Eine Bremse ist die Mindestausstattung eines Kinder-Elektro-Scooters.
2.1. Die Hinterradbremse eines Kinder-Elektro-Scooters gehört zur Standardausstattung
Eine mechanische Hinterradbremse eines E-Scooters für Kinder gehört zur Standardausstattung. Sie wird mit dem Fuß betätigt und ist auch für jüngere Kinder einfach zu bedienen.
Sie weist zwar eine geringere Bremskraft als eine Handbremse auf, bietet jedoch Stabilität beim Bremsen und blockiert das Hinterrad nicht. Dadurch gilt die Hinterradbremse als sehr sicher.
Besonders leistungsstark ist eine Handbremse an einem E-Scooter. Sie ist sehr präzise und reagiert umgehend, was allerdings zum Blockieren des Vorderrads und zu Verletzungen führen kann.
Auch aufgrund des notwendigen Kraftaufwands zum Betätigen der Handbremse wird diese daher von Online-Tests von Kinder-Elektro-Scootern eher für Jugendliche und für Modelle mit höheren Geschwindigkeiten empfohlen.
In nachstehender Tabelle hier auf WELT.de vergleichen wir für Sie nochmal die wichtigsten Eigenschaften einer Hinterrad- und einer Handbremse für Kinder-Elektro-Scooter:
| Typ der Bremse | Eigenschaften |
| Hinterradbremse | + gehört zur Standardausstattung + einfach zu bedienen + Stabilität beim Bremsen + blockiert das Rad nicht - weniger präzise - erhöhter Verschleiß - eingeschränkte Bremskraft |
| Handbremse | + sehr präzise und reaktionsschnell + intuitive Bedienung + hohe Bremskraft - erfordert Feinmotorik und Kraft - Verletzungsgefahr durch Blockieren - regelmäßige Wartung notwendig |
2.2. Eine Beleuchtung am E-Scooter für Kinder gewährleistet Sichtbarkeit und Sicherheit
Für die Verwendung des Elektro-Scooters im Straßenverkehr ist eine Beleuchtung Pflicht. Aber auch beim Fahren auf einem Privatgelände bietet eine Beleuchtung einige Vorteile bei schlechten Sichtverhältnissen, zum Beispiel:
- erhöhte Sichtbarkeit durch Rücklicht
- besseres Erkennen von Hindernissen und des Fahrweges
- längerer Spiel- und Fahrspaß
Ein Rücklicht sorgt dafür, dass der Scooter besser erkannt wird, sodass es weniger zu Zusammenstößen kommt. Mit einem Vorderlicht wird der Fahrbereich ausgeleuchtet. Hindernisse werden besser auch in der Dämmerung oder Dunkelheit erkannt und die Nutzungszeit und der Spielspaß dadurch verlängert.

Kinder-Elektro-Scooter mit Licht sind auch in der Dämmerung gut erkennbar.
2.3. Ein schweres Modell ist in der Regel sehr stabil
Das Gewicht in kg wirkt sich nicht nur auf die Fahrleistung des Scooters aus. Je schwerer ein Elektro-Scooter ist, desto umständlicher lässt er sich transportieren. Leichte Modelle wiegen etwa 5 kg, schwere bis zu 20 kg.
Ein schweres Modell ist jedoch meistens besonders stabil und ermöglicht eine hohe Tragkraft. Die Tragkraft in kg bestimmt, wie schwer das Kind sein darf, das den Elektro-Scooter fährt.
Eine geringe Tragkraft liegt bei etwa 50 kg, eine hohe Tragkraft reicht bis zu 80 kg. Die Tragkraft sollte aus Sicherheitsgründen auf keinen Fall überschritten werden. Soll Ihr Kind den Elektro-Scooter möglichst viele Jahre fahren, dann ist ein Modell mit einer hohen Tragkraft eine gute Wahl.
2.4. Klappbare Kinder-Elektro-Scooter lassen sich einfach transportieren
Soll der Elektro-Scooter regelmäßig transportiert werden, etwa im Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln, dann ist es praktisch, wenn das Modell klappbar ist. Dadurch lässt sich die Größe des Rollers verringern und der Scooter einfach mitnehmen. Auch zum platzsparenden Verstauen ist ein klappbarer E-Scooter für Kinder empfehlenswert.
2.5. Ein Sattel auf dem E-Scooter bietet sich bei längeren Fahrten an
Kinder-Elektro-Scooter mit Sattel sind eher unüblich, bieten aber eine Reihe von Vorteilen. Auf längeren Fahrten kann sich das Kind wie auf einem Mofa dank des Sattels hinsetzen und ermüdet weniger. Auch für Kinder mit körperlichen Einschränkungen kann ein Modell mit Sattel eine gute Lösung darstellen.
Der Sattel macht den Elektro-Scooter jedoch sperriger und weniger wendig, was den Fahrspaß einschränken kann. Außerdem lässt sich ein Modell mit Sattel schlechter verstauen und transportieren.
Hier sind die Vor- und Nachteile eines E-Scooter-Modells mit Sattel für Sie nochmal aufgeführt:
Vorteile- bequeme Sitzposition möglich
- wirkt Ermüdung entgegen
- auch für Kinder mit körperlichen Einschränkungen
Nachteile- sperriger und weniger wendig
- lässt sich schlechter verstauen und transportieren
2.6. Elektro-Scooter mit 3 Rädern bieten zusätzliche Stabilität beim Fahren
Die meisten Kinder-Elektro-Scooter sind mit zwei Rädern ausgestattet. Damit Hindernisse wie Bordsteine einfach überwunden werden können, sollten Sie einen E-Scooter mit großen Rädern mit etwa 20 cm Durchmesser bevorzugen.
Bei einem Elektro-Scooter mit 3 Rädern wird das Vorderrad durch zwei parallele Räder ersetzt. Das bietet nicht nur erhöhte Stabilität beim Fahren, sondern der Roller kann auch ohne Ständer einfach abgestellt werden. Ein Modell mit 3 Rädern bietet sich vor allem für jüngere Kinder an.