Flachbettscanner haben grundsätzlich immer die gleiche Funktionsweise. Sie bestehen aus einer horizontalen Glasplatte für das zu scannende Dokument. Darunter fährt ein Schlitten entlang der Abtasteinheit und nimmt die Oberfläche des Dokumentes auf. Diese Daten werden dann an den PC oder direkt an die Cloud weitergeleitet. Auf welche Besonderheiten Sie achten sollten, lesen Sie hier.
Scanqualität: Bis zu 9.600 dpi
Eine Ihrer ersten Überlegungen zum Flachbettscanner sollte sich auf die Auflösung beziehen. Dieser Wert wird in Dots per Inch (dpi) gemessen. Für die digitale Ansicht von Dokumenten sind Auflösungen um 600 dpi ausreichend. So können Sie Ihren Scan am PC-Bildschirm in guter Qualität betrachten.

Dieser Epson-Flachbettscanner “Perfection V39 II”, den wir hier sehen, ist ein besonders kompaktes Universalgerät mit 4.800 dpi – beispielsweise fürs Home-Office.
Wenn Sie hingegen Bildvergrößerungen planen oder Dias scannen, sollten Sie eine Auflösung von 4.800 bis 9.600 dpi wählen. Diese höhere Auflösung gibt Ihnen die Möglichkeit, den Scan auf viele Arten zu nutzen. Jedoch ist die Höhe der Auflösung auch der wesentliche Faktor für den Preis eines Flachbettscanners, weshalb Sie für Fotoscanner schnell einen hohen Preis zahlen.
Scangeschwindigkeit: Eine Frage von Sekunden
Beim Scannen müssen Sie immer wieder neue Dokumente einlegen. Wenn Sie viel scannen möchten, ist ein Flachbettscanner mit automatischem Dokumenteneinzug sehr praktisch, da Sie so Aufwand und auch Zeit sparen.
Wichtig ist zudem die Scangeschwindigkeit, die normalerweise in Sekunden angegeben wird. Diese Zahl verrät Ihnen, wie lange der Scanner braucht, um eine Seite komplett zu digitalisieren. Ein gutes Gerät benötigt 5 Sekunden für eine DIN-A4-Seite.
Scangröße: Höchstens DIN A4
Die meisten Flachbettscanner sind recht klein und haben daher eine automatische Größenbeschränkung. Das bedeutet, dass Ihr zu scannendes Dokument nicht größer als DIN A4 sein sollte. Für größere Dokumente ab dem Format A3 ist es oft sinnvoller, stattdessen im Copyshop einen Scan anzufragen.
Auch die Größe des Scanners selbst ist relevant, um die Dimensionen Ihres Arbeitsplatzes zu planen. Die Flachbettscanner sind recht klein und nur 4 Zentimeter hoch, was den Dimensionen eines Notebooks ähnelt. Überprüfen Sie außerdem das Gewicht des Geräts.
Handhabung: Die Verbindung zum Computer
Eine weitere wichtige Überlegung besteht darin, wie leicht sich der neue Flachbettscanner nutzen lässt. Hier geht es unter anderem um Installation und Zusammenarbeit mit dem Netbook. Viele Scanner können die Ergebnisse zum Beispiel direkt in die Cloud Ihres Anbieters schicken oder unterstützen Programme wie Dropbox und Evernote.
Selbstverständlich sollten Betriebssystem und Anschluss des Flachbettscanners zu Ihrem Endgerät passen. Der Standard ist eine USB-Schnittstelle am Scanner. Dank Plug-and-Play sind die Produkte so häufig direkt einsetzbar. Andere Flachbett-Scanner arbeiten mit einem HDMI-Anschluss oder kabellos per WiFi.
Besondere Scan-Funktionen: Scan direkt per E-Mail verschicken
Überprüfen Sie vor dem Kauf, ob der neue Flachbettscanner eine praktische Scan-to-Funktion anbietet. So können Sie die Scans nämlich direkt an Ihre E-Mail-Adresse schicken lassen, jeden Scan in ein PDF verwandeln oder sichergehen, dass die Scans in der von Ihnen bevorzugten Cloud landen.

Dieser Epson-Flachbettscanner “Perfection V600 Photo” mit 6.400 dpi ist unseres Erachtens perfekt geeignet, die heimischen Archive der vergangenen Jahrzehnte zu digitalisieren und damit der ganzen Familie zugänglich zu machen.
Weitere Funktionen des Flachbettscanners sind typischerweise in einer mitgelieferten Software enthalten. Beispielsweise ist eine Funktion zur Texterkennung möglich, sodass Sie gescannte Dokumente am PC auf Wunsch verändern können und auch nach bestimmten Wörtern suchen können.
Umwelteigenschaften sind zunehmend von Bedeutung
Zu guter Letzt sollten Sie sich darüber informieren, wie die Umweltbilanz des anvisierten Flachbettscanners aussieht. Dies misst sich am Stromverbrauch bei Betrieb und im Standby-Modus. Je niedriger der Strombedarf, desto besser für die Umwelt und auch für Ihren Geldbeutel.
Andere Kunden können Hinweise zur Haltbarkeit geben
Wählen Sie außerdem einen Scanner, der möglichst lange haltbar ist, um der Wegwerf-Kultur einen Strich durch die Rechnung zu machen. Relevante Hinweise zur Haltbarkeit des Scanners und zu den verwendeten Materialien finden Sie unter anderem in den Bewertungen anderer Kunden.