Auch Feedern ist nur mit Angelschein erlaubt
Bevor Sie die Feederrute mit einer Rolle ins Wasser werfen dürfen, brauchen Sie eine gültige Fischereierlaubnis beziehungsweise einen Angelschein. Eine Ausnahme stellen die sogenannten Paylakes dar. Die künstlichen Seen mit von Menschen geschaffenem Fischbestand sind nahezu vollständig in Privatbesitz und erlauben das Hobby auch ohne Angelschein. Wer vor dem Angeln nicht pauken möchte, kann auch einfach auf Nachbarländer wie die Niederlande ausweichen.
Das Feedern ist eine ideale Möglichkeit für angehende Angler, die sich dem Sport annähern und erste Erfahrungen sammeln möchten. Wenn Sie als Hobbyangler schnell erste Erfolge erzielen möchten, empfiehlt sich das Angeln mit einer Feederrute. Zudem ist die Ausrüstung in Form eines Winkelpickers günstiger als die Anschaffung von anderem Angelequipment.
Wenn Sie ein absoluter Neuling sind, ist ein Feederruten-Komplettset zu empfehlen. Dieses Feederruten-Komplettset stattet Sie mit dem wichtigsten Angelzubehör aus und inkludiert meist auch ein passendes Wurfgewicht und verschiedene Angelrollen. Als Hobbyangler mit erster Erfahrung ist vermutlich eine mittlere Feederrute die richtige Wahl. Das Wurfgewicht darf ruhig noch niedriger sein. 80 Gramm sind oft bereits ausreichend, Sie können aber auch auf ein 150-g-Wurfgewicht für die Feederrute zurückgreifen.
Wenn Sie bereits über Angelerfahrung verfügen und sich selbst als professionellen Angler bezeichnen, das Feedern bis dato aber noch nicht ausprobiert haben, sollten Sie sich nicht vollständig auf Ihre Fähigkeiten verlassen. Das Anfüttern der Fische mithilfe eines Futterkorbs unterscheidet sich vom herkömmlichen Angeln und kann durchaus ungewohnt sein.
Bei einer Feederrute mit Rolle spielt der Rollenhalter im wahrsten Sinne des Wortes eine wichtige Rolle. Wenn Sie das Angeln mit klassischen oder Schraubhaltern gewohnt sind, kann eine Feederrute mit Rolle oft etwas ungewohnt sein. Viele Modelle kommen nämlich mit einfachen Rollenbefestigungen aus.