Nicht jeder Angler profitiert von den Vorteilen eines teureren und mit allen Extras ausgestatteten Fischfinders. Einige Personen sind mit den günstigen Modellen besser bedient. Die Produkte richten sich nämlich an ganz bestimmte Zielgruppen. Welche Fischfinder am besten zu Ihnen und Ihren Angewohnheiten passen, erfahren Sie in diesem Abschnitt.
Fischfinder für Uferangler
Auch am Ufer tummeln sich viele Fische. Die Fischfinder für Boote nutzen Ihnen hier nur wenig. Mit einem mobilen Fischfinder spüren Sie sie aber auf. Einige Modelle lassen sich bis zu 100 m weit auswerfen. Sie liefern Ihnen Informationen zur Bodenbeschaffenheit und zur Anzahl der Fische direkt auf Ihr Smartphone. Wollen Sie noch mehr Komfort beim Angeln, sollten Sie sich zudem auch den Kauf eines Bissanzeigers in Betracht ziehen.
Fischfinder für Gelegenheitsangler
Vielleicht gehen Sie ja nur ein- oder zweimal im Jahr angeln. Sie greifen z. B. nur im Urlaub zur Angelrute oder Spinnrute und hoffen dann, dass etwas anbeißt. Möglicherweise sind auch Ihre Kinder dabei. Wenn der Haken leer bleibt, kann das frustrierend sein. Mit einem einfachen drahtlosen Fischfinder erhöhen Sie Chancen auf einen Fang.
Die intuitiven Apps lassen sich sogar von Laien bedienen, denn Sie müssen die Bilder müssen nicht interpretieren. Das erledigt die App. Sie analysiert die Daten, und wenn sich Fische im Wasser befinden, erscheinen Fischsymbole auf dem Display. Die App sagt Ihnen auch, in welcher Tiefe die Fische schwimmen und wie groß sie ungefähr sind.
Fischfinder für ambitionierte Hobbyangler
Sie möchten nicht nur am Ufer nach Fischen suchen will, sondern auch mit dem Boot aufs Wasser fahren? Dann sind Sie unter Umständen auch mit einem kabellosen Fischfinder zufrieden. Die Geräte eignen sich nämlich auch zum Boots- und Eisangeln. Die mobilen Modelle finden Fische, die in 80 m Tiefe schwimmen. Wer viel in trüben Gewässern fischt, braucht aber mehr Sendeleistung. Es sind also größere Fischfinder fürs Boot notwendig. Wer einmal weiß, wie er die Daten interpretieren muss, kann seinen Fischfinder außerdem viel effizienter nutzen.
Fischfinder für Profis
Wenn Sie vom Boot aus Fische jagen und sich dafür vom Ufer entfernen, sollten Sie einen fest installierten Fischfinder wählen. Vor allem dann, wenn diese Fischfinder mit einem Kartenplotter ausgestattet sind. Sie helfen bei der Navigation und beim Fischfang, oftmals geschieht das sogar gleichzeitig.
Die professionellen Fischfinder verfügen über eine Split-Screen-Technik, das heißt, dass sie mehrere Informationen gleichzeitig darstellen können. Der untere Teil des Bildschirms zeigt die Seekarte an. Im rechten oberen Teil sehen Sie die Bilder des DownScan-Imaging-Echolots und im linken Teil des CHIRP-Echolots.