
Durch die individuelle Krafteinstellung können Sie denselben Tacker sowohl für kräftige Bretter als auch für dünne Designelemente nutzen.
Durch eine individuelle Krafteinstellung können Sie üblicherweise über einen Drehregler einstellen, mit welcher Wucht der Nagel in das Werkstück geschlagen wird. Ausreichend viel Kraft ist dafür entscheidend, ob der Nagel tatsächlich fest sitzt und nicht am Gerät hängen bleibt oder noch raussteht.
Rausstehende Nägel müssen Sie mit einem Hammer nachschlagen. Durch den Einsatz des Elektronaglers möchten Sie den Arbeitsaufwand reduzieren und nicht erhöhen, dies ist somit nicht Sinn der Sache.
Durch zu viel Kraft schlägt das Gerät den Nagel zu tief in das Werkstück. Dies sieht unschön aus, Sie haben kaum eine Möglichkeit, den Nagel wieder zu entfernen und der Halt des Nagels ist je nach Tiefe ebenfalls beeinträchtigt.
Die optimale Krafteinstellung hängt von den Materialien und der Dicke der Werkstücke sowie der Länge des Nagels ab. Zum Einschlagen längerer Nägel benötigt der Elektronagler etwas mehr Kraft. Auch für dickere Werkstücke muss die Krafteinstellung etwas höher ausgewählt werden.
Testen Sie, wenn möglich, den Elektronagler zuerst an einem Probeelement oder einer weniger sichtbaren Stelle. Fangen Sie eher bei einer zu niedrigen Krafteinstellung an und steigern Sie sich. Rausstehende Nägel können Sie im Nachhinein noch immer einschlagen.
In der folgenden Tabelle finden Sie wesentliche Vor- und Nachteile einer Krafteinstellung am Elektronagler:
Vorteile- individuelle Einstellung auf das Material
- optimales Einschlagen des Nagels mit einem Schlag
- keine überstehenden Nägel
Nachteile- begrenzte Verfügbarkeit
- höhere Kosten
- gewissen Know-how erforderlich