Mit einer Fahrrad Luftpumpe können Sie sowohl zu Hause als auch unterwegs einen platten Reifen schnell wieder aufpumpen. Innerhalb weniger Augenblicke wird so aus einem lahmen Drahtesel wieder ein funktionstüchtiges Fahrrad. Damit das reibungslos funktioniert, sollten Sie beim Kauf einer Fahrradpumpe einige Eckdaten beachten:
Größe und Gewicht: Minipumpen und Standpumpen
Fahrradpumpen gibt es in unterschiedlichen Größen. Sogenannte Minipumpen sind sehr kompakt gebaut. Sie eignen sich daher gut für unterwegs. Manche lassen sich dafür auch direkt am Fahrrad befestigen. Standpumpen sind meistens größer und ausschließlich für den Einsatz zu Hause gedacht. Dafür lässt sich mit ihnen mit geringem Aufwand mehr Luft in den Fahrradreifen pumpen. Je größer eine Fahrradpumpe ist, desto mehr wiegt sie in der Regel auch.
Antrieb: In der Regel müssen Sie selbst Hand anlegen
Im Handel befinden sich sowohl Fuß- als auch Handluftpumpen. Mit dem Fuß lässt sich das eigene Gewicht besser als einsetzen. Das Aufpumpen des Fahrradreifens fällt auch gerade bei großem Druck leichter. Als Standpumpen konzipierte Handpumpen erlauben es, als Kraftquelle den ganzen Körper zu nutzen. Auch mit ihnen pumpt es sich daher leichter als mit einer reinen Handpumpe.
Elektrische Fahrradpumpen und Akku Fahrradpumpen sind nicht weit verbreitet. Sie sind oft zu schwer für unterwegs und die Kraftersparnis durch die Elektrizität ist zu gering. Für besonders schnelles Aufpumpen im Notfall kommen eher CO2-Fahrradpumpen zum Einsatz.
Ventilart: Das Dunlopventil kommt in Deutschland am häufigsten an Fahrrädern vor
Bei Fahrradreifen sind vor allem 3 unterschiedliche Arten von Ventilen weit verbreitet:
- Dunlopventil: auch als deutsches oder englisches Ventil oder Blitzventil bekannt, am weitesten verbreitetes Fahrradventil in Deutschland
- Sclaverandventil: auch Schlauchreifen- oder französisches Ventil, häufig bei Rennrädern
- Schraderventil: auch Autoventil, häufig bei Mountainbikes
Fahrradpumpen mit Adapter
Viele Fahrradpumpen mit Adapter können Sie für die unterschiedlichen Ventilarten verwenden. Das trifft aber nicht auf alle zu. Beispielsweise kann eine Fahrradpumpe für Autoventile oder eine Fahrradpumpe mit französischem Ventil nur dann zum Einsatz kommen, wenn das Fahrrad über das passende Gegenstück verfügt.
Maximaler Druck: 3 bis 4 bar reichen in der Regel aus
Die meisten Hersteller geben den Pumpendruck sowohl in psi als auch in bar an. Für beide gilt: Je höher die angegebene Zahl ist, umso größer ist der Reifendruck, den die Pumpe erzeugen kann. Einen Druck von etwa 6 bar sollte jede Fahrradpumpe erzeugen können. Sonst wird das Aufpumpen zu mühsam und kraftaufwendig. Für die meisten Radfahrer reicht ein Reifendruck von etwa 3 bis 4 bar aber vollkommen aus. Wie prall der Schlauch gefüllt sein sollte, hängt einerseits von der Reifengröße, andererseits aber auch vom Gewicht des Fahrers ab.
Manometer: So können Sie den Reifendruck kontrollieren
Jeder Fahrradfahrer sollte mindestens eine Fahrradpumpe mit Manometer, einer eingebauten Druckanzeige haben. Nur so können Sie kontrollieren, ob der Reifendruck wirklich korrekt ist. Handpumpen für unterwegs fehlt diese Funktion jedoch häufig, um Platz zu sparen und sie robuster zu machen.

Prophete-Stand-Luftpumpe 0558 im Test: Der Manometer zeigt den aktuellen Reifendruck an. Mit dem Schnellspanner wird die Verbindung zum Ventil gesichert.