Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Gartenpumpen?
  2. Was für unterschiedliche Gartenpumpen gibt es?
  3. Welche Gartenpumpe passt zu mir?
  4. Welche Gartenpumpen sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten Gartenpumpen?
  6. Wie lautet das Fazit für Gartenpumpen?

Gartenbesitzer wissen, dass die Bewässerung der eigenen Grünflächen mit einem Bewässerungscomputer sehr praktisch sein kann. Allerdings kann die Bewässerung über das Jahr hinweg die Wasserrechnung in die Höhe treiben. Auch für die Pflege eines Teiches sind Gartenpumpen unverzichtbar. Egal ob Sie aufgefangenes Regenwasser aus einem Speicher entnehmen, Ihren Teich entleeren oder Wasser aus einem Brunnen fördern möchten, Gartenpumpen lassen sich im Garten vielseitig nutzen. Doch es gibt Unterschiede zwischen den einzelnen Produkten. Worauf bei der Anschaffung zu achten ist, erfahren Sie hier.

Nahaufnahme Stromkabel und Lüftungslöcher am Ende einer getesteten Gartenpumpe.

Wir können hier einen Blick auf das robuste Pumpengehäuse einer Gartenpumpe von OBI werfen und sehen den Anschluss, der mit der Steckdose verbunden werden muss.

Wie erkenne ich gute Gartenpumpen?

Die auf dem Markt erhältlichen Modelle unterscheiden sich nicht nur in der Produktqualität und Leistung, sondern auch in der Technik und der Ausstattung. Zunächst einmal sollte festgestellt werden, zu welchem Zweck die Gartenpumpe benötigt wird. Denn daraus ergibt sich der Pumpentyp.

Die Fördermenge

Beim Kauf sollten Sie auf die Fördermenge achten. Je höher die Fördermenge, desto mehr Wasser kann mit der Gartenpumpe pro Stunde befördert werden. Allerdings sind leistungsstärkere Pumpen mit höherer Fördermenge normalerweise auch deutlich teurer. Daher ist es in der Praxis sinnvoll, die Fördermenge dem Anwendungszweck entsprechend zu wählen.

Möchten Sie über die Pumpe Wasser zum Rasensprengen oder Blumengießen gewinnen, reicht ein Modell mit einer Fördermenge von 1.500 bis 2.000 l/h aus. Für einen größeren Swimmingpool oder die Förderung von Grundwasser für die Haustechnik sollte die Pumpe jedoch mindestens eine Fördermenge von 10.000 l/h aufweisen.

Die Ansaughöhe

Die Ansaughöhe ist ein wichtiges Kaufkriterium für die Pumpe. Hierbei handelt es sich um den maximal möglichen Höhenunterschied zwischen der Wasseroberfläche und der Pumpe. Die Wassersäule liegt üblicherweise zwischen 7 und 9 Metern. Je tiefer die Wasserquelle liegt, desto wichtiger ist es, darauf zu achten, dass die Pumpe über die benötigte Ansaughöhe verfügt.

Die Förderhöhe

Die Förderhöhe ist nicht mit der Ansaughöhe zu verwechseln. Hierbei handelt es sich um den möglichen Höhenunterschied, über den die Pumpe das Wasser von der Quelle bis zur Schlauchdüse befördern kann. Auf diesen Wert sollten Sie achten, wenn es in Ihrem Garten ein Gefälle gibt, und natürlich auch bei einem tiefen Brunnen.

Druck und Nennleistung

Je höher die Leistung und der mögliche Wasserdruck sind, desto effizienter und schneller arbeitet die Pumpe. Hochdruckpumpen sind zum Fördern großer Wassermengen geeignet und entsprechend wesentlich teurer. Als kleine Gartenpumpe reichen in der Regel auch Modelle mit niedrigerer Nennleistung und weniger Druck vollkommen aus. Diese beiden Werte stehen auch stets in Korrelation mit der möglichen Förderhöhe.

Für das Hauswasserwerk ist der Wasserdruck besonders wichtig. Er muss ausreichend hoch sein, damit das Wasser über die Wasserleitung im Haus verteilt werden kann und der nötige Druck beispielsweise zum Betreiben einer Dusche oder der Toilettenspülung aufgebaut werden kann. Üblicherweise besitzen Hauswasserwerke einen Wasserdruck zwischen 1 und 6 bar, es gibt aber auch Systeme mit höherem Druck.

Wichtig ist hierbei auch, dass Sie den Druck über den Druckschalter variabel einstellen können. 6 bar Pumpen können auch für die Gartenbewässerung sinnvoll sein. Ein Druckschalter gehört zur Standardausstattung guter Pumpen unbedingt dazu.

Der integrierte Vorfilter

Ein Modell mit integriertem Vorfilter ist dann empfehlenswert, wenn das Wasser Verunreinigungen aufweisen kann. Für Brunnen und Teiche ist dies unabdingbar, da Schmutzpartikel ansonsten die Pumpe auf Dauer beschädigen können. Auch für die Hauswasserversorgung ist der integrierte Vorfilter möglicherweise sinnvoll, um eventuell auftretende Verunreinigungen zu entfernen.

Die Energieversorgung

Die meisten heutzutage in Privathaushalten verwendeten Pumpen werden elektrisch betrieben. Elektro-Pumpen sind ganz einfach praktischer und wartungsärmer als Benzin-Pumpen. Unter Umständen kann auch der Kauf einer mit Benzin betriebenen Pumpe sinnvoll sein. Benzin-Pumpen werden für spezielle Einsatzzwecke gebraucht, bei denen kein Elektro-Anschluss vorhanden ist oder ein Kabel bei der Arbeit stören würde, wie beispielsweise auf Baustellen. Kleine Pumpen für den Gartenbereich sind auch solar-betrieben erhältlich. Solar-Pumpen sind allerdings nicht so leistungsstark.

Pumpe mit Abschaltautomatik

Aus Sicherheitsgründen ist die Abschaltautomatik empfehlenswert, beim Kauf sollten Sie sich vergewissern, dass diese Funktion vorhanden ist.

Gartenpumpe getestet: Ein Gerät mit einem Aufkleber mit grafischen Anweisungen.

Eine Gartenpumpe kann unterschiedliche Fördermengen besitzen. Dieses Modell von OBI schafft 3.000 Liter pro Stunde.

Das Material des Pumpengehäuses

Hochwertige und langlebige Pumpen haben ein Pumpengehäuse aus Edelstahl. Sehr gut ist Inox-Stahl, da dieses Material säurebeständig ist und nicht rostet.

Die Einfüllöffnung

Eine breite Einfüllöffnung erleichtert das Befüllen der Pumpe vor Inbetriebnahme. Diesen Aspekt sollten Sie vor allem beim Kauf einer Saugpumpe beachten. Vor jeder Benutzung müssen Sie die Pumpe zunächst mit Wasser befüllen; dies ist umso einfacher, je größer die Einfüllöffnung ist.

Zubehör und Ersatzteile

Bei Markenprodukten besteht grundsätzlich der Vorteil, dass der Hersteller auch noch Jahre nach dem Kauf Ersatzteile für die Pumpe anbietet. Achten Sie beim Kauf auch auf den Lieferumfang, bei einigen Modellen ist verschiedenes Zubehör wie beispielsweise eine Abdeckung oder Ersatzteile im Set bereits enthalten.

Was für unterschiedliche Gartenpumpen gibt es?

Pumpentypen im Überblick

Die Pumpen werden grundsätzlich in 2 Kategorien unterteilt, in Saugpumpen und Tauchpumpen. In beiden Kategorien gibt es mehrere Untergruppen. Saugpumpen werden nicht in die Wasserquelle getaucht, sondern befinden sich außerhalb. Die Pumpe saugt das Wasser über einen Schlauch an, der sich in der Wasserquelle befindet. Tauchpumpen tauchen Sie hingegen direkt in die Wasserquelle ein.

Anwendungsmöglichkeiten von Saugpumpen

Saugpumpen sind vielseitig einsetzbar, da die Gartenpumpe selbst nicht in das Gewässer eingeführt werden muss. Der Schlauch wird in die Wasserquelle getaucht und die Pumpe kann das Wasser abpumpen. Die maximale Wassersäule der Pumpen ist bedingt durch die Bauweise begrenzt, üblicherweise können Sie das Wasser mit einer Saugpumpe in einer Tiefe von maximal 9 m abpumpen. Die Leistung reduziert sich jedoch mit zunehmender Höhe. Je tiefer die Wasserquelle liegt, desto weniger Wasser kann die Gartenpumpe befördern.

Die meisten Saugpumpen müssen Sie starten und vor Betrieb mit Wasser füllen. Saugpumpen sind für die temporäre Nutzung gut geeignet, beispielsweise um den Gartenteich abzupumpen oder auch zum Leerpumpen des Kellers bei Hochwasser. Sie verfügen über einen Druckschalter und sind mit einer Abschaltautomatik ausgestattet.

    Vorteile
  • Einfache und flexible Handhabung
  • An verschiedenen Einsatzorten nutzbar
  • Zur Wartung gut erreichbar
  • Gute Modelle können auch größere Höhenunterschiede überwinden
  • Auch in tiefem Wasser einsetzbar, da die Pumpe nicht direkt in der Wasserquelle sitzt
    Nachteile
  • Nicht zum dauerhaften Betrieb in Brunnenbohrungen oder Wasserreservoirs geeignet
  • Nicht geeignet zum Fördern von Grundwasser für die Hausversorgung
  • Die Pumpe muss zunächst gestartet werden und arbeitet nicht sofort

Tauchpumpen und ihre Anwendungsmöglichkeiten

Die Tauchpumpe befindet sich direkt in der Wasserquelle. Sie arbeitet somit sehr effizient, da sie das Wasser nicht erst über ein Ansaugrohr befördern muss. Tauchpumpen sind permanent einsatzbereit und so auch für die langfristige Nutzung, beispielsweise bei einem Hauswasserwerk, geeignet. Sie verfügen über einen Druckschalter und sind mit einer Abschaltautomatik ausgestattet.

Die Verwendung von Tauchpumpen lohnt sich immer dann, wenn sie für einen bestimmten Einsatzzweck fest eingeplant werden können. Sie können beispielsweise in einem Brunnen oder Teich platziert werden, um dort regelmäßig Wasser zu fördern. Sie müssen nicht erst gestartet werden, sondern arbeiten sofort. Tauchpumpen müssen kein Gefälle überwinden – da sie direkt im Wasser platziert werden, können sie große Wassermengen fördern. Über einen Schwimmer werden sie auf der Wasseroberfläche gehalten, sie können das Wasser daher nicht aus beliebiger Tiefe ansaugen. Die maximal zulässige Wassertiefe sollte beim Kauf berücksichtigt werden.

    Vorteile
  • Sofort einsatzbereit, keine Startzeit nötig
  • Die Förderung größerer Wassermengen ist möglich
  • Auch bei größeren Höhenunterschieden einsetzbar
    Nachteile
  • Nicht in tiefem Wasser nutzbar
  • Nicht flexibel im Garten einsetzbar

Welche Gartenpumpe passt zu mir?

Jetpumpen für schnelle Wasserförderung

Jetpumpen sind spezielle Saugpumpen. Sie können besonders viel Wasser in kurzer Zeit pumpen, sie sind allerdings vergleichsweise laut. Sie werden üblicherweise zum Füllen eines Swimmingpools oder auch zur Bewässerung des Gartens verwendet. Jetpumpen können teilweise auch mit einer elektronischen Steuereinheit verbunden werden, um die Pumpe als Hauswasserautomat zu nutzen. Sie kann so Grundwasser nach oben befördern und in die Hausleitung einspeisen.

Klarwassertauchpumpe zum Abpumpen von Pools

Die Klarwassertauchpumpe ist die einfache Form, das Wasser wird lediglich über die Pumpe angesaugt, ohne es zu filtern. Klarwassertauchpumpen sind zum Abpumpen von Swimmingpools oder auch bei Hochwasser geeignet. Sie werden immer dann eingesetzt, wenn das Wasser nicht über einen Kreislauf wieder zurückgeführt werden soll.

Schmutzwasserpumpen für partikelhaltiges Wasser

Schmutzwasserpumpen können nicht nur klares Wasser, sondern auch Wasser mit starken Verunreinigungen befördern. Sie sind auch gleichzeitig zur Reinigung des Wassers einsetzbar. Während herkömmliche Klarwasserpumpen durch starke Verunreinigungen blockiert werden können, kommt die Schmutzwasserpumpe auch mit Schlamm zurecht. Daher ist sie beispielsweise auch zum Abpumpen von Wasser im Keller nach einem Hochwasser oder zum Abpumpen von Wasser aus Baugruben verwendbar.

Beim Kauf sollten Sie auf die maximale Partikelgröße achten, denn hierbei gibt es durchaus Unterschiede von Modell zu Modell. Je größer die Schmutzpartikel, desto größer muss auch die maximal mögliche Partikelgröße sein. Auch der Schlauchdurchmesser sollte bedacht werden – zum Befördern von Wasser mit groben Schmutzpartikeln muss der Förderschlauch einen größeren Durchmesser aufweisen als die Partikel. Häufig kommt es zu Störungen, weil sich die Förderschläuche durch dicken Schlamm und grobe Gesteinsbrocken zusetzen.

Im Test: Nahaufnahme einer Gartenpumpe von oben mit Ein-Aus-Schalter und Stromkabel.

Die Lautstärke einer Gartenpumpe kann variieren. Diese Pumpe von OBI bringt es auf 80 dB und liegt damit im oberen Bereich, was sich nicht zuletzt durch die hohe Fördermenge erklären lässt.

Hauswasserwerk für die alternative Wasserversorgung

Unter der Bezeichnung Hauswasserwerk oder Hauswasserpumpe versteht man Systeme, die zu einem bestimmten Zweck angeboten werden. Sie dienen der Versorgung des Hauses mit Grundwasser oder Brunnenwasser. Es handelt sich hierbei um Tauchpumpen, die das Wasser aus der Grundwassergrube oder einem Brunnen mit hohem Druck in die Wasserleitung befördern. Solche Pumpen können ein Haus auch dann mit Wasser versorgen, wenn es nicht an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen ist.

Viele Hausbesitzer nutzen diese Möglichkeit auch als Alternative für die Toilettenspülung oder Dusche, um Trinkwasser einzusparen. Die Besonderheit der Hauswasserpumpe liegt auch darin, dass der Druck und die geförderte Wassermenge variabel über einen Druckschalter einstellbar sind.

Spezialformen

Tauchdruckpumpen sind besonders leistungsstark, sie eignen sich beispielsweise für das Befördern von Wasser aus einem Brunnen. Sie befördern das Wasser mit besonders hohem Druck. Tiefbrunnenpumpen dagegen sind zur Überbrückung größerer Distanzen geeignet. Sie fördern Wasser aus einem Tiefbrunnen.

Regenfasspumpen sind die einfache Form der Tauchpumpe und schon relativ günstig erhältlich. Sie sind leistungsstark genug, um gesammeltes Regenwasser aus einer Regentonne oder einem anderen Behälter an die Oberfläche zu befördern.

Welche Gartenpumpen sind laut Tests am besten?

Einen Gartenpumpen-Test von Stiftung Warentest hat es bislang leider nicht gegeben. Doch andere Magazine und Fachmedien haben sich mit diesem Thema bereits beschäftigt.

Einen umfangreichen Gartenpumpen-Test hat die Zeitschrift “selber machen” durchgeführt. Unterschiede bei den getesteten Pumpen gab es bereits bei der Ausstattung. Die Tester empfehlen Brunnenbesitzern, beim Kauf unbedingt auf die Ansaughöhe des Grundwassers zu achten. Die Modelle von WILO und WilTec haben eine Ansaughöhe von 7 Metern, während die Pumpen von Kärcher und T.I.P. 9 Meter bieten.

Für einen Brunnen empfehlen die Tester eine Brunnenpumpe mit integriertem Vorfilter, da sich erfahrungsgemäß in Brunnen Sand und Schmutz sammeln. Diesen Filter bieten alle Geräte bis auf die Modelle von Nowax, WILO und WilTec. Die Pumpen von Einhell und AL-KO schnitten im Test besonders gut ab, sie weisen sogar ein integriertes Rückschlagventil auf, das verhindert, dass die Wassersäule im Saugschlauch absacken kann.

Ein wichtiges Kriterium ist natürlich die Fördermenge der Pumpen. Diese wurde in der technischen Prüfung gemessen. Der Testsieger in dieser Kategorie ist die Gartenpumpe von T.I.P. mit einer Fördermenge von 53 l/min, gefolgt von dem Gerät von WilTec mit 50 l/min. Die Handhabung wurde ebenfalls bewertet. Etwas schlechter schnitten diesbezüglich die Pumpen von Nowax, WILO und WilTec ab. Das Befüllen dieser Pumpen war aufgrund der zu kleinen Öffnungen im Edelstahlgehäuse schwieriger. Vor jeder Inbetriebnahme müssen Sie die Gartenpumpen mit Wasser füllen, damit sich die Wassersäule aufbauen kann.

Das Entleeren der Pumpe funktionierte bei allen getesteten Modellen einfach, lediglich für die Entleerung der Pumpen von WILO und WilTec ist Werkzeug erforderlich. Das Entleeren der Pumpe ist vor allem im Herbst vor der Einlagerung wichtig.

Was kosten Gartenpumpen?

Wie viel eine Gartenpumpe kostet, hängt maßgeblich von der Art der Pumpe und der Leistung ab. Die Preise für einfache Gartenpumpen mit einer geringen Fördermenge beginnen bei etwa 30 €, während eine leistungsstarke Tiefbrunnenpumpe bis zu 1.200 € kosten kann. Lesen Sie, wie viel Sie für welchen Pumpentyp in etwa investieren müssen und worin sich die günstigen von den teuren Modellen grundsätzlich unterscheiden.

No-Name oder Marke

Grundsätzlich sind Markenprodukte etwas teurer als No-Name-Pumpen. Es gibt auch Ausnahmen, denn manchmal werden Markengeräte im Sale fast zum selben Preis angeboten wie die Produkte unbekannter Hersteller aus China. Der Vorteil von Markenpumpen ist, dass Ersatzteile später jederzeit nachgekauft werden können.

Pumpenleistung

Ein wesentlicher Unterschied, der sich im Preis bemerkbar macht, ist die Leistung der Pumpe. Die Leistung wird üblicherweise in Watt angegeben. Je stärker der Motor der Pumpe arbeiten kann, desto höher ist üblicherweise der Preis. An die Leistung ist die Fördermenge gebunden, günstige, kleine Pumpen haben meistens eine niedrigere Fördermenge als teurere Modelle mit großem Motor.

Die Leistung sollte zum Einsatzzweck passen. Um das Wasser aus einem Regenfass oder Gartenteich zu pumpen, reicht eine kleine Pumpe mit einer Fördermenge von 1500 l/h oder sogar weniger aus. Für die Haustechnik oder einen Swimmingpool brauchen Sie hingegen eine leistungsstarke Pumpe mit einer Fördermenge von etwa 10.000 l/h.

Material

Unterschiede gibt es auch im Material. Günstige Pumpen haben häufig ein Kunststoffgehäuse, auch die Teile im Inneren bestehen teilweise aus Kunststoff. Teurere Pumpen weisen ein Gehäuse aus korrosionsbeständigem Edelstahl und Edelstahlbauteile auf. Solche Puppen sind wesentlich langlebiger.

Regenfasspumpen, Klarwasserpumpen und Ähnliche: Bis 30 €

Am günstigsten sind kleine Tauchpumpen für den Gartenteich, es gibt sie mit oder ohne Schmutzwasserfilter von No-Name-Anbietern bereits für ca. 25 bis 30 €. Diese günstigen Pumpen haben aber nur eine geringe Leistung von etwa 400 W. Ab etwa 50 € bekommen Sie eine Markenpumpe zum Beispiel von Einhell mit 650 W. Die leistungsstärkeren Schmutzwasserpumpen kosten rund 200 €.

Tiefbrunnenpumpen: Ab 200 €

Tiefbrunnenpumpen können das Wasser über größere Distanzen fördern und sind sehr leistungsstark. Entsprechend höher ist der Preis, die günstigsten gibt es für etwa 200 €, die leistungsstärksten Pumpen eines Markenherstellers kosten bis zu 1.200 €.

Hauswasserwerk: 100 bis 800 €

Pumpen für das Hauswasserwerk gibt es in einer Preisspanne von etwa 100 und 800 €, je nach Leistung. Zur Versorgung des gesamten Hauses mit Frischwasser ist eine entsprechend leistungsstarke Pumpe erforderlich, die in der Regel mindestens 500 € kostet.

Wie lautet das Fazit für Gartenpumpen?

Vor dem Kauf der Gartenpumpe muss zunächst feststehen, für welchen Einsatzzweck sie gebraucht wird. Danach richtet sich die Bauweise der gekauften Pumpe.

  • Saugpumpen saugen das Wasser über einen Schlauch an, sie sind flexibler einsetzbar als Tauchpumpen
  • Für die permanente Installation beispielsweise für die Wasserversorgung im Haus kann eine Tauchpumpe sinnvoll sein
  • Beim Kauf sollten Sie besonders auf Eigenschaften wie die maximale Fördermenge, den Wasserdruck, die Ansaughöhe und die Förderhöhe der Pumpe achten
  • Gute Pumpen kosten zwischen etwa 35 und 280 € je nach Leistung und Funktionsumfang

Entscheiden Sie sich mithilfe unseres Kaufberaters einfach für die Gartenpumpe, die am besten zu Ihrem Anwendungsprofil passt.

Im Video vorgestellt: Gartenpumpe

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