Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Fischfinder?
  2. Was für unterschiedliche Fischfinder gibt es?
  3. Welche Fischfinder passt zu mir?
  4. Welche Fischfinder sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten Fischfinder?
  6. Wie lautet das Fazit für Fischfinder?

Fischfinder spüren die schuppigen Unterwasserbewohner schnell auf, werfen Ihre Angel gezielt aus und dann heißt es: Kurbeln, abködern und erneut auswerfen. Fischfinder machen ihrem Namen alle Ehre.

Damit Ihr Fischfinder möglichst viele Tiere ausfindig macht, sollte er eine hohe Sendefrequenz haben. Auch die Sendeleistung spielt beim Kauf eine große Rolle. Doch bevor Sie tiefer in die Produktbeschreibungen eintauchen, müssen Sie sich für einen Gerätetyp entscheiden. Es gibt drahtlose Fischfinder und Modelle, die fest am Boot installiert werden. Die Geräte haben unterschiedlich große Displays und sind teilweise mit praktischen Extras ausgestattet. In diesem Vergleich lernen Sie die Gerätetypen genauer kennen und erfahren, was Sie über dieses praktische Accessoire für Angler wissen müssen.

Wie erkenne ich gute Fischfinder?

Wenn Sie wissen, wonach Sie Ausschau halten müssen, erhalten Sie schnell einen guten Fischfinder. Die Frequenz und die Sendeleistung sind dabei sehr wichtig. Sie sollten sich zusätzlich noch mit den verfügbaren Extras und den Displays auskennen. Dieser Abschnitt klärt alle Fragen, die Sie zu den Fischfindern und ihren Merkmalen haben.

Frequenz: Meist unterschiedlich

Fischfinder sind mit einem Echolot ausgestattet, das Schallwellen ins Wasser aussendet und die Reflexionen in Bilder umwandelt. Echolote können Sie zur Navigation und für die Bestimmung der Wassertiefe nutzen. Die Schallwellen können aber auch Fische aufspüren, vor allem wenn das Echolot mit einer hohen Frequenz arbeitet. In diesem Fall sendet es viele kurze Wellen aus, denn die sorgen für detailreichere Unterwasserbilder als niedrige Frequenzen.

Allgemein lässt sich festhalten, dass das Bild mit steigender Frequenz auch an Qualität gewinnt. Die kurzen Wellen haben aber auch eine geringere Reichweite. Das heißt aber nicht, dass Sie Kompromisse eingehen müssen. Die meisten Fischfinder arbeiten mit mehreren Frequenzen. Modelle, die mit der CHIRP-Technologie ausgestattet sind, produzieren sowohl kurze als auch lange Schallwellen. Sie decken also einen großen Bereich ab und liefern ein recht klares Bild ab.

Finden Sie die Fische unter ihrem Boot

Neben CHIRP gibt es auch das DownScan Imaging. Hier sind die Frequenzen besonders hoch, sodass die Bilder fast eine fotorealistische Qualität haben. Mit DownScan Imaging sehen Sie aber nur Dinge, die sich direkt unter Ihrem Boot befinden. Um Fische zu sehen, die sich seitlich Ihres Bootes aufhalten, brauchen Sie Produkte mit SideScan Imaging oder ähnlichen Technologien.

Sendeleistung: Zwischen 500 bis 4.500 Watt

Die Sendeleistung geben die Hersteller in Watt an. Gute Fischfinder haben eine Leistung von mindestens 500 W. Bei besonders hochwertigen Geräten können es aber auch bis zu 4500 W sein. Das hat einen guten Grund, denn die Sendeleistung ist maßgeblich für die Bildqualität verantwortlich. Fischfinder mit einer hohen Sendeleistung produzieren in der Regel bessere Bilder.

Display: Schwarz/weiß oder Farbe

Zuerst sammelt das Echolot die Daten. Im Anschluss werden diese Daten verarbeitet und zuletzt auf einem Display sichtbar gemacht. Die Größe dieser Displays beträgt zwischen 3 und 16 Zoll und meistens werden die Bilder in Farbe dargestellt. Das ist aber nicht zwangsweise nötig. Ein Schwarz-Weiß-Display mit hohem Kontrastwert erfüllt ebenso seinen Zweck. Wichtig ist, dass sich die Bilder auf dem Display auch bei hellem Sonnenschein noch erkennen lassen. Dafür sind helle Displays notwendig.

Extras: Kartenplotter, GPS oder Temperatursensoren

Viele Fischfinder erfüllen gleich mehrere Zwecke. Kartenplotter helfen Ihnen bei der Navigation. Mithilfe von GPS lassen sich Fanggründe markieren und merken. Temperatursensoren verraten Ihnen die Wassertemperatur und Fischfinder mit Fischalarm geben Bescheid, sobald sie Fische im Wasser wahrnehmen. Zu den Fischfindern mit Temperatursensor gehören beispielsweise die Geräte von Deeper Sonar.

Was für unterschiedliche Fischfinder gibt es?

Fischfinder lassen sich in 2 Kategorien einteilen: Mobile und fest installierte Geräte. Beide Modelle helfen Ihnen beim Angeln und nutzen ein Echolot. Die Funktion und Bedienung unterscheiden sich jedoch ein wenig. Das führt dazu, dass die Fischfinder Ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. Lernen Sie diese in diesem Abschnitt kennen.

Wireless Fischfinder

Die mobilen Fischfinder sind nur wenige Zentimeter groß und passen teilweise sogar in die Jackentasche. Ihr Gewicht ist ebenfalls sehr gering, sodass sich die Fischfinder in Ihrem Gepäck nicht bemerkbar machen. Trotz der geringen Größe kann sich die Leistung aber sehen lassen. Die Fischfinder liefern hochwertige Informationen. Nur leider gibt es kein Display, welches diese Informationen anzeigen kann. Mobile Fischfänger lassen sich meist nur in Kombination mit einem Smartphone nutzen und sie beziehen ihre Energie von einem Akku.

    Vorteile
  • Äußerst handlich
  • Einfach Bedienung
  • Einsteigerfreundlich
  • Die Apps sind für Android- sowie Apple-Handys erhältlich
    Nachteile
  • Keine eigenen Displays
  • Laufzeit des Akkus begrenzt
  • Smartphone muss immer in der Nähe sein

Fest installierte Fischfinder fürs Boot

Diese Fischfinder lassen sich nicht einfach überallhin mitnehmen. Sie lassen sich an einem Boot befestigen – idealerweise in der Mitte des Kiels. Da die Geräte mehr Leistung als die portablen Fischfinder haben und über ein Display verfügen, reichen Akkus nicht mehr aus. Die fest installierten Fischfinder sollten Sie daher für gewöhnlich an die Schiffsbatterie anschließen.

Mit der Energie, welche die Batterien liefern, erzeugen die Fischfinder detaillierte Bilder – auch von tiefer liegenden Regionen. Dazu kommen viele weitere nützliche Funktionen wie GPS und Kartenplotter.

    Vorteile
  • Hohe Sendeleistung
  • Präziser als die mobilen Fischfinder
  • Äußerst zuverlässig und liefern eine Vielzahl an wichtigen Informationen für Angler
  • Displays sind bereits dabei
  • Mit CHIRP, SideScan Imaging und DownScan Imaging spüren Sie leichter Fische auf
    Nachteile
  • Bedienung erfordert Erfahrung
  • Geräte eignen sich nur für Bootsbesitzer
  • Teuer
  • Ohne Vorwissen lassen sich die Bilder kaum interpretieren

Welche Fischfinder passt zu mir?

Nicht jeder Angler profitiert von den Vorteilen eines teureren und mit allen Extras ausgestatteten Fischfinders. Einige Personen sind mit den günstigen Modellen besser bedient. Die Produkte richten sich nämlich an ganz bestimmte Zielgruppen. Welche Fischfinder am besten zu Ihnen und Ihren Angewohnheiten passen, erfahren Sie in diesem Abschnitt.

Fischfinder für Uferangler

Auch am Ufer tummeln sich viele Fische. Die Fischfinder für Boote nutzen Ihnen hier nur wenig. Mit einem mobilen Fischfinder spüren Sie sie aber auf. Einige Modelle lassen sich bis zu 100 m weit auswerfen. Sie liefern Ihnen Informationen zur Bodenbeschaffenheit und zur Anzahl der Fische direkt auf Ihr Smartphone. Wollen Sie noch mehr Komfort beim Angeln, sollten Sie sich zudem auch den Kauf eines Bissanzeigers in Betracht ziehen.

Fischfinder für Gelegenheitsangler

Vielleicht gehen Sie ja nur ein- oder zweimal im Jahr angeln. Sie greifen z. B. nur im Urlaub zur Angelrute oder Spinnrute und hoffen dann, dass etwas anbeißt. Möglicherweise sind auch Ihre Kinder dabei. Wenn der Haken leer bleibt, kann das frustrierend sein. Mit einem einfachen drahtlosen Fischfinder erhöhen Sie Chancen auf einen Fang.

Die intuitiven Apps lassen sich sogar von Laien bedienen, denn Sie müssen die Bilder müssen nicht interpretieren. Das erledigt die App. Sie analysiert die Daten, und wenn sich Fische im Wasser befinden, erscheinen Fischsymbole auf dem Display. Die App sagt Ihnen auch, in welcher Tiefe die Fische schwimmen und wie groß sie ungefähr sind.

Fischfinder für ambitionierte Hobbyangler

Sie möchten nicht nur am Ufer nach Fischen suchen will, sondern auch mit dem Boot aufs Wasser fahren? Dann sind Sie unter Umständen auch mit einem kabellosen Fischfinder zufrieden. Die Geräte eignen sich nämlich auch zum Boots- und Eisangeln. Die mobilen Modelle finden Fische, die in 80 m Tiefe schwimmen. Wer viel in trüben Gewässern fischt, braucht aber mehr Sendeleistung. Es sind also größere Fischfinder fürs Boot notwendig. Wer einmal weiß, wie er die Daten interpretieren muss, kann seinen Fischfinder außerdem viel effizienter nutzen.

Fischfinder für Profis

Wenn Sie vom Boot aus Fische jagen und sich dafür vom Ufer entfernen, sollten Sie einen fest installierten Fischfinder wählen. Vor allem dann, wenn diese Fischfinder mit einem Kartenplotter ausgestattet sind. Sie helfen bei der Navigation und beim Fischfang, oftmals geschieht das sogar gleichzeitig.

Die professionellen Fischfinder verfügen über eine Split-Screen-Technik, das heißt, dass sie mehrere Informationen gleichzeitig darstellen können. Der untere Teil des Bildschirms zeigt die Seekarte an. Im rechten oberen Teil sehen Sie die Bilder des DownScan-Imaging-Echolots und im linken Teil des CHIRP-Echolots.

Welche Fischfinder sind laut Tests am besten?

Leider hat die Stiftung Warentest bis heute keinen Fischfinder Test durchgeführt. Auch bei anderen Verbraucherorganisationen finden sich zum Thema Fischfinder keine Informationen. Weder beim Magazin ÖKO-TEST noch beim TÜV liegt derzeit ein Fischfinder Test vor.

Sobald ein Fischfinder Test von bekannten Testinstanzen vorliegt, erfahren Sie es in diesem Kaufberater. Als Ersatz bietet sich Kundenrezensionen an. Hier erhalten Sie ein Stimmungsbild durch private Fischfinder Tests von echten Käufern.

Die besten Geräte überzeugen durch leichte Bedienung

Was muss ein Gerät können, um den privaten Fischfinder Test von echten Käufern zu bestehen? Laut vielen Rezensenten kommt es vor allem auf einfache Bedienbarkeit an. Dabei punkten Geräte, die intuitiv genutzt werden können. Noch besser ist die Bedienung mittels praktischer App. Damit lassen sich die Ergebnisse des Sonars in Echtzeit erfassen. Außerdem können historische Daten verglichen werden.

Werfen Sie einen Blick in das Handbuch

Kommen bei der Nutzung doch mal Fragen zur Benutzung auf, hilft der Blick ins Handbuch weiter. Diese liegen den Geräten bei und sind laut den meisten Bewertungen leicht verständlich aufbereitet.

Ein anderer wichtiger Punkt war im Fischfinder Test einiger Rezensionen ein gut lesbarer Monitor. Dieser ist unerlässlich, um ein klares Bild der Bodenbeschaffenheit und Fischbewegung zu bekommen.

Ungenauigkeit sorgt für Kritik

Manche Rezensenten beklagen ungenaue GPS-Werte sowie Störungen bei leichtem Wellengang. Hier empfehlen Hersteller, Störquellen wie Mobilfunksignale zu beseitigen. Wenn Sie eine App mit Ihrem Fischfinder koppeln wollen, nutzen Sie besser ein modernes Modell, um den vollen Funktionsumfang sicher zu stellen.

Achten Sie auf die richtige Befestigung Ihres Fischfinders. Andernfalls können Sie das Gerät in Fließgewässern leicht verlieren.

Was kosten Fischfinder?

Fischfinder gibt es in sehr unterschiedlichen Preisklassen. Es gibt Fischfinder für unter 100 Euro. Sie finden aber auch Fischfinder, die mehr als 5.000 Euro kosten. Diese Profigeräte haben zwar mehr Leistung und eine bessere Ausstattung, eignen sich aber nicht zwingend für Sie und Ihre Zwecke. Für Sie reicht vielleicht ein günstigeres Gerät. Was diese preiswerteren Fischfinder zu bieten haben und was die Fischfinder der anderen Preisklassen können, erfahren Sie hier.

Preiswerte Fischfinder für Einsteiger: Ab 20 Euro

Einsteiger müssen nicht mehr als 20 Euro investieren, um beim Angeln leichter Fische zu finden. Die drahtlosen Fischfinder dieser Preiskategorie haben eine Reichweite von bis zu 50 m und sind auch mit Tiefenmessern ausgestattet. In dieser Preiskategorie gibt es aber nicht nur kabellose Fischfinder, sondern auch Modelle mit Display. Diese können Sie an Ihrem Boot befestigen. Trotz des geringen Preises arbeiten diese Fischfinder schon mit 2 Frequenzen und haben bis zu 300 W. Abstriche müssen Sie dafür beim Display machen. Das stellt die Bilder gewöhnlich nur in Schwarz-Weiß dar.

Hochwertige und leistungsstarke Fischfinder: Ab 100 Euro

Für 100 Euro bekommen Sie Fischfinder mit Farbdisplay, Kartenplotter, GPS und CHIRP-Technologie von bekannten Herstellern wie Lowrance, Hummingbird und Garmin. Viele dieser Modelle sind auch in der Lage, fast fotorealistische Bilder anzuzeigen. In dieser Preiskategorie finden Sie zudem leistungsstärkere drahtlose Fischfinder mit einer Reichweite von 100 m und einer Scantiefe von 80 m. Die bekanntesten Marken in dieser Preisklasse sind Deeper Sonar, Lowrance und Garmin.

Profifischfinder für mindestens 1.000 Euro

Wenn Sie bereit sind, mehr als 2.000 Euro auszugeben, können Sie mit Unterwasserdrohnen auf die Jagd nach Fischen gehen. Die Drohnen sind mit Kameras ausgestattet, deren Bilder Sie live auf spezielle Brillen sehen können. Brille, Drohne, Ladegerät und Controller können Sie zusammen als Komplettset kaufen. Sie finden aber auch herkömmliche Profi-Fischfinder für 1.000 Euro. Für rund 6.000 Euro bekommen Sie Geräte mit hochauflösenden und hellen 16-Zoll-Displays, die eine Split-Screen-Funktion haben.

Wie lautet das Fazit für Fischfinder?

Alle Fragen, die Sie zum Thema Fischfinder hatten, sind nun beantwortet. Sie wissen, was hinter Begriffen wie CHIRP, DownScan Imaging sowie Echolot steckt. Die beiden Fischfinderarten sind Ihnen ebenfalls bekannt. Damit sind Sie bereit für Ihren Kauf. Suchen Sie sich aber noch nicht sofort ein Gerät aus. Schauen Sie sich vorher diese kurze Zusammenfassung an:

  • Gute Fischfinder suchen mit mindestens zwei Frequenzen nach Fischen
  • Eine hohe Sendeleistung sorgt für detailreichere BilderMit GPS können Sie Fanggründe markieren
  • Die fest installierbaren Fischfinder eignen sich nur für Bootsbesitzer
  • Anfänger verstehen die Bilder der Fischfinder für Boote nur selten
  • Für 20 Euro bekommen Sie einsteigerfreundliche Fischfinder
  • Hobbyangler finden gute Fischfinder für 100 Euro
  • Profis sollten mindestens 1.000 Euro für Ihren Fischfinder ausgeben

Treffen Sie nun Ihre Entscheidung und suchen Sie sich einen Fischfinder aus. Im Anschluss des Textes finden Sie eine kleine Auswahl an Fischfindern. Ihr neuer Fischfinder ist bestimmt dabei.

Im Video vorgestellt: Fischfinder

Im YouTube-Video “Garmin Striker Plus 4 Chirp Fishfinder TEST” wird der Fishfinder Striker Plus 4 von Garmin ausführlich getestet. Das Video bietet einen detaillierten Überblick über die Funktionen und Leistung des Produkts und gibt dem Zuschauer eine klare Vorstellung davon, was er erwarten kann. Es ist ein informativer und hilfreicher Test für Angler, die nach einem hochwertigen Fishfinder suchen.

In diesem YouTube-Clip geht es um den “Echolot-Wahn” beim Angeln und welche relevante Informationen wirklich benötigt werden. Der Kanal “Angeln Maximal” deckt in drei Sätzen die wichtigsten Aspekte von Fischfindern ab und zeigt auf, welche Bewertungen und Funktionen wirklich essenziell sind. Wer also auf der Suche nach einem Fischfinder ist, erhält hier wertvolle Tipps und eine kompakte Zusammenfassung der wichtigsten Informationen.