
Dieser Samsung Gaming-Monitor kann uns mit dem Format wie auch mit der Krümmung überzeugen.
Größe und Auflösung: Full HD Auflösung ist Standard
Der Gaming-Monitor komplementiert einen leistungsstarken Rechner, da er all das in visueller Form wiedergibt, was Prozessor, Grafikkarte und Co. zuvor errechnet haben. Insbesondere in der jüngeren Vergangenheit kommt dem Monitor eine immer größere Bedeutung zu. Der für viele Jahre gültige Standard Full HD (1.920 × 1.080 Pixel) ist mittlerweile nicht mehr die einzige Option. Sie könnten sich alternativ für einen WQHD-Monitor (2.560 x 1.440 Pixel) oder sogar für einen 4K-fähigen Monitor (3.840 x 2.160 Pixel) entscheiden.
Die Auflösung spiegelt sich auch in der Größe Ihres neuen Monitors wider. Berücksichtigen Sie, dass eine höhere Auflösung nicht zwangsläufig auch mit einem größeren Display einhergeht. Diese Aufstellung sollte Ihnen helfen, sich den Monitor und seine Größe auf dem Schreibtisch vorzustellen:
- Monitore mit Full HD besitzen meist eine Größe von 24 Zoll
- WQHD-Monitore kommen in Größen von 24 bis 29 Zoll
- 4K Monitore besitzen eine Größe von 27 bis 29 Zoll
Das verbaute Panel
Das “Panel” ist das Herzstück Ihres neuen Monitors. Es ist für die einwandfreie Wiedergabe dessen verantwortlich, was im Inneren Ihres Computers zuvor errechnet wurde. Am Markt sind 2 Technologien verbreitet: IPS-Panel und TN-Panel. Sie haben gegensätzliche Vor- und Nachteile:
- IPS-Panel liefert prallere, authentische Farben und hohe Kontraste, was zu Lasten der Reaktionszeit geht
- TN-Technologie verarbeitet weniger Farben, ermöglicht aber eine besonders schnelle Reaktionszeit
Wofür Sie den Monitor und PC hauptsächlich nutzen, sollte bei Ihrer Kaufentscheidung und der Wahl des Panels eine Rolle spielen. Bevorzugen Sie ausschließlich Ego-Shooter und möchten diese im Multiplayer auch wettbewerbsfähig spielen, dürfte Sie die niedrige Reaktionszeit eines TN-Panels locken.
Die Vorzüge des VA-Displays
Eine weitere Option sind VA-Displays (Vertical Alignment). Bei diesen sind die Kristalle vertikal angeordnet, wodurch sich zum TN-Panel eine bessere Darstellung dank optimiertem Blickwinkel ergibt. Vertical Alignment-Displays sind die Vorgänger der IPS-Panels. Die hohe Farbbrillanz kam aber erst mit den IPS-Panels zustande.
Features des Monitors
Ein LED-Monitor für Gaming könnte Sie durch weitere Features überzeugen, beispielsweise integrierte Lautsprecher, USB-Anschlüsse oder die Grafikkarten-Unterstützung des Panels. Mit Features wie G-Sync (für Nvidia-Grafikkarten) und FreeSync (für AMD-Grafikkarten) erhalten Sie laut beiden Herstellern ein flüssigeres Spielvergnügen. Das gelingt dadurch, dass beide Technologien einen Abgleich zwischen den Hz-Raten des Monitors und der beim Spiel maximal möglichen FPS (Bilder pro Sekunde) ermöglichen. Andere Unterschiede beeinflussen ebenso Ihre Kaufentscheidung.
Energielabel: Von G bis A
Zwar ist ein Gaming-Monitor im Gegensatz zur anderen elektrischen Geräten, wie etwa einem Kühlschrank, nicht dauerhaft in Betrieb, dennoch lohnt ein Blick auf den Energieverbrauch. Um den Energieverbrauch einschätzen und vergleichen zu können, hilft ein Blick auf die EU-Effizienzlabels. Seit dem März 2021 haben einige Elektrogeräte, wie Gaming-Monitore, ein neues Energieeffizienzlabel erhalten. Die nun neuen Labels haben die Effizienzklassen A bis G. Die Labels A+ bis A+++ fallen weg. Die neuen Energielabels sind aufgrund veränderter Messverfahren nur bedingt mit denen der alten Labels vergleichbar. Die Anforderungen an die Sparsamkeit der Geräte wurde erhöht, weshalb sich nun aktuelle, energiesparende Modelle in deutlich schlechteren Klassen wiederfinden. Sparsame Gaming-Monitore erkennen sie nun an dem Energielabel A und B.