Die Auswahl eines Geschirrspülers richtet sich nach der Größe, der Ausstattung und der Sparsamkeit. Hier liefern wir Ihnen genauere Beschreibungen zu den jeweiligen Kriterien.
Größe: Zwischen 45 bis 60 cm
Im Normalfall orientieren sich die Einbaugeschirrspüler an der Standardbreite der Küchenschränke, die bei 60 cm liegt. Für kleine, enge Küchen gibt es außerdem Modelle, die entsprechend schmaler gebaut sind. Diese haben eine Tiefe von 55, 50 oder sogar nur 45 cm..
Die schmalen Geschirrspüler bieten weniger Platz im Innenraum, während die normalgroßen Einbaugeschirrspüler oder die XXL-Modelle deutlich mehr Volumen haben. In die aktuellen Standardgeschirrspüler passen je nach Aufteilung 12 bis 14 Gedecke hinein. Wenn Sie jedoch nicht viel kochen und entsprechend wenig Geschirr benötigen, reicht ein kleines Modell für beispielsweise 6 oder 9 Maßgedecke aus.
Energieeffizienzklasse: Wasser- und Stromverbrauch
Der beste Einbaugeschirrspüler hat eine Energieeffizienzklasse von A, doch auch die Geräte mit B oder C arbeiten sparsam. Das entsprechende Siegel bezieht sich vor allem auf den Stromverbrauch, doch auch der Wasserverbrauch spielt eine Rolle. Wie viel Energie und Wasser tatsächlich benötigt werden, hängt vom Spülprogramm ab.
Bei der Auswahl des Eco-Programms verbrauchen die Geräte zwar weniger Strom zum Heizen, dafür laufen sie länger, sodass die Energieersparnis nicht so groß ist, wie erhofft. Durch Sparprogramme und eine gute Trocknungseffizienzklasse lässt sich der Energieverbrauch weiter reduzieren. Einige Einbaugeschirrspüler verfügen über eine Erkennungsfunktion des Verschmutzungsgrads und stellen den Zeitbedarf und die Spülfunktion entsprechend darauf ein.
Neue Energieeffizienzklassen: A bis G
Für Elektrogeräte wie Kühl- und Gefriergeräte und Spülmaschinen, gibt es seit März 2021 neue EU-Effizienzlabels zum Energieverbrauch. Dies zeigt der Bericht der Verbraucherzentrale. Die neuen Labels haben lediglich die Effizienzklassen A bis G. Somit gibt es keine Plus-Klassen mehr wie “A+++” oder “A++”. Dies soll mehr Transparenz schaffen und Firmen motivieren ihre Produkte zu verbessern.
Betriebsgeräusch: Maximal 40 dB
Bei einer offenen Küche kann das Betriebsgeräusch des Einbaugeschirrspülers auch in der gemütlichen Wohnecke zu hören sein. Wenn Sie keine trennende Wand zwischen Küche und Wohnbereich haben, sollten Sie sich für ein Gerät entscheiden, das eine Lautstärke von maximal 40 dB hat. Hochwertige Geschirrspüler sind im Vergleich zu den günstigen Modellen deutlich leiser. Diese Investition lohnt sich.
Extra-Funktionen: Spülstopp, Beladungserkennung
Die besten Einbaugeschirrspüler überzeugen mit innovativen Programmen und Extra-Funktionen. Sie können einen Geschirrspüler mit Besteckschublade auswählen oder ein Modell mit Besteckkorb. Diese Innenausstattung lässt sich bei Bedarf auch ausbauen oder nachrüsten. Andere Elemente wie der Aqua-Stop sind mittlerweile Standard. Dieses Sicherheitssystem blockiert den Zulauf und vermeidet dadurch eine Überschwemmung, falls es zu einem Defekt kommt.
Dazu gehören beispielsweise Timer und Beladungserkennung. Mithilfe dieser komfortablen Extras können Sie Ihr Gerät bequem programmieren und dabei Strom und Wasser sparen.