Diverse Tests von Drybags bestätigen, dass es auf ein Zusammenspiel wichtiger Eigenschaften wie wasserdichtes Material und sichere Verschlüsse ankommt. Nur dann hat ein Modell wahre Drybag-Testsieger-Qualitäten. Außerdem sollte Sie beim Kauf auf die für Sie passende Größe beziehungsweise das Volumen achten. Nachfolgend möchten wir von WELT.de diese Eigenschaften für Sie näher beleuchten.
2.1. Wasserdichtes Material
Die wichtigste Grundlage eines wasserdichten Drybags ist das Material. Sollte dieses keine wasserabweisenden Eigenschaften besitzen, können Flüssigkeiten und Feuchtigkeit nicht abgewehrt werden. Drybags werden daher aus Materialien wie PVC, Nylon oder anderen wasserdichten Materialien hergestellt.
2.2. Sichere Verschlüsse

Das besondere Verschlusssystem mit Roll-Top und Schnallen sorgt für einen luft- und wasserdichten Verschluss.
Neben wasserdichten Materialien spielt ein sicheres Verschlusssystem eine wichtige Rolle bei Drybags. Die Packöffnung muss gegen das Eindringen von Wasser geschützt werden. Dafür wird üblicherweise der sogenannte “Roll-Top-Verschluss” verwendet.
Hierbei wird die Oberkante des Packsacks mindestens drei Mal eingerollt. Die zusammengerollten Lagen des Stoffs verhindern so, dass Wasser eindringen kann. Mittels Clips wird verhindert, dass der Sack wieder aufrollt. Stellen Sie sicher, dass der Clip sich nicht zu leicht wieder aufmachen lässt, damit der Drybag sich nicht ungewollt plötzlich öffnet.
2.3. Robust, aber dennoch biegsam
Zwar gilt der Schutz vor Wasser und anderen Flüssigkeiten als die wichtigste Eigenschaft, dennoch sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass diese Packsäcke auch robust sein müssen. Drybags werden häufig beim Outdoorsport genutzt und können schnell in Mitleidenschaft gezogen werden. Es ist daher äußerst wichtig, dass sie aus robusten Materialien bestehen, welche nicht leicht reißen oder Löcher bilden. Durch diese Beschädigungen kann der Schutz vor Wasser beeinträchtigt werden.
Dennoch sollten Drybags aber biegsam sein und einen gewissen Tragekomfort bieten. Zu steife Materialien verhindern ein einfaches Anbringen am SUP oder Kajak oder machen das Tragen eines Drybags schlichtweg unangenehm. Je elastischer das Material ist, desto besser lässt sich der Drybag verwenden.
Tipp: Bekannte Outdoor-Marken und Hersteller produzieren ebenfalls Drybags. Dazu zählen unter anderem Ortlieb, Vaude, Rockbros, Topeak, Unigear und Osah.
2.4. Volumen der Drybags
Die Eignung der Drybags hängt nicht nur von der Optik ab, sondern vielmehr von der Größe bzw. dem Volumen der Taschen. Wir haben in der nachfolgenden Tabelle einige Empfehlungen für die Verwendung für Sie zusammengefasst:
| Volumen | Eignung |
| Drybag mit 5 l | - praktisch für kleine Gegenstände wie Smartphone und Autoschlüssel
- ausreichend für kleine Touren mit dem SUP oder Kajak
- ein Drybag mit 5-l-Volumen ist eher für den kurzen Einsatz geeignet
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| Drybag mit 10 l | - Platz für mehrere Gegenstände und einige Klamotten
- geeignet für kurze Wander- oder Campingreisen
- Drybags mit 10-l-Volumen sind Multitalente und noch immer gut zu transportieren
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| Drybag mit 20 l | - viel Platz für Gegenstände, Klamotten und auch Lebensmittel
- ideal für längere Wander- oder Campingreisen
- Drybags mit 20-l-Volumen und mehr können für längere Zeiträume sinnvoll genutzt werden
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Besonders beim Stand-up-Paddling sind diese Packsäcke beliebt. So bietet ein Drybag auf einem SUP idealen Schutz für alle mitgenommenen Gegenstände.