Ratgeberübersicht
  1. Was ist eine elektrische SUP-Pumpe?
  2. Wie lässt sich eine elektrische SUP-Pumpe betreiben?
  3. Welche Funktionen weisen die besten elektrischen SUP-Pumpen auf?
  4. Elektrische SUP-Pumpen in Tests: Welche Vor- und Nachteile bringen sie mit sich?
  5. Wo können Sie eine elektrische SUP-Pumpe kaufen?
  6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Elektrischen-SUP-Pumpen-Tests bzw. -Vergleichen suchen
  • Die elektrische SUP-Pumpe ist nicht nur bei großen Boards empfehlenswert. Auch wenn Sie gerne und viel mit Ihrem kleineren SUP unterwegs sind, lohnt sich die Investition.
  • SUP-Neulinge müssen beachten, dass nicht jedes Board aufblasbar ist. Eine elektrische SUP-Pumpe kommt natürlich nur dann infrage, wenn Ihr SUP auch mit Luft gefüllt ist.
  • Ein entscheidender Faktor in jedem Online-Test zu elektrischen SUP-Pumpen ist der PSI-Wert. Hier gelten Werte zwischen 12 und 20 als ideal.

elektrische SUP-Pumpe im Test: SUP-Board mit Paddel an See

Das Stand-up-Paddeln erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Um über das Wasser gleiten zu können, legen sich immer mehr Menschen ein eigenes Board zu. Die entspannende Wassersportart kann Körper und Geist in Einklang bringen, aber auf einem fließenden Gewässer auch durchaus aufregend werden. Besonders beliebt sind bei privaten Anwendern aufblasbare SUPs. Diese lassen sich leicht verstauen und transportieren.

Eine getestete elektrische SUP-Pumpe steht vor ihrem Originalkarton.

Eine elektrische SUP-Pumpe, wie von Bestway hergestellt, ist ein unverzichtbares Zubehör für Stand-Up-Paddler, die auf aufblasbare Boards setzen.

Gleichzeitig haben sie nur ein geringes Eigengewicht. Um das Board zu Wasser lassen zu können, benötigen Sie eine entsprechende Pumpe. Hierbei empfiehlt sich vor allem die elektrische Variante. Worauf Sie beim Kauf achten müssen und welche verschiedenen Modelle zur Auswahl stehen, haben wir in unserem Vergleich zu elektrischen SUP-Pumpen auf WELT.de für Sie zusammengefasst.

1. Was ist eine elektrische SUP-Pumpe?

Druckangabe in PSI: Was bedeutet das?

PSI ist die Abkürzung für Pounds per Square Inch und gibt den Druck im Inneren des SUPs an. Diese Angabe hat sich für die speziellen Boards weitestgehend etabliert. Sie finden daher auch bei den meisten Pumpen entsprechende PSI-Angaben. So können Sie häufig zwischen einer elektrischen SUP-Pumpe mit 16 PSI und einer elektrischen SUP-Pumpe mit 22 PSI wählen.

Eine elektrische SUP-Pumpe kann ein besonders nützliches Gerät sein. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie im Besitz eines aufblasbaren Boards sind. Aufgrund der diversen Vorteile greifen aber sowohl immer mehr Anfänger als auch Fortgeschrittene auf luftgefüllte Boards zurück.

Mithilfe der elektrischen Pumpe für das SUP kann dieses dann besonders schnell und einfach aufgeblasen werden. So können Sie die mühsame Vorarbeit kurz halten und sich schnellstmöglich auf das Wasser begeben. In jedem Fall benötigt eine elektrische SUP-Pumpe eine Stromquelle. Zudem müssen Sie sich für den richtigen Anschluss entscheiden. Passt dieser nicht auf das Ventil, kann die Luft nicht in das SUP geblasen werden.

Die elektrische SUP-Pumpe erinnert vom Aufbau her ein wenig an den kleinen Kompressor im Pannenset moderner Fahrzeuge. Die Pumpe besteht dabei in der Regel aus einem Gehäuse mit dem Motor, einem Luftschlauch, einem Kabel für den elektrischen Anschluss und verschiedenen Aufsätzen. Der Luftschlauch wird dabei an das Gehäuse angeschlossen. Danach wird der passende Aufsatz montiert und das Gerät mit einer Stromquelle gekoppelt.

elektrische SUP-Pumpe getestet: SUP-Board, das gerade mit einer elektrischen SUP-Pumpe mit Luft gefüllt wird

Mit einer elektrischen SUP-Pumpe befüllen Sie Ihr Board im Handumdrehen mit der nötigen Menge an Luft.

2. Wie lässt sich eine elektrische SUP-Pumpe betreiben?

Laut diverser Online-Tests zu elektrischen Pumpen für SUP können Sie aus verschiedenen Kategorien wählen, wenn es um den Antrieb geht. In jedem Fall wird eine Stromquelle benötigt. Dabei haben Sie die Möglichkeit, auf verschiedenste Modelle zurückzugreifen. Besonders beliebt sind die elektrischen SUP-Pumpen mit Akku.

Diese Geräte funktionieren ganz ohne Kabel, sind tragbar und die perfekte Mischung aus Flexibilität und Leistung. Dabei ist vor allem die Akkukapazität entscheidend. Wenn Sie nur alleine unterwegs sind, reicht bereits ein Akku mit circa 1.500 mAh. Für ganze Gruppen empfehlen sich entweder mehrere Pumpen oder ein Modell mit rund 6.000 mAh. Je größer der Akku, desto teurer wird aber auch die Anschaffung der elektrischen SUP-Pumpe.

Hinweis: Von der Stiftung Warentest gibt es bislang noch keinen ausführlichen Test rund um die elektrischen Pumpen für Ihr Stand-up-Paddleboard.

Besonders praktisch ist bei einem akkubetriebenen Gerät, dass Sie das Board direkt am Wasser aufpumpen können. Etwas anders sieht es bei der elektrischen SUP-Pumpe mit 12V für den Zigarettenanzünder aus. Diese Modelle sind mit einem Kabel versehen, anstelle einer klassischen Steckdose wird aber der Zigarettenanzünder des Autos für die Stromversorgung herangezogen.

So können Sie eine Vielzahl von Boards aufpumpen und sind nicht von einem Akku abhängig. Gleichzeitig müssen Sie das SUP in vielen Fällen aber auch erst zum Gewässer tragen.

Wenn Sie das SUP bereits zu Hause vorbereiten möchten, ist eine elektrische SUP-Pumpe mit 230V empfehlenswert. Dieses Gerät kann nur an eine normale Haushaltssteckdose angeschlossen werden. Hier geht das Aufblasen natürlich besonders schnell.

Eine elektrische SUP-Pumpe im Test befindet sich in ihrem Originalkarton.

Auf der Verpackung dieser elektrischen SUP-Pumpe von Bestway sind die Anschlussmöglichkeiten gut zu erkennen.

In der Praxis kommen solche Modelle oft aber nur bei SUP-Schulen zum Einsatz. Eine elektrische SUP-Pumpe mit 220V findet sich übrigens nur selten. Denn schon lange vor der Entdeckung des Trendsports erfolgt die Umstellung von 220 auf 230 V.

Wir fassen die Eigenschaften der verschiedenen Betriebsarten übersichtlich zusammen:

Betriebsart Eigenschaften
Elektrische SUP-Pumpe mit 230V für die Steckdose
  • Aufblasen muss an einer Steckdose erfolgen
  • sehr hohe Leistung; vor allem für große Boards geeignet
  • Transport des Boards dann oft etwas aufwendig
Elektrische SUP-Pumpe für Zigarettenanzünder
  • darauf achten, dass elektrische SUP-Pumpe für 12V ausgestattet ist
  • einfaches Aufblasen direkt an Ort und Stelle möglich
  • günstiger in der Anschaffung
Elektrische SUP-Pumpe mit Akku
  • meist weniger leistungsstark
  • Board kann direkt am Wasser aufgepumpt werden
  • auf mAh-Angabe achten, um Kapazität des Akkus zu prüfen

3. Welche Funktionen weisen die besten elektrischen SUP-Pumpen auf?

elektrische SUP-Pumpe im Test: Mann, der SUP-Board mithilfe einer Pumpe neben Auto aufpumpt

Ein Zigarettenanzünder-Anschluss an der elektrischen SUP-Pumpe ermöglicht das Aufblasen Ihres SUP-Boards noch am Auto.

Eine der wichtigsten Funktionen einer guten elektrischen SUP-Pumpe ist eine präzise Druckanzeige. Ein Druckbarometer zeigt den aktuellen Luftdruck im Board an. So wissen Sie, ob das SUP den erforderlichen Druck erreicht hat. Ohne eine entsprechende Anzeige wäre es schwierig, die korrekte Menge an Luft zu bestimmen.

  • elektrische SUP-Pumpe mit 16 PSI: gilt als Standard-Wert bei den meisten Boards
  • elektrische SUP-Pumpe mit 20 PSI: idealer Wert, wenn das Wasser besonders kalt ist
  • elektrische SUP-Pumpe mit 22 PSI: so hoher Druck ist nur bei besonders kabbeligem Wasser notwendig

Vor dem Aufblasen müssen Sie übrigens prüfen, für welchen Druck Ihr Board geeignet ist. Nicht immer kann die Leistung der elektrischen SUP-Pumpe mit 20 PSI voll ausgereizt werden. Als Mindestmaß gilt übrigens, dass das Board zumindest einen Druck von zehn PSI aufweisen sollte.

Neben einem Druckbarometer kann auch eine Abschaltautomatik eine hilfreiche Funktion darstellen. So können Sie vorab den gewünschten Druck festlegen. Ist dieser erreicht, stoppt die Pumpe automatisch. Wenn die Aufregung vor dem Stand-up-Paddling steigt und Sie sich mitten in den Vorbereitungen befinden, kann die Pumpe sonst schon einmal vergessen werden. Ist keine Abschaltautomatik integriert, wird das Board im schlimmsten Fall beschädigt.

Wenn Sie auch gerne einmal im Morgengrauen oder der Dämmerung unterwegs sind, kann auch eine entsprechende LED-Beleuchtung vorteilhaft sein. Durch diese haben Sie stets beste Sicht und können den Anschluss exakt auf dem Ventil platzieren. Auch die Druckanzeige kann so bestens abgelesen werden, ohne dass Sie eine zusätzliche Taschenlampe benötigen.

In der nachfolgenden Tabelle sehen Sie die möglichen Funktionen in der Übersicht:

Art der elektrischen SUP-Pumpe Eigenschaften
Elektrische SUP-Pumpe mit Druckbarometer
  • zeigt PSI-Wert im Board an
  • wichtig für ideale Druckbestimmung
Elektrische SUP-Pumpe mit automatischer Abschaltung
  • gewünschter PSI-Wert kann vorab eingestellt werden
  • Pumpe stoppt dann automatisch
  • schützt das Board vor Schäden durch zu hohem Druck
Elektrische SUP-Pumpe mit LED-Licht
  • ideal bei schlechten Sichtverhältnissen
  • Eigenbeleuchtung macht Taschenlampe überflüssig

4. Elektrische SUP-Pumpen in Tests: Welche Vor- und Nachteile bringen sie mit sich?

Bevor Sie sich eine elektrische SUP-Pumpe mit 2 Stufen zulegen, sollten alle wichtigen Vor- und Nachteile bekannt sein. Denn die Anschaffung ist nicht immer günstig. Der wohl größte Vorteil einer elektrischen SUP-Pumpe ist die Zeitersparnis.

Sie müssen das Board nämlich nicht manuell aufpumpen. Jedoch wiegt selbst eine leicht elektrische SUP-Pumpe 2 kg oder mehr. Dafür kann das Board im zusammengefalteten Zustand transportiert werden. So haben Sie selbst im Kleinwagen noch genügend Platz für weitere Ausrüstung. Grundsätzlich können Sie natürlich auch auf eine manuelle Pumpe zurückgreifen, müssen dann jedoch mehr Zeit und Kraft aufbringen.

Hinweis: Neben der elektrischen SUP-Pumpe benötigen Sie beim Kauf der Ausrüstung natürlich auch ein passendes Board und ein Paddel. Wenn Sie eher der Typ für Herbst- und Winterabenteuer sind, kann auch ein Neoprenanzug nicht schaden.

Entsprechend verschiedener Online-Tests zu elektrischen SUP-Pumpen haben wir Ihnen auf WELT.de noch einmal die wichtigsten Vor- und Nachteile einer elektrischen gegenüber einer Handpumpe zusammengestellt:

    Vorteile
  • Aufblasen geht besonders schnell
  • Druck lässt sich optimal dosieren
  • keine körperliche Anstrengung für Anwendung nötig
    Nachteile
  • höheres Gewicht
  • teurer in der Anschaffung

5. Wo können Sie eine elektrische SUP-Pumpe kaufen?

elektrische SUP-Pumpe getestet: blaues SUP-Board, das gerade aufgepumpt wird

Achten Sie vor einem Kauf unbedingt darauf, dass der Anschluss der elektrischen SUP-Pumpe zu Ihrem Board passt.

Ihren persönlichen Testsieger unter den elektrischen SUP-Pumpen können Sie von verschiedenen Marken finden. Eine große Auswahl wartet übrigens online. Auch wenn Stand-up-Paddling immer mehr zum Trendsport wird, ist das Angebot im lokalen Sportfachhandel oft noch begrenzt.

Auf WELT.de haben wir Ihnen diverse beliebte Hersteller von elektrischen SUP-Pumpen aufgelistet:

  • Spinera
  • STX
  • Airbank
  • Imtech
  • Pagurio
  • Jobe

6. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Elektrischen-SUP-Pumpen-Tests bzw. -Vergleichen suchen

In dem abschließenden FAQ-Bereich unserer Kaufberatung zu elektrischen SUP-Pumpen haben wir 2025 weitere wichtige Themen kurz und prägnant für Sie aufbereitet.

6.1. Gibt es eine besonders leise elektrische SUP-Pumpe?

Eine elektrische Pumpe ist grundsätzlich etwas lauter. Das kann beispielsweise dann zum Problem werden, wenn Sie das Board abends oder frühmorgens am Campingplatz aufblasen möchten. Eine leise elektrische SUP-Pumpe verfügt meist über spezielle Dämpfungen am Gehäuse. So können Vibrationen und letzten Endes auch der Lärm reduziert werden. Ganz ohne Geräusche geht es aber auch hier nicht.

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6.2. Ist eine elektrische SUP-Pumpe mit Batterie sinnvoll?

Im Test: eine elektrische SUP-Pumpe steht inklusive Zubehör neben ihrer Originalverpackung.

Diese elektrische SUP-Pumpe von Bestway kann mittels Kippschalter einfach in Gang gebracht werden.

Beachten Sie bei Ihrem Test zur elektrischen SUP-Pumpe, dass es neben den Akku-Modellen auch batteriebetriebene Geräte gibt. Diese sind meist sehr leicht und zeigen im Einsatz nur eine geringe Lautstärke.

Dafür ist die Leistung oft aber begrenzt. Bei einigen Modellen kann die Energie der Batterien auch dazu genutzt werden, um das Smartphone oder Tablet aufzuladen. Dies ist besonders praktisch, wenn Sie auf ein SUP-Abenteuer gehen und in der wilden Natur campen.

Hinweis: Eine elektrische SUP-Pumpe mit Abpumpfunktion erleichtert nicht nur das Aufpumpen. Auch beim Zusammenfalten des Boards erweist sich diese Kategorie von Pumpe als besonders hilfreich. So kann die Luft vollständig aus dem SUP abgesaugt werden und das Packmaß schrumpft.

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6.3. Kann ich auch eine elektrische SUP-Pumpe mit 220V nutzen?

Hierzulande werden Modelle mit 220V nur sehr selten verkauft. Der übliche Steckdosenanschluss ist nämlich mit 230 V kompatibel. Grundsätzlich können Sie aber auch auf ein Gerät mit nur 220 V zurückgreifen.

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6.4. Wie schwer ist eine elektrische SUP-Pumpe?

Das Gewicht liegt bei vielen Geräten zwischen zwei und fünf Kilogramm. Es gibt auch noch größere Modelle mit deutlich mehr Gewicht. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Gehäuse mit einem ergonomischen Griff ausgestattet ist. Dies ist vor allem dann von Vorteil, wenn Ihre Hände nass sind.

elektrische SUP-Pumpe getestet: Frau, die SUP-Board mit Handpumpe aufpumpt

Mit einer manuellen Pumpe müssen Sie zur Vorbereitung Ihres Boards deutlich mehr Kraft und Zeit aufbringen als mit einer elektrischen SUP-Pumpe.

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6.5. Kann ich für mein SUP auch einen Kompressor nutzen?

Es gibt einen guten Grund, warum es spezielle Typen von Pumpen für das Board gibt. Der Einsatz eines Kompressors ist nicht empfehlenswert und könnte zu Schäden am Stand-up-Paddleboard führen.

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6.6. Wie teuer ist eine elektrische SUP-Pumpe?

In der Regel müssen Sie mit einem Preis zwischen 100 und 200 Euro rechnen. Eine günstige elektrische SUP-Pumpe ist auch bereits für rund 70 Euro erhältlich. Für den privaten Gebrauch sind günstige Modelle in der Regel aber durchaus ausreichend.

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Im Video vorgestellt: Elektrische SUP-Pumpe

In diesem spannenden Video stellen wir euch sechs elektrische SUP-Pumpen vor und vergleichen sie miteinander, um herauszufinden, welche am besten geeignet ist, um euer SUP-Board mühelos aufzupumpen. Wer keine Lust auf anstrengendes manuelles Pumpen hat, sollte unbedingt dabei sein! Wir zeigen euch die Leistung, die Lautstärke und weitere wichtige Funktionen der einzelnen Pumpen, damit ihr die perfekte Wahl für eure Bedürfnisse treffen könnt. Lasst uns gemeinsam das Aufpumpen eurer Boards revolutionieren!

In diesem Video testen wir die Elektropumpe für SUP-Boards von Decathlon: Die ITIWIT-Pumpe für nur 50 Euro. Wir werden herausfinden, was diese elektrische Pumpe alles kann und ob sie ihr Geld wirklich wert ist. Schau dir den Test an und erfahre, ob diese Pumpe eine gute Investition für dein nächstes SUP-Abenteuer ist!