiderstand.

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Gibt es auch E-Gravel-Bikes?

In der Tat gibt es auch Gravel-E-Bikes. Diese ähneln den E-Mountainbikes, nur verfügen sie über die für Gravel Bikes üblichen Fahreigenschaften und Vorteile. Ein zusätzlicher Motor ermöglicht ein schnelleres Anfahren und spart Kraft. Dazu gehört ein Akku. Zwar bietet die zusätzliche Motorisierung einige Vorteile, jedoch erhöhen Motor und Akku den Preis und das Gewicht des Fahrrads.

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