Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Erdbohrer?
  2. Was für unterschiedliche Erdbohrer gibt es?
  3. Welche Erdbohrer passt zu mir?
  4. Welche Erdbohrer sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten Erdbohrer?
  6. Wie lautet das Fazit für Erdbohrer?
  7. Erdbohrer: Was sind häufig gestellte Fragen?

Wie erkenne ich gute Erdbohrer?

Unterschiedliche Erdbohrer eignen sich für unterschiedliche Anwendungszwecke. Die Grundfunktion ist die gleiche: runde, gerade Erdlöcher ausheben. Abgesehen davon gibt es jene Varianten, welche Sie mit Muskelkraft antreiben und andere mit Motor. Allerdings ist selbst ein Handerdbohrer leichter zu bedienen als ein Spaten.

Böden entscheidend

Erdbohrgeräte eignen sich in erster Linie für den Einsatz bei lockeren, weichen Böden. Bei harten Steinböden beschädigen Sie die Bohraufsätze nur. Auch Wurzeln und Steine im Erdreich machen den Erdbohrern zu schaffen. Unter Umständen greifen Sie besser zum Klappspaten.

Durchmesser bestimmt über die Breite des Lochs

Erdbohrer verfügen über verschiedene Bohrdurchmesser. Je größer der Durchmesser, desto breiter und größer das Loch. Wenn Sie etwa Zaunpfosten in den Boden treiben wollen, dann muss die Breite des Pfostens zum Durchmesser des Bohrers passen. Zumeist reicht ein Durchmesser zwischen 100 mm und 200 mm aus.

Die Durchmesser bei Bohrern

Die Durchmesser geben Hersteller in der Regel in Millimeter an. Gängige Durchmesser wären etwa 200 mm. Für Löcher ab einer Breite von 300 mm sollten Sie lieber auf einen Minibagger zurückgreifen. Zum Pflanzen reichen auch wenige Zentimeter aus.

Unterschiedliche Bohrer für unterschiedliche Tiefen

Die Tiefe ist abhängig davon, was Sie eigentlich bohren wollen. Kleine Pflanzen benötigen meistens keine tiefen Löcher und ähnlich sieht es bei kürzeren Pfosten aus. Hier reicht ein Handerdbohrer zumeist aus. Sollten es jedoch größere Pflanzen mit sich weit verflechtendem Wurzelwerk sein, dann muss ein elektrischer oder benzinbetriebener Bohrer ran. Für Bohrmaschinen der gewöhnlichen Art gibt es zusätzliche Erdbohr-Aufsätze für genau solche Zwecke. Spezielle Pfahlbohrer und Pflanzbohrer verfügen über die richtige Tiefe für ihre jeweiligen Aufgaben.

Antriebsart je nach Zweck

Detailansicht der Motoreinheit eines Fuxtec-Erdbohrers im Test: das orange-schwarz gestaltete Modell ist mit verschiedenem Zubehör ausgestattet und befindet sich in einem Verkaufsbereich.

Erdbohrer wie von FUXTEC finden Sie mit unterschiedlichen Antriebslösungen und können so zwischen Elektro- und Benzinmotor wählen.

Neben den rein mit der Hand betriebenen Erdbohrern gibt es noch solche, die auf einen Motor zurückgreifen. Erstere eignen sich für kleinere Arbeiten im eigenen Garten. Für Bohrungen in der Forst- und Landwirtschaft benötigen Sie hingegen einen hydraulischen Bohrer mit Elektro- oder Benzinmotor. Bohrungen mit einem Durchmesser von 400 mm und einem stark verwurzelten Erdreich sind mit der Hand nicht machbar.

Handhabung beachten

Die Verwendung der Erdbohrer ist recht einfach. Mit einer Hand halten Sie den Griff, mit der anderen drehen Sie entweder das Gewinde oder betätigen den Motor. Die Griffe sollten stabil sein und eine gute Haptik bieten. Sie können aus Holz, Stahl oder Gummi bestehen, wobei gerade letzteres über eine gute Griffigkeit verfügt.

Erdbohrer mit einem Motor sind etwas schwieriger in der Handhabung. Sie müssen den Motor regelmäßig warten. Elektro-Erdbohrer können über ein Kabel verfügen, was in manchen Situationen lästig sein kann. Andere setzen auf einen Akku, den Sie vor der Inbetriebnahme aufladen müssen. Benzinbetriebene Erdbohrer kommen ohne Kabel aus.

Was für unterschiedliche Erdbohrer gibt es?

Je nach Durchmesser, Tiefe und Antriebsart eignen sich die verschiedenen Erdbohrer für unterschiedliche Zwecke und Böden. Ob Sie nur Arbeiten in Ihrem Garten erledigen wollen oder in einem Wald, macht einen großen Unterschied. Der Einsatzort entscheidet auch über die Qualität der Verarbeitung.

Handerdbohrer für den Garten

Mit den kleineren, handbetriebenen Erdbohrern erledigen Sie Arbeiten im Garten und rund um Ihr Haus. Sie eignen sich dafür, kleineren Pflanzen im Boden ein neues Heim zu bieten oder um kürzere Pfähle und einen Maschendrahtzaun zu befestigen. In der Regel betreiben Sie diese Erdlochbohrer mit der Hand, ein Akku ist also nicht notwendig.

    Vorteile
  • Einfache Bedienung
  • Günstige Anschaffung
  • Leiser Betrieb
    Nachteile
  • Kraftaufwand erforderlich
  • Schaffen nur lockere und weiche Böden

Elektrobetriebene Erdbohrer für schwierige Arbeiten

Selbst im Garten oder auf dem heimischen Grundstück gibt es mitunter Arbeiten, die ein einfacher Handerdlochbohrer nicht bewerkstelligen kann. Für solche Aufgaben bieten sich die Bohrer an, die über einen Motor verfügen. Damit bohren Sie tiefere und breitere Löcher in schwierigeren Böden. Solche Bohrmaschinen benötigen Sie unter anderem für größere Pflanzen oder Zäune mit Pfosten, die wesentlich tiefer ins Erdreich dringen sollen.

Bohrer mit einem Motor gibt es entweder als Varianten mit Elektro oder mit Benzin. Elektrobetriebene Erdbohrer ohne Kabel sind sehr nützlich. Dafür müssen Sie den Akku regelmäßig aufladen, bevor Sie das Gerät verwenden können.

    Vorteile
  • Bohren auch tiefere und breitere Löcher
  • Für schwierigere Böden geeignet
    Nachteile
  • Sie müssen den Akku jedes Mal aufladen
  • Relativ teuer

Benzinbetriebener Erdlochbohrer für schwere Arbeiten

Ein mit Benzin betriebener Erdbohrer ist ebenso wie ein Elektro-Bohrer in der Lage, tiefere Schichten zu durchdringen und breitere Löcher zu bohren. Mit ihrer hohen Leistung lassen sie sich sogar für das Bohren des Fundaments einsetzen. Dafür sind diese Geräte wesentlich schwerer und die Handhabung erfordert einiges an Kraft. Allein kann man sie oftmals nicht bedienen.

    Vorteile
  • Schaffen auch größere Löcher bis zu 30 cm Breite
  • kein Kabel
    Nachteile
  • Recht teuer
  • Sehr laut
  • Schwierig zu bedienen
  • Hohes Gewicht

Welche Erdbohrer passt zu mir?

Welcher Erdbohrer letztlich für Sie infrage kommt, sollte davon abhängen, was Sie mit ihm bezwecken. Für die Arbeiten im Garten reichen oftmals die kleineren Pflanzbohrer vollkommen aus – es sei denn, Sie wollen auch mal eine größere Pflanze verpflanzen. In dem Fall müssen Sie wahrscheinlich auf einen Erdlochbohrer mit Akku oder Benzin zurückgreifen. Sie können solche Geräte auch mieten. Für Arbeiten im Wald oder dem Gelände eignen sich hingegen nur die schweren Erdbohrmaschinen.

Handbetriebene Erdbohrer für den Hobbygärtner

Wenn Sie leichtere Arbeiten im Garten verrichten wollen, dann reicht ein einfacher, handbetriebener Erdlochbohrer in den meisten Fällen vollkommen aus. Mit diesem lassen sich Löcher bis zu einer Breite von 200 mm bohren. Für viele Pflanzen ist das breit und tief genug. Auch die Pfähle niedriger Zäune, welche nicht unbedingt besonders stabil sein müssen, lassen sich mit diesen Geräten bohren.

Die Handerdbohrer verlangen dem Nutzer etwas Muskelkraft und Arbeit ab. Wer jedoch einen eigenen Garten hat, für den dürfte das wohl kaum ein Problem sein. Die körperliche Betätigung gehört letztlich dazu. Zumeist lassen sie sich jedoch leicht handhaben und ein Loch ist im Nu ausgehoben.

Elektrobetriebener Erdbohrer für schwere Arbeiten im Garten

Ab bestimmten Tiefen und Breiten reicht der Handbetrieb nicht mehr aus. Sie benötigen dann einen Pflanz- oder Pfahlbohrer mit einem Motor. Sollten Sie lediglich Arbeiten im eigenen Garten oder auf dem Grundstück verrichten, dann geht wahrscheinlich auch ein Erdbohrer mit Elektrokabel. Mit diesem schaffen Sie auch schwierigere Böden und Tiefen, die sich für größere Pflanzen und Pfähle eignen.

Benzinbetriebener Erdlochbohrer für Nutzer, die schwere Arbeiten im Feld durchführen

Ein mit Benzin betriebener Erdbohrer bietet sich vor allem dort an, wo Sie von einer Stromquelle weit entfernt sind und somit auf ein Kabel verzichten müssen, zum Beispiel für Arbeiten im Forst oder auf dem Feld. Diese Bohrmaschinen verfügen auch über genügend Kraft, um mit schwierigeren Böden fertigzuwerden. Sie finden eher in Forst- und Landwirtschaftsbetrieben Anwendung.

Hydraulische Erdbohrmaschinen für die schwersten Arbeiten

Eine Sonderform stellen die hydraulischen Bohrer dar. Diese sind im Grunde Bagger, nur mit einem Bohrer statt einer Schaufel. Es sind schwere, teure Geräte mit hoher Leistung für Betriebe in den Bereichen Forst- und Landwirtschaft. Man kann sie auch zum Brunnenbohren verwenden. Für den Privatnutzer sind sie daher eher nicht geeignet.

Welche Erdbohrer sind laut Tests am besten?

Ausgiebige Vergleiche helfen dabei, den richtigen Erdlochbohrer für Ihre Zwecke zu finden. Im Internet gibt es verschiedene solcher Tests. Eine Institution, auf die in der Regel Verlass ist, wäre die Stiftung Warentest. Doch die Stiftung hat bislang keinen Erdbohrer-Test durchgeführt. Generell finden sich derzeit keine aktuellen Tests zu Erdbohrern von unabhängigen Testinstanzen. Damit lässt sich auch kein Testsieger ermitteln. Kundenrezensionen und Nutzererfahrungen können hingegen bei der Suche nach dem besten Modell helfen.

Kundenmeinungen zu Erdbohrern

Weiteren Aufschluss über die wichtigen Aspekte von Erdlochbohrern können die Kundenmeinungen geben. Der Bohrer sollte stabil verarbeitet sein, damit er sich beim Bohren auch nicht verbiegt. Das kann gerade bei härteren Böden manchmal der Fall sein. Ein zu hoher Kraftaufwand kann ebenfalls dazu führen, dass sich die Stange verbiegt. Nutzerinnen und Nutzer achten besser auf Beständigkeit und eine gleichmäßige Bohrung. Sollte der Bohrer sich mal verhaken oder nicht mehr weiterkommen, dann lohnt es sich oftmals, ihn herauszunehmen und Steine zu entfernen.

Bei einem Bohrer mit Motor kann eine Arretierung helfen. Diese ermöglicht es Ihnen, das Gewinde rückwärts zu drehen, wenn es sich mal verhakt hat. Bei motorbetriebenen Erdbohrern heben Kunden vor allem die Zeitersparnis hervor, wenn dieser richtig funktioniert und einen guten Job macht.

Beliebte Hersteller

Hersteller und Marken von Erdlochbohrern gibt es viele. Zu den beliebteren Herstellern gehören unter anderem:

  • Scheppach
  • Fiskars
  • Kerbl
  • MWS-Apel
  • Güde
  • Vidaxl
  • Stihl
  • Makita
  • Atika
  • Fuxtec

Gerade Scheppach, Fiskars, Makita und Fuxtec gehören zu den beliebteren Herstellern. Deren Produkte erzielen auf Amazon und anderen Webseiten oftmals hohe Bewertungen. Allerdings befinden wir uns mit diesen Modellen eher im höheren Preissegment. Gravitus und Güde bieten auch einige günstigere Bohrer für den Handbetrieb an.

Günstigere Handbohrer für weichere Böden

Sollten Sie darüber nachdenken, einen Erdbohrer zu kaufen, dann sollten Sie sich Gedanken darüber machen, wofür Sie ihn verwenden wollen. Wenn es nur leichte Arbeiten im Garten sind, dann ist ein günstiger Handbohrer oftmals ausreichend. Er sollte sich leicht handhaben lassen, über eine gute Griffigkeit verfügen und stabil genug sein, auch lehmige Böden zu bewerkstelligen, ohne dass dabei ein hoher Kraftaufwand notwendig wäre. Letzteres ist ein Kriterium, das Nutzer lobend hervorheben.

Erdbohrer mit Motor für schwieriges Gelände

Mit Motor betriebene Erdbohrer kommen dagegen auch mit steinigeren Erdböden zurecht. Die Bohrschnecke transportiert kleinere Steine dann an die Oberfläche. Auf bloßem Stein sollten Sie ihn allerdings nicht anwenden, das zerstört nur die Bohrspitze. Nutzerinnen und Nutzer bewerten motorbetriebene Erdlochbohrer mit einer kurzen Aufwärmphase positiv. Er sollte sich leicht bedienen lassen und gleichzeitig über eine hohe Leistung verfügen. Eine gute Griffigkeit ist auch hier von Vorteil.

Der Motor und Antrieb kann jedoch auch Grund für Kritik sein. Aufgrund der Vibration des Motors können sich Schrauben lösen oder Sie müssen den Bohrer immer wieder neu befestigen. Im Vergleich zur handbetriebenen Variante gibt es eben mehr Einzelteile. Die Erfahrungen der Nutzerinnen und Nutzer können in dieser Hinsicht viel Aufschluss geben. Auch gut, wenn sich das Gerät leicht warten lässt.

Was kosten Erdbohrer?

Die Preise für Erdbohrer können recht weit auseinandergehen und reichen vom zweistelligen bis in den dreistelligen Bereich. Eine Besonderheit stellen die hydraulischen Bohrer dar, welche erst im vierstelligen Bereich beginnen. Letztlich bestimmen die Anforderungen und der Verwendungszweck den Preis. Wollen Sie den Bohrer nur für den Garten und für leichte Arbeiten verwenden? Dann reicht ein Handbohrer ab etwa 20 Euro aus. Für schwere Arbeiten mit einem motorisierten Bohrer müssen Sie schon wesentlich mehr ausgeben.

Günstige Handbohrer: 15 Euro bis 40 Euro

Viele günstige Handerdbohrer bekommen Sie bereits zwischen ca. 15 Euro und 40 Euro. Man nennt sie auch „Gartenschnecken“. Diese preiswerte Variante besitzt meistens nur unten, nahe der Spitze ein Gewinde. Damit lassen sich in erster Linie lockere Böden im Garten und um das Haus herum bearbeiten. Man bedient sie allein mit Muskelkraft. Die Durchmesser sind eher gering und beginnen bei 9 cm.

Handbohrer im mittleren Preissegment: 40 Euro bis 200 Euro

In dieser Preisspanne von rund 40 Euro bis 200 Euro finden Sie hochwertige Handbohrer. Diese verfügen über eine bessere Verarbeitung und größere Durchmesser bis zu 200 mm. Mit ihnen lassen sich tiefere Löcher ausheben und auch schwierigere Böden sind machbar. Zum Beispiel schaffen diese Handerdlochbohrer auch Lehmböden oder eher steinigere Böden. Sie müssen Sie noch immer selber mit Hand betreiben.

Hochpreisige Erdbohrer: Ab 200 Euro

Ab etwa 200 Euro bekommen Sie die unterschiedlichen Varianten von motorbetriebenen Erdbohrern. Hier finden Sie sowohl elektrische Bohrer als auch benzinbetriebene Erdbohrmaschinen. Der höhere Preis macht sich bei den größeren Durchmessern und der höheren Leistung bemerkbar. Dank Strom und Benzin schaffen Sie damit auch schwierigere, verwurzelte und steinige Böden. Abgesehen vom Kaufpreis, sollten Sie auch die laufenden Kosten im Auge behalten. Die Elektrobohrer verbrauchen Strom und die benzinbetriebenen Geräte wollen mit Öl gefüllt werden.

Wie lautet das Fazit für Erdbohrer?

Nun wissen Sie, worauf es beim Kaufen eines Erdbohrers ankommt. Denken Sie darüber nach, wofür Sie ihn benutzen wollen und welche Anforderungen Sie an ihn stellen. Das sollte über den Preis des Bohrers entscheiden. Für leichte Böden und Arbeiten im Garten reichen auch günstigere Handbohrer aus. Für schwerer zu bearbeitende Böden und tiefere Löcher benötigen Sie eher einen mittelpreisigen Handbohrer. Bei schweren Arbeiten im Gelände kommen dagegen die höherpreisigen, motorbetriebenen Erdbohrer infrage.

  • Günstigere Handbohrer bekommen Sie zwischen 20 und 40 Euro. Sie eignen sich für einfache und alltägliche Arbeiten im Garten, wie etwa das Einpflanzen.
  • Mittelpreisige Handbohrer zwischen 40 und 100 Euro sind für schwierigere Böden und tiefere Löcher geeignet.
  • Hochpreisige Bohrer verfügen über einen Motor und schaffen damit auch die tiefsten und breitesten Löcher. Auch steinige Böden stellen für sie kaum ein Problem dar. Sie fangen ab 200 Euro an.
  • Bei den motorbetriebenen Bohrern haben Sie die Wahl zwischen elektronisch oder mit Benzin betriebenen Geräten. Beide haben ihre Vor- und Nachteile.
  • Denken Sie vor dem Kauf darüber nach, wofür Sie den Bohrer verwenden wollen und wie leicht oder schwer sich der Boden bearbeiten lässt.

Nachfolgend finden Sie alle aktuell verfügbaren Produkte für Ihre individuellen Anforderungen. Viel Spaß bei der Gartenarbeit mit Ihrem neuen Erdbohrer.

Erdbohrer: Was sind häufig gestellte Fragen?

Wozu braucht man einen Erdbohrer?

Erdbohrer benötigt man, um Löcher einer bestimmten Tiefe und Breite in den Boden zu bohren. Das macht man unter anderem bei Pflanzen oder bei Pfählen für einen Zaun oder ein Schild. Anstatt einen Spaten zu verwenden, schafft der Bohrer ein gerades und recht gleichmäßiges Loch. Dank seiner Beschaffenheit geht das einfacher als zu graben.

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Wie funktioniert ein Erdbohrer?

Ein Erdbohrer baut auf der „archimedischen Schraube“ auf. Dabei handelt es sich um ein Rohr mit einer Schraube im Inneren. Diese Schraube befördert das Material am unteren Teil des Rohrs nach oben. Der Bohrer funktioniert ähnlich. Das Gewinde mit seiner schraubenartigen Form befördert die Erde nach oben und bohrt somit das Loch.

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Wie tief kann ein Erdbohrer bohren?

Die mögliche Tiefe ist je nach Modell unterschiedlich. Gängige Handerdbohrer bohren in Tiefen von 80 bis 120 cm. Benzin- oder elektrobetriebene Erdbohrer gelangen sogar noch tiefer und können auch steinigeren Untergrund durchdringen. Hydraulische Minibagger mit Bohrer kommen etwa beim Brunnenbau zum Einsatz.

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