Ist der MG50GFX-Verstärker von Marshall für Bühnenauftritte geeignet?
Ja, der MG50GFX-Verstärker von Marshall ist für Bühnenauftritte und Proben geeignet, insbesondere in kleineren bis mittelgroßen Veranstaltungsorten.Ist der MG50GFX-Verstärker von Marshall leicht und tragbar?
Ja, der MG50GFX ist kompakt und leicht, was ihn für den Transport zu Auftritten oder Proben geeignet macht.Kann man den MG50GFX-Verstärker von Marshall auch für das Üben zu Hause verwenden?
Ja, der MG50GFX-Verstärker ist vielseitig und kann auch für das Üben zu Hause genutzt werden. Er verfügt oft über einen Kopfhörerausgang für geräuschloses Üben.Kann man eigene Effektpedale mit dem MG50GFX-Verstärker von Marshall verwenden?
Ja, Sie können Effektpedale mit dem MG50GFX-Verstärker verwenden, um Ihren Klang zu erweitern und anzupassen. Der Verstärker verfügt oft über einen Effektweg für den Anschluss von Pedalen.Welche Leistung hat der MG50GFX-Verstärker von Marshall?
Der MG50GFX hat eine Leistung von 50 Watt, was ausreicht, um in kleinen bis mittelgroßen Umgebungen zu spielen.
Ratgeberübersicht
- Wie funktioniert ein Gitarrenverstärker?
- Welche Arten von Gitarrenverstärkern gibt es?
- Welche Anschlussmöglichkeiten gibt es für Gitarrenverstärker?
- Welche Kaufkriterien sind bei Gitarrenverstärkern zu beachten?
- Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Gitarrenverstärker-Tests bzw. Vergleichen suchen
- Gitarrenverstärker gibt es sowohl für E-Gitarren als auch für E-Bässe und Akustikgitarren.
- Verschiedene Verstärkertechniken und Modellausführungen mit unterschiedlichen Anschlussmöglichkeiten machen die Auswahl oft schwer.
- Zudem kann auch das bevorzugt gespielte Musikgenre auf die Wahl der richtigen Amps Einfluss nehmen.

Der Gitarrenverstärker oder Amplifier (kurz: Amp) ist unzertrennlich mit dem Image harter Rockmusik verbunden. Denn gerade für Spielarten wie Rock und Metal ist die E-Gitarre als dominantes Genre-Instrument unabdingbar. Im Grunde funktioniert sie wie eine Akustikgitarre. Doch E-Gitarren-Sound entfaltet aufgrund der leichteren Saiten und des fehlenden Schalllochs ohne Verstärker deutlich schwächer, um nicht zu sagen kleinlaut.
Das kann ein waschechter Rocker nicht auf sich sitzen lassen und verleiht seinem elektronischen Gitarrensound mit Amps den nötigen Nachdruck. Ein Trugschluss ist es hierbei aber zu denken, Gitarrenverstärker wären nur für E-Gitarren von Bedeutung. Denn im Grunde werden Verstärker ungeachtet der Gitarrenart gebraucht, um die Lautstärke und Klangqualität der Gitarren zu verbessern.
Damit nicht genug, eignen sich für unterschiedliche Spielweisen oft auch verschiedene Verstärker-Modelle. Die Kaufberatung von WELT.de aus 2025 bietet hierzu nützliche Informationen für Anfänger wie fortgeschrittene Gitarristen gleichermaßen.

Sie sehen hier einen Gitarrenverstärker mit verschiedenen Bedienelementen, der für eine bessere Akustik sorgt.
1. Wie funktioniert ein Gitarrenverstärker?
Gitarrenverstärker oder Amps verstärken den natürlichen Klang einer Gitarre. Zu diesem Zweck wird die Gitarre mittels Klinkenstecker an den Verstärker angeschlossen und der erzeugte Klang der Gitarrensaiten anschließend in der Amp aufbereitet. Im Grunde handelt es sich beim Gitarrenverstärker um eine spezielle HiFi-Anlage für Gitarren, wobei die Amp oft nicht nur als Verstärker, sondern auch als Lautsprecher fungiert. Der Feinaufbau einer Amp gestaltet sich dabei wie folgt:
- Vorverstärker: Bereitet die Qualität des Gitarrensignals für die Verarbeitung durch die Endstufe vor. Der Vorverstärker (PreAmp) besitzt Möglichkeiten zur Pegel-, Frequenz- und Lautstärkeregelung und dient dazu, das Audiosignal der Gitarre so einstellen zu können, dass die Endstufe damit arbeiten kann.
- Equalizer: Durch den Equalizer lassen sich verschiedene Frequenzbereiche des Gitarrenklangs anpassen und einstellen. Außerdem bietet er Möglichkeiten zur Verzerrung des Audiosignals, wodurch zum Beispiel der berühmte “distorted Guitar Sound” von Hard Rock und Metal Musik entsteht. Standardmäßig sollten hier mindestens zwei bis drei Klangregler für Mitten, Höhen und Tiefen (Bass) vorhanden sein.
- Endverstärker: Der Endverstärker (PowerAmp) verstärkt die Spannung des Audiosignals und bereitet es somit auf die Wiedergabe über den Lautsprecher vor.
- Lautsprecher: Meist werden professionelle Gitarrenverstärker mit integriertem Lautsprecher angeboten. Es gibt aber auch Modelle, bei denen der Lautsprecher separat angeschlossen werden muss.
Ergänzend zu den Grundfunktionen besitzen Gitarrenverstärker je nach Modell noch weitere Zusatzfunktionen zur Feineinstellung. So ist es beispielsweise möglich, das natürliche Mono-Signal der Gitarre in Stereo umzuwandeln oder durch integrierte Klangeffekte wie Chorus, Delay, Echo, Reverb oder Vibratone bestimmte Klangeffekte zu erzielen. Diese werden je nach gespielter Musikart (z.B. Jazz, Blues, Rock oder Metal) wichtig.
Tipp: Wer häufig zwischen verschiedenen Klangeinstellungen wechselt, für den könnte außerdem die Anzahl der Kanäle relevant werden. Die meisten Amps besitzen zwischen 1 und 2 Kanäle, die gemeinhin in Clean und Drive bzw. Overdrive oder Dirty unterschieden werden.

Beim Kauf eines Gitarrenverstärkers haben Sie die Wahl zwischen Transistor-, Modelling- und Röhrenverstärkern.
2. Welche Arten von Gitarrenverstärkern gibt es?
Welcher der beste Gitarrenverstärker für Ihre persönlichen Bedürfnisse ist, entscheidet sich meist an der gespielten Musikart und dem verwendeten Gitarrenmodell. Während für E-Gitarren je nach Spielart oft ein Amp mit besonders vielen Special Effects und Optionen zur linearen Verzerrung benötigt wird, gelten Gitarrenverstärker für Akustikgitarren als die Puristen unter den Amps. Der Gitarrenklang soll hier so unverzerrt und rein wie möglich wiedergegeben werden, weshalb es vor allem auf eine saubere Signalübertragung ankommt.
Wichtig: Verstärker für elektrische Bassgitarren, also E-Bässe, werden häufig ebenfalls als Gitarrenverstärker bezeichnet. Unerlässlich für Bassverstärker sind gute Tiefenregler, die idealerweise in mehrfacher Ausführung am Verstärker vorhanden sind, um das Basssignal individuell modifizieren zu können.
Abgesehen von den unterschiedlichen Gitarrenmodellen, lassen sich Amps auch anhand ihrer Verstärkertechnik unterscheiden. Nachstehend ein Überblick zu den wichtigsten Verstärkerarten laut Gitarrenverstärker-Tests:
| Typ | Eigenschaften |
|---|---|
| Transistorverstärker |
|
| Modelling-Verstärker |
|
| Röhrenverstärker |
|
Tipp: Für alle drei Gitarrenverstärker-Arten gibt es Ständer, auf denen die Geräte sicher stehen können.

Der hier abgebildete Gitarrenverstärker bringt einen Tragegriff mit und ist gut für den mobilen Einsatz auf Konzerten geeignet.
3. Welche Anschlussmöglichkeiten gibt es für Gitarrenverstärker?
Sowohl mit Blick auf die Möglichkeiten zur Integrierung in größere Soundkonzepte als auch im Hinblick auf den Stromverbrauch gibt es bei Amps zahlreiche Anschlussmöglichkeiten. Dabei kommen oft Begriffe für verschiedene Verstärkerelemente oder Zusatzgeräte ins Spiel, die gerade unter Anfängern gerne für Verwirrung sorgen. Unterscheiden lässt sich hier je nach Anschlusskonzept wie folgt:
| Kategorie | Besonderheiten der Anschlüsse |
|---|---|
| Combo-Verstärker |
|
| Topteil |
|
| Verstärker mit Akku |
|
| Audio-Interface |
|
Häufig wird gefragt, ob man an einen Gitarrenverstärker auch ein Mikrofon anschließen kann. Theoretisch ist das mit dem richtigen Klinkenstecker möglich. Allerdings weisen Gitarrenverstärker-Tests daraufhin, dass Mikrofone über den Gitarrenverstärker nicht so hochwertig klingen wie über dafür vorgesehene Mikrofonverstärker. Einen Gesangscontest wird man damit also nicht unbedingt gewinnen.

Manche Gitarrenverstärker verfügen über integrierte Effekte, um den Sound zu verändern.
4. Welche Kaufkriterien sind bei Gitarrenverstärkern zu beachten?
Das Mikrofon vor der Amp will sorgfältig ausgewählt sein:
Wer sein Gitarren-Recording nicht gerade mit einem Audio-Interface aufnimmt, oder in seiner Band neben Gitarrensound auch Vocals unterzubringen hat, sollte auf das richtige Mikrofon setzen. Manche Mikrofone vertragen den gehaltvollen Klang, der aus einer Amp dröhnt, nämlich sichtlich besser als andere. WELT.de empfiehlt, hier auf Tauchspulenmikrofone zu setzen. Diese lassen nicht nur den Klang der Stimme besonders klar ertönen, sondern auch den von Gitarrenverstärkern.
Die Ausgangsleistung von Gitarrenverstärkern beträgt in der Regel zwischen 10 und 100 Watt. Je mehr Watt, desto teurer kann eine Amp dabei sein. Allerdings kann ein Verstärker mit 20 Watt auf voller Lautstärke bereits recht gut klingen. Es muss daher nicht immer die absolut höchste Wattzahl sein.
Die Preise für Gitarrenverstärker rangieren je nach Größe und Leistung zwischen 100 und 3.000 Euro. Sehr große Modelle mit Standgrößen von 1,50 m Höhe oder mehr sind dabei aber nicht zwingend notwendig, wenn man nicht als Vollzeitmusiker oder Eventbetreiber Bühnenshows organisiert. Für den Hausgebrauch, zur Bandprobe oder Shows in kleinen Clubs tut es meist auch ein kleineres Gerät mit 30 bis 50 cm Standhöhe.

Gitarrenverstärker müssen mit dem Stromnetz verbunden werden. Die Länge des Kabels muss bei der Inbetriebnahme einkalkuliert werden.
Stiftung Warentest hat Amps im Rahmen eines Tests zu Gitarren-Startersets aus dem Jahr 2006 getestet. Gitarrenverstärker-Testsieger war hier der MG 15 CDR Combo-Verstärker aus dem Rock-Kit Special All Black Starterset von Marshall. Und auch in anderen Gitarrenverstärker-Tests haben Amps von Marshall gemeinsam mit denen von Fender und Orange die Nase vorn.
Das nicht nur deshalb, weil die Amps dieser Marken oft ein herrliches Design und gute Klangleistung aufweisen. Daneben sind Fender, Marshall und Orange auch für ihre guten Einsteiger-Angebote bekannt. Ein Starter-Kit inklusive Gitarre und Gitarrenverstärker zu kaufen, kann dabei durchaus seine Vorteile haben, wie die nachstehende Pro- und Contra-Liste zeigt:
- Vorteile
- Klang des Gitarrenverstärkers im Vergleich zu separater Anschaffung oft sehr gut auf das Gitarrenmodell abgestimmt
- Gitarrenverstärker im Set meist günstiger
- ideale Übungs-Amps für Anfänger und Fortgeschrittene
- auch diese Geräte können Sie normalerweise an ein Mischpult anschließen
- Nachteile
- in der Regel keine ausgefallene Sonderausstattung bei Gitarrenverstärker im Starter-Kit
- gegebenenfalls nicht auf sehr individuelle Spielweisen ausgelegt

Achten Sie beim Kauf eines Gitarrenverstärkers darauf, für welchen Verwendungszweck der Hersteller ihn empfiehlt. So gibt es Modelle, die sich eher für zuhause eignen, andere sind auch für Konzerte verwendbar.
5. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Gitarrenverstärker-Tests bzw. Vergleichen suchen
Nachstehend finden Sie noch ein paar nützliche FAQs, die WELT.de zur Beantwortung weiterführender Kundenfragen für Sie zusammengestellt hat.
5.1. Wie schwer ist ein Gitarrenverstärker?
Kleine Amps mit bis zu 60 cm Standhöhe wiegen je nach Ausstattung und Material für das Gehäuse zwischen 5 und 20 kg. Größere Amps können auch mal locker bis zu 50 kg oder mehr wiegen.
» Mehr Informationen5.2. Aus welchem Material sollte das Amp-Gehäuse bestehen?
Moderne Gitarrenverstärker bestehen meist aus Metall oder Kunststoff. Vintage-Modelle wurden hingegen oft noch aus Holz gefertigt. Der Klang kann je nach Material sehr unterschiedlich und je nach Spielart mehr oder weniger passend sein.
» Mehr Informationen5.3. Transistor- oder Röhrenverstärker – was ist besser?
Röhrenverstärker gelten als die besten Amps auf dem Markt. Erschwinglich sind sie aber nicht für jeden und deshalb empfiehlt sich gerade zu Beginn und bei zeitlich begrenzter Ausübung des Gitarren-Hobbys ein preiswerterer Transistorverstärker.

Praktisch ist, wenn Ihr Gitarrenverstärker über Anschlüsse für einen Fußschalter, Kopfhörer und Klinke verfügt.
5.4. Kann ich einen herkömmlichen Verstärker an den PC anschließen?
Nein. Hierfür wird entweder ein Mikrofon oder ein Audio-Interface zur Übertragung des Audiosignals der Gitarre gebraucht.
» Mehr Informationen5.5. Topteil oder Combo-Verstärker?
Das kommt darauf an. Im Orchester oder einer Band, ebenso wie zum Üben für zu Hause, kann ein Topteil Vorteile bringen. Der Combo-Verstärker ist gemeinhin aber der gute Standard.
» Mehr InformationenIm Video vorgestellt: Gitarrenverstärker
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