Können Einhandzwingen in Führungsschienen eingebracht werden?
Viele Arten von Einhandzwingen lassen sich in die T-Nut der Führungsschiene einbringen. Die Führungsschiene ermöglicht eine gerade Linienführung und die Werkstücke lassen sich dadurch präziser bearbeiten. Bei manchen Modellen ist jedoch ein Adapter notwendig. Dass sich die Kunststoffbacken der Zwinge abnehmen lassen, ist eine Voraussetzung für die Befestigung in der Führungsschiene.
Ist die Einhandzwinge groß, können Sie umfangreiche Projekte damit umsetzen. Eine Mini-Einhandzwinge wird nur wenige Zentimeter Spielraum lassen.
Bei der Stiftung Warentest wurden bisher keine Einhandzwingen miteinander verglichen [Stand: 03/2023]. Hersteller wie Maxpower, Bessey oder Jorgensen bieten ein umfangreiches Sortiment, welches sich anhand folgender Kaufkriterien besser bewerten und einschätzen lässt.
- Spannweite: Die max. Spannbreite in cm der Einhandzwinge ist das wohl wichtigste Kaufkriterium. Die max. Spannweite wird in cm angegeben und sollte in jedem Fall zu Ihren anstehenden Arbeitsaufgaben passen. Haben es Ihnen filigrane Objekte angetan und Sie lieben den Modellbau, sollte eine Einhandzwinge mit 150 mm Spannweite nicht fehlen. Suchen Sie nach einem Multitalent für die unterschiedlichsten Arbeiten, können die Einhandzwinge mit 300 mm und die Einhandzwinge mit 600 mm Spannweite empfohlen werden. Möchten Sie Balken oder Rohre einspannen, sollten Sie nicht auf eine Einhandzwinge mit 1.000 mm Spannweite verzichten.
- Spannkraft: Die Spannkraft einer Einhandzwinge aus Metall oder Kunststoff erhöht sich mit der Spannweite. Damit die Einhandzwinge Werkstücke an Decke oder Boden präzise in Form halten kann, ist bereits ein Anpressdruck von 90 Kilogramm ausreichend. Nur im Ausnahmefall ist ein Anpressdruck von 200 Kilogramm und mehr ratsam.
- Spanntiefe: Bei der Spanntiefe liegt das Augenmerk auf dem Abstand zwischen der Halterung von Einhandzwingen und dem oberen Ende der Klemme. Die Ausladung der Einhandzwinge beeinflusst letztlich den Druck und wie sich dieser auf das Werkstück verteilt.
Hinweis: Besitzt die Einhandzwinge 300 mm Spannweite, kann die Spanntiefe bei sieben bis acht Millimetern liegen. Ist die Einhandzwinge klein, können bereits 3,5 Millimeter Ausladung ausreichen.
Ein geringerer Anpressdruck ist übrigens vorteilhaft. Dies kann mit der Einbringung von Schrauben in Holz verglichen werden. Ist der Druck zu stark, kann das Holz splittern.

Viele Hersteller bieten Einhandzwingen im Set an – so können Sie im Vergleich zum Einzelkauf deutlich sparen.