Ratgeberübersicht
  1. Was sollten Hobbyangler vor dem Feedern wissen?
  2. Welche Typen von Feederruten gibt es?
  3. Feederruten in Tests: Welche Vor- und Nachteile bieten sie?
  4. Bei welcher Marke finden Sie Ihren Feederruten-Testsieger?
  5. Für welche Fische ist die Feederrute geeignet?
  6. Welche Sicherheitshinweise sind beim Feedern wichtig?
  7. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Feederruten-Tests bzw. Vergleichen suchen
  • Das Angeln mit einer Feederrute ist für Profis und Anfänger gleichermaßen geeignet. Egal, ob ruhiger Teich oder starkfließender Fluss: Beim Feedern stellen sich in der Regel schnelle Erfolge ein.
  • Eine Feederrute für Karpfen muss stabil sein und eine entsprechende Größe aufweisen. Auch sollten Sie hier ein Feederruten-Wurfgewicht mit 250 g oder mehr einsetzen.
  • Eine leichte Feederrute ist vor allem für kurze Wurfdistanzen geeignet und nach dem Winkelpicker eines der leichtesten Angelgeräte. Daher kann auch nahezu jeder Rutenhalter für die Feederrute zum Einsatz kommen.

feederrute-test

Das Angeln ist ein beliebter Volkssport in Deutschland und wird von tausenden Hobbyfischern und Fortgeschrittenen an Flüssen und Seen praktiziert. Ganz gleich, ob Sie ein paar Fische für das Abendessen fangen oder einfach nur einen gemütlichen Wochenendnachmittag am See verbringen wollen – für begeisterte Angler gibt es nichts Schöneres, als Zeit am Wasser zu verbringen. Bevor Sie sich nun aber für die eine Angelrute entscheiden, sollten Sie unseren Feederruten-Vergleich 2025 auf welt.de lesen. Hier zeigen wir Ihnen unter anderem, welche Unterschiede es zwischen Winkelpickern und schweren Ruten gibt und welche Fische sich mit einer Feederrute an Land ziehen lassen.

1. Was sollten Hobbyangler vor dem Feedern wissen?

Auch Feedern ist nur mit Angelschein erlaubt

Bevor Sie die Feederrute mit einer Rolle ins Wasser werfen dürfen, brauchen Sie eine gültige Fischereierlaubnis beziehungsweise einen Angelschein. Eine Ausnahme stellen die sogenannten Paylakes dar. Die künstlichen Seen mit von Menschen geschaffenem Fischbestand sind nahezu vollständig in Privatbesitz und erlauben das Hobby auch ohne Angelschein. Wer vor dem Angeln nicht pauken möchte, kann auch einfach auf Nachbarländer wie die Niederlande ausweichen.

Das Feedern ist eine ideale Möglichkeit für angehende Angler, die sich dem Sport annähern und erste Erfahrungen sammeln möchten. Wenn Sie als Hobbyangler schnell erste Erfolge erzielen möchten, empfiehlt sich das Angeln mit einer Feederrute. Zudem ist die Ausrüstung in Form eines Winkelpickers günstiger als die Anschaffung von anderem Angelequipment.

Wenn Sie ein absoluter Neuling sind, ist ein Feederruten-Komplettset zu empfehlen. Dieses Feederruten-Komplettset stattet Sie mit dem wichtigsten Angelzubehör aus und inkludiert meist auch ein passendes Wurfgewicht und verschiedene Angelrollen. Als Hobbyangler mit erster Erfahrung ist vermutlich eine mittlere Feederrute die richtige Wahl. Das Wurfgewicht darf ruhig noch niedriger sein. 80 Gramm sind oft bereits ausreichend, Sie können aber auch auf ein 150-g-Wurfgewicht für die Feederrute zurückgreifen.

Wenn Sie bereits über Angelerfahrung verfügen und sich selbst als professionellen Angler bezeichnen, das Feedern bis dato aber noch nicht ausprobiert haben, sollten Sie sich nicht vollständig auf Ihre Fähigkeiten verlassen. Das Anfüttern der Fische mithilfe eines Futterkorbs unterscheidet sich vom herkömmlichen Angeln und kann durchaus ungewohnt sein.

Bei einer Feederrute mit Rolle spielt der Rollenhalter im wahrsten Sinne des Wortes eine wichtige Rolle. Wenn Sie das Angeln mit klassischen oder Schraubhaltern gewohnt sind, kann eine Feederrute mit Rolle oft etwas ungewohnt sein. Viele Modelle kommen nämlich mit einfachen Rollenbefestigungen aus.

2. Welche Typen von Feederruten gibt es?

mann wirft feederrute aus

Feederruten sind spezielle Angelruten, die über ein Futterkorbsystem funktionieren.

Es gibt verschiedene Kategorien von Feederruten, die je nach Einsatzbereich und Fischart unterschiedlich konstruiert sind. Wenn Sie eine Feederrute kaufen möchten, müssen Sie vorab Ihre Angel-Präferenzen einschränken. Denn für das Fischen in Ufernähe braucht es eine andere Feederrute als für das Angeln von Welsen in größeren Seen. Das kleinste Modell ist der Winkelpicker, der besonders leicht und kurz ist. Sein Einsatzgebiet liegt vor allem im Uferbereich. Der Winkelpicker ist vor allem auf das Angeln von Weißfischen ausgelegt und eignet sich nicht für größere Distanzen oder höhere Wurfgewichte.

Eine weitere Kategorie stellen die leichten Feederruten dar. Diese Modelle sind etwas stabiler als der Winkelpicker und eignen sich vor allem für Teiche, Seen und langsam fließende Flüsse. Angeln können Sie damit unter anderem Weißfische, Schleien oder Salzkarpfen. Die leichten Feederruten sind vor allem für geringere Distanzen geeignet und ermöglichen es Ihnen, etwas höhere Wurfgewichte nutzen.

Mittlere Feederruten eignen sich zum Auswerfen von mittelschweren Wurfgewichten und ermöglichen auch das Angeln auf weiteren Distanzen. Sie sind vor allem für das Angeln in Fließgewässern geeignet und können zum Fangen aller Arten von Friedfischen eingesetzt werden. An der Spitze des Feederfischens stehen die schweren Feederruten, die für sehr große und schnellfließende Gewässer konzipiert sind. Sie sind besonders robust und stabil und eignen sich für schwere Gewichte und weite Distanzen. Mit ihnen lassen sich sowohl große Friedfische als auch Raubfische wie Welse fangen.

Art der Feederrute Eigenschaften
Winkelpicker
  • für Angeln in Ufernähe
  • das kleinste und leichteste Modell
  • für kleine Friedfische
  • kurze Wurfdistanzen und kleine Gewichte
leichte Feederrrute
  • stabiler als Winkelpicker
  • ausschließlich für Friedfische
  • für ruhigfließende Gewässer
  • Feederrute mit Wurfgewicht von 150 g
mittlere Feederrute
  • stellt den Übergang zwischen Amateur- und Fortgeschrittenenangel dar
  • sowohl für Friedfische als auch für kleinere Raubfische geeignet
  • Auswurf über mittlere Distanzen möglich
  • Feederrute mit Wurfgewicht von 250 g
schwere Feederrute
  • besonders robust und stabil
  • auch als Feederrute für Aale und Welse geeignet
  • ermöglicht den Einsatz schwerer Wurfgewichte
  • auch für schnellfließende Gewässer geeignet
  • Feederruten mit 300 g Wurfgewicht oder mehr

Was sagt das Wurfgewicht aus?

Das Wurfgewicht gibt an, welches Gewicht in g die Rute werfen kann. Je höher das Wurfgewicht, desto schwerer darf der verwendete Köder sein. Es ist wichtig, dass Sie das richtige Wurfgewicht für das Feedern kennen. Ein zu niedriges Wurfgewicht kann dazu führen, dass der Köder nicht weit genug fliegt, während ein zu hohes Wurfgewicht die Rute beschädigen kann. Wenn Sie sich für eine Feederrute mit 180 g Wurfgewicht entscheiden, müssen Sie auch das zusätzliche Gewicht des Futterkorbs beachten. Dieser kann gut und gerne über 100 Gramm wiegen. Vor allem bei längeren Ruten wie einer Feederrute mit 360 Zentimetern oder mehr sollten Sie stets auf ein hohes Wurfgewicht achten.

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3. Feederruten in Tests: Welche Vor- und Nachteile bieten sie?

Für Ihren persönlichen Feederruten-Test ist es wichtig, dass Sie die Vor- und Nachteile der speziellen Angel kennen. Auf welt.de haben wir Ihnen die Pros und Contras der verschiedenen Feederruten-Kategorien gegenübergestellt:

    Vorteile
  • optimal für das Grundangeln
  • einsteigerfreundlich und schnelle Erfolge
  • nahezu universell einsetzbar
  • sensible Bissanzeige
  • günstige Ausrüstung
    Nachteile
  • Feederrute-Rolle oft sehr einfach

Hinweis: Der Knicklichthalter an der Feederrute muss sicher an der Rutenspitze befestigt werden. Nur so lässt sich sicherstellen, dass das Knicklicht nicht verrutscht. Bei einer nicht ausreichenden Befestigung kann im Worst Case sogar die Angelspitze beschädigt werden.

4. Bei welcher Marke finden Sie Ihren Feederruten-Testsieger?

seeufer

Feederruten sind ideal für das Angeln von Karpfen, Brassen, Schleien und andere Arten von Fischen, die in stehenden Gewässern oder Flüssen leben.

Bevor Sie eine Feederrute kaufen, müssen Sie sich einen Überblick über das Angebot verschaffen. Nachdem Sie geklärt haben, ob es eine leichte oder schwere Feederrute sein soll, könnte einer der folgenden Hersteller die passende Angel bereitstellen:

  • Angel-Berger
  • Daiwa
  • Browning
  • Sougayilang
  • Cormoran
  • A&M-Angelsport
  • DAM

Als Anfänger profitieren Sie bei Ihrem eigenen Feederruten-Test in jedem Fall von einer Kaufberatung im Fachhandel. Erklären Sie Ihre Ziele und man wird Ihnen die passenden Feederruten für Ihre Bedürfnisse zeigen. Eine Feederruten-Empfehlung hat übrigens auch bereits die Stiftung Warentest ausgesprochen.

5. Für welche Fische ist die Feederrute geeignet?

Überspitzt formuliert, werden Sie selbst mit der besten Feederrute keinen Hai fangen können. Selbst eine 3-m-Feederrute ist maximal auf kleinere Karpfen und Aale ausgelegt. Abgesehen von den Raubfischen können Sie selbst mit einer günstigen Feederrute bereits zahlreiche Friedfische an Land ziehen. Eine Übersicht dazu haben wir Ihnen auf welt.de erstellt:

  • Güstern: Die kleinen Fische werden mit Winkelpickern oder leichten Feederruten geangelt. Perfekt für Einsteiger ohne große Vorkenntnisse.
  • Plötzen: Auch Plötzen können mit den Einsteiger-Modellen gefeedert werden.
  • Brassen: Wenn Sie auf Brassen-Jagd gehen, braucht es eine schwerere Feederrute sowie ein stärkeres Wurfgewicht.
  • Barteln: Sie stellen oft die Königsklasse beim Friedfisch-Feedern dar. Auf größeren Gewässern kommen Sie ohne eine schwere Feederrute nicht an den Bartelfisch heran.
  • Karpfen, Aale und Zander: Das Angeln von Raubfischen geht mit mittleren und schweren Feederruten gut von der Hand. Wichtig ist, ein passendes Gewässer zu finden.

6. Welche Sicherheitshinweise sind beim Feedern wichtig?

feederrute mit futterkorb

Bei der Herstellung von Feederruten wird meist Kohlefaser verwendet, um trotz geringem Gewicht eine hohe Haltbarkeit zu gewährleisten.

Generell lauern beim Angeln mit einer Feederrute nun keine speziellen Gefahren, die Sie unbedingt beachten müssen. Doch wie bei jeder Art von Angeln sollten Sie stets mit einer gewissen Vorsicht hantieren. Spitze Haken und steil abfallende Gewässer können sich durchaus als Gefahrenquelle herausstellen. Nicht selten wird beim Angeln auch das ein oder andere Bier getrunken. Nähern Sie sich dann am besten nicht mehr dem Wasser. Im Sommer ist Vorsicht vor einem Sonnenbrand geboten. Auch ein Hitzeschlag kann vorkommen, wenn Sie mehrere Stunden an derselben Stelle in der prallen Sonne verweilen. Schaffen Sie künstlichen Schatten, nehmen Sie eine Kopfbedeckung mit und achten Sie auf genügend Sonnencreme. Weniger wichtig für die eigene Gesundheit ist der Schutz der elektronischen Geräte. Smartphones, Tablets oder auch Radios vertragen sich in der Regel nicht mit Wasser. Da dieses aber nun einmal zum Angeln dazugehört, sollten Sie Geräte stets in entsprechender Entfernung aufbewahren.

7. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Feederruten-Tests bzw. Vergleichen suchen

7.1. Wie schwer darf der Köder bei einer Feederrute mit 200 g Wurfgewicht sein?

Wenn das maximal zulässige Wurfgewicht der Feederrute 200 g beträgt, darf der Köder samt möglichem Korb nicht mehr als 200 g wiegen. Sonst könnte die Angelrute beschädigt werden und der Angelspaß wäre schnell vorbei.

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7.2. Was ist eine Feederrute?

Eine Feederrute ist eine spezialisierte Angelrute, die zum Angeln von Fried- und kleineren Raubfischen verwendet wird. Sie ist auch mit speziellen Zubehörteilen ausgestattet wie zum Beispiel einem Futterkorb, um den Köder am Grund zu platzieren, sowie einer speziellen Bissanzeige an der Spitze. Eine Feederrute ist perfekt für das Angeln in fließenden Gewässern oder Seen und somit besonders vielseitig einsetzbar.

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7.3. Welches Zubehör braucht es für diese Art von Angelruten?

Neben einer Feederrute brauchen Sie spezielles Zubehör wie beispielsweise entsprechende Köder, Futterkörbe, Angelrollen und vieles mehr. Um nicht den Überblick zu verlieren, empfiehlt sich das Anlegen einer Liste. Diese können Sie „abarbeiten“ und sicherstellen, dass Sie bereit für den Angeltrip sind.

mann beim angeln

Feederruten sind in verschiedenen Größen und Längen erhältlich und sollten dem bevorzugten Angelplatz entsprechend ausgewählt werden.

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7.4. Was ist an den Spitzen der Feederruten besonders?

Beim Feederfischen erfolgt die Bissanzeige über die Spitze der Rute. Während die Farbe der Feederruten-Spitze egal ist, sollten Sie beim Härtegrad der Feederruten-Spitzen durchaus wachsam sein. Die Auswahl der Spitze erfolgt dabei unter Berücksichtigung des Winds und der Strömung.

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7.5. Wie angelt man mit einer Feederrute?

Beim Angeln mit einer Feederrute gibt es verschiedene Möglichkeiten. Vom Fischefangen in Ufernähe bis hin zum weiten Angeln mit einer Teleskop-Feederrute auf großen Gewässern gibt es zahlreiche Methoden. Für Anfänger empfiehlt sich das Angeln über kurze Distanzen beziehungsweise in Ufernähe. Fortgeschrittene können auch über weitere Distanzen angeln.

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7.6. Was ist eine Teleskop-Feederrute?

Eine Teleskop-Feederrute bezeichnet eine Angel, die nicht zusammengesteckt werden muss, sondern eingefahren werden kann. Da viele 3-m-Feederruten aufgrund der Länge in cm nicht so einfach zu transportieren sind, braucht es entweder ein Teleskop- oder Stecksystem, um die Rute transportieren zu können. Der Feederruten-Aufbau ist dabei wesentlich einfacher als bei einem Stecksystem. Eine 2-teilige Feederrute muss nämlich erst einmal zusammengebaut werden. Für den Transport empfiehlt sich auch ein spezieller Feederrutenhalter. Dieser ist von einem Feederrutenhalter während des Angelns zu unterscheiden.

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Im Video vorgestellt: Feederrute

In diesem actiongeladenen YouTube-Video mit dem erfahrenen Angler Kai Chaluppa dreht sich alles um den erfolgreichen Einsatz des Browning Window-Feeders in stark strömenden Gewässern. Erfahren Sie, wie Sie mit dem innovativen Black Magic CFX Feeder von Browning maximale Ergebnisse erzielen. Lernen Sie von Kais Expertise und profitieren Sie von praktischen Tipps und Tricks, die Ihnen dabei helfen werden, Ihre Angelerfolge in turbulenten Wasserbedingungen zu steigern!

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