
Hier sehen wir einen ok.-DVD-PLayer “OPD 270”, bei dem es sich um eine Hausmarke von MediaMarktSaturn handelt.
Beim Kauf des richtigen DVD-Players kommt es vor allem auf die unterstützten Formate, geeignete Anschlussmöglichkeiten, sowie eine gute Bild- und Tonqualität an. Je mehr Formate ein Gerät unterstützt, desto flexibler können Sie es einsetzen – zum Beispiel als MP3-Player. Legen Sie großen Wert auf ein außergewöhnliches Heimkinoerlebnis, sollten Sie nützliche Zusatzfunktionen wie die nachträgliche Hochrechnung von Videos bei der Kaufentscheidung sowie folgende Faktoren berücksichtigen:
Auflösung und Tonqualität
Bild und Tonqualität gestalten das Medienerlebnis wesentlich. Die Auflösung entscheidet darüber, wie detailliert das dargestellte Bild ist. Mittlerweile hat sich eine Auflösung von 1.920 × 1.080 Pixeln (auch Full-HD oder 1.080p genannt) etabliert und die meisten Geräte bieten eine native Unterstützung dieser Auflösung an. Haben die Ausgangsdaten eine niedrigere Auflösung, hilft das sogenannte Upscaling. Hier wird ein Video mit niedriger Auflösung digital hochskaliert, um eine bessere Bildqualität zu erreichen. Modelle mit Upscaling können so Videos in HD wiedergeben – unabhängig vom Ausgangsmaterial.
Größer sind die Unterschiede bei der Tonausgabe. Ob der Ton über das HDMI-Kabel übertragen wird oder ein dezidierter Stereoausgang oder sogar ein integrierter Sounddecoder vorhanden ist, beeinflusst die Tonqualität maßgeblich. Einen besseren Klang erhalten Sie mit einem Stereoausgang in Kombination mit einer guten Hi-Fi-Anlage oder mit einem Sounddecoder, der den Ton digital überträgt.
Unterstützte Formate
Jeder DVD-Player kann DVDs abspielen, aber nicht alle Daten auf DVDs haben auch dasselbe Format. Die von Gerät unterstützten Formate bestimmen, welche Medienvielfalt Sie genießen können. Selbstverständlich unterstützen alle Modelle das Format DVD-Video. Daneben sind MPEG 4 und Xvid (für Videodateien), MP3 (für Musik), JPEG (um Bilder anzusehen) gängige Formate, die von modernen Geräten unterstützt werden.
Das Fehlerkorrekturverfahren
Jeder moderne DVD-Player ist mit einem sogenannten Fehlerkorrekturverfahren ausgestattet. Dieses Verfahren kommt zum Einsatz, wenn das Medium – also CD oder DVD – durch Kratzer beschädigt ist. Durch eine Interpolation der beschädigten Daten können sie die DVD so weiterhin abspielen. Wenn Sie also viele ältere DVDs besitzen, die nicht mehr im allerbesten Zustand sind, ist eine gute Fehlerkorrektur wesentlich für einen gelungenen DVD-Abend.
Anschlussmöglichkeiten
Um Ihren Fernseher mit dem DVD-Player zu verbinden, benötigt das Gerät einen passenden Anschluss. Die meisten DVD-Player kommen mit einem HDMI-Ausgang daher und sind damit für moderne Fernseher gerüstet. Sollte Ihr Fernseher hingegen ein älteres Modell ohne HDMI- mit SCART-Anschluss sein, benötigen Sie zusätzlich einen HDMI-SCART-Adapter. Viele DVD-Player verfügen heute zudem über einen USB-Anschluss. Dieser ermöglicht es Ihnen, Ihre eigenen Videos oder Bilder direkt vom USB-Stick oder PC abzuspielen, ohne dass Sie die Daten vorher auf eine DVD übertragen müssen.