
Lesen Sie zuerst die Anleitung, hier sehen Sie, ob Ihr Dutch-Oven eine besondere Pflege benötigt.
Beim klassischen Dutch-Oven handelt es sich um einen dickwandigen Gusseisen-Topf. In dem können Sie braten, backen, kochen, schmoren, frittieren und je nach Modell sogar räuchern.Er verfügt über einen dichtschließenden Deckel, den Sie zusätzlich mit Kohle oder Briketts belegen können. Das sind wichtige Merkmale, die es vor dem Kauf zu beachten gibt:
Fassungsvermögen: Bis zu 9 l
Die Größenangabe, beziehungsweise die Angabe des Fassungsvermögens, kann auf den ersten Blick verwirrend sein. Viele Hersteller geben sie nicht in Litern, sondern in Zoll oder Quarter (qt) an. Die Zollangabe bezieht sich auf den Durchmesser von runden Dutch-Oven. 8, 10, 12 oder 14 Zoll sind übliche Größen. Ein Quarter entspricht etwa einem Füllvolumen von 950 ml. Das Fassungsvermögen Ihres Dutch-Oven hängt hauptsächlich davon ab, für wie viele Personen Sie kochen möchten. An den folgenden Zahlen können Sie sich orientieren:
- 300 bis 700 ml Fassungsvermögen: Mini-Dutch-Oven, in der Regel für eine Person
- 3 l Fassungsvermögen: Für 2 bis 3 Personen
- 4 l Fassungsvermögen: Für 2 bis 4 Personen
- 5 l Fassungsvermögen: Für 4 bis 5 Personen
- 7 l Fassungsvermögen: Für 6 bis 8 Personen
- 9 l und mehr Fassungsvermögen: Für 10 oder mehr Personen
Unterschätzen Sie nicht das Gewicht
Beachten Sie, dass sehr große Töpfe teilweise sehr schwer sind. Ein Dutch-Oven mit 11 l Fassungsvermögen wiegt durchschnittlich etwa 15 kg.
Material: Aus Gusseisen, Aluminium oder Edelstahl

Viele Dutch-Oven haben einen Deckel, der als Pfanne benutzt werden kann.
Nahezu alle Dutch-Oven bestehen aus Gusseisen – nur wenige Modelle sind aus leichterem Aluminium oder Edelstahl gefertigt. Beim Kauf sollten Sie sich immer für die Gusseisen-Variante entscheiden. Dieses Material ist nicht nur robust und langlebig, sondern nimmt auch die Hitze extrem gut an und speichert sie länger und besser. Dabei ist wichtig, dass das Material überall gleichmäßig breit und dick ist, damit sich der Dutch-Oven gleichmäßig erhitzen kann. Das gilt auch für den Deckel. Füße, Griffe und Henkel dürfen nicht zu dünn sein, um bei sehr großer Hitze nicht zu brechen.
Besonders unkompliziert sind bereits eingebrannte Dutch-Oven, mit denen Sie sofort loslegen können. Ist Ihr Modell noch nicht eingebrannt, müssen Sie das Einbrennen selbst übernehmen. Die Patina schützt nicht nur vor Feuchtigkeit und Rost, sondern dient auch als Antihaftbeschichtung dient. Dafür reinigen Sie den Dutch-Oven gründlich, reiben ihn mit Sonnenblumenöl oder festem Fett ein. Dann brennen Sie Ihn auf einem Grill so lange ein, bis eine gleichmäßig schwarze Patina entsteht.
Gestell und weiteres Zubehör: Transporttasche oder Topsständer
Wenn Sie Ihren Dutch-Oven viel und gerne im Gebrauch haben, sollten Sie nicht auf passendes Zubehör verzichten. Viele Hersteller bieten Komplettsets zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis an, die ideal für Einsteiger sind:
- Transporttasche: Mithilfe einer Tasche oder Box können Sie Ihren Dutch-Oven problemlos zum Camping oder zu Grilltreffen mit Freunden transportieren
- Dutch-Oven-Ständer mit Aufhängung: Verfügt Ihr Dutch-Oven über einen Henkel, können Sie ihn damit sicher über einer offenen Feuerstelle oder dem Grill aufhängen
- Topfständer: Für Dutch-Oven ohne Füße und infolge eines besseren Stands in der Glut
- Deckelheber: Zum sicheren Anheben des heißen Deckels
- Anzündkamin: Zum schnelleren Anzünden von Briketts oder Kohlen
- Hitzebeständige Handschuhe: Ein absolutes Muss im Umgang mit dem Dutch-Oven, da sie vor schweren Verbrennungen schützen