Ratgeberübersicht
  1. Wie erkenne ich gute Einbaukühlschränke?
  2. Was für unterschiedliche Einbaukühlschränke gibt es?
  3. Welche Einbaukühlschrank passt zu mir?
  4. Welche Einbaukühlschränke sind laut Tests am besten?
  5. Was kosten Einbaukühlschränke?
  6. Wie lautet das Fazit für Einbaukühlschränke?

Ohne Kühlschrank kommt heute kein Haushalt mehr aus. Spätestens in den warmen Sommermonaten wird es schwierig, Lebensmittel wie Milch, Wurst, Käse, Gemüse oder auch Bier ohne Kühlschrank richtig zu lagern. Ein Kühlschrank ist daher unverzichtbar. Soll der Kühlschrank nicht freistehend sein, sondern in die Küchenzeile integriert werden, dann ist ein Einbaukühlschrank die richtige Wahl. Auf was Sie beim Kauf eines Einbaukühlschranks achten sollten, erfahren Sie hier.

Ein getesteter Einbaukühlschrank mit offener Tür und Sicht auf den Inhalt.

Auf diesem Bild sehen wir die Ausstattung der Tür bei einem Siemens-Einbaukühlschrank mit 12 Plätzen für die Aufbewahrung von Eiern.

Wie erkenne ich gute Einbaukühlschränke?

Sie haben eine neue oder gebrauchte Küche gekauft und suchen jetzt den passenden Einbaukühlschrank dafür? Ihr alter Kühlschrank erfüllt nicht mehr Ihre Erwartungen oder ist defekt? Der Kauf eines neuen Kühlschranks kann eine Herausforderung sein. Das Angebot an Kühlschränken ist groß und wenn Sie nicht wissen, worauf Sie achten sollen und welche Kriterien entscheidend sind, kann der Kühlschrankkauf schnell zur schweißtreibenden Angelegenheit werden. Es gibt einige Kriterien, die Ihnen die Kaufentscheidung erleichtern können.

Energieeffizienz und Stromverbrauch

Kühlschränke setzen permanent Energie um. Sie sollten darauf achten, dass Ihr neuer Kühlschrank möglichst wenig Strom verbraucht und eine gute Energieeffizienzklasse hat. Als empfehlenswert gelten aktuell Kühlschränke mit den Energieeffizienzklassen A. Oftmals lohnt sich der höhere Anschaffungspreis für besonders energieeffiziente Kühlschränke, da hier über die Jahre viel Strom eingespart werden kann.

Achten Sie auf die neuen Energielabels: A bis G

Seit März 2021 gibt es für einige elektronische Geräte neue EU-Effizienzlabels zum Energieverbrauch. Diese beziehen sich unter anderem auf: Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen oder Fernseher. Weitere Informationen können Sie in diesem Bericht der Verbraucherzentrale nachlesen. Die neuen Labels haben nur noch die Effizienzklassen A bis G und keine Plus-Klassen mehr wie “A+++”. Die neue Skala soll mehr Transparenz schaffen und Firmen motivieren, ihre Produkte zu verbessern.

Auf die richtigen Maße kommt es an

Bei der Auswahl Ihres Einbaukühlschranks bilden die Maße die Basis. Ein Einbaukühlschrank muss immer so ausgewählt werden, dass dieser zur Einbaunische passt. Ist der Kühlschrank ein wenig kleiner als die Nische, so ist dies weniger ein Problem. Ist der Kühlschrank jedoch zu hoch oder zu breit, kann er nicht eingebaut werden. Messen Sie die Nische genau aus und achten Sie darauf, dass Sie den Einbaukühlschrank bequem darin platzieren können.

Fassungsvermögen – wie viel Platz bietet mir mein Kühlschrank?

Kleinere Kühlschränke bieten häufig ein Fassungsvermögen von 90 bis 120 l. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom Nutzinhalt. Der Nutzinhalt gibt an, wie viel Sie in Ihrem Kühlschrank unterbringen können. Größere Einbaukühlschränke haben ein Fassungsvermögen zwischen 200 und 350 l. Hier gilt es zu beachten, dass die Maße der Einbaunische mitbestimmen, wie groß der Einbaukühlschrank insgesamt sein darf. Ist ein Gefrierfach integriert, benötigt dies ebenfalls einen gewissen Anteil des Fassungsvermögens.

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Betriebslautstärke – wie laut darf mein Kühlschrank sein?

Wenn Sie eine geschlossene Küche haben und sich von lauten Betriebsgeräuschen nicht stören lassen, sind die Betriebsgeräusche möglicherweise weniger entscheidend. In offenen Wohnbereichen kann ein sehr lauter Kühlschrank jedoch schnell zur Störquelle werden. Der Kühlschrank läuft rund um die Uhr und es lassen sich nicht alle Geräusche vermeiden. Wenn Sie es gern leise haben, achten Sie darauf, dass der Kühlschrank während des Betriebs nicht zu laut ist.

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Welche Zusatzfunktionen sollte ein Einbaukühlschrank haben?

Sinnvoll ist es, wenn ein Einbaukühlschrank über einen wechselbaren Türanschlag verfügt. Das bedeutet, dass Sie die Tür mit dem Scharnier so am Kühlschrank anbringen können, dass diese in die gewünschte Richtung aufgeht. Ein Türalarm kann ebenfalls nützlich sein. Steht die Tür des Kühlschranks zu lange offen, weist der Türalarm darauf hin.

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Einbaukühlschrank getestet: Detailaufnahme der Griffe.

Wir meinen, dass dieser Siemens-Einbaukühlschrank typischerweise von außen nicht erkennbar ist, da er vollintegriert hinter einer normalen Schranktür verborgen ist.

Was für unterschiedliche Einbaukühlschränke gibt es?

Ein Einbaukühlschrank kann unterbaufähig, integrierbar oder vollintegrierbar sein. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist, dass Einbaukühlschränke mit und ohne Gefrierfach sowie mit und ohne Bedienelemente in der Tür ausgestattet sein können. Zwischen folgenden Varianten können Sie sich beim Kauf eines Einbaukühlschranks entscheiden:

Unterbaukühlschrank – ein- und unterbaufähig

Der unterbaufähige beziehungsweise einbaufähige Einbaukühlschrank ist die einfachste Variante unter den Einbaukühlschränken. In der Regel verfügen unterbaufähige Einbaukühlschränke über eine dekorative Fronttür. Der Einbau gestaltet sich hier sehr einfach. Der Einbaukühlschrank wird an den dafür vorgesehen Platz in der Küche gestellt. Zu beachten ist, dass ein Unterbaukühlschrank unter der Arbeitsplatte der Küche angebracht wird. Eine Möbeltür mit dem gleichen Dekor wie die restlichen Küchenfronten ist nicht vorgesehen. Die Tür des Einbaukühlschranks bleibt sichtbar.

Unterbaufähige beziehungsweise einbaufähige Einbaukühlschränke sind mit dekorativen Fronten erhältlich. Sie können sich beispielsweise für eine farbige oder weiße Front oder eine Edelstahlfront entscheiden. Durch die Wahl des passenden Dekors lässt sich auch diese einfache Variante problemlos in eine Küchenzeile integrieren. Allerdings bieten unterbaufähige Kühlschränke nicht so viel Platz wie andere Einbaukühlschränke.

    Vorteile
  • Unkomplizierter Einbau
  • Passt in fast jede Küche
    Nachteile
  • Eher geringes Platzangebot
  • Für größere Haushalte weniger geeignet

Integrierbarer Kühlschrank – einheitliches Dekor in der Küche

Ein integrierbarer Einbaukühlschrank unterscheidet sich von einem unterbaufähigen Kühlschrank insofern, als dass dieser komplett in die Küchenfront integriert werden kann. Auch der integrierbare Kühlschrank wird direkt an den dafür vorgesehenen Platz gesetzt. Allerdings hat dieser eine Tür, die mit einer Möbelfront verbunden werden kann. Die Tür des Kühlschranks wird später von einer Möbelfront bedeckt und so entsteht ein einheitliches Bild in der Küche. Die Möbelfront für einen integrierbaren Einbaukühlschrank bekommen Sie in der Regel beim Kauf Ihrer Einbauküche.

    Vorteile
  • Fügt sich harmonisch ins Gesamtbild ein
  • Kühlschrank verschwindet hinter einer Schranktür, dadurch werden Einbaukühlschränke oftmals als sehr leise wahrgenommen
    Nachteile
  • Diese Variante ist schwieriger einzubauen

Kühlschränke mit Bedienelementen an der Tür

Manche Hersteller von Küchengeräten sprechen vom vollintegrierbaren Einbaukühlschrank und meinen damit einfach einen Kühlschrank, welcher wie der integrierbare Kühlschrank mit einer Küchenfront verbunden wird. Andere Hersteller sprechen von einem vollintegrierbaren Kühlschrank, wenn sich in der Außentür Bedienelemente befinden. Eine einfache Möbelfront reicht hier nicht aus. Ein Einbaukühlschrank kann beispielsweise mit Eiswürfelspender und. Display ausgestattet sein.

Wenn Sie sich einen modernen Kühlschrank wünschen, der sich beispielsweise mit einem Smartphone verbinden lässt und dennoch die gleiche Front wie die restliche Küche hat, können Sie sich für einen Kühlschrank mit Bedienelementen in der Tür entscheiden.

    Vorteile
  • Spannende Zusatzfunktionen
  • Einfache Bedienung über das Display
    Nachteile
  • Solche Kühlschränke sind teurer in der Anschaffung

Einbaukühlschränke mit Gefrierfach

Einbaukühlschränke werden mit und ohne Gefrierfach angeboten. Ein Gefrierfach im Kühlschrank eignet sich beispielsweise, um darin kleinere Dinge wie Kräuter, Eiswürfel und Eis aufzubewahren. Für die richtige Vorratshaltung von Tiefkühlware sind Kühl-Gefrierkombinationen besser geeignet. Hierbei handelt es sich um Geräte, die sowohl aus einem Gefrierschrank als auch aus einem Kühlschrank bestehen. Bei dieser Kombi verfügen beide Geräte über eine separate Tür sowie einen separaten Kühlkreislauf. Kühl-Gefrierkombinationen gibt es ebenfalls als Einbaugeräte.

    Vorteile
  • Praktische Gefriermöglichkeit
  • Leicht zugängliche Tiefkühlware
    Nachteile
  • Verbraucht Platz im Kühlschrank
  • Oftmals wird ein zusätzlicher Gefrierschrank benötigt

Einbaukühlschränke ohne Gefrierfach

    Vorteile
  • Mehr Platz im Kühlteil
  • Kein zusätzlicher Stromverbrauch für das Gefrieren
    Nachteile
  • Nachteilig ist, dass das Gefriergut anderweitig verstaut werden muss

Welche Einbaukühlschrank passt zu mir?

Wenn Sie einen Vergleich der verschiedenen Einbaukühlschränke machen, wird Ihnen schnell auffallen, wie groß die Unterschiede sein können. Es gibt nicht den einen Kühlschrank, der in jede Küche und jedes Zuhause passt. Welcher Kühlschrank zu Ihnen passt, hängt davon ab, wie viele Personen im Haushalt leben, wie viel Platz zur Verfügung steht und wie Ihre Vorratshaltung aussieht. Wenn Sie auf dem Land leben und der nächste Supermarkt nicht vor der Haustür ist, werden Sie vermutlich regelmäßig einen Großeinkauf machen. Dann muss der Kühlschrank entsprechend groß sein.

Singlehaushalt oder Großfamilie

Auf den Kühlschrank verzichten kann man in keinem Haushalt. Die Größe des Kühlschranks muss jedoch nicht überall gleich sein. In einem Singlehaushalt kann ein Mini-Kühlschrank mit einem Fassungsvermögen von 100 l ausreichend sein. Familien benötigen locker das doppelte Fassungsvermögen. Wer viel Stauraum wünscht, sollte darauf achten, dass der Kühlschrank ein Fassungsvermögen von mindestens 200 l hat. Dabei jedoch immer auf die Einbaumaße achten.

Dekorfähiger Einbaukühlschrank – einheitliches Design in der Küche

Ein Kühlschrank mit Edelstahltür kann sehr schick aussehen in einer Küche. Wenn Sie aber mehr Wert auf ein einheitliches Design legen, dann sollte die Wahl auf ein dekorfähiges Gerät fallen. Bei einem dekorfähigen Einbaukühlschrank können Sie die Front farblich an Ihre Küche anpassen.

An der Front verfügen diese Geräte über einen Befestigungsrahmen. In diesen Befestigungsrahmen können Sie eine Dekorplatte einschieben. Es gibt zahlreiche Dekorplatten, die auf dem Markt verfügbar sind, so dass Sie Ihren Kühlschrank ganz individuell an Ihre Küche anpassen können. Nach dem Einschub der Platte ist die Tür des Kühlschranks nicht mehr zu sehen.

Kühlschrank, Gefrierschrank oder beides?

Vor dem Kauf des Einbaukühlschranks sollten Sie sich genau überlegen, wofür Sie den Kühlschrank benötigen. Möchten Sie auch Tiefkühlware lagern? Verfügen Sie bereits über einen separaten Gefrierschrank oder eine Gefriertruhe? Vielleicht sind Sie überhaupt kein Fan von Tiefkühlware und möchten ganz auf das Einfrieren verzichten?

Wenn Sie nur wenige Lebensmittel vorübergehend im Tiefkühlbereich aufbewahren möchten, ist ein Kühlschrank mit Gefrierteil eine gute Lösung. Möchten Sie allerdings regelmäßig Lebensmittel auf Vorrat einfrieren, dann empfiehlt sich eine Gefrierkombination. Mit einer Kühl-Gefrierkombination haben Sie 2 Geräte in einem.

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Festtür oder Schlepptür – welches Scharnier sollte ich wählen?

Auch bei der Scharniertechnik haben Sie eine kleine Auswahl. Bei integrierbaren Einbaukühlschränken wird die Tür des Kühlschranks mit einer Möbelfront versehen. Je nach Modell handelt es sich hierbei um eine Schlepptür- oder Festtürtechnik.

Bei einer Schlepptür werden Möbelfront und Kühlschranktür mittels einer gleitenden Verbindung zusammengehalten. Im Gegensatz dazu bilden Festtür und Gerätetür bei der Festtürtechnik eine starre Einheit. Welche Art der Verbindung Sie wählen, hängt von Ihrem persönlichen Geschmack ab. Möchten Sie Ihren alten Kühlschrank ersetzen und haben bereits eine Möbelfront, ist es sinnvoll, die Befestigungsart zu wählen, die der des bisherigen Kühlschranks entspricht.

Im Test: Nahaufnahme Logo des Einbaukühlschranks.

Wie wir hier feststellen, hat dieser Siemens-Einbaukühlschrank eine Alarmfunktion, die ein längeres Offenstehen der Tür akustisch meldet.

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Welche Einbaukühlschränke sind laut Tests am besten?

Verbraucherorganisationen wie Stiftung Warentest testen regelmäßig Küchengeräte. Dazu gehören auch Kühlschränke, Gefrierschränke sowie Kühl-Gefrierkombinationen. Kühl-Gefrier-Kombis zum Einbau sowie freistehende Kühl-Gefrier-Kombis hat die Verbraucherorganisation im Juli 2019 getestet. Im Einbaukühlschrank Test konnte vor allem ein Einbaukühlschrank von Bosch überzeugen.

Einbaukühlschränke im Test: Stiftung Warentest rät zu energiesparenden Geräten

Stiftung Warentest achtet im Einbaukühlschrank Test darauf, dass die Geräte möglichst energiesparend sind und weist darauf hin, dass Energiekennzeichnungen beachtet werden sollten. Dabei ist die Energieeffizienzklasse G derzeit die schlechteste. Besser wählen Sie ein Gerät mit C oder D. Die Stromkosten eines Geräts mit der Energieeffizienzklasse F oder G können die Anschaffungskosten für ein besseres Gerät sogar übersteigen. Die Testergebnisse des Einbaukühlschrank Tests von Stiftung Warentest informieren Verbraucher daher auch über die Energieeffizienzklasse eines Geräts.

No-Frost – empfehlenswerte Zusatzfunktionen

Früher müsste man Kühl- und Gefrierschränke regemäßig abtauen. Mit einer No-Frost-Funktion wird das überflüssig. Ein Gerät mit einer No-Frost-Abtauautomatik beugt Frostproblemen vor. Man muss das Gerät dann nicht einmal im Jahr abtauen, um dessen Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Kühl- und Gefrierkombinationen im Test

Getestet wurden von Stiftung Warentest Kühl-Gefrierkombinationen. Diese Geräte bieten den Vorteil, dass Sie 2 Geräte in einem haben. Hier empfiehlt die Stiftung Warentest, auf die Kühlleistung und den Verbrauch zu achten. Auch die Handhabung des Kühlschranks spielt eine wichtige Rolle. Nicht jeder Kühlschrank ist bedienerfreundlich. Achten Sie darauf, dass Sie alle Funktionen bequem erreichen können und der Innenraum des Kühlschranks so gestaltet ist, dass Sie diesen problemlos reinigen können.

Die Verbraucherorganisation rät dazu, einen freistehenden Kühlschrank zu kaufen, wenn Sie nicht auf einen Einbaukühlschrank angewiesen sind. Im Test der verschiedenen Kühlgeräte hat sich gezeigt, dass freistehende Geräte oftmals energieeffizienter arbeiten und die Lagertemperatur stabiler halten können.

Was kosten Einbaukühlschränke?

Die Kosten von Einbaukühlschränken hängen von verschiedenen Faktoren ab. Größe, Ausstattung und Marke beeinflussen den Preis. Es gibt jedoch für jede Zielgruppe den passenden Kühlschrank.

Kleine, günstige Einbaukühlschränke für Singlehaushalte: Ab 100 bis 400 Euro

In einem Singlehaushalt reicht oftmals schon ein kleiner Kühlschrank unter der Arbeitsplatte aus. Ein solcher Kühlschrank sollte einen Nutzinhalt von 100 bis 120 l haben. Diese Kühlschränke gibt es mit und ohne Gefrierteil. Die Kosten liegen für sehr günstige Geräte bei 100 bis 120 €. Geräte von Marken wie Bosch, Siemens und Liebherr können bis zu 400 € kosten.

Große Kühlschränke mit viel Stauraum kosten mehr: Ab 400 bis 1.000 Euro

Große Einbaukühlschränke passen zu Familienhaushalten und Wohngemeinschaften. Wird zusätzlich ein separates Gefriergerät betrieben, kann der gesamte Nutzinhalt zum Kühlen verwendet werden. Für einen Einbaukühlschrank mit viel Stauraum, aber ohne Gefrierfach müssen Sie mit etwa 500 € oder mehr rechnen. Gute Kühl-Gefrierkombinationen kosten um die 600 €. Gute Einbaugeräte von Marken wie Siemens, Bosch und Liebherr können auch bis zu 1.000 € oder mehr kosten.

Praktische Kühl- und Gefrierkombinationen: Ab 1.000 Euro

Wenn Sie Lebensmittel einfrieren möchten, aber kein separates Gefriergerät betreiben, so sollten Sie sich für eine Kühl-Gefrierkombination entscheiden. Der Preis für diese Geräte hängt sowohl von der Größe als auch von der Ausstattung ab. Große Geräte mit separaten Schranktüren für Gefrier- und Kühlteil gibt es ab etwa 400 €. Nach oben hin gibt es auch hier kaum Grenzen. Besonders geräumige Geräte können bis zu 2.000 € kosten.

Bei der Auswahl eines Einbaukühlschranks ist nicht allein der Preis entscheidend. Auch die Qualität muss stimmen und er muss zu Ihren Anforderungen passen. Mit einem sehr günstigen Gerät werden Sie nicht glücklich, wenn dieses sehr viel Strom verbraucht oder zu wenig Platz für Ihre Vorräte bietet.

Wie lautet das Fazit für Einbaukühlschränke?

Der beste Kühlschrank ist der, der genau zu Ihren Anforderungen passt. Folgende Tipps helfen Ihnen bei der Auswahl des richtigen Kühlgeräts:

  • Setzen Sie auf ein energiesparendes Gerät. Die Energieeffizienzklassen A bis C sind empfehlenswert
  • Wählen Sie die richtige Größe für Ihren Kühlschrank. Sie können sich grob so orientieren: 100 l Kühlkapazität für Singlehaushalte, für jede weitere Person im Haushalt rechnen Sie 50 Liter Kühlkapazität dazu
  • Möchten Sie viel auf Vorrat einkaufen oder lagern, den Kühlschrank lieber etwas größer auswählen
  • Möchten Sie viel einfrieren, setzen Sie auf separate Geräte oder nutzen Sie eine Kühl-Gefrierkombination, bei welcher beide Geräte getrennt voneinander funktionieren können
  • Achten Sie auf die verschiedenen Kühlbereiche der Kühlschränke und räumen Sie diesen entsprechend ein
  • Wenn Sie den Standort des Kühlschranks frei bestimmen können, wählen Sie einen Platz weiter weg von Wärmequellen wie Herd und Backofen
  • Bei der Planung Ihres Kühlschranks sollten Sie auch an Überkapazitäten denken. Wenn Sie Gäste bewirten, benötigen Sie kurzfristig mehr Platz für Lebensmittel
  • Zusatzfunktionen wie eine No-Frost-Funktion können sehr sinnvoll bei modernen Kühlschränken
  • Preislich liegen die meisten Geräte zwischen 100 € und 400 €, große Varianten sind teurer

Sie möchten jetzt gleich den Kühlschrank kaufen, der am besten zu Ihren Anforderungen passt? Sie haben die Nische, in welcher der Kühlschrank stehen soll, ausgemessen und wissen nach dieser Kaufberatung genau, worauf es Ihnen bei einem Einbaukühlschrank ankommt? Stöbern Sie gleich jetzt durch unsere umfassende Auswahl und finden Sie den besten Kühlschrank für Ihre Küche.