Ratgeberübersicht
  1. Welche Arten von Elektro-Rasenmähern gibt es?
  2. Wie groß muss mein Elektro-Rasenmäher sein?
  3. Wie sind Elektro-Rasenmäher aufgebaut?
  4. Worauf ist laut Elektro-Rasenmäher-Tests vor dem Kauf zu achten?
  5. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Elektro-Rasenmäher-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Elektro-Rasenmäher werden entweder über ein Netzkabel oder per Akku betrieben.
  • Im Vergleich zum Benzin-Rasenmäher ist ein elektrisch betriebenes Gerät leiser und weniger wartungsintensiv.
  • Rasenmäher mit Kabel eignen sich für kleine bis mittelgroße Gärten mit einer Fläche von maximal 1.000 m².

Elektro-Rasenmäher im Test: Eine Person hantiert mit einem Kabel am Elektro-Rasenmäher

Benzin-Rasenmäher sind laut, nicht besonders umweltfreundlich und müssen gewartet werden. Daher entscheiden sich viele Hobbygärtner mit gepflegtem Rasen für ein Gerät mit Elektroantrieb. Der Elektro-Rasenmäher spielt seine Vorteile vor allem auf kleineren Flächen aus. Wir haben für Sie diverse Elektro-Rasenmäher-Tests aus dem Internet geprüft und informieren Sie hier über die verschiedenen Antriebsarten und Aufbauweisen, die passende Schnittbreite für Ihren Garten und praktische Zusatzfunktionen.

1. Welche Arten von Elektro-Rasenmähern gibt es?

Die Stromversorgung eines Elektro-Rasenmähers kann entweder direkt über die Steckdose per Kabel oder über einen integrierten Akku erfolgen. Welche Variante besser für Sie geeignet ist, entnehmen Sie dem folgenden Abschnitt unseres Elektro-Rasenmäher-Vergleichs.

Hinweis: Die meisten Rasenmäher sind Sichelmäher mit schnell rotierendem Messer. Für den perfekten englischen Rasen können Sie zum Spindelmäher greifen. Dieser arbeitet mit Scheren und schneidet das Gras perfekt ab.

1.1. Wann lohnt sich ein Elektro-Rasenmäher mit Kabel?

Beim Elektro-Rasenmäher mit Kabel ist immer ein wenig Vorbereitung gefragt. Bevor Sie den Rasen mähen, muss erst einmal das Kabel ausgerollt werden. Zwar bieten viele Elektro-Rasenmäher ein langes Kabel zwischen 15 und 25 Metern. Doch unter Umständen reicht selbst das nicht aus und Sie brauchen zusätzlich noch ein Verlängerungskabel oder eine Kabelrolle.

Dafür können Sie diese Art von Elektro-Rasenmäher uneingeschränkt lange betreiben. So lassen sich auch größere Gärten ohne großen Lärm relativ leichtgängig mähen. Beim Mähen sollten Sie immer die Augen nach dem Kabel offenhalten. Gerät das ausgerollte Stromkabel ins Messer, ist der Elektro-Rasenmäher kaputt.

Achtung: Im Regen und bei starker Nässe kann ein Kabelmäher zu einem Kurzschluss führen, wenn Kabel oder Stecker nicht intakt sind. Prüfen Sie das Kabel vor dem Start daher immer auf Beschädigungen. Um auf Nummer sicher zu gehen, können Sie einen Personenschutzschalter zwischenschalten und sich dadurch vor einem Stromschlag schützen.

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1.2. Wann lohnt sich ein Akku-Elektro-Rasenmäher?

Ein Akku-Elektro-Rasenmäher bringt kabellose Freiheit mit sich, sodass Sie damit auch kleine Wiesen oder Grasstreifen entlang des Gehwegs mähen können. Ein akkubetriebener Elektro-Rasenmäher lässt sich aber nur eine bestimmte Zeit lang nutzen. Abhängig von der Akkukapazität und der Mähleistung können Sie zwischen 30 bis 60 Minuten am Stück den Rasen mähen. Die tatsächliche Laufzeit wird jedoch von der Motorleistung und der Graslänge beeinflusst. Auch Zusatzfunktionen wie Mulchen verkürzen die Nutzungsdauer des Akku-Rasenmähers.

Hinweis: Durch zu hohe oder tiefe Temperaturen kann der Akku beschädigt werden. Die Gartenhütte ist im Hochsommer und tiefsten Winter also nicht unbedingt der ideale Ort. Besser lagern Sie den Akku im Keller. Beim Überwintern sollte der Akku des Rasenmähers zudem mit einer Restkapazität von 40 bis 60 % eingelagert werden.

Moderne Akku-Rasenmäher sind mit intelligentem Akkumanagement ausgestattet. Dabei wird die Rotationsgeschwindigkeit des Messers automatisch angepasst. Bei dichtem Gras wird ein AutoBoost für mehr Leistung aktiviert, bei kurzem und weniger dichtem Gras schaltet das Gerät hingegen automatisch in einen Eco-Modus.

Die gängige Akkuleistung liegt bei 20 Volt und 4 Ah, was einer Laufzeit von bis zu 40 Minuten entspricht. Einen Standard gibt es jedoch nicht. Sie können von einfachen Akku-Geräten mit 18 V bis hin zu besonders leistungsstarken Akku-Rasenmähern mit 80 V zurückgreifen.

Elektro-Rasenmäher im Test: Eine Person nutzt einen Elektro-Rasenmäher

Die Abdeckung des Akkus sollte immer geschlossen werden, damit kein Grasschnitt oder Staub eindringen kann.

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2. Wie groß muss mein Elektro-Rasenmäher sein?

Grundsätzlich eignet sich ein Elektro-Rasenmäher aufgrund der Einschränkungen durch die Kabellänge oder die Akkukapazität nicht für ganz große Flächen. Ab 1.000 m² lohnt sich laut Elektro-Rasenmäher-Tests aus dem Internet der Griff zum Benzin-Rasenmäher. Doch auch für kleinere Gärten ist nicht jeder Rasenmäher mit Elektroantrieb ideal geeignet.

Unsere Tabelle gibt Auskunft darüber, welcher Elektro-Rasenmäher sich für welche Fläche eignet:

Fläche geeignete Schnittbreite
Kleiner Garten mit Fläche bis 300 m²
  • kleinster Elektro-Rasenmäher ab 20 cm Schnittbreite
  • Elektro-Rasenmäher bis 30 cm Schnittbreite
  • einfache Akku-Geräte
Kleine Gärten bis 500 m²
  • Elektro-Rasenmäher ab 30 cm Schnittbreite
  • Elektro-Rasenmäher mit 40 cm Schnittbreite
  • Geräte mit Akku oder Netzkabel
Mittelgroße Gärten bis 1.000 m²
  • Elektro-Rasenmäher ab 50 cm Schnittbreite
  • Überlegung zwischen Rasenmäher mit Elektro oder Benzin
  • Geräte mit Dual-Akku und Kabelmäher

3. Wie sind Elektro-Rasenmäher aufgebaut?

Der Aufbau eines Elektro-Rasenmähers ist entscheidend, auf welchen Flächen Sie das Gerät idealerweise einsetzen. Dabei gibt es Geräte mit Heck- oder Seitenauswurf, wobei nicht beide Varianten mit dem praktischen Fangkorb kompatibel sind. Zusätzlich müssen Sie entscheiden, ob der Elektro-Rasenmäher mit Mulcher ausgestattet sein sollte. Im folgenden Abschnitt zeigen wir Ihnen, wann welcher Rasenmäher am besten geeignet ist.

Zwei gelb-schwarze Stiga Elektro-Rasenmäher im Test stehen seitlich von einem grün-schwarzen Ryobi Modell auf einem beigefarbenen Fliesenboden.

Elektro-Rasenmäher von STIGA oder RYOBI verfügen über Kunststoffräder, die auch auf weichem Boden nicht einsacken.

3.1. Was ist ein Elektro-Rasenmäher mit Heckauswurf?

Beim Elektro-Rasenmäher mit Heckauswurf handelt es sich um die klassische Variante. Für diese Geräte ist ein Fangkorb erhältlich, der das geschnittene Gras aufsammelt. Das praktische Zubehör spart Ihnen Zeit, denn so müssen Sie den Grasschnitt nicht erst mühsam mit dem Rechen einsammeln.

Tipp: Grasschnitt sollte immer entfernt werden, da der Rasen darunter ansonsten nicht atmen kann und abzusterben droht.

Möchten Sie den Elektro-Rasenmäher mit Heckauswurf beispielsweise auf einer Wiese ohne den Fangkorb nutzen, müssen Sie jedoch mit einer verschmutzten Hose und dreckigen Schuhen rechnen. Der Grasschnitt wird dann mit Schwung nach hinten ausgeworfen und landet direkt auf Ihnen.

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3.2. Wie funktioniert ein Elektro-Rasenmäher mit Seitenauswurf?

Ohne Fangkorb greifen Sie daher besser zum Elektro-Rasenmäher mit Seitenauswurf. Dabei wird der Grasschnitt zur Seite ausgeworfen, sodass Sie selbst nicht schmutzig werden. Diese Geräte eignen sich in erster Linie dann, wenn Sie keinen gepflegten Rasen mähen.

Auf Rasenstreifen entlang des Gehwegs oder auf Wiesen ist es nicht unbedingt notwendig, den Grasschnitt im Nachgang einzusammeln. Wenn Sie den Rasen auf einer kleinen Fläche zudem mehrmals wöchentlich mähen und dies nur im Trockenen tun, muss das auch nicht getan werden. Dann fällt nicht genug Grasschnitt an, um den Rasen zu ersticken.

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3.3. Wer braucht einen Elektro-Rasenmäher mit Mulchfunktion?

Der Elektro-Rasenmäher mit Mulchfunktion mäht nicht nur, sondern er düngt Ihren Rasen gleichzeitig mit dem Schnittgut. Dafür zerkleinern eigene Messer das geschnittene Gras noch feiner. Dieser Mulch landet direkt aus dem Auswurfschacht auf der Fläche. Hier fördert er das gesunde Wachstum der Graspflanzen, denn durch das Verrotten werden wichtige Nährstoffe an die Erde abgegeben.

Tipp: Elektro-Rasenmäher mit Mulchfunktion benötigen durch das zusätzliche Mähwerk mehr Motorleistung und dadurch auch mehr Strom. Das gilt es vor allem bei einem Akku-Gerät zu beachten. Beim Mulchen verringert sich die Akkulaufzeit um 25 bis 50 %.

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4. Worauf ist laut Elektro-Rasenmäher-Tests vor dem Kauf zu achten?

Möchten Sie einen Elektro-Rasenmäher kaufen, sind neben den technischen Leistungsdaten und der Schnittbreite auch noch weitere Faktoren wie Antrieb, Schnitthöhe und flexible Handgriffe zu berücksichtigen.

Seitenansicht von schräg oben auf vier Rasenmäher im Verkauf, ein gelb-schwarzer Stiga Elektro-Rasenmäher im Vordergrund vor seiner Originalverpackung inklusive Preisetikett.

Elektro-Rasenmäher von RYOBI oder STIGA haben in der Regel keinen Seilzug zum Starten. Sie müssen hier nur einen Knopf drücken.

4.1. Warum ist ein Elektro-Rasenmäher mit Antrieb praktisch?

Ein Elektro-Rasenmäher mit Radantrieb erweist sich an Böschungen oder in Gärten mit Hanglage als besonders praktisch. Dabei werden die Räder über den Motor in einer angenehmen Gehgeschwindigkeit mit 3 bis 4 km/h angetrieben. Sie müssen den Elektro-Rasenmäher dabei nicht mit Muskelkraft anschieben, sondern das Gerät einfach nur in der Spur halten.

Der Radantrieb am Elektro-Rasenmäher kann per Hebel zugeschaltet werden. Das ist wichtig, damit Sie auch rund um Büsche oder Baumstämme bequem mähen können, ohne dass der Rasenmäher wegen des Antriebs zurückgehalten werden muss.

4.2. Welche Einstellungen bei der Schnitthöhe braucht es?

Die Schnitthöhe am Elektro-Rasenmäher können Sie in der Regel stufenweise anpassen. Soll der Rasen möglichst kurz geschnitten werden, sind 20 bis 30 Millimeter ideal. Das ist meist auch die niedrigste Stufe bei der Schnitthöhe. Gängige Elektro-Rasenmäher mit 50 cm Schnittbreite lassen sich bei Bedarf aber auch auf bis zu 75 mm hochstellen, wenn das Gras schon länger nicht mehr gemäht wurde.

Tipp: Die zentrale Anpassung der Schnitthöhe erspart Ihnen einige Arbeitsschritte. Bei einem günstigen Elektro-Rasenmäher müssen Sie nämlich meist an jedem Rad die richtige Stufe über einen Hebel einstellen.

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4.3. Wie kann ich einen flexiblen Handgriff einstellen?

Über einen höhenverstellbaren Handgriff können Sie die Bedienung des Rasenmähers deutlich komfortabler gestalten. Vor allem auf größeren Flächen ist es wichtig, dass Sie die Arme möglichst ergonomisch an den Griff führen können und nicht gebückt gehen müssen.

Am kleinen Elektro-Rasenmäher erweist sich auch ein klappbarer Handgriff als ideal. So kann das Gerät problemlos im Gartenschuppen verstaut oder sogar im Kofferraum transportiert werden, wenn Sie die Rücksitze im Auto umlegen.

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4.4. Wie laut sind Elektro-Rasenmäher?

Elektro-Rasenmäher sind etwas leiser als benzinbetriebene Geräte, die ortsüblichen Ruhezeiten müssen Sie aber dennoch einhalten. Denn Kabelmäher kommen auf eine Lärmentwicklung von 80 bis 90 dB, was in etwa dem Straßenlärm auf einer vielbefahrenen Straße entspricht. Akkumäher sind mit 75 bis 85 dB noch einmal etwas leiser und in etwa so laut wie eine Waschmaschine.

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5. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Elektro-Rasenmäher-Tests bzw. -Vergleichen suchen

5.1. Welcher Akku-Rasenmäher ist laut Stiftung Warentest der beste?

In einem Test hat die Stiftung Warentest Elektro-Rasenmäher mit Kabel und Akku getestet. Die besten Elektro-Rasenmäher sind dabei durch die Bank solche mit Akku. Der Elektro-Rasenmäher-Testsieger ist jedoch nicht ohne Abonnement bei der Stiftung Warentest einsehbar.

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5.2. Wie viele Jahre hält ein Akku-Rasenmäher?

Tests zu Elektro-Rasenmähern mit Akku zeigen, dass moderne Geräte mit Lithium-Ionen-Akku eine Lebensdauer von bis zu fünf Jahren aufweisen, bevor die Akkuleistung abnimmt. Achten Sie jedoch darauf, dass beispielsweise eine falsche Lagerung im Winter bei Minusgraden im Gartenschuppen den Akku angreifen kann.

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5.3. Bei welchen Marken gibt es den besten Elektro-Rasenmäher?

Bei den folgenden Marken können Sie qualitativ hochwertige Elektro-Rasenmäher kaufen, die mit unterschiedlichen Schnittbreiten und Leistungsstärken für alle Gärten geeignet sind:

  • Einhell
  • Bosch
  • Gardena
  • Wolf-Garten
  • Stihl
  • Parkside
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5.4. Wie viel Volt sollte ein guter Akku-Rasenmäher haben?

Während für den kleinsten Elektro-Rasenmäher mit 20 cm Schnittbreite die 18 Volt mehr als ausreichend sind, braucht es für ein großes Gerät mit 40 oder 50 cm Schnittbreite mehr Leistung. Hier sollten es mindestens 36 V sein, damit das Gras auf der breiten Schnittfläche problemlos geschnitten werden kann. Die Angabe 1.500 Watt bezieht sich bei Akkugeräten nicht auf den Akku, sondern auf die Motorleistung.

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5.5. Lohnt sich der Umstieg auf einen Elektro-Rasenmäher-Roboter?

Ein Mähroboter kümmert sich ganz von alleine um den Rasen, was Ihnen bei großen Flächen oder im Garten des Ferienhauses viel Zeit spart. Doch auch gebrechliche Personen oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen profitieren davon, die Gartenarbeit unabhängig von der Rasenfläche zu automatisieren. Auch in kleinen Gärten ergibt der Mähroboter Sinn, da Sie für wenige Minuten nicht immer erst den Rasenmäher einsatzbereit machen müssen.

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Im Video vorgestellt: Elektro-Rasenmäher

In diesem YouTube-Video wird der AdvancedRotak Rasenmäher 750 von Bosch präsentiert. Im Fokus steht das innovative System zur Lärmreduktion bei gleichbleibender Schnittleistung.