Der richtige Einbauherd muss zu Ihren Bedürfnissen passen. Dabei sollte die Sicherheit eine genauso große Rolle spielen wie Preis und Energieeffizienz. Neben den verschiedenen Möglichkeiten bei den Kochstellen sollten Sie auch auf die zusätzlichen Funktionen des Herds und des Backofens achten.
Maße und Farbe: Der Einbauherd muss in Ihre Küche passen
Einbauherde mit 4 Kochplatten orientieren sich für gewöhnlich an den Standardmaßen von 60 x 60 cm in der Breite und der Tiefe. So können sie problemlos in die Arbeitsplatte eingebaut und wenn nötig ausgetauscht werden. Bei mehr als 4 Kochplatten kann der Einbauherd deutlich breiter ausfallen, was zugleich auch mehr Platz im Backofen ermöglicht. Schmalere Modelle sind manchmal aber auch nur 50 cm breit, was gerade in kleinen Küchen von Vorteil ist. Kleinere Maße bedeuten aber auch ein geringeres Innenraumvolumen für Ihren Backofen.
Die meisten Einbauherde sind weiß, weil sie sich so problemlos in jeden Küchenstil einfügen können. Modelle in Edelstahl und Schwarz passen sich genauso einfach an und sehen sehr edel aus.
Energieverbrauch: Mit Klasse A+ schneiden Sie am besten ab
Bei Elektroherden sollten Sie auf einen möglichst niedrigen Energieverbrauch achten. Wie bei jedem anderen Elektrogerät können Sie auch hier an einer Energiewerteskala ablesen, welche Energieeffizienzklasse der Einbauherd hat und wie viel Strom Backofen und Kochfeld pro Heizvorgang verbrauchen. Der Einbauherd sollte am besten unter die Energieeffizienzklasse A+ fallen. Einbaugasherde verbrauchen weniger Strom im Jahr, sind aber meistens mit einem elektrischen Backofen gekoppelt. Daher sollten Sie auch hier auf den Energieverbrauch achten.
Bedienelemente: Einfach zu handhaben und sicher für Kinder
Die typischen Elemente, um Einbauherde zu bedienen, sind Drehknöpfe. Damit regulieren Sie Herd und Backofen gelichermaßen und sie befinden sich über der Backofenklappe. Es gibt aber auch sogenannte Funktionen mit Touch-Control, die direkt in die Kochplatte integriert sind. Diese können Sie besonders einfach mit den Fingerkuppen bedienen. Besonders in Haushalten von Familien mit Kindern empfehlen sich Einbauherde mit versenkbaren Drehknöpfen oder eine Touch-Control-Funktion als Kindersicherung.
Für sehschwache Menschen sind außerdem Kontrast und Größe der Schalterbeschriftung von Bedeutung. Für Blinde empfehlen sich einrastende Drehknöpfe mit fühlbaren Markierungen für die verschiedenen Einstellungsstufen.
Sicherheit: Damit Sie sich nicht am Backofen verbrennen
Ein Einbaubackofen sollte heutzutage mindestens mit Umluft und Ober- und Unterhitze ausgestattet sein und Mahlzeiten gleichmäßig durchbacken und bräunen können. Informieren Sie sich außerdem über die Wärmeabgabe durch die Außenelemente wie Tür, Türgriff und Bedienung. Denn manche Backöfen werden auch von außen heiß, was zu Verbrennungen führen kann.
Ein weiterer Sicherheitspunkt betrifft die Backbleche und Schienen. Viele Backbleche besitzen kleine Vorsprünge an einer Seite, die sich in den Führungsschienen des Backofens verhaken und so ein Hinausrutschen oder Kippen des Blechs verhindern. Außerdem gibt es Backöfen mit Teleskopschienen, die es Ihnen ermöglichen, das Blech samt Schiene hinauszuziehen und dann auf sichere Weise herauszuheben.
Reinigung: Selbstreinigende Backöfen nehmen Ihnen die Arbeit ab
Um die Reinigung zu erleichtern, sind manche Backöfen mit Emaille beschichtet. Das verhindert das Verbrennen von heruntergefallen Speiseresten. Andere haben sogar eine Funktion zur Selbstreinigung. Ein Einbauherd mit der sogenannten Pyrolysefunktion verbrennt Rückstände bei sehr hohen Temperaturen. Die übrigbleibende Asche können Sie dann später leicht per Hand auswischen. Andere Modelle reinigen sich nach Zugabe von etwas Wasser mit Dampf selbst. Das weicht die Rückstände auf, diese lassen sich dann leichter lösen.